Mittwoch, 4. November 2026

Die Kinder wachsen...

 ... aus allem heraus. Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch!? 

Meist stimmt er auch. Wenn der Sommer unglaublicher- weise irgendwann doch dem Herbst und Winter weicht, muss warme Kleidung her. Gerne Socken. Manchmal auch eine warme Jacke. Das Kind - irgendwie aus allem herausgewachsen. Es kann alles brauchen. So die Botschaft.

Vor sehr vielen Jahren habe ich mir eine wunderschöne Jacke gestrickt. In einer Handarbeitszeitschrift gesehen, das Originalgarn wurde sogar in der Nähe produziert und war im Fabrikverkauf erhältlich. In allen benötigten Farben. Also habe ich die Jacke für mich gestrickt und erinnere mich irgendwie gar nicht, dass das mühsam gewesen wäre. Ich habe die Jacke über viele Jahre sehr gerne getragen, bis sie irgendwann doch ausgeleiert war.

Die Garnangaben in der Zeitschrift allerdings waren so großzügig bemessen, dass es durchaus eine Kinderjacke reichen würde. 

Und ja, esreichte tatsächlich für eine Jacke für den großen Buben. Gestrickt habe ich einfach nach Maß, die Vorderteile gleich mit, und am Armausschnitt einige Maschen abgenommen.  Aber ganz ehrlich, ich war froh, als alles fertig war.

Denn das Garn strickte sich schwer. Das Strickzeug blieb  immer mal wieder für längere Zeit liegen... und wartete geduldig. Aber irgendwann kam auch in diesem Jahr die Herbsteskälte und blieb. 

Das halb fertige Strickzeug wurde also anprobiert, passte ganz ordentlich und ich "klemmte" mich dahinter, strickte  die Ärmel und die Blende recht schnell.. 

Dann aber - waren es viele, viele, sehr viele Fäden zu vernähen. Einen halben Tag lang machte ich nichts anderes. Dickes Garn, Wollnähnadel!Jetzt noch die Knöpfe. Das war gar nicht so einfach. Aber Glück über Glück - in den Knopfschachtel fanden sich nach längere Suche exakt 5 farblich passende Knöpfe. Mehr brauchte ich nicht. 

Nun noch das Waschen. Jedesmal fürchte, dass sich das Strickzeug verzieht oder längt. Daher stopfte ich die Jacke in einen kleinen Kissenbezug und dann mit anderen Kleidungsstücken in den Wollwaschgang. der Waschmaschine....

und war sehr zufrieden. Das Stickzeug war aufgeblüht, schön fest und stabil. 

Und der Rest? Einen Moment habe ich überlegt, ob es nicht auch noch eine Jacke für den kleinen Buben reichen könnte. Vielleicht. Es würde möglicherweise knapp werden... Daher werde ich wahrscheinlich mal wieder Spüllappen oder Waschlappen stricken. 

Ich werde berichten. Jetzt sind erstmal Socken dran.

PS: Der Link zur Jacke zeigt, wie das so ist mit dem Erinnern. Schon damals, beim Stricken der Jacke, habe ich also gejammert, welche Qual das war. So kann es gehen!  

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Halloween...

 Ein Halloween-Fan bin ich nun wahrlich nicht...

 

aber diesen Kürbisstoff, diese Bilder und Elemente mag ich doch sehr. Erntezeit. Auch ohne Halloween.

Vogelscheuchen gab es in Großvaters Garten auch, 
wenn auch nicht so farbenprächtig. Und nötig waren sie auch.

Nun denn. Vor vielen Jahren habe ich diesen Stoff gekauft, Topflappen daraus genäht, die schon ebenfalls vor vielen Jahren den Weg alles Irdischen gegeangen sind, oft und gerne benutzt, wie sie waren.

Und ein kleines Täschchen, das noch piekfein ist, weil es schlicht und einfach auf dem ehemaligen Nähtisch im Studierzimmer liegt und sonst nix macht, also geschont wird. Da könnte ich noch ein Foto beifügen.

Vor einigen Wochen nun ist mir beim Kruschteln ein doch noch ganz ordentlicher Steifen des Motivstoffes und ein kleiner Rest des dazugehörigen Blätterstoffes und der kleinen Kreise unter die Augen gekommen. Da ich Vorräte abbauen will, habe ich überlegt, was ich daraus machen könnte. Ein Läufer oder Wandbehang. Beides ist möglich. Ein bisschen Geschnipsel hier und da. Der Stoff hat gereicht, Vlies war zuhause und ein schöner Quiltfaden ebenfalls.   Schöne Herbstferien! wünsche ich allen, die hier lesen und solche haben.  

Dienstag, 27. Oktober 2026

Etwas in Eile...

 ... habe ich die zweite Socke am Sonntagabend fertig gestrickt, bei krottigem Licht und ungewaschen fotografiert - all das, damit sie mit der Jacke, die ich morgen zeige, mit in die schöne Universitätsstadt darf. Ich bleibe leider zuhause und kuriere meine  Erkältung weiterhin aus (bzw. tue dies und das und das und dies...).

Schön ist die Wolle, ein schönes Garn und eine schöne Farbe, die leicht meliert. 18g habe ich verbraucht; 36 Maschen angeschlagen und den Schaft schön lang gestrickt, damit er bei Bedarf umgeschlagen werden kann. Dann sehen die Socken fast wie Booties aus. 

Gestrickt ist der Schaft in 1rechtsverschränkt - 1 links; das gibt eine feste Elastizität - damit die Socken nicht so locker leicht von den kleinen Babyfüßen runtergestrampelt oder "durchgehen" ( wie wir früher immer sagten) können. 

