Sonntag, 16. September 2018

Noch im August....

....habe ich diese Tasche genäht;
Kosmetiktasche, Projekttasche, was auch immer. Sie ist recht groß ausgefallen, mir würde sie wohl auch als Waschzeugtasche für den ganzen Urlaub reichen.
Ganz so schnell (wie gedacht) ging es (wie immer) nicht voran.. Wie immer hat die Innentasche mit Reissverschluss ihre Zeit gebraucht, vor allem, da ich ohne konkrete Anleitung genäht habe und die letzte Tasche auch schon wieder ein Weilchen her ist...
Sei es drum, die bunten Blumen gefallen mir sehr,
zumal im Garten dieses Jahr so gar nix blüht. Fast. Da ist im allerhintersten Garten doch eine dunkle, lila Malve erschienen, ganz wild, angeflogen. So ein richtiges Sommergewächs.
Sommer!
Ach, ich mag ihn immer noch nicht hergeben.
Ich freu mich immer noch an Wärme und auch an Hitze; gerne auch Freibad....
Nur an dem leidigen Halsweh, das leider nach dem 3. Schultag ganz unheimlich schnell auftauchte, freue ich mich gar nicht!
Lieber Sommer, du darfst gerne noch ein bisschen bleiben;
auch wenn auch ich nun einen wärmenden Pullover auf den Nadeln habe... aus Felted Tweed in dunkelrot!

Sonntag, 9. September 2018

Es herbstelt....

 (Achtung Werbung wegen Markennennung!)
,,, nun doch schon deutlich. In der Früh war es heute frisch, einstellige Temperaturen.
Die Nacht bricht früh herein und der Tag kommt (gefühlt) noch später....
Da gilt es Vorsorge zu treffen.
Gut, dass ich über die Jahre einen großen Vorrat an Einzelknäueln eines schönen Tweedgarnes zusammengekauft habe: Rowan Felted Tweed. 
Aus 4 Knäueln (und damit nahezu exakt 200 g) habe ich einen langen Schal gestrickt.
Anschlag: 68 Maschen
                  Nadeln Nr. 4
                  Muster: 3 re, 2 li.... auf der Vorderseite
                              1li1re1li, 2 re .... auf der Rückseite.
Ahnlich dem Schal vom Januar in Grautönen.

Auch diesesmal hat sich der Schal beim Waschen und liegend Trocknen deutlich verlängert,
von 168 auf 194 cm.                              

Aber das wusste ich ja schon, und der Beschenkte kann diese Länge sehr gut tragen.
Das kleine Etwas allerdings in all den schönen Brauntönen ist der schmale rostfarbene Streifen.
Auch der passt zum Herbst, der wohl nun bald kommt.
Noch ist draußen Sommer,
nochmal haben wir gestern in einer lauen Sommernacht gefeiert; das letzte Fest in diesen
Feier-Ferien .... und heute abend geht es in die Oper.
Zauberflöte! Ich freue mich sehr! 

Mit diesem Schal spiele ich diesen Herbst bei Barbaras Handarbeitsbingo mit.
2 Häkchen kann ich  mit diesem Schal schon setzen: rechts üben und links unten.
So werde ich wohl erst mal versuchen die Diagonale zu füllen. Schaun wir mal! 












Samstag, 8. September 2018

Was für ein Sommer!!!

Ja, dieser Sommer hat tatsächlich das Wort "Sommer" verdient.
Die Sommerferien waren Sommerferien und nicht wie so oft "Herbstferien".
Tage voller Licht und Wärme,
ein Sommer der kurzen Hosen, leichten Shirts und Kleider.
Ferien voller Höhepunkt und wunderbarer Alltagstage...
Meer und See, Norwegen, kurz und voller Impressionen; Schwarzwald, kurz und erlebnisreich;
große und mittelgroße Feste in Familie, Kollegen- und Freundeskreis... ;
wenig Gartenarbeit, der Trockenheit und z.T. schweren Zugänglichkeit (durch eine leider sich ärgerlich verzögernde Baumaßnahme bedingt....),
aber fast täglich morgens oder abends ein Schüsselchen Frühstückhimbeeren gepflückt.
Die Tomaten ein Traum,
und auf die Kürbissuppe freue ich mich schon.
Dazu Hausputz und was halt sonst auch zu den Ferien gehört und ansonsten - schwimmen, schwimmen, schwimmen. Fast jeden Tag und bei fast jedem Wetter.
Drei Tage noch. Vielleicht wechsle ich dann ins Freibad der Kreisstadt, das seine Pforten erst Ende des Monats schließt.
Ob ich die 60 km noch erreiche? Weit ist es nicht mehr.... und ich habe ja schließlich erst an Mittsommer mit dem Sommerschwimmen angefangen.

Gestrickt habe ich wenig, den weißen Schal allerdings anderthalb mal.
Fertig wurden die beiden großen Quilts. Sie  sind eine rechte Freude und beide verschenkt.

