Dienstag, 5. Mai 2026

Little Sisters Dress...

 ... so heißt eine Anleitung auf ravelry, die ich schon immer mal stricken wollte. 

 Ein Kleid für die kleine Schwester. Die kleine H. hat einen großen Bruder und ist damit eine kleine Schwester. Was passt also besser als solch ein feines Kleid!?

Warm ist es außerdem. Das ist wichtig, oben auf der Alb, wo es immer einen Kittel kälter ist als unten im Tal. 

Gestrickt ist das Kleid aus einem sehr, sehr schönen weichen Verlaufsgarn, die letzte Wolle, die ich im leider aufgelösten Fabrikverkauf kurz vor der endgültigen Schließung gekauft habe. 

Die Anleitung gibt es kostenlos bei ravelry. Nichts kompliziertes! Es wird von oben nach unten gestrickt, dabei zugenommen, die Ärmelansätze abgetrennt und wieder für das Rockteil zugenommen.

Schön finde ich die krausen Rippen als Abschluss, die den Rocksaum festigen. Hier allerdings musste ich zweimal stricken, denn bei der ersten Anprobe war das Kleid deutlich zu kurz. Ich habe also die Rippen aufgezogen, all die vielen Maschen wieder auf-und eingefangen und den Rock um  eine gute Handspanne verlängert. 

Schließlich war noch eine kleine Naht zu setzen, ein Knopf anzunähen und der Armausschnitt mit einer Häkelkante zu stabiliseren. 

Der Osterhase hat es schließlich auf die kalte Alb gebracht,

dazu  zwei Paar warme Socken.  


Seine Last war leicht, denn das Kleid wiegt nur 113 g. Somit habe ich noch eine sehr ordentliche Menge für ein weiteres Kleid oder einen Pullover oder eine Jacke, die farblich in satte Rot und Lilatöne wechselt. 

Gestrickt ist es aus Schachenmayr Cozy Alpaca, Farbe 84, purple-red 

Montag, 4. Mai 2026

Montagsstarter - einfach mal ausprobiert!

 

 

Ich wusste gar nicht, dass es so einfach ist, am Montagsstarter teilzunehmen. Einfach nur die Vorlage kopieren, ausfüllen und in meinem Blog einfügen. Danke, liebe Antetanni!.

Rückblickend war das lange Wochenende vielleicht nicht immer erholsam, aber schön! Vor allem gestern beim Wandern auf der Schwäbischen Alb. 

❸ Ein sanfter Frühlingsregen ist wie eine Einladung zum Tanz - Hand in Hand .

❹ Mineralwasser mit einem winzigen Schluck vom Kirschsaft der eingemachten Kirschen finde ich herrlich erfrischend.

Ich liebe es, die letzten Fäden an einem Strickwerk zu vernähen.

❻ Die Natur braucht dringend Regen.


Im Kalender steht diese Woche eine Nachmittagskonferenz, ich habe eine Klassenarbeit geplant und dann freue ich mich auf die Mittwochsvorlesungen in Tübingen. 

Eine Tulpe steht alleine...

 ... im Vorgarten unter dem Apfelbaum. Ganz einsam. Ich erinnere mich nicht, an diesem Platz jemals eine Tulpenzwiebel gesteckt zu haben!? Zwischen Funkien und anderem Blätterwerk. Vielleicht war sie mal im Kompost?

Auf jeden Fall hat sie mich am vorletzten Samstag beim Zeitungholen überrascht und erfreut - wie sie da stand und zwischen Schatten und Licht in schönstem Rot glänzte! Ein guter Start in den Tag! 

Die Tulpe hat tatsächlich eine gute Woche durchge-halten, abends die Blätter geschlossen und morgens wieder geöffnet. Aber so langsam verliert sie nun ihre Facon!   

Schön warst du und hast mir Freude gemacht, Tag für Tag. Vielleicht sehen wir uns wieder, im nächsten Jahr!

 PS: In der Rabatte drüben am Nussabaum haben sich die irgendwann eingepflanzten Tulpen im übrigen sehr gut vermehrt zu völlig geschlossenen Reihen! 

Obwohl ich ja eine lausige Gärtnerin geworden bin!   

Mittwoch, 29. April 2026

Heute früh um viertel vor 8....

 ... auf dem Weg zum Schloss Hohentübingen, das hoch über Fluss und Stadt thront, kam mir in einer engen Gasse eine Frau mit gezückter Kamera entgegen. Da drehte ich mich um und griff ebenfalls zur Kamera.

Aus der dunklen Gasse heraus die Türme des Rathauses der schönen Universitätsstadt am Neckar!

