Mittwoch, 31. Januar 2018

Fürs Kleingeld oder Geldgeschenke...

... dient diese kleine Tasche.
Sehr schnell genäht; auf Vlieseline habe ich verzichtet, zwei kleine Stoffreste, Reissverschluss und Schieber.
Die Tasche ist so klein, dass sie auch in die Anoraktasche passt. Mit Kleingeld.

Oder ins Büro oder an die Uni, mit USB-Stick, Labello oder so.

Dienstag, 30. Januar 2018

Wasser, Wasser überall...

O, schaurig ists, übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt -
O, schaurig ists, übers Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!



An dieses Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff erinnerte ich mich beim sonntäglichen Spaziergang. Und an die Wälder Estlands mit den vielen Wasserstellen und Sümpfen!
Der Waldboden in unserer so gar nicht moorigen Gegend (Grundgestein Jura!)
ist hoch gefüllt mit Wasser, Gräben sind voll gelaufen, umgeben Hügel wie kleine Seen.

Auf den Wiesen quietscht und quatscht es; Quellen springen und rauschen in die kleinen Bäche hinein.

Darüber das Himmelsgrau, das so gar nicht mehr weichen will - aber immerhin
ganz besondere Motive zum Fotografieren gibt und ermöglicht.

Trotzdem - schön waren die 2 Stunden im Wald allemal, Ruhe, frische Luft und trotz allem Grau auch etwas Licht.

Montag, 29. Januar 2018

Frische Erdbeeren....

... sind was Feines, wenn auch nicht zu dieser Jahreszeit.
Beim Stöbern nach Stoffen, um eine Kleinigkeit zu nähen, fand ich diesen Walderdbeerenstoff.
Als Futter gibt es "große" Erdbeeren,
die sich damals die "Fruit Ladies" schon schmecken ließen...

Das Täschchen reiht sich ein in die Reihe kleiner Täschchen, die ich immer wieder gerne nähe.
Diesesmal habe ich es etwas größer zugeschnitten, so passt auch ein Strickzeug rein -
und freue mich sehr, dass es Frau Lichtfunken gut gefällt,
die fleißig wunderschöne Zwergenmützchen und anderes für ein Geburtshaus näht.


Sonntag, 28. Januar 2018

Ein Sonntagssträußchen in Pink...

Auch wenn der Strauß schon über eine Woche bei uns durch die Zimmer wandert,
will ich ihn festhalten. Er ist immer noch schön.
Ein Gärtnerstrauß aus der örtlichen Gärtnerei:
eine cremefarbene große Ranunkel, drei pinkfarbene gefüllte Gerbera und eine traumhaft schöne Rose, die nach über einer Woche immer noch eine sehr feste, stabile Blüte hat.
Die Gerbera welkt so langsam, aber wundersamer Weise schiebt sie eine kleine Knospe nach.
Ob diese es wohl noch bis zur Blüte schafft?
Ich werde den Strauß weiterhin nachts kühl stellen. Vielleicht hilft das.

Samstag, 27. Januar 2018

GirlfriendsCardigan

Einfach so, beim Stöbern, habe ich bei ravelry die GirlfriendsCardigans gesehen;
drei Versionen derselben Grundidee:
eine einfache, weite Jacke;
wärmend, umhüllend;
etwas oversized.
Die Zeit der anliegenden, figurbetonten, taillierten Jacken scheint vorbei zu sein.
(Fast) alles kommt wieder. Ein bisschen mehr an "positive ease" beim Stricken ist mir auch gar nicht so unrecht; auch wenn ich mich wieder eingewöhnen muss.
Nun, in den Cardigan habe ich mich gestern abend, nachdem die letzten Fäden vernäht waren,
gleich noch so ein Stündchen eingewohnt - und heute morgen beim Frühstück sofort wieder
übergezogen.

Ich habe die Einfachversion von ChrisBerlin gestrickt.
Weitgehend einfach nur rechts. "Rauhrechts" - wie wir Schwaben das nennen.
Ich mag den Charakter dieser Jacken. Vor allem bei Babyjacken stricke ich sehr gerne rauhrechts.
An das  Jackenstricken von oben habe ich mich nie so  recht gewagt,
deshalb der Versuch mit einer einfachen Anleitung.
Das Ärmelstricken in Runden, zumal auf dem Nadelspiel mit dickeren Nadeln wird wohl nie so das Meine werden. Das teste ich doch mal mit der langen Nadel und offen und schließe dann die Ärmelnaht.
Sehr, sehr schön finde ich das kleine Dreieck im Rücken sowie die betonte Schulternaht, die durch das Aufnehmen der Maschen entsteht.
Auch das Ausformen der Schulterschrägung mit verkürzten Reihen gefällt mir sehr gut.
Die langen Reihen strickten sich vorzüglich dahin; Wintersport und Hörbuch konnten mit Genuss gesehen bzw. gehört werden.


