Freitag, 22. September 2017

Da hängt es nun...

.... das zweite Macarönchen...

nicht ganz so pastell und zuckrig. Etwas kräftiger im Blau,
aber das Maschenbild ist wie gewohnt bei der Austermann Merino 105 sehr, sehr schön.
135 g habe ich verbraucht, nach derselben Anleitung wie beim letzten Mal.

Nun herbstelt es ganz deutlich. Ich stricke weiter, für mich. Dem Blau bin ich treu geblieben, aber dunkler und herbstlicher. Mit schönem, rustikalem Tweed.
Es geht voran. Auch der Bel-Air-Schal, der heute in die 4. und vorletzte Etappe geht.

Montag, 11. September 2017

Mein schön(st)es Ferienerlebnis....

Dazu gehört auf jeden Fall die Rückfahrt mit der Fähre von Saaremaa
bzw. Muhu.
Denn Saaremaa und Muhu sind mit einem Damm verbunden, über den ganz bequem die Straße führt.
Vom estnischen Festland nach Muhu dagegen fährt die Fähre,
von Virtsu nach Kuivastu.
Rüber und Nüber.

Am Tag unserer Rückreise aufs Festland, da wurde das Wetter richtig sommerlich.
So wie es sich für Anfang August eigentlich gehört.
Kein Wind, Sonne pur - und das Meer, es glitzerte.
Schau, wie es glitzert ..... und das unter dem tiefen Himmel Estlands.
Himmel, Meer, Sonne, Licht.... mein schönes Ferienerlebnis.

Sonntag, 10. September 2017

Ein Anfang...

... ist gemacht, für eine dicke große Decke aus Sockenwollresten.
So eine habe ich schon einmal gestrickt.
Diese dagegen ist ein Gemeinschaftsprojekt.
5 Quadrate sind von mir.

So könnte das mal aussehen....
Schön bunt und wenig mausgrau-taubenblau.
Immerhin, Sofa und Boden zur Decke sind schön grau!

Donnerstag, 7. September 2017

French Macaroon...

... heißt eine neue Anleitung auf ravelry,
die ich nur empfehlen kann.
Denn
1. ist das Ergebnis ganz fein und wunderbar
2. die Anleitung sehr, sehr deutlich und anschaulich, tabellarisch erstellt in vielen
    Größen, vom Neugeborenen bis zum mehrjährigen Kind.
3. gibt es die Anleitung sogar kostenlos, was  bei ravelry gar nicht mehr selten ist
    und großen Respekt verdienst. Eine Anleitung für mehrere Größen zu schreiben,
    erfordert Zeit und Können.

Verstrickt habe ich 128 g Merino 105 von Austermann/Stahl

Mittwoch, 6. September 2017

Da morgen mein letzter Ferientag ist...

.... muss ich mich nun wohl an den üblichen Aufsatz über "Mein schönstes Ferienerlebnis" machen (obwohl es den, meiner Erinnerung nach, in meiner Schulzeit nicht gab). Mindestens nach dem Ende der Grundschule nicht.
Aber sei es drum. Dieses Blog dient ja auch meiner Erinnerung, immer mal wieder schaue ich zurück - und freue mich oft über das, was fast schon vergessen war...
Vor 4 Wochen war unser letzter Urlaubstag in Estland. Wir waren 10 Tage voher von Echterdingen über Frankfurt geflogen und waren kurz nach Mittag in Tallinn.
Mit dem Mietwagen ging es zunächst in den Soomaa-Nationalpark nach Süden,
dann auf die Insel Saaremaa und wieder zurück nach Tallinn.
Ich fange mal mit dem guten Schluss an.
Tallinn - zeigte sich von einer ganzen anderen Seite als in den letzten Jahren.
Ja, wir waren in der Altstadt. Am ersten Nachmittag.
Ja, ich habe in einigen Läden gestöbert und auch ein bisschen Wolle gekauft.
Die Aade Long, die mag ich einfach sehr. Es wird für eine Jacke reichen.
Und der Nachmittag in der Altstadt reichte auch.
Wir wohnten ganz günstig, zwischen Altstadt und dem Stadtteil Kalamaja, den wir noch gar nicht kannten. Zufällig hatten wir auf Saaremaa im Fernsehen eine Reportage gesehen, die auch über diesen Teil Tallinns berichtete.
Das ehemalige Fischerviertel zeigt sich sehr ruhig, fast dörflich; viele schöne alte
Holzhäuser.
Dort leben Familien, gehen Eltern mit kleinen Kindern spazieren,
haben die Häuser oft schöne Gärten. Ich erinnere mich an einen schönen, gemütlichen Abendspaziergang.

