Sonntag, 8. November 2026

Nur 8 Fäden...

 ... waren diesesmal zu vernähen. An jeder Socke zwei. Am Anfang und am Ende. Das darf auch mal sein. 

4 Socken = 2 Paare. Aus einem Knäuel mit Wolle im Farbverlauf, so ungefähr Regenbogenfarben. 

Die rechten Maschen am Bund sind verkreuzt gestrickt.
 Erst habe ich die größeren Socken gestrickt, dann die Kleinen. Zwischen der ersten und der zweiten Socke allerdings musste ich vom Knäuel etwas abwickeln, weil der Farbverlauf dann seltsame Windungen nahm. 

Bei den kleinen Socken hat alles wunderbar gepasst. Wieder ein höherer Schaft zum Umschlagen, damit die kleinen Füße die kleinen Socken nicht so schnell wegstrampeln. 

Die Socken sind noch ungewaschen und sehen zum Teil etwas uneben aus.

 Da hilft das Waschen. Daher zeige ich hier mal beides,

ungewaschen und gewaschen mit geglättet. 

Samstag, 7. November 2026

Die Arche Noah...

 ...immer wieder ein Klassiker in Büchern und auf Stoffen. Auf einer Stoffmesse habe ich mir einen Charm Pack gekauft, 42 kleine Stoffstücke, Uni, gemustert und mit Motiven. Das Hauptmotiv war in diesem Fall die Arche Noah. 


Ein Babyquilt bot sich an, wurde schnell zusammen genäht und weggelegt. Irgendwann, ein Baby kündigte sich an, habe ich den Quilt fertiggestellt. Bei dieser kleine Größe geht das leicht.
Einen schönen Rückseitenstoff und ein Binding, das zum Schluss von Hand angenäht wird, später, war der kleine Quilt fertig und wird gerne genutzt. 

Freitag, 6. November 2026

Tomate, Apfel, Rucola...

 ... eine etwas ungewöhnliche Kombination, mindestens 
Tomate und Apfel.
Heute Mittag bin ich durch den Garten gegangen, um zu schauen, was es noch so gibt. Es gab noch... einige Himbeeren, letzte Tomaten, wenige Zweige Rucola. 
Immerhin.
Und im Haus reifen noch die Tomaten. Schon vor Wochen habe ich Tomaten auf dem Fensterbrett ausgelegt; dann aber eine andere Methode ausprobiert.
Ich habe die Tomaten auf Backbleche gelegt und eine Backform auf die Unterlage gestellt, so dass die Tomaten abgedeckt waren und das Reifegas Ethylen sich schön ansammeln konnte. Das hat tatsächlich funktioniert, selbst auf dem kalten Dachboden. 
Es finden sich immer wieder Tomaten die röten und schließlich außen und innen dunkelrot sind. Und sehr 
geschmackvoll. 
Deshalb gab es heute einen schönen Tomatensalat; einen Rest von gestern Abend, dazu noch einige frische Tomaten vom Dachboden, einige Blättchen Rucola und einen in der Früh übrig gebliebenen halben Apfel.
Die drei harmonieren ausgezeichnet! Der Tomatensalat war sehr lecker! 

Mittwoch, 4. November 2026

Die Kinder wachsen...

 ... aus allem heraus. Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch!? 

Meist stimmt er auch. Wenn der Sommer unglaublicher- weise irgendwann doch dem Herbst und Winter weicht, muss warme Kleidung her. Gerne Socken. Manchmal auch eine warme Jacke. Das Kind - irgendwie aus allem herausgewachsen. Es kann alles brauchen. So die Botschaft.

Vor sehr vielen Jahren habe ich mir eine wunderschöne Jacke gestrickt. In einer Handarbeitszeitschrift gesehen, das Originalgarn wurde sogar in der Nähe produziert und war im Fabrikverkauf erhältlich. In allen benötigten Farben. Also habe ich die Jacke für mich gestrickt und erinnere mich irgendwie gar nicht, dass das mühsam gewesen wäre. Ich habe die Jacke über viele Jahre sehr gerne getragen, bis sie irgendwann doch ausgeleiert war.

