Donnerstag, 25. Juni 2009

Kein kleiner grüner Kaktus....


... sondern ein kleiner grüner Baktus hängt heute vorm Balkon...

Richtige Grüntöne (grüner als jetzt angezeigt) mischen sich.

Letztes Jahr habe ich ein gutes Pfund handgefärbten, recht feinen Sockengarns ersteigert.
Seit Wochen reizt mich dieser Baktus, der durch viele, viele Blogs geistert.
Aber weil ich ja konsequent sein will, mussten zuerst die grauen Geburtstagssocken fertig werden,
abgekettelt, vernäht und daneben lag schon die grüne Wolle.
Aber jetzt die Daten:

81 g handgefärbte Wolle in Grüntönen
Nadeln Nr. 3, weil die Wolle dünn ist
Gesamtlänge: 120 cm
Maschenzahl an der breitesten Stelle: 82
Anleitung in Deutsch: bei Jinx - dort alles weitere.

Schwarze Hose, schwarzes Shirt oder weiße Bluse - grüner Schal.
Mir stehts und der Schal fühlt sich wunderbar an. Morgen werde ich ihn tragen!
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Montag, 22. Juni 2009

Keine Nüsse, sondern...


... Pfirsiche hängen an diesem Baum.
Auch er trägt reich und überreich und lässt auf eine gute Ernte im August hoffen...



Jetzt schon "reif" sind diese Socken.
Zweimal im Jahr stricke ich Socken für einen Kollegen, an Weihnachten und dann,
wenn es so richtig heiß und so richtig lang hell ist...
Hell ist es, auf die Hitze hoffen wir noch.
Und weil ich weiß, dass der Kollege schlichte Socken mag, habe ich schlichte Wolle gewählt.
Grau in Grau habe ich diese Socken angekündigt, aber das sind sie gar nicht:
um die grauen Fäden meliert sich ein wunderschönes Blau,
gibt der Wolle einen sanften und weichen Griff - genauso, wie ich es mag.

Ein uraltes Schätzchen drängte sich da nach oben,
Esslinger Wolle noch, alte vierstellige Postleitzahl "5208 Eitorf",
Fortissima, eine Qualität, die ich immer wieder gerne verstrickt habe.

Größe: 42/43
Gewicht: 69g
Nadeln: Knitpicks 2,75 mm
Anschlag: 64 M
Sockenpaar: 30/2009

Muster: Seitliches Zopfmuster nach eigener Idee - und wie immer ganz einfach.
So bekommt das Schlichte etwas Pfiff.

Einteilung der Maschen:
1. und 3. Nadel: 10 re, 2 li, 4 re
2. und 4. Nadel: 4 re, 2 li, 10 re

Verzopfen:
1. und 3. Nadel: 10 re, 2 li, 3 M auf Hilfsnadel hinter die Arbeit, 1 re, die M der Hilfsnadel re abstricken
2. und 4. Nadel: 1 M auf die Hilfsnadel vor die Arbeit, 3 re, die M der Hilfsnadel re abstricken

Anschließend werden 5 Runden die M abgestrickt, wie sie erscheinen,
dann wird erneut verzopft.

Die Fersenwand läuft über die 1. und 4. Nadel,
dabei verschwinden die eine Hälfte des Doppelzopfes.
Die andere Hälfte wird über den Fuß bis zur Spitze weitergeführt.
Das Verzopfen kann selbstverständlich auch ohne Hilfsnadel durchgeführt werden.
Auch ich habe das erlernt und kann es mittlerweile ohne Probleme.

... und der Kollege wird sich hoffentlich freuen!
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Sonntag, 21. Juni 2009

Vorfreude auf den Herbst....


Keine Trauben, aber:
Trauben von Walnüssen...
.... Vorfreude auf den Herbst!
Und um jede muss Mann und Frau und Kind sich bücken!
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Donnerstag, 18. Juni 2009

Kunterbunt auf dunkelbraun....

.... präsentieren sich diese beiden Paar Restesocken: Söckle und Sneakers,
zusammen haben sie meinen Restekorb um 85g erleichtert.

Aber die nächsten Socken sind: grau in grau!
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Donnerstag, 11. Juni 2009

Jetzt regnet's auch bei uns...



...aber diese Sneakers in fröhlich-bunten Sommerfarben halten dem entgegen!!
Nur zwei Reste sind diesmal verarbeitet,
dafür exakt aufgebraucht! Ein knapper Meter Garn ist noch übrig.