Einen Tick länger dürfte die Jacke sein,
aber:


Ich hatte nur 1 Pfund des Garns. Nachkauf derselben Partie ist unmöglich.
Vor allem aber kenne ich das Garn. Es neigt zur Ver-längerung.
Deshalb habe ich, nachdem ich noch 3 Knäuel übrig hatte, erstmal die Ärmel gestrickt und dann den Rest bis fast zum letzten Stück. 4g sind noch übrig. Die hätten eine weitere Reihe wohl nicht mehr zugelassen.
Aber wie gesagt, die Jacke wird wohl noch einige Zentimeter länger.
Und irgendwie mag ich sie gerade sehr, diese schlichten Jacken ohne große, aufwändigen, plakative Muster.
Das wird wohl nicht die Letzte dieser Art sein.
Zum Schluss noch die technischen Daten:
493 g Rowan Kid Classic in der Farbe Rosewood,
gestrickt mit Nadeln Nr. 4,5mm; die Bündchen mit 4mm.
Anleitung: GirlfriendsCardigan von ChrisBerlin, käuflich über ravelry.


Freitag, 26. Januar 2018

Lauter Lieblingsjacken...

zeige ich hier.
Jahr für Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder mehr Kleidung für mich zu stricken.
Pullover und Jacken. Tücher aller Art habe ich viele angesammelt. Dazwischen trage ich gerne auch Gewebtes.
Jacken allerdings, und auch Pullover, kann frau - so meine ich - nie genug haben.
In den letzten Jahren gab es immerhin mindestens eine Sommerjacke; manchmal auch
Wärmenderes. Das Fach im Schrank ist gut gefüllt.
Heute habe ich nun mal rausgekramt, was ich immer wieder gerne trage.
Dabei habe ich erneut festgestellt, dass  die ohne Anleitung gestrickten Jacken
sehr gut sitzen; besser als so manche andere.
5 Lieblingsjacken zeige ich hier, chronologisch von unten nach oben.
Ganz unten liegt die dunkelrote Jacke aus Yak Merino;
schmal sitzend, wie es 2012 üblich war. Aber sie passt (wieder) gut und ich habe sie neu entdeckt, leicht, wärmend und ein traumhaft schönes Maschenbild.
Auch die breite Blende finde ich immer noch sehr schön.

Es folgt die graulila Jacke aus estnischer Verlaufswolle; gestrickt im Spätsommer 2012, lange vor unserer ersten Estlandreise.
Von der letzten Reise habe ich selbige Wolle mitgebracht, in Rot. Mal sehen, was und wann daraus wird. Vermutlich wieder eine Jacke.
Die Jacke ist pfluderleicht, mit wenig Nähten und schön gezopfter Raglanschulter.
Auch sie trage ich sehr gerne.

In der Mitte liegt die braune Jacke aus Alpaca; gestrickt nach einer Anleitung von Jutta Bücker, die Einfarbigem gerne so ein paar spezielle kleine Farbakzente  beifügt.
Eine unverwüstliche und sehr weiche Jacke, so richtig zum Kuscheln. Auch sie ist schmal gehalten und wird nur oben mit einigen Knöpfen geschlossen.

Im Januar 2017 habe ich nach einer Anleitung der Landlust gestrickt,
die große Jacke, die sich so schlecht falten und stapeln lässt. Eben weil sie ganz anders ist,
weit und schwingend. Ende des Jahres habe ich sie erst so richtig entdeckt. Auch zuhause trage ich sie sehr gerne, morgens zum Frühstück zum Beispiel.
Den Irish Tweed von Austermann liebe sich sehr. Schade, dass dieses schöne Garn nicht mehr produziert wird. Gut, dass ich Vorrat für eine weitere Jacke habe.

Oben auf liegt die dunkelblaue Tweedjacke mit ihren pink-roten Akzenten. Ohne Anleitung entstanden, vermaßt und während des Strickens pink akzentuiert. Das Ergebnis ist ein völlig anderes als der ursprüngliche Plan. Aber auch sie trage ich sehr gerne und sie sitzt tadellos.
Die Knöpfe sind ein Hingucker auf diesem dunklen Blau.
Was kommt als Nächstes?
Der Girlfriend Cardigan von Chrisberlin, zu finden bei ravelry.
Ich hoffe, dieses Wochenende fertig zu werden.
25g Wolle habe ich noch, ich hoffe mal, dass es ausgeht - und auch, dass alles gut sitzt und passt.
Ich habe von oben nach unten gestrickt, ohne Naht. Nur der Taschenbeutel wird ein paar Stiche brauchen und so einiges an Fäden ist zu vernähen.Aber davon dann demnächst mehr.