Weiter genäht habe ich am Rowby Row Quilt der 6 Köpfe-6Blöcke und bedanke mich sehr bei den beiden, die das entworfen und begleiten haben.
Der Quilt nimmt Gestalt an:
hier der August - 
die 10 großen Blöcke des Rettungsringes, entworfen von Nadra.
Langsam werden die bisher verwendeten Stoffstück oder sind aufgebraucht und reichen nicht . So habe ich noch einen deutlich kräftigen Pinkakzent gesetzt, der sicher auch noch in einer weiteren Reihe vorkommen wird.

Beim September dagegen, den 15 kleinen Blöcken, habe ich winzige Reste eingearbeitet,
 auch Abgeschnittenes aus dem Juli, zusammengesetzt zu den kleinen Vierecken der
"Fliege", im Krawattenknoten, den ich allerdings zweidimensional angefertigt habe.
9 Reihen sind nun fertig. So habe ich mit Hilfe des Reihenplanes, der auch beim Septembertutorial zu finden ist begonnen, die Reihen mit Hilfe der Zwischenstreifen zusammenzufügen und dabei auch die Ungleichheiten ausgeglichen.
Das erforderte ein bisschen Nachdenken und Überlegen; ist dann aber sehr gut  gelungen.
Darüber bin ich sehr erleichtert und erkläre demnächst, wie ich vorgegangen bin. 


Der Garten herbstelt nun deutlich,
die Nüsse fallen,
Kürbisse sind reif oder beginnen erst zu wachsen,
die Wiesen sind voller Äpfel, Zwetschgen und Fallobst.

Morgen ist wie immer Kornbergtreffen, der Wagen fürs Equipment ist schon beladen. Ich gehe nun schwimmen, nochmal feiern, ein bisschen arbeiten  und vorbereiten für das Schuljahr,
das uns erneut und sehr, sehr unerwartet vor überaus große  Herausforderungen stellen wird. ...
Aber das ist ein anderes Thema, füllt zwar die Zeitung, aber nicht dieses Blog.

Freitag, 31. August 2018

Ein Ausflug....


... gehört immer auch in zu den Ferien!
Eigentlich wollte ich ins Naturschutzzentrum auf die Schwäbische Alb bei Schopfloch,
der Reptilien-Ausstellung wegen.
Aber aufgrund von Straßenbauarbeiten ist dort im Moment vom Tal her kaum ein Hinkommen ohne riesige Umwege, deshalb hat das Museum Ferien und die Zufahrt vom Tal ist gesperrt. Aber das wusste ich nicht und drehte deshalb in Hepsisau um und fuhr heimwärts bzw. Richtung Freibad, das auf dem Weg lag.
Aber das wäre ja kein Ausflug gewesen....
Deshalb stoppte ich in Weilheim, dem kleinen Städtchen unter der Limburg und unter der Alb. Gelohnt hat sich das allemal.
Ich bin einfach so dahingeschlampert,
habe in Lädchen gestöbert bzw. Schaufensterauslagen betrachtet, wenn das Lädchen Sommerpause hatte;
habe die historischen Gebäude bestaunt und Speisekarten gelesen...
mich an so manchem Garten und Blumenschmuck erfreut und die Kühle
der dunklen Gässchen genossen;
am Pfarrhaus das ganze Ensemble
aus Kirche, Pfarrhaus, Scheune fotografiert
und die grünen Türen
 im Speziellen.
 Und auch das Kirchendach und den Turm mit seiner Spitze.

Und dann bin ich in die Kirche - und habe nur noch gestaunt, gestaunt, gestaunt über all diese spätmittelalterliche Malerei, alles auf Holz oder auf Wand
 oder unter der Decke.
über die Orgel,
die Kanzel, den Altar mit schlichtem Lesepult und auch über die beiden Stühle für Hochzeitspaare
( und das Parkplatzschild hinter einer Ecke, mit dem beim entsprechenden Fall dafür gesorgt wird, dass das Brautpaar auch einen freien Parkplatz vor der Kirche bekommt,
aber das habe ich leider nicht fotografiert).
Die Verfasserin findet das temporäre Aufstellen eines solchen Schildes sehr löblich, denn meist kommt das Brautauto ja als letztes zur Kirche.
Im Fall der Verfasserin und ihres Bräutigams war das eine knappe Sache, damals vor fast 32 Jahren. Das Fotografieren an den Bürgerseen hatte so lange gedauert, das dem Brautpaar und seiner Chauffeurin weder eine kurze Einkehr im Bürgerseestüble noch ein letzter Blick in den Spiegel vor dem Kirchgang möglich war.... 7 Minuten vor 14 Uhr waren wir da. Die Verwandtschaft war schon in Sorge, wo wir denn blieben. Aber ohne uns hätten sie wohl doch nicht angefangen, meinte wenigstens die Freundin und Pfarrfrau.
Aber ich schweife ab;
und wollte eigentlich erzählen, dass ich in dieser Kirche durchaus nicht zum ersten Mal war,
sondern schon irgendwann in meiner lange verflossenen Jugend, so mit 15 oder 16.
Ein Nachtreffen zur Skifreizeit, bei der ein Sohn des Pfarrers der Weilheimer Peterskirche als Skilehrer dabei war, fand im Gemeindehaus statt und wir erhielten die Erlaubnis zum Besuch der Kirche (was uns wohl gar nicht so sehr interessierte. Mit 16! Ist halt so) und - das war das Interessantere - zum Besteigen des hohen und mächtigen Kirchturmes mit seinem offenen Umgang, schön hinter Geländer.
Nun ja, und wie es so ist, mir der übermütigen Jugend, im Winter allzumal.
Schnee lag auf dem Turm, auch auf dem Geländer.... und so konnten sich einige (junge Männer) des Schneeballformens und Schneeballwerfens nicht enthalten und übten sich in demselben.
Leider, leider trafen sie dort unten einen Passanten ( der, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, gerade mit einem Kuchenpaket auf dem Weg von einem Cafe zum Auto war....).
Um es kurz zu machen, nach dem Abstieg erwartete uns der Kollege Ortspfarrer bereits in der Kirche und nahm den Sohn beiseite...)
Gegenüber des Turmes ist immer noch ein Restaurant. Und auch der Turm steht noch.
 