Montag, 26. Oktober 2026

Socken...

 ... sind immer gefragt, vor allem wenn die Kinderfüße wachsen. Aber dieses Jahr läuft es einfach nicht so wie gewohnt, das Stricken.

Immerhin - 1 Paar wurde im Sommer fertig und wird fließig getragen.


Sonntag, 25. Oktober 2026

Tiere, Farben und Formen...

 ... haben sich zu diesem wunderbaren Quilt zusammengefügt.



Inspiriert von Natur,Tieren und FarbenAfrikas.
Fein gezeichnet, lustig und fröhlich. Viele Tiere sind versammelt.

 Das Layercake, die "Stoffteil-Kuchen", hatte ich schon lange in der Stoffkommode liegen. Wie vieles. Aber im Frühsommer habe ich mich ans Werk gemacht. 

So ein Layercake ist eine Sammlung von 42 fertigen10 Inch- Quadraten; aus einer Stoffserie geschnitten.  "Safari Life" - heißt diese Serie. Sie setzt sich zusammen aus  Stoffen voller Bilder,  aber auch Ornamenten, kleinere Zeichnungen, Unistoffen oder fein gemustert. Zum Beispiel klein getupft. 

Oder Löwen! Die liebt der Empfänger des Quilts ganz besonders.

Alles ist in 3 - 4 Farben und Farbrichtungen aufeinander abgestimmt.  Es müssen also "nur noch" die Quadrate zusammengenäht werden.  Dabei vertut frau sich aber auch mal schnell. 

42 ist teilbar; also 7 mal 6 Stoffstücke oder 6 mal 7 Stoffstücke. Je nachdem, ob der Quilt etwas breiter oder länger werden soll, aber eben nichtr quadratisch. 

Ich habe mich für mehr Länge entschieden. Der Quilt wurde schön lang, auch mir würde er noch als Schlafdecke reichen. Mindestens im Sommer. 

Wie alle meine Quilts habe ich die Teile auf dem großen Doppelbett ausgelegt und wie immer sehr, sehr lange geändert, getauscht, kontrolliert. Alles soll passen, nichts doppelt nebeneinander liegen. Die Farben sollen sich gut zusammenfügenfügen. Die große Anzahl der Tupfenstoffe so hinzulegen, dass hier wirklich nichts aneinander liegt, war nicht einfach. 

Aber wie gesagt, die große Auslegefläche, einige Zettel und Stecknadeln helfen da sehr. 

Erst nachdem recht zügig alles zusammengenäht war, wurde der Quilt mit einem schönen, weichen Vlies und einer feinen Unterseite versehen, gesteckt und schön langsam von der Mitte aus entlang der Nähte im Nahtschatten abgesteppt. Alles passt.Mehr an Gestaltung braucht ein solcher Quilt auch nicht. Zudem soll er robust und stabil sein, damit er auch bei täglichem Gebrauch lange hält.  Als Kinderteppich soll und darf er  auch zum Spielen benutzt werden, zum Versteckerles zum Beispiel. Oder um nicht sich, sondern etwas zu verstecken.  

Sonntag, 18. Oktober 2026

Taschen...

 ... oder eher nur Täschchen? Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie viele Taschen mit Eismotiven ich genäht und verschenkt habe. Die Freundin hat auch um eine kleineTasche für den Enkel gebeten. Die bekommt sie auch. Dann geht es in die Eis-Pause.

Auf jeden Fall hat mir die Eistasche-Näh-Aktion samt Verlosung Spaß und Freude bereitet. Im Fachgeschäft in der Kreisstadt konnte ich noch etwas Stoff nach kaufen. So für alle Fälle! Bis letzte Woche konnten der Enkel und ich ein Eis auf dem Bänkle vor dem kleinen Laden im Wohnviertel durchaus genießen. Nun wird es wohl doch zu kalt werden, zumindest auf dem Bänkle. 

Eis geht ja immer.

Einige andere kleine Taschen habe ich auch genäht, Übungsstücke zum Wiedereinfinden ins Nähen. Das war leider nötig. Diese Tasche mit Schlüsselmotiv gehört dazu! Fundstück noch aus Zeiten, als es den schönen Laden von Schachenmayr (Wolle und Stoffe) noch gab. Tempi passati! Und dann .... fand ich einen kleinen Rest des wunderbaren Giraffenstoffes ganz unten in einem kleinen Karton. Den Stoff habe ich vor ungefähr 8 Jahren in Weimar gekauft und der dort studierenden Tochter einen Wasch-und Kosmetikbeutel genäht, ein Kissen genäht, das möglicherweise immer noch in Gebrauch ist. Oft gewaschen und ausgewaschen ist tatsächlich die Tasche aus dem Elefantenstoff. 

Seht, wie sich die kleine Giraffe an die große Giraffe anschmiegt. Mutter und Kind. 

Der Stoff als Ganzes hat gerade so für ein Schlampermäppchen/Stiftemäppchen gereicht.  Und ist verschenkt.

Aus den allerletzten Fitzelchen habe ich ein kleines Mäppchen genäht, für mich. Zum Ansehen und Freuen! 

Montag, 21. September 2026

Verlost...

 ... Liebe 3 Teilnehmerinnen der Verlosung - bitte meldet euch direkt bei mir. 

Meine Mail-Adresse findet ihr im Impressum des Blogs rechts oben.

Herzliche Grüße

Ingrid  

Die Kinder wachsen...

 ... aus allem heraus. Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch!?  Meist stimmt er auch. Wenn der Sommer unglaublicher- weise irgendwann doch dem ...