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Montag, 6. Dezember 2021

Lace-Ribbon....

 Auf besonderen Wunsch habe ich den Lace-Ribbon-Schal ein drittes Mal gestrickt, nach über 10 Jahren. 

Mir gefällt er sehr gut; gestrickt aus 92 g einer handgefärbten Sockenwolle, deren Farbe auf dem ersten Bild sehr gut festgehalten ist.  Pink, nicht lila!

Ein bisschen einfinden musste ich mich erst wieder, ins Lacemusterstricken. Das habe ich nun doch schon lange nicht mehr gemacht. Feine Schals und Tücher... Im Moment sind eher dicke, 
warme Jacken gefragt oder ebenfalls dicke Schals, des leidigen Lüftens wegen....

Aber sei es drum. Ich bin nun sehr zufrieden mit dem Lace-Ribbon-Schal und hoffe ich mache damit eine Freude!

 

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Was ich noch zu zeigen hätte.... (Teil 3)

 

ist dieser Schal!  Gestrickt aus handgefärbter Sockenwolle, die ich beim vorletzten Schwarzwaldstricktreffen auf dem Hilsenhof erwichelt habe. 2017 müsste es gewesen sein. 

Es wäre eine sehr männerfreundliche Färbung gewesen, so ganz mit ohne weiterem Muster..., aber dann hat es mich doch gereizt...

ein einfaches Tuch, rauhrechts mit glattrechts kombiniert und verstrickt, bis das Garn zu Ende war.

 

So wiegt das Tüchlein genau 100g und bringt die schönen Blautöne gut zur Geltung.

Im übrigen macht es sich auch gut neben den letzten roten Himbeeren und den Resten des schönen roten Löwenmäulchens, das den ganzen Sommer über fleißig im Hochbeet geblüht hat.

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Damit dürfte nun wohl alles gezeigt sein, was bisher aufgrund meiner Blogmüdigkeit schlummerte.

Morgen gibt es dann ein neues, eben fertig gewordenes Strickwerk. Bis dann!

Montag, 12. Oktober 2020

Was ich noch zu zeigen hätte.... (Teil 2)

.... ist (wieder mal) ein Resteschal. 

Auch dieser Schal ist schon einige Zeit fertig. Die letzten Fäden sind vernäht, er kann weitergegeben werden, an die Kleiderkammer der Wohnsitzlosenhilfe; zusammen mit dicken, warmen Socken.   
Der Schal ist gestrickt auf langem Seil - Nadeln Nr. 5 - 260 Maschen.

Die Länge passt, sowohl doppelt genommen und eingesteckt oder um den Hals gewickelt.  

 Er wiegt 250 g und enthält einige kleinere und größere Reste etwa gleicher Stärke, aber unterschiedlichen Materials.

Am Samstag habe ich, sozusagen als Aufwärmübung nach dem Krankenlager, ein bisschen gekruschtelt und gekramt; überlegt, was ich so stricken will und könnte:

 

  • Die begonnene große Strickjacke für mich (Gentle Morning) zügig fertig stricken. Sie hat einen hohen Bund am Hals - das kann ich gut gebrauchen, beim Lüften während des Unterrichts... Immerhin. Die langen Reihen oben sind fertig; die Ärmelmaschen stillgelegt.     Es reiht sich und wäre schön, wenn ich sie im November tragen könnte.
  • Ein Geschenk für die kleine Tochter des netten Kollegen, die im Frühsommer zur Welt kam - das bewährte Jäckle - oder ein Hoodie? Oder ein Kleid? Verschiedene Materialien sind sortiert.
  • Diverse Reste für dicke Schals oder Mützen.

Das hab ich dann alles zusammen in einen Karton gepackt, damit ich es schnell zur Hand habe, wenn ich es brauche.     

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Aber nun sortiere und krustle ich noch für ein Stündchen am Schreibtisch und in Moodle, den virtuellen Schulhäusern und Klassenzimmer und korrigiere ein bisschen Hausaufgaben.

Noch sind es Hausaufgaben, der Übung wegen. Hoffentlich bleibt es dabei, bei den klassischen Hausaufgaben zur Übung und Festigung des Präsenzunterrichtes und wir müssen nicht ganz in die Moodleräume umziehen. Aber vorbereitet sind wir. Und das ist gut so. 