Donnerstag, 25. Januar 2018

In den letzten beiden Wochen...

... war hier nichts Neues zu sehen. Wie das so ist.
Trotzdem, es wurde viel gestrickt (ein großes Werk) und ein klein wenig genäht;
gearbeitet, mehrfach gefeiert 
- und ein Regenbogen bestaunt.
Ein ganz seltener Anblick, hoch im Norden, am frühen Nachmittag.
An einem unserer vielen Januargeburtstage.
So schön!
PS: Und wer noch ein kleines bisschen weiter rollt, liest schon den nächsten Beitrag über die Lieblingsjacken der letzten Jahre.
Die Post sind hoffnungslos vertauscht.

Sonntag, 14. Januar 2018

Des Rätsels Lösung hat keine der Kommentatorinnen...

... richtig gefunden bzw. erraten. Kopf, Fuß, Hals und Leib - alles war genannt; nur nicht die Hände.
Handschuhe waren des Rätsels Lösung; aber keine Bedingung.
Das "rätselhafte Etwas" ist verlost; 8 kleine gefaltete Zettel in der schönen, fast verschlossenen Tasche,
gut durchgewühlt und nach gestoppten 10 Sekunden habe ich zugegriffen.
Und das ist die Gewinnerin: "Lichtfunken".

Bitte melde dich bei mir per mail. Und hab ein wenig Geduld, auch ich muss noch rätseln...!

Samstag, 13. Januar 2018

Ein Rätsel verbirgt sich auch hier...

... in diesem Baum.
Nein, ich weiß leider nicht mehr, was genau auf dem Schild stand,
das der Baum Jahr für Jahr ein Stück mehr überwachsen und sich zu eigen gemacht hat.
War es der Leinenzwang für Hunde? Oder der Hinweis, dass hier ein Waldschutzgebiet anfängt?
Wie gesagt, ich weiß es nicht mehr. Vielleicht habe ich es schon mal fotografiert und werde suchen und finden.... oder auch nicht.
Auch wenn der letzte Buchstabe bald "verschluckt " und auchdas Schild nicht mehr zu sehen ist,
der Baum wird ein ganz Besonderer sein und bleiben.

Freitag, 12. Januar 2018

Ainigma.... des Rätsels Lösung

Ainigma - so hat Tori Seierstad das Handschuh-Mystery benannt,
das bereits im vergangenen Sommer auf ravelry gemeinsam gestrickt und gelöst wurde.
Wie immer bei einem Mystery wird Teil für Teil der Anleitung veröffentlicht, klein, überschaubar - und dann folgt das nächste...
Bei Handschuhen geht das meist so: Bündchen, Schaft, Daumenzunahme oder Stilllegen der Maschen, oberer Schaft und Spitze und zum Schluss der Daumen. Immer schön parallel bleich beide Handschuhe.
Ich habe mich zwar angemeldet, aber es dann doch nicht geschafft mitzustricken.
Nun denn, es war nun zwar kein Geheimnis mehr, als Mystery wäre es schon schöner gewesen, aber doch ein schönes und auch ein ungewöhnliches Muster für Handschuhe.
Das griechische Rätselwort verweist bereits auf die Musterung:
griechische Mosaikmuster, angedeutete Labyrinthe und griechische Vasen.
 Das Blau und Grün ergab sich eher zufällig, passt aber sehr gut zu Griechenland.
Vor allem zum Türkisblau des Meeres (oder auch zum blauen Himmel und grünen Moos des heimischen Waldes).
Auf ravelry gibt es sehr viele weitere Varianten in vielen anderen Farbkombinationen zu sehen.
Tori hat ihrer Anleitung sogar eine Kästchenzeichnung beigefügt, bei der frau mit dem Farbstift ausprobieren kann, was sie dann mit 4erlei Farben so strickt.

