Sonntag, 19. März 2017

Topflappen....

... habe ich (aus gegebenen Anlass) mal wieder gehäkelt und dazu in die durchaus nicht all zu prall gefüllte Tüte mit entsprechendem Baumwollgarn gegriffen.
Die Rippenstruktur-Kopfrauten gefallen mir immer sehr. Sie sind auch äußerst praktisch und dürfen lieber eine Reihe mehr als eine Reihe weniger umfassen.

Beim ersten Paar habe ich allerlei Reste verwendet und aufgebraucht,
insgesamt 75 g.
Was mir daran nicht so sehr gefällt, sind die vielen Fadenreste. Beim nächstenmal werde ich versuche, sie konsequent mit einzuhäkeln. Dann kann auf das Umhäkeln der Ränder verzichtet werden. Der Rand wird sich wohl durch Waschen noch etwas
zurechtziehen. Darauf allerdings musste ich verzichten, die Topflappen sind schon
"umgezogen". In einer Regenpause habe ich schnell fotografiert, mehr schlecht als
recht.
 Ohne umgehäkelte Rand kommt dieses Paar aus,
2 Farben (und Materialien)
ergänzen den einen und den anderen zum Paar.
Sie wiegen 88g.

Beide Paare sind gehäkelt mit Nadel Nr. 4,5mm.
Eine schöne Anleitung findet sich zum Beispiel bei Susi.


Montag, 6. März 2017

Manchmal bin ich so richtig unentschlossen....

... was ich denn nun als nächstes stricken, häkeln, nähen, sticken will.
Oft passiert mir das gerade in den Ferien. Die Frühlingsjacke? Tweed fine oder mittel? Welches Muster?
Den Zackenschal, der gerade überall durch die Blogs und Foren geistert?
Die Idee gewälzt, das Garn gewählt, angeschlagen, verworfen, geribbelt....
Happy Scrappy Socken? Da sollten meine Reste bunter sein....
Und zuviele Projekte, das mag ich bekanntermaßen so gar nicht.

Meist lande ich dann bei den ganz einfachen, schlichten Socken.
Mit doppelter Wolle, die Arbeitssocken - das geht immer.

136 sind verbraucht für Größe 45. Das Zöpfle hilft beim Zählen.

Oder Sneakers... Das geht auch, denn irgendwann wird doch auch der Frühling kommen oder gar der Sommer. Auch wenn draußen ein eisiger Wind pfeift,
auch wenn die Wettervorhersage so gar auf Frühling hindeutet....
es muss doch werden.
Die Sneakers waren schnell fertig, 50 Gramm schwer, 60 Maschen, bei Größe 45.
Der schmale rote Streifen gefällt mir richtig gut.
Und jetzt? Heute früh habe ich in ravelry ein kleines, feines Mystery entdeckt....
Ich schlage mal an und sehe, wie es wird....
Geribbelt werden kann immer.

Freitag, 3. März 2017

Wir beten die Welt zusammen....

Wir - das sind Millionen von Menschen, Frauen vor allem; allein in Deutschland
        treffen sich heute über 1 Mio Betende aus vielen Konfessionen
Wo - In vielen, vielen Gemeinden rund um den Globus.
        Die Ersten schließen ihre Feiern schon ab, auf Neuseeland, Australien, Samoa
        und vielen anderen Inseln des Pazifiks.
        Die Amerikanerinnen schlafen noch oder stehen gerade auf....
        Die Frauen auf den Philippinen sind uns 7 Stunden voraus. Sie rüsten sich
        für ihren großen Tag, denn sie haben dieses Jahr die Liturgie vorbereitet,
        Lieder, Gesänge, Gebete. Aber auch Berichte, von dem was sie bewegt.
        Sie haben den Bibeltext ausgesucht, eines der ganz großen Gleichnisse Jesu:
        Matthäusevangelium, 20. Kapitel - Von den Arbeitern im Weinberg.
        Sie fügen alles zusammen und stellen es unter die Frage, die alle angeht:
                           Was ist fair? Was ist gerecht?

 Wie - Im Gebet, im Gottesdienst überschreiten Frauen Grenzen; zwischen Alten und
         Jungen; zwischen Konfessionen und Hierarchien; Hautfarben, Sprachen und
         persönlichen oder kulturell geprägten Formen des Glaubens.
    
Wir  - teilen miteinander, indem wir aufeinander hören; auf das, was uns bewegt,
         Freude, Lob und Dank, aber auch unsere Sorgen.
       - informieren uns. Dieses Jahr über das, was Frauen auf den Philippinen
         bewegt. Von der Schönheit des Landes ist die Rede, von der hohen Bedeutung
         der Familie, der Freunde, der Dorfgemeinschaft. Aber auch von Korruption,
         Unrecht, Gewalt; Gewalt, die auch von den Mächtigen ausgeht.
         Wir beten für Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit. Für ein Ende der Not.