Recht schnell kommt man runter zum Hafen. Es gibt dort noch eine große Werft,
ein Viertel wird gerade umgeplant und es gibt dort das Meeresmuseum

mit großem Außenbereich, das heißt Schiffe zu Land und im Hafenbecken.
Die meisten sind für Besucher offen. Auch das große U-Boot im Gebäude.
Es ist durchaus spannend, dies zu besichtigen und sich vorzustellen, wie das wohl war, in Echt.Wie eng und bedrängend.
Beeindruckt haben mich auch die beiden Eisbrecher. Manch neues haben wir gelernt, auch das eine oder andere Wort, das wir nicht aus der Schule kannten.
"Vessel" zum Beispiel, einfach: "Wasserfahrzeug".

Mein schönstes Ferienerlebnis?
Da gab es viele! Zu diesen vielen gehört auf jeden Fall das Frühstück in einer kleinen Bäckerei, das Café direkt neben der Backstube.

Riechen, Sehen, Schmecken... ganz wunderbar.
Köstliche Torten, Kleingebäck...
 und auch die Maccarons mit ihren feinen Farben, auf deren Genuss ich allerdings verzichtet habe.
 
Von" French Maccarons" - berichte ich morgen!





Dienstag, 5. September 2017

Weil es sich so schön dahinstrickt,

... habe ich noch eine 3. Jacke gestrickt.
Diesmal ergab sich das "Streifenmuster" von selbst.
 Nur die Blende ist in einer passenden Unifarbe.
Auch Knöpfe fanden sich im Fundus.
Verbraucht habe ich insgesamt 110 g -
Babywolle von Schachenmayr, in Color (lange und gut abgelagert) und uni (neu).

Eine etwas ärgerliche Geschichte will ich nun doch noch erzählen, auch wenn ich sie abgehakt habe.
Die erste blaue Babyjacke ist mit der Post zu alten Freunden auf die andere Seite der Alb gereist.
Dort wurde der dicke Brief mit der Babyjacke aus dem Briefkasten geklaut (weil er vermutlich nicht richtig eingeschoben war...), aufgerissen, das Geschenk entnommen, der kleine Brief mit der Glückwünschkarte (wohl auf der Suche nach Geld) aufgerissen, was allerdings vergeblich war. Die Empfänger fanden dann Karte und traurige Reste der Verpackung in der Hecke. Die Jacke? Was wohl aus ihr wurde? Im besten Fall wärmt sie ein kleines unschuldiges Kind, dem ich sie von Herzen gönne.
Im schlechteren Fall liegt sie irgendwo im Müll oder in der Landschaft.
Abgehakt.

Den Ersatz habe ich persönlich übergeben.
Da ich nun trotzdem noch was Weiteres für einen kleinen Buben brauche,
stricke ich eben weiter... Babysachen. Aber diesesmal was ganz anderes, nicht minder schön.

Sonntag, 3. September 2017

Die Nadeln waren schon gewetzt,

das Garn aus den Tiefen der Wollschachteln herausgesucht,
als am Freitag der Knitalong "Bel Air" von Tanja Steinbach begann.
Ich habe mich richtig gefreut, mal wieder bei einem Knitalong (der ja auch ein "halbes" Mystery ist, weil die Muster nach und nach bekanntgegeben werden, immer freitags im September....) mitzumachen.
Noch habe ich Zeit.
Und so habe ich doch tatsächlich am Freitag früh mit einem Strickstündchen
begonnen...
und bin hellauf begeistert...
und freue mich riesig auf den nächsten Freitag,
auch wenn ich da sicher erst am späteren Nachmittag weiterstricken kann,
denn am Freitag beginnt wieder die Schule!

Alle Informationen finden sich auf Tanjas Blog.

Zum Material:
Ich wollte keine neue Wolle kaufen.

Für den Hauptteil verwende ich SMC Highland Alpaca Fino in einer ganz hellen Naturfarbe. Ein feines, aber fülliges Dochtgarn.
Für die Streifen 3 Farben eines 4fachGarnes von Rowan; gedreht und stabil.
Eine schöner Kontrast.