Auf jeden Fall, ein schöner Start ins neue Strickjahr. Ein langsames, nicht immer entspanntes Stricken. Es braucht wieder reinzukommen; immer wieder versuche und übe ich das zweihändige Führen der Garne.
Und es braucht Zeit, die vielen, vielen Fäden zu vernähen.
6g Fäden waren es.
Insgesamt habe ich 65 g Sockenwolle verstrickt; 4 Farben: Dunkelblau, Königsblau, Weiß
und Grün, das durch die Kombination wirkt wie Türkis.
Ich habe 3mm Nadeln verwendet, werde aber künftig wieder mit  2,5mm  oder 2,75mm stricken, damit das Gewebe etwas fester wird.
Und ich sollte wohl doch nicht nur 1 Paar Musterhandschuhe pro Jahr stricken und dran bleiben... Übung macht die Meisterin! Und Meisterin bin ich auf diesem Feld noch lange nicht!
Das Muster kann via ravelry käuflich erworben werden und findet sich unter dem Namen
"Ainigma".

PS: Und zum Schluss zeige ich noch den schönen Platz, an dem ich fotografiert habe!
Eine alte, bemoost Baumwurzel im Winterwald.

Donnerstag, 11. Januar 2018

"Ainigma" ...

... ist ein griechisches Wort und lässt sich mit Rätsel, Mysterium, Geheimnis übersetzen.
Und so frage ich einfach mal,
welcher Art wohl das Strickwerk ist,
das sich hier so geheimnisvoll und halb im Dunkeln präsentiert?
Mögt ihr mitraten?
Irgendwann morgen im Laufe des Tages (oder des Abends, oder der Nacht) lüfte ich das Geheimnis - und vergebe, verlose, verschenke... eine Kleinigkeit, irgendwas Nettes, etwas, was ich selber noch nicht weiß....rätselhaft, geheimnisvoll...
Das Los wird entscheiden unter all denen, die mitraten, bis der nächste Post erscheint.

Samstag, 6. Januar 2018

Zum Ende der Weihnachtszeit

Epiphanias und Erinnerung an die Taufe Jesu liegen dieses Jahr ganz dicht zusammen, nur einen Tag auseinander. Damit endet die eigentliche Weihnachtszeit. In den evangelischen Kirchen wird wieder  grün gedeckt. Der Weihnachtsschmuck am Fenster und vor dem Haus verschwindet so nach und nach.
Der Christbaum steht bei uns traditionell immer etwas länger, so lange es die rieselnden Nadel und  die Verfasserin dieses Artikels erlauben...
Nun  will ich hier, bevor der Baum abgeräumt wird, ein ganz besonders schönes Weihnachtsgeschenk zeigen: einen Engel, gefaltet aus Gesangbuchblättern der alten Gesangbücher meiner Heimatgemeinde.
 Fleißige Frauen basteln und verkaufen am Adventsmarkt; Strohsterne und dieses Jahr auch die Engel. Sehr habe ich mich über dieses Geschenk am Christtag gefreut.
und ihn immer wieder betrachtet, beschattet,
im Licht, 
halb verborgen oder gut sichtbar.

Natürlich habe ich nachgesehen, welches Lied denn da gefaltet ist und zitiere es nun hier einfach mal an.
Lied 544 (altes EKG): 
Gott lebet! Sein Name gibt Leben und Stärke,
er heißet der Seinigen Sonnen und Schild.
Sobald ich, sooft ich sein Regen vermerke,
so spür ich mich innig mit Kräften erfüllt.
Sein bin ich ganz eigen,
das muss sich wohl zeigen;
lass alles, was widrig und trotzig ist, kommen,
mir wird doch mein Ruhm und mein Gott nicht genommen. 



Die hohe Nummer verweist auf den alten württembergischen Teil des Gesangbuches; in dem viele Lieder aus dem Pietismus, der großen Glaubenstradition meiner Landeskirche, zu finden sind. Der Pietismus war damals vor gut 300 Jahren eine durchaus revolutionäre Bewegung in einer erstarrten Kirche; ein Weg vom verordneten Glauben, nachdem zu glauben ist, was Herzog und Kirchenobere glauben, hin zum persönlichen Glauben und auch zur Aufwertung des Individuums. Auch das war Reformation, eine Kirche, die sich immer wieder erneuern muss: Ecclesia semper reformanda!

Und siehe da, das Nachschlagen des Liedes führte zum Verfasser 
Johann Albrecht Bengel (1687-1752), der unsere Landeskirche auf diesen damals neuen Weg führte.
Das Lied spricht seine Sprache, die Sprache seiner Zeit und Religiosität.
Wir singen heute, wenn wir denn singen, andere Lieder.
Wir loben Gott mit neuen Lieder - und manchmal auch mit den alten!
Bedenkenswert, vielleicht auch dem einen oder der anderen ein Trost und Halt in schweren Zeiten, ist dieser Text noch immer.
Rechtfertigung und Zuversicht - unter dieser Überschrift ist es im heutigen Evangelischen Gesangbuch zu finden. (EG 613 in der württembergischen Ausgabe)

Freitag, 5. Januar 2018

Nachgereicht...