                          

Freitag, 31. Juli 2020

Der Rest des Sockengarns vom letzten Post...

... steckt in diesem Schal.
Seht ihr den rosa Streifen?
Restverwerten geht (fast) immer, auch dann, wenn sonst nicht mehr viel geht.
Deshalb habe ich mir meine große Tüte mit 6fachSockenwollresten genommen. Von den 150g Knäueln bleibt ja meist ein ordentlicher großer Rest zurück -
und dann einfach nur geradeaus, rauhrechts.
Das finde ich gerade bei Resten sehr schön, weil die Farben sich gut mischen.
Die Daten:
265 Maschen
Nadeln 4,5mm
175 g
Für die Diakonie.









Dienstag, 28. Januar 2020

Ein Dreieckstuch....

... habe ich schon lange nicht mehr gestrickt.
Außerdem wollte ich diese schöne Alpaca von der Drachenwolle, die ich schon lange in meiner Schatzkiste hüttete, auch gerne verstricken.
Reyna - heißt die einfache Anleitung, die kostenlos via ravelry erhältlich ist und die ich sehr gerne nenne und empfehle (Achtung: "Werbung"!)  98 g habe ich verbraucht, einige Reihen mehr gestrickt als in der Anleitung genannt, aber das geht unproblematisch. 
Das Tuch ist gewaschen, getrocknet, gespannt - und verschenkt. Es passt sehr gut zu einer dunkelvioletten Winterjacke! Das freut mich!


Montag, 27. Januar 2020

Nachzutragen wäre noch....

1. Der Adventskalender aus dem Jahr 2019 -
ein sehr schönes Stück, das mir viel Spaß und Freude gemacht hat.
Kein Lace, sondern Gansey - also viel Struktur,
Zöpfe und Rechts-Links.
Die Anleitung war erstens sehr gut gestaltet, Chart und Text, was ich mal so und mal so verwendet habe.
Außerdem war die je veröffentlichte Reihenzahl gerade richtig, um meist tatsächlich an einem Tag
gestrickt zu werden. 
Wenn es mal nicht geklappt hat, konnte ich gut "aufholen".
Da ich den Christbaum schon einen Tag vor Heiligabend geschmückt hatte und wir erst um 17.30 Uhr in den Gottesdienst gingen, konnte ich am Nachmittag ganz entspannt den letzten Teil 
stricken und die wenigen Fäden vernähen.
Gestrickt ist der Schal aus einer "alten" Schurwolle, die ich mal geschenkt bekommen habe,
ein sehr schönes, ganz leicht blaustichiges Rot. Ich mag den Schal in seiner Struktur sehr und trage ihn gerne. 
 Fotografieren allerdings ließ er sich gar nicht gut....



 
 2. Der Lonestar
Auch das Jahresprojekt des "Skillbuilder" ist nun in seinen 12 Einzelteilen fertig.
Dass ich ein derartig anspruchsvolles Teilstück im Dezember angesichts der Fülle der Korrekturen nicht in Angriff nehmen würde, war mir schon am Tag der Veröffentlichung klar.
So recht rangewagt habe ich mich auch nicht. Gut Ding will Weile haben. Manchmal.  Mitte Januar habe ich mir einen Näh-Sonntag gegönnt, nur durch die Biathlon-Übertragungen unterbrochen.
 Zusammengefasst: Einfach war es nicht, ging aber besser als befürchtet und nicht ganz so gut wie erhofft.
Das Trennmesser kam oft zum Einsatz und noch sind nicht alle Fädchen ausgezupft.
Ganz drin, die Mitte, die hätte ich gerne exakter gehabt. Je weiter das Werk fortschritt, umso schwieriger wurde es, alle Teile passgenau aneinander zu fügen. An manchen Kreuzungen, vor allem in der Mitte, liegt  viel Stoff. Zum guten Schluss passte trotz Rahmen das Teil nicht. Es war zu klein, warum auch immer. Da ich noch genügend Stoff hatte, schnitt ich breitere Streifen zu, trennte die schmalen ab und nähte noch einmal.
Mit dem letzten Licht fotografierte ich den Stern - und fügte ihn ein in das große, schöne Ganze.
Das zeige ich dann, wenn es fertig ist. Gelegt, zusammengefügt, gequiltet und mit Rand versehen. 