Gewicht: 42 g
Material: Reste von Baumwollmischgarn
Größe: 39
Maschenzahl: 56
Herzchenferse und Rundspitze

... Und im Westen ist der Himmel schon wieder blau!
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Dienstag, 9. Juni 2009

Sockenzirkus...

.... heißt eine nicht mehr ganz neue Serie von Opal -
und endlich einmal war ich wieder so richtig zufrieden damit: keine Knoten, nicht so ärgerlich dünn,
schön gleichmäßig, helle, einigermaßen dezente Farben und Muster...
und 100g wogen doch tatsächlich 100g! Kompliment!
Weshalb dann viele der anderen Knäuel, die im gleichen Karton lagern nur 94 g wiegen?
Variiert die Luftfeuchte innerhalb des Kartons?
Sei es drum!
Schnell gestrickt trotz Größe 45 haben mir diese Socken beim Stricken viel Freude bereitet.
Sie wiegen 79 g und sind einfach glatt rechts, sogar ohne Zöpfle...
Und wenn der künftige Träger daran genauso viel Freude hat, dann wird es schon recht!
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Sonntag, 7. Juni 2009

Der Drache im Sack...

... ist schon was Besonderes,
nämlich das Monatsunikat der Drachenwolle.
Besonders gefallen hat mir der Mai-Drache,
eine Merino-Leinenmischung, wie ich sie liebe,
und auch die Farben wunderbar: ein helles grau mit zartfarbenen Sprenkeln.
Und weil er was Besonderes ist, sollte die Wolle auch ein Besonderes Muster bekommen;
und so habe ich mich an meine ersten Toe-Up-Socken gewagt,
Firestarter-ähnlich, weil mir Yarnissimas Spickel so gut gefallen.
Doch ach, es sollte nicht sein: der Socken war fertig, aber nichts passte.
Und so habe ich schnell neu angeschlagen,
nach bewährter Machart, Zöpfle rechts, Zöpfle links -
und den Spickel einfach mit linken Maschen gestrickt.
Et volià - alles klappte, alles passte, alles gefiel.
Im Urlaub wurden sie fertig - und konnten deshalb auf einem der schönen Steinmäuerchen fotografiert werden.
Hier der Spickel gut zu sehen
und hier die Zopfvarianten:
nach dem Bündchen zunächst der Tulpenzopf, der sich dann auflöst:
die eine Hälfte wird als Rippe weitergeführt, die andere als einfacher Zopf,
der bis zur Spitze weiterläuft.
Und die Spickelmaschen einfach glatt links.

Das ganze in Gr. 39, wiegt 64 g und hat den ersten Test in den Wanderstiefeln bestens bestanden!

Aus dem Rest entstand noch ein Paar Kindersöckchen, Gr. 28, 34g -
und wieder mit dem bewährten einfachen Zöpfle am Rand!
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2 Wochen...

... Frankreich,
genauer: Französiches Juragebirge, Nähe Schweizer Grenze, am Fluß Doubs
... zwei Wochen ohne Radio und Fernsehen, ohne Zeitung, Telefon und Internet,
... auch handytechnisch im Funkloch
... Landschaft, Sonne, Wind
... viel gesehen und erlebt:
2 UNESCO-Weltkulturerbestätten: Citadelle de Besancon und Saline Royale in Arc et Senans;
1 Nationales Naturmomument Frankreichs: Wasserfall/Saut des Doubs
aber wichtiger noch:
unzählige kleine Städte, Kirchen, Kapellen, Dörfer und Weiler,
viele der typischen Kirchtürme, die wie Hauben auf ihren Kirchen sitzen;
Bauernhöfe mit riesigen Dächern und mächtigen Kaminen,
viele, viele Wege erwandert, am Fluß, auf einen Gipfel, durch Wald und blühende Wiesen,
den Kühen beim Bimmeln ihrer Glocken zugehört....

... aber auch
... gelesen
... gestrickt (davon morgen mehr....)

... die Augen aufgesperrt und fotografiert.
Diese Collage ist mein Beitrag zum Projekt Spektrum.
Beim Projekt Spektrum steht im Mai/Juni die Farbe Gelb im Mittelpunkt.
Gezielt geschaut, gesucht, fotografiert: Gelbe Blumen.
Gefunden: Fast überall,
sogar mitten im Fluß!
Wer vergrößert, kann viele Blumen zählen und findet auch diesen einen tapferen Löwenzahn,
mitten im Wasser, auf einem kleinen Stein!

Bilanz: Wunderbar erholt!
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