So sieht das Rot aus, wenn es rot abgebildet wird.
(Und leider zickt Picasa auch dieses Jahr im Januar wieder. Ins Google-archiv geladene Bilder können leider, leider nicht in den Post integriert werden. Warum auch immer).

Donnerstag, 4. Januar 2018

Das erste Sockenpaar im Neuen Jahr...

.... ist heute fertig geworden.
Begonnen allerdings habe ich es im Rahmen eines Mysteries bereits im Januar 2017. Dann blieb es liegen und durfte unvollendet mit ins Neue Jahr.
Da ich schon lange beschlossen hatte, das aufwändige Muster an Schaft und Fuß nicht zu stricken,
ging es recht schnell.
Wandersocken - genau so, wie ich sie mag:

Oben darf aus den Stiefeln durchaus was rausblitzen, ein Umschlag, ein Bündchen, gerne gezopft.
So wie hier.
Am Schaft ein nicht allzu dickes Muster, damit der Schaft nicht drückt.

Am Fuß möglichst glatt, damit erst recht nichts drückt. Und wie immer mit nahtfreier Spitze.
Hier wird nichts drücken.
Mit 48 Reihen und einer zügig abgenommenen Spitze sitzt der Socken auch so eng, dass er keine
Blasen wirft.

Der Clou ist das Garn. Eine Sockenwolle von der Drachenwolle, schon sehr gut abgelagert, in sattem, dunklem Rot (leider schwer fotografierbar), butterweich und mit vielen bunten Tweedtupfen!!!!!!!
Masche für Masche ein Genuss. Gut, dass ich noch einen Strang in Dunkelbraun habe!
Dies hier werden 

die perfekten Wandersocken werden, wenn denn das Wetter irgendwann auch wieder so was wie Wandern erlaubt. Grau, Wind, Regen oder Regen, Wind, Grau...Vom kurzen Spaziergang in den nächsten Ort kam ich trotz Schirm recht nass zurück.
Gut getan hat es trotzdem. Aber ich hoffe auf Besserung.
Und mache es mir zu Hause gemütlich.

Mit diesem Sockenpaar klinke ich mich im Januar 2018 auch in die Sockenreise der ravely-Gruppe
"Mit Socken durch die Welt" ein. Da habe ich beim Start mitgemacht, dann immer mal wieder, es aber nie so ganz durchgehalten. Dieses Jahr übernehme ich in einem Monat die virtuelle Reiseleitung,
da will ich mich nun auch gerne schon beteiligen.
Ins Hochsauerland führt die Reise, wir bekommen viele Bilder, Erzählungen und Eindrücke.
Das Rothaargebirge bietet prächtige Wandermöglichkeiten, nicht nur auf dem Rothaarsteig, der mich durchaus mal reizen würde. Am Rande dieses Gebirges sind wir vor sehr vielen Jahren, noch in meiner Marburger Studienzeit, mal gewandert.
Ich mag sie sehr, die deutschen Mittelgebirge, vor allem die mit viel Wald.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Zwei schöne graue Seiten...

... zeigt dieser Schal.

Vorderseite....

und Rückseite....
beides kann sichtbar getragen werden. Das schätzt man/frau bei einem Schal sehr.
Da muss nicht aufgepasst und gezupft werden.
Der Schal begeistert mich sehr. 3erlei Grau, insgesamt 171 g Rowan Felted  Tweed -
und ein schönes Muster,
nicht ganz so langweilig wie einfach nur Rippen.
Es handelt sich ganz schlicht um eine 3re2li Rippe, wobei die mittlere rechte Masche krausrechts oder
"rauhrechts" (wie wir im Süden sagen...) gestrickt wird.
Das ist schon alles.

Angeschlagen sind 62 Maschen. Gewaschen, getrocknet und gelegt kommt der Schal auf eine Breite von
26cm, etwas weniger als berechnet und gewollt.
In der Länge allerdings hat er sich nach dem Waschen und Trocknen (liegend auf der Heizung) verlängert,
von ca. 180 cm auf ca. 200cm.
Aber noch ist das in Ordnung und ermöglicht ein schönes Schlingen.
Da er auf meiner schwarzen Jacke so fotogen war,
habe ich ihn auch gleich mal ausgeführt. So als Schutz gegen Sturm und heftige Regenschauer.