Montag, 28. Oktober 2019

Im Schuhkarton.

... liegt ein kleines Püppchen. Ganz fein und weich. Ein Puppenbett im Schuhkarton.
 Auf Matratze und Kissen. Fein zugedeckt. Umgehüllt von weichen, schönen Stoffen.
Alles ist selbstgemacht, Matratze und Innenleben von Kissen und Decke aus doppelt oder dreifach gelegten kleinen Resten Volumenvlies ganz unterschiedlicher Stärke und Materials. Reste eben. Gut, dass es Reste gibt.
Über die Inletts kommt  Bettwäsche für Matratze, Kissen und Decke. Mit Hotelverschluss, damit das Kind auch alles aus-und beziehen und vielleicht auch mal waschen kann. Und die Stoffe erzählen  Kindergeschichten von der  kleinen Puppenmutter.
Ob sich das Puppenkind freut?
 Sie schaut ganz lieb, in ihrem gestrickten Strampelsack;
mit Mütze und Schal, damit ihr ganz bestimmt nicht kalt wird.

Ob die Puppenmutter sich freut, wenn sie den Karton öffnet? 
Bevor sie das Puppenbett und das Puppenkind sieht, muss sie noch ein bisschen warten.
 
Den drüber liegt dann eine Jacke für die Puppenmutter. Die zeige ich euch morgen.

Sonntag, 6. Oktober 2019

3 + 1 ... und Erntedank

zeige ich hier: Noch ein Schal, wieder aus Resten in Grau und Schwarz; ganz unterschiedliches Material,
deutlich dünner als beim Schal, den ich vor kurzem gezeigt habe und daher doppelfädig verstrickt.
Das wirkt bei rauhrechts ja auch immer sehr schön.
Anschließend habe ich noch einmal sehr tief in der Restschachtel gekramt und auch  Mützentaugliches gefunden;
auch hier zum Teil doppelt verhäkelt. 
Aber nun sind sie weitgehend weg, die mützentauglichen Garne in schönen grauen und schwarzen Männerfarben.
Eine Männerhäkelmütze in rot-weiß wird gewünscht. Mache ich gerne. Aber da muss ich erst mal Garn kaufen.  Ein kurzer Hinweis zum Schluss: Heute ist Erntedankfest. Zeichen, dass nun die karge und kalte Zeit naht.... da will ich doch erwähnen, dass diese Mützen und der Schal für die Diakonie bestimmt sind.
Wie auch die Erntegaben, mit denen heute die Ältäre unserer Kirchen geschmückt sind. Viele von uns Strickerinnen und Strickern sind für andere Menschen aktiv; vom Stricken für Frühchen bis zu Wärmendem für die Kältebusse in den Großstädten.Auch das ist eine Form von Erntedank; Dank für die Fähigkeit, die uns ermöglicht mit unseren Händen Sinnvolles und Gutes zu erschaffen.

Freitag, 8. März 2019

Fundstück....

Die Faschingsferien nutze ich zum Entrümpeln meines "Arbeitszimmers" - ein großer Raum unter dem
Dach, mit Regalen wie es die Schräge hergibt...
für theologische und religionspädagogische Fachliteratur inkl. Fachzeitschriften, viele Ordner mit Unterrichtsmaterialen und Stundenaufzeichnungen, dazu die private Buchführung, was Familien so haben
einer Regalseite für den "privaten" Teil der Literatur - Romane, Näh-und Handarbeitszeitschriften diverser Art, gesammelt über Jahrzehnte und das eine oder andere mehr.
Dazu Stoffe und Wolle, ein riesiger Schreibtisch, auf  dem griffbereit die wichtigsten Materialien liegen für immerhin 10 Lehraufträge, Bücherverwaltung, GFS, Abivorbereitung, Weltgebetstag und den  einen oder anderen Gottesdienst, nicht nur in der Schule ....
Es wurde Zeit, ich bin dran, so gut zur Hälfte fertig. Morgen nochmal ein Stück, der Rest dann wohl in den Osterferien oder so.

Immerhin, eine große Regalbrettlänge habe ich schon gewonnen.