Etwas abseits unter schattigen Bäumen lässt sich sogar Kaffee und Kuchen aus einer örtlichen Bäckerei genießen... Im Sommer!
Das war ein schöner, kleiner Ausflug. Gleich um die Ecke. Darüber liese sich wohl sogar der berühmte Aufsatz schreiben, den ich jedoch nie schreiben musste....
Und ins Naturschutzzentrum schaffe ich es hoffentlich noch in den verbleibenden 3 Tagen der nächsten Woche! Bevor dann die Ausstellung am nächsten Wochenende endet.

Dienstag, 28. August 2018

Auch der Community-Sampler...

... ist nun fertig.
Nach dem Fertigstellen der einzelnen Teile,
über das ich regelmäßig berichtet hatte,
wurde alles zum Top zusammengefügt.
Kirchenfensterähnlich.
Dann folgt, nach meinem Empfinden, der schwierigste Teil:
Das Zusammenlegen, Stecken, Heften der Oberseite, des Rückseitenstoffes und des dazwischenliegenden Vlieses.
Diesesmal habe ich ein Polystervolumenvlies, schön flauschig gewählt und mich angesichts des Musters und der Struktur für das Quilten per Hand entschieden.
Das hat sich ganz entspannt gestaltet, nicht mit einer feinen, biegsam-dünnen Quiltnadel.
Irgendwie ist das so gar nicht meine Sache. Ich habe stattdessen eine gewöhnliche Haushaltsnadel benutzt, in deren Öhr ich den schönen, gewachsten Quiltfaden, der zum Glück noch vorrätig war und exakt zum Hintergrundstoff passte, auch gut einfädeln konnte.
Mit kleinen Vorstichen ging alles gut voran; mäßig angezogen gefällt mir die Struktur sehr gut.
Den Randstreifen habe ich mit der Maschine angenäht - und endlich den Obertransport so befestigt, dass auch bei diesem großem Stoffstück das Nahtbild genauso wurde wie es sein sollte!
Den Saum auf der Rückseite habe ich von Hand angesäumt.

Und außerdem beschlossen, dass ich künftig die Randstreifen wieder etwas breitet zuschneide, auf die Hälfte bügle und so annähe, wie beim Hochzeitsquilt; auf beiden Seiten doppelt und nicht nur hinten. Das lässt sich deutlich akkurater stecken und nähen.
Fotografiert haben wir  das gute Stück in der Abendsonne vor den Apfelbäumen auf der Wiese hinter dem Ort.




Montag, 27. August 2018

Im Schwarzwald...

genauer: im Kinzigtal haben wir 3 kurze Urlaubstage bei heißem Wetter verbracht.
Quartier fanden wir in der schönen kleinen Stadt Schiltach am Ufer der Kinzig.
Auch im dortigen Freibad haben wir unsere Bahnen gezogen.
Am mittleren Tag wanderten wir am Morgen rund um die Trinkwassertalsperre "Kleine
Kinzig".
Am Nachmittag fand dann dort eine öffentliche Führung statt, die hochinteressant war.
Termine für diese Führungen finden sich auf der Homepage der Wasserversorgung Kleine Kinzig; anmelden kann man sich sehr unkompliziert telefonisch.

 Es lohnt sich sehr, denn außer einem Vortrag und der Besichtigung der Aufbereitungstechnik geht es auch in den See bzw. Stollen unter dem See.
Dort befindet sich dann der Eingang zum Wasserentnahmeturm, der ca. 70 m hoch ist.
Nur die Spitze ragt aus dem Wasser. Im Turm geht es über eine Treppe über ca. 370 Stufen nach oben in die rundumverglaste Turmstube, die eine herrliche Aussicht auf Wasser und Ufer bietet.