Wir  - hören auf die Stimme der Frauen, die die Liturgie geschrieben haben - und
         auf die Stimmen der Frauen, die auch ganz konkret mit uns am Tisch
         sitzen.
         Viele Frauen aus den Philippinen leben bei uns. Sie lindern unsern Mangel
         an Pflegekräften. Sie kommen zu uns, gut ausgebildet. Sie lernen unsere
         schwere Sprache in ihrem Land und sprechen sie sehr gut. Sie haben den
         Beruf der Pflegekraft erlernt, der Krankenschwester, der medizinischen
         Assistentin. Sie haben dies getan  im Wissen, dass sie nach Abschluss ihrer
         Ausbildung gehen werden - vielleicht für immer. Um Geld zu verdienen, das   
        die Familie zu Hause zum Überleben braucht. Eine aus der Familie geht....
        um der andern willen.

So sind wir informiert, wenn wir beten und handeln. Auch mit unserer Kollekte und so manch anderem Tun, das oft im Stillen geschieht.

Im Gottesdienst in meiner Stadt beten wir dreimal das Vaterunser:
Eine Frau von den Philippinen wird es in ihrer Sprache beten,
eine Aramäerin betet es in der Sprache Jesu -
und alle, die da sind, gemeinsam auf Deutsch.
Wir tun es im Wissen, dass wir die Welt zusammen beten

immer am 1. Freitag im März, dem Weltgebetstag der Frauen

 Die Erde rollt dem Tag entgegen,
wir ruhen aus in dieser Nacht,
und danken dir, wenn wir uns legen,
daß deine Kirche immer wacht.


 Denn unermüdlich wie der Schimmer
des Morgens um die Erde geht,
ist immer ein Gebet und immer
ein Loblied wach, das vor dir steht.



 

Mittwoch, 1. März 2017

"Kleine Nettigkeiten" habe ich entdeckt....


 ... und zwar im glasperlengarten.
Dort kehre ich immer wieder gerne ein. Es gibt Interessantes zu lesen,
Schönes zu bestaunen, Nachdenkliches und Nachahmenswertes.
Ich fühle mich dort sehr wohl.
Im Glasperlengarten bin ich gestern auf die "Kleinen Nettigkeiten" gestoßen.
Und weil es im realen Leben nicht immer so sehr nett ist,
ist es gut, manchmal zuzugreifen, wenn andere einfach so nett sind und eine
"Kleine Nettigkeit" anbieten. Ohne Hintergedanken.
Frau Glasperlengarten macht das und ich darf mitmachen.

Die Idee zieht Fäden durch die Bloggerwelt. Wer die Spur verfolgen will,
fängt bei Frau Glasperlengarten an und arbeitet sich weiter. Wer Zeit hat, entdeckt vielleicht auch unbekannte nette Blogs....

Aber was ist nun die "Kleine Nettigkeit".
 
Um das zu beschreiben, habe ich einfach den Text aus dem Glasperlengarten
kopiert und mit zueigen gemacht, so dass er zu MIR passt.

Es geht so:

Die ersten Drei, die mir zu diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen (und mir ihre Adresse dann im Anschluss per E-Mail gesendet haben), erhalten irgendwann in diesem Kalenderjahr eine Überraschung von MIR.
Anderes als Frau Glasperlengarten werde ich ganz sicher nichts Gebasteltes
verschenken (wenigstens nichts, was aus Papier wäre; denn da bin ich mir nicht sicher, ob das Ergebnis nett und die Freude beim Machen so sehr auf meiner Seite wäre...)
Aber irgendetwas Selbstgemachtes wird es wohl sein; vermutlich irgendein Fadenwerk, genäht, gestrickt, gehäkelt, gestickt. Vielleicht aber auch ein Gruß aus der Küche oder eine besonders schöne Postkarte.
Sorgfältig und mit Freude gemacht. Ich werde sehen, was das Jahr so bringt.

Wann die Überraschung kommt, steht noch nicht fest und wird auch nicht verraten. Nur, dass sie dieses Jahr ankommt, das verspreche ich.
Eines Tages, wenn der Postbote klingelt.

Der kleine Haken? Diese drei Leute müssen das gleiche Angebot in ihrem Blog machen - und so die Freude weitergeben. Mit einer Kleinen Nettigkeit.
Dementsprechend können auch nur Personen mitmachen, die einen Blog und ihren Wohnsitz in Deutschland (sonst sind die Portokosten so hoch) haben. Ebenso müsst Ihr mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich mag den Gedanken, der hinter den "Kleinen Nettigkeiten" steckt.
Es ist kein Tausch, kein 1:1.  
Ich bekomme etwas im voraus und gebe dreifach weiter.
Einfach so. Es kann viele erreichen und Freude vervielfachen. 

Wer gerne dabei sein will, darf unter diesem Beitrag kommentieren.
Bitte mit Angabe des Blogs.

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