Beim Ausräumen einer Ecke fand sich eine weiße, undurchsichtige Tüte. Drin war ein hellblauer Schal,
Anschlag 50 Maschen, Würfel 4 mal 4, rechts, links,
abgekettet, die Fäden aber unvernäht. Ich habe keine Ahnung, wann ich diesen Schal gestrickt habe, vermutlich vor meinen Internetaffinen Strickzeiten, also vor 2008...
 Die Wolle aus einem Kruschtkarton, aber ein durchaus ordentliches Produkt. Ziemlich hoher Wollanteil, wenn nicht reine Wolle. Etwa rauh. Kein Merino oder so.
Eine Banderole gab es nicht. Aber es gibt immer noch einen ordentlichen Rest.

Da mir der "fertige" Schal etwas kurz schien, habe ich nochmal Wolle aus dem Karton geholt, die Kettmaschen aufgedröselt und auf die Nadel genommen und das Ganze um etwa 30 cm verlängert.
Nun ist der Schal 175 cm lang, wiegt 258 g und gefällt mir sehr gut.
Er ist gewaschen, im Wind getrocknet und deutlich weicher als zuvor.

Ein schneller Erfolg, gerade recht für mein Projekt "Wollabbau" bzw. "Wolldiät"....

Sonntag, 10. Februar 2019

Vor dem Sturm....

 Achtung Markennennung (Werbung? Information!)

  ....habe ich noch eine schnelle Rund durch den Wald gedreht,
auch um den gestern endlich fertig gestrickten Schal zu fotografieren.
 10 Grad zeigte das Thermometer - und entsprechend habe ich mit diesem Schal um den Hals geschwitzt...
145 g im Patentmuster mit Nadeln Nr. 5
aus Kid Classic von Rowan -
darin sind die Reste der braunen Jacke vom November sowie ein einsames Einzelknäuel verstrickt,
bis auf den letzten Faden bzw. die letzten 25 cm.

Angeschlagen habe ich 40 Maschen und immer wieder Streifen eingefügt, so wie es sich eben ergab.
Nur fotografieren lies es sich heute wieder mal schlecht.
Als es dann nachmittags stürmte und regnete, da habe ich mich dann an die Nähmaschine gesetzt und am
RowbyRowquilt weitergearbeitet.
Davon dann in den nächsten Tagen mehr. Der Schal ist braun, so wie auf dem oberen Bild.

Sonntag, 9. September 2018

Es herbstelt....

 (Achtung Werbung wegen Markennennung!)
,,, nun doch schon deutlich. In der Früh war es heute frisch, einstellige Temperaturen.
Die Nacht bricht früh herein und der Tag kommt (gefühlt) noch später....
Da gilt es Vorsorge zu treffen.
Gut, dass ich über die Jahre einen großen Vorrat an Einzelknäueln eines schönen Tweedgarnes zusammengekauft habe: Rowan Felted Tweed. 
Aus 4 Knäueln (und damit nahezu exakt 200 g) habe ich einen langen Schal gestrickt.
Anschlag: 68 Maschen
                  Nadeln Nr. 4
                  Muster: 3 re, 2 li.... auf der Vorderseite
                              1li1re1li, 2 re .... auf der Rückseite.
Ahnlich dem Schal vom Januar in Grautönen.

Auch diesesmal hat sich der Schal beim Waschen und liegend Trocknen deutlich verlängert,
von 168 auf 194 cm.                              

Aber das wusste ich ja schon, und der Beschenkte kann diese Länge sehr gut tragen.
Das kleine Etwas allerdings in all den schönen Brauntönen ist der schmale rostfarbene Streifen.
Auch der passt zum Herbst, der wohl nun bald kommt.
Noch ist draußen Sommer,
nochmal haben wir gestern in einer lauen Sommernacht gefeiert; das letzte Fest in diesen
Feier-Ferien .... und heute abend geht es in die Oper.
Zauberflöte! Ich freue mich sehr! 

Mit diesem Schal spiele ich diesen Herbst bei Barbaras Handarbeitsbingo mit.
2 Häkchen kann ich  mit diesem Schal schon setzen: rechts üben und links unten.
So werde ich wohl erst mal versuchen die Diagonale zu füllen. Schaun wir mal! 












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