 Auf dem Markplatz vor dem Rathaus und drüben an der Stiftskirche waren schon Marktstände aufgebaut. Drei Äpfel und eine Banane, ein kurzes nettes Gespräch. Dann ging ich die steile Gasse hoch zum Studium im Schloss: Ur-und Frühgeschichte. Bronzezeit in Mitteleuropa; und später unten im Univiertel noch historische Landeskunde "Württemberg im Mittelalter". Dort war der Vorlesungsaal voll besetzt, auch viele GasthörerInnen, solche wie ich.  


Jetzt bin ich wieder zuhause. Müde, denn ich war seit 6 Uhr in der Frühe unterwegs. Und zugleich dankbar für die Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben. Und dankbar, dass die Zugfahrt heute ordentlich und pünktlich verlief.

Aus GELB wird Rot...

und Blau und Grün und Gelb und Rot...und drin ein bisschen Lila. 

 

Immer länger wird die Reihe, immer schmaler der Streifen. Immer gleich bleibt die Zunahme an jedem Ende auf jeder Seite.  

Von der Fahrt im schönen durchgehenden Zug bis nach Wien. Von Wien nach Salzburg. Von Salzburg mit der DB und Deutschlandticket Richtung Heimat. Und ein bisschen abends im Hotel vor dem Fernseher.  So reiht sich Masche und Masche. 

Abgekettet habe ich  zwischen Augsburg und Ulm. Zwischen Ulm und dem Heimatbahnhof saßen wir einer jungen Strickerin gegenüber, die einen Sophie Scarf strickte. In sehr schönem Grün!

Die Fäden wurden zuhause vernäht. Es waren zum Glück nur sehr wenige.  Damit wäre ich fertig! 

 



 

Dienstag, 28. April 2026

Ein großes Sammelsurium...

 ... hat sich angehäuft: Bilder, Ordner, Strickwerke,Nähzeug und manches mehr. Sortieren, Ordnen, Bearbeiten und Hochladen kam zu kurz.

Jetzt aber... - bevor der April zu Ende ist - will ich doch noch schnell etwas aus dem großen Sammelsurium zeigen. 

Anfang April habe ich - was ich ab und an und durchaus gerne mache - meine Wollschachteln gelüftet, sortiert, gestaunt ob all der Schätze.

Ein einzelnes dickes handgewickeltes Knäuel fiel mir in die Hände; robustes Garn (leicht kratzig), aber schön. Und gelb. Mehr ließ sich zunächst nicht erkennen.

Ich war gespannt. Hab Nadeln rausgesucht und einfach begonnen. 

Rauh rechts und einfach gradeaus. 5 Maschen Anschlag, in jeder Reihe an jedem Ende die zweite bzw. zweitletzte Masche verdoppeln, dann eine abgehobene Randmasche stricken bzw. abheben.

Eine Reise stand nach Ostern an, ein längeres Stück mit dem Zug, ein kleines Mitnahmeprojekt. Nur 1 Knäuel und eine passende Nadelspitze ans Seil. Etwa 120 Gramm wog das Knäuel. Ich hoffte auf schöne Farben unter dem Gelb! 

Der große Rest nach dem "kleinen" Gelb wird sich schon fügen, dachte ich, strickte einige wenige Reihen an, verpackte das Ganze in einen  Projektbeutel und dann ins Handgepäck.

Den Rest..., den zeige ich dann morgen oder im Mai! 

Weil ich aber ein ganz kleines bisschen gespickelt habe, zeige ich schon hier, wie sich das helle Gelb ganz langsam färbt. Orange und Rot. Wie schön!

Sonntag, 29. März 2026

FUNDstück: Es kommt eine Zeit...

 Fundstück - gefunden beim Blättern in alten Ordner und Akten...
 
"Es kommt eine Zeit
da wird man den Sommer Gottes kommen sehen
Die Waffenhändler machen bankrott
die Autos füllen die Schrotthalden
und wir pflanzen jede einen Baum 
 Es kommt eine Zeit
da haben alle genug zu tun
und bauen die Gärten chemiefrei wieder auf
in den Arbeitsämtern wirst du
ältere Leute summen und pfeifen hören 
Es kommt eine Zeit
da werden wir viel zu lachen haben
und Gott wenig zum Weinen
die Engel spielen Klarinette
und die Frösche quaken die halbe Nacht 
Und weil wir nicht wissen
wann sie beginnt
helfen wir schon jetzt
allen Engeln und Fröschen
beim Lobe Gottes." 
 
 
Unterschrieben mit himmelhellblauer Tinte von der Verfasserin: 
Dorothee Sölle (1929-2003)
 
 Allen, die hier noch mitlesen wünsche ich einen gesegneten Palmsonntag!
 

Little Sisters Dress...

 ... so heißt eine Anleitung auf ravelry, die ich schon immer mal stricken wollte.    Ein Kleid für die kleine Schwester. Die kleine H. hat ...