Die Garnangaben in der Zeitschrift allerdings waren so großzügig bemessen, dass es durchaus eine Kinderjacke reichen würde. 

Und ja, esreichte tatsächlich für eine Jacke für den großen Buben. Gestrickt habe ich einfach nach Maß, die Vorderteile gleich mit, und am Armausschnitt einige Maschen abgenommen.  Aber ganz ehrlich, ich war froh, als alles fertig war.

Denn das Garn strickte sich schwer. Das Strickzeug blieb  immer mal wieder für längere Zeit liegen... und wartete geduldig. Aber irgendwann kam auch in diesem Jahr die Herbsteskälte und blieb. 

Das halb fertige Strickzeug wurde also anprobiert, passte ganz ordentlich und ich "klemmte" mich dahinter, strickte  die Ärmel und die Blende recht schnell.. 

Dann aber - waren es viele, viele, sehr viele Fäden zu vernähen. Einen halben Tag lang machte ich nichts anderes. Dickes Garn, Wollnähnadel!Jetzt noch die Knöpfe. Das war gar nicht so einfach. Aber Glück über Glück - in den Knopfschachtel fanden sich nach längerer Suche exakt 5 farblich passende Knöpfe. Mehr brauchte ich nicht. 

Nun noch das Waschen. Jedesmal fürchte ich, dass sich das Strickzeug beim Waschen verzieht oder längt. Daher stopfte ich die Jacke in einen kleinen Kissenbezug und dann mit anderen Kleidungsstücken in den Wollwaschgang. der Waschmaschine....

und war sehr zufrieden. Das Strickzeug war aufgeblüht, schön fest und stabil. 

Und der Rest? Einen Moment habe ich überlegt, ob es nicht auch noch eine Jacke für den kleinen Buben reichen könnte. Vielleicht. Es würde möglicherweise knapp werden... Daher werde ich wahrscheinlich mal wieder Spüllappen oder Waschlappen stricken. 

Ich werde berichten. Jetzt sind erstmal Socken dran.

PS: Der Link zur Jacke zeigt, wie das so ist mit dem Erinnern. Schon damals, beim Stricken der Jacke, habe ich also gejammert, welche Qual das war. So kann es gehen!  

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Halloween...

 Ein Halloween-Fan bin ich nun wahrlich nicht...

 

aber diesen Kürbisstoff, diese Bilder und Elemente mag ich doch sehr. Erntezeit. Auch ohne Halloween.

Vogelscheuchen gab es in Großvaters Garten auch, 
wenn auch nicht so farbenprächtig. Und nötig waren sie auch.

Nun denn. Vor vielen Jahren habe ich diesen Stoff gekauft, Topflappen daraus genäht, die schon ebenfalls vor vielen Jahren den Weg alles Irdischen gegeangen sind, oft und gerne benutzt, wie sie waren.

Und ein kleines Täschchen, das noch piekfein ist, weil es schlicht und einfach auf dem ehemaligen Nähtisch im Studierzimmer liegt und sonst nix macht, also geschont wird. Da könnte ich noch ein Foto beifügen.

Vor einigen Wochen nun ist mir beim Kruschteln ein doch noch ganz ordentlicher Steifen des Motivstoffes und ein kleiner Rest des dazugehörigen Blätterstoffes und der kleinen Kreise unter die Augen gekommen. Da ich Vorräte abbauen will, habe ich überlegt, was ich daraus machen könnte. Ein Läufer oder Wandbehang. Beides ist möglich. Ein bisschen Geschnipsel hier und da. Der Stoff hat gereicht, Vlies war zuhause und ein schöner Quiltfaden ebenfalls.   Schöne Herbstferien! wünsche ich allen, die hier lesen und solche haben.  

Dienstag, 27. Oktober 2026

Etwas in Eile...

 ... habe ich die zweite Socke am Sonntagabend fertig gestrickt, bei krottigem Licht und ungewaschen fotografiert - all das, damit sie mit der Jacke, die ich morgen zeige, mit in die schöne Universitätsstadt darf. Ich bleibe leider zuhause und kuriere meine  Erkältung weiterhin aus (bzw. tue dies und das und das und dies...).

Schön ist die Wolle, ein schönes Garn und eine schöne Farbe, die leicht meliert. 18