Donnerstag, 27. Februar 2020

Kinderjacke...

Aus dem Rest der Morlaix-Jacke -  Fantastique Flausch, Wolle Rödel, mindestens 35 Jahre gut gehütet -
reichte es noch eine Mädchenjacke.

Schön groß und großzügig lang in Größe 134/140.
Gestrickt nach einer Anleitung in einem Anna Special Kinderheft aus dem Jahre 2012 (A 147),
ein schöner Grundschnitt, glatt rechts, oben mit Wabenmuster.
Verbraucht habe ich 230 g - und damit schon eine weiche Grundlage für Weihnachten im Schuhkarton geschaffen. Dazu dann - der Größe und dem Alter entsprechend - vielleicht noch ein Unterziehshirt, Schminkzeug, Kosmetika, Stifte, etwas für die Schule. Eben einen gefüllten Karton voll....

Mittwoch, 26. Februar 2020

So dies und das... (Teil 2)

... näht sich dem Ende entgegen.
 Ein kleiner Vorgeschmack, noch nicht das Binding, aber Resteverwertung der vielen kleinen Stoffabschnitte vom SkillBuilder... für die Rückseite.
Es wird hoffentlich werden.

Dienstag, 25. Februar 2020

So dies und das....(Teil 1)

... habe ich angefangen.
Die 6Köpfe haben eine wohlverdienste Pause eingelegt, aber in den unendlichen Weiten des WWW findet sich so mancher andere Jahres/Monats/... quilt. 
Zwei Ansätze dazu zeige ich hier....
Die erste Version ist etwas blumiger und verspielter....
die zweite aus den oft und oft verwendeten Stoffen der Wanderer-Serie, die ich nun schon zum dritten Quilt verarbeite.
Der erste dieser Quilts ist  hier schon in Gänze zu sehen.
Auch das  Top des zweiten Quilts ist nun zusammengenäht, muss aber noch  gequiltet werden.



Montag, 24. Februar 2020

Große und Kleine....

Taschen habe ich genäht.
Projekttaschen. Kosmetiktaschen oder für was auch immer.
Die Große passt auch gut zum Mitnehmen an den Strand oder ins Freibad oder auf die Baumwiese , mit Sonnenbrille, Buch, Taschentuch....
Ach, ich mag sie sehr, solche Taschen und Täschchen.
Und ich mag diesen Dekostoff,
ein schon älteres Restestück; der Rest vom Rest dieser großen Umhängetasche, die verschenkt und sehr gerne benutzt wird - und am Wochenende kurz bei uns Rast gemacht hat.... samt Besitzerin.
Beide Tasche haben eine Zusatztasche, die große Tasche auch außen, aufgesetzt und gut festgesteppt.
Wer die beiden Taschen vergleicht, sieht übrigens auch, wie mit demselben Stoff durch Farbwahl des Beiwerks (Gurtband, Futter, Reissverschluss) ein ganz anderer Farbeindruck entstehen kann. 
Hier gibt es keine Träger, sondern  Griffe aus dem Webrand des Stoffes geschnitten..
Ein gutes, kleines Projekt, zumal ich alles, was ich brauchte zu Hause hatte. Denn dort sitze oder ich liege ich nun seit dreieinhalb Wochen, immer noch geschwächt von einer schweren Bronchitis und einem hoffentlich bald abklingenden Erkältungsvirus komplett. Dazu das gruselige Wetter, das so gut wie keine wenn auch kleinen Spaziergängchen an der frischen Luft erlaubte, den um irgendeine Ecke pfiff immer der Wind....
Besser soll das Wetter nicht werden, aber doch hoffentlich meine Gesundheit.
Im Moment sind Ferien, auch die brauche ich noch zur Erholung - und dann wäre ich gerne wieder ...
im Michelberg-Gymnasium, meiner Schule. 

Montag, 17. Februar 2020

Frühling!

... wird es hoffentlich bald. Ich sehne mich nach Wärme und Licht und feinem Duft.
Die Schneeglöckchen sind schon da, auch die ersten wilden Krokusse und sogar schon die verwilderten Primeln. So ist das, wenn frau zwei Wochen fast nicht raus kann, da sieht sie um so intensiver, was sich verändert hat.
Im Gewächshaus steht ein überwinterter Korb mit eingepflanzen Hyazinthen, kurz vor der Blüte und überundüber blühenden Schlüsselblumen. Die dürfen nun raus. Als erstes Zeichen des Frühlings.
An die Haustür.

Ich habe im Wohnzimmer wenig Wand und viel Glas.
An der einen schmalen Wand hing der Adventssternenquilt - bis Lichtmess.
Dann hab ich ihn endlich abgenommen - und ersetzt durch einen Frühlingsstern. 
Helle fröhliche Frühlingsstoffe aus einer Patchworkstoffpackung, die sich richtig gut vernähen liessen.
Wer  eine Anleitung sucht: Ich habe die Anleitung "fbcharmstar" von modafabrics verwendet, kostenlos auf der entsprechenden Homepage zu finden.
Schnell und einfach und die einzelnen Teile 1 Inch kleiner geschnitten als sie im Charmpack sind.
Gequiltet habe ich mit meiner schönen, nun auch nicht mehr ganz neuen Maschine - mit Obertransport, großem Stich und gutem Quiltfaden als Oberfaden. Erst um das Viereck herum. Dann habe ich die Sternspitzen in ihrer Kontur hervorgehoben. Das hat Spaß gemacht, ganz langsames Nähen und gefällt mir im Ergebnis gut.
Nun hängt er, der Frühlingsquilt - bis? Wir werden sehen.







Samstag, 15. Februar 2020

Jacke Morlaix

Nun ist sie fertig, die zweite braune Jacke dieses Winters.
Und ich bin sehr zufrieden.

Ich habe für Regina Moessner testgestrickt, die Jacke Morlaix in einer überarbeiteten Version, die zusätzlich weitere Größen enthält.
Mein Garn hat genau zur verlangten Maschenprobe gepasst und ich habe Größe L 2 gestrickt.
Insgesamt passt das sehr gut;
 
die Anleitungen von Regina sind ausführlich und Schritt für Schritt gut erklärt.
Der eingestrickte Ärmel gefällt mir sehr gut . Mal sehen, wie die Länge nach dem Waschen ist, evtl. stricke ich nochmal einige Zentimeter an.

Ich wollte die Jacke schon immer mal gerne stricken. Das Rippenmuster gefällt mir sehr gut, allerdings hatte ich Bedenken, ob das Garn nicht zu sehr zusammenzieht und das Ganze wie eine Wurst in der Pelle aussieht.
Allerdings, das Garn ist in sich kaum elastisch, ein uraltes Schätzchen mit einem relativ hohen Polyacrylanteil.
Als die Kollegin die Handarbeitsvorräte ihrer Mutter auflösen musste, hat sie mir dieses Garn geschenkt -
und ich kannte es gut, hatte ich mir doch in Studentinnenzeiten in Tübingen aus genau dieses Garn, allerdings in einem wunderbaren Rot einen Pullover gestickt - lochgemustert und mit U-Boot-Ausschnitt und ansonsten ohne jede Formgebung, wie das eben damals so war in der Mitte der Goldenen Strick-80er der letzten Jahrhunderts.
"Fantastique Flausch" (Wolle Rödel, vor 40 Jahren) nennt sich das Garn, 150 m auf 50 g und strickt sich schön mit Nadeln Nr. 4,5.

Verbraucht habe ich 360 g für Größe L 2. und die Rippen ziehen kaum zusammen.

Herzlichen Dank an Regina für ihr Vertrauen und die Möglichkeit des Teststrickens.

Reginas Designs gefallen mir sehr. Die Anleitung für die Maine habe ich gekauft; und auch das Annchen habe ich testgestrickt.
Allerdings - um es nicht zu vergessen, halte ich es hier fest.
Die Schulter sitzt nicht so wie sie soll und bei Reginas Modell sitzt. Ich habe mir das genau angeschaut.
Ihr Fotomodell hat eine absolut gerade Schulter; meine fällt dagegen ab und ist auch sehr schmal, was sich beim Kleidungskauf  oder auch beim Nähen von Shirts oft zeigt. 
Künftig werde ich daher oben eine Größe kleiner wählen und dann entsprechend auf die eigentliche  Größe
zunehmen. Das dürfte zu machen sein.

Aber jetzt, wäre mir doch langsam nach Frühling und auch nach Gesundwerden.
Immer noch kämpfe ich sehr, mit jedem Schritt und Tritt und war heute nach fast einer Woche das erstemal spazieren, kleinste Strecke, und ich fürchte schon, es nicht zurück zu schaffen.
Und kurz auf dem Balkon zum Fotoshooting.


Donnerstag, 13. Februar 2020

Wo soll ich anfangen?


... das frage ich mich, habe ich doch schon seit längerem nichts gepostet.
Nun, wo fang ich an.
Eigentlich gibt es im Moment einfach nur wenig zu zeigen und zu schreiben, hier auf dem Blog.
Der Januar ist zum einen einer der arbeitsreichsten Monate in der Schule: 2 Schulen, 12 Lehraufträge.
Da meine Unterrichtsgruppe in der Regel aus 2-3 Teilklassen zusammengesetzt ist, kann das
18 Halbjahreskonferenzen bedeuten. Alles ganz normal, gehört zum Beruf, kein Grund zum Klagen; Teil der Jahresarbeitszeit; akut allerdings sind die Tage dann eben voller als zu anderen Zeiten.
Für anderes bleibt eben weniger Zeit.

Auch im Kreativbereich. Zudem arbeite ich gerade an größeren Werke, einer großen Jacke, die ich vielleicht diese Tage endlich vollenden kann... am Zusammenfügen zweier Quilts, des Skillbuilders und des blauen Quilts, dessen Teile schon im Spätsommer entstanden sind;
außerdem den einen und anderen kleinen Patchworkblock, die ich auch nicht unbedingt alle zeigen will.
Dazu ein bisschen Vorbereitung für eine ehrenamtliche Aufgabe, Weltgebetstag der Frauen. 
Auch hier alles im grünen Bereich. 

Aber dann - ja dann, ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll.
Vor gut zwei Wochen wurde das Kollegium in einer zu einer außergewöhnlichen Zeit vom Regierungspräsidium selbst angesetzen Lehrerkonferenz darüber informiert, dass unser wohlfunktionierendes,
gut aufgestelltes und trotz G 9 - Gymnasium am Ort  und zum Teil schlechterer Verkehrsanbindung sehr beliebtes Gymnasium zum Schuljahresende aufgelöst wird.
Nein, nicht einfach so. Dahinter steckt ein riesiger Bauskandal, der unbeschreiblich ist und den ich auch nicht beschreiben will. Im Entwurf habe ich darüber zu schreiben begonnen und es wieder gelöscht. Ich will darüber nicht mehr reden und schreiben. Wenn es interessiert, bitte einfach googln: Michelberg-Gymnasium Geislingen. Bauskandal. Einsturzgefahr. Brandschutz. Schließung. ....
Da tun sich Abgründe auf.

Nun, die Botchaft war klar, aber wie genau das alles gehen sollte, das war gar nicht klar. Aber eben alternativlos.
Und dann brach er los, der Sturm. Noch am selben Abend. Über der Stadt und dem Umland.
Lehrer als Beamte müssen sich ihrer Loyalitätspflicht gegenüber dem Dienstherren sehr bewusst sein.
Das bin ich.
Eltern und Schüler aber sorgten für einen Wirbelsturm, den die 5Tälerstadt so noch nicht erlebt hat.
Demonstrationen, über 11000 Unterschriften, auf Papier und digital, alles, was es an Kontakten gab wurde genutzt oder gesucht. Eine Woche Ausnahmezustand. Wohlgemerkt, außerhalb des Unterrichts. Der Unterricht fand selbstverständlich wie gewohnt statt.
Auch dies lässt sich mit entsprechenden Schlagworten  recherieren.

In der Zwischenzeit gibt es Hoffnung; alle beteiligten Entscheidungsträger haben sich endlich zusammengesetzt und miteiander geredet. Sie suchen Lösungen. Wir haben eine Verlängerung um 1 Jahr, im Bestandsgebäude und mit 5klässlern.  Das ist ein sehr großer Teilerfolg, an dem am 30. Januar noch niemand geglaubt hat. Die Kultusministerium ist involviert. Das gibt Hoffnung.

Ich selber allerdings, ja, ich war leider nur mit dem Herzen dabei. Zuhause. Vom Bett aus. Eine zunächst harmlos scheinende Erkältung hat mich nun doch niedergestreckt.
Und so sehe ich den Wolken beim Ziehen und dem Schnee beim Fallen zu und lasse manchmal die Augen zufallen und schlafe mich mal so richtig aus.
Oder ich höre das Migy-Lied. Ihr findet es bei youtube "Ricky"  "Save the Migy"

Und Bilder?
Am Sonntag vor dem Sturm war ich ein kleines halbes Stündlein im Wald. Am kleinen Teich. So sieht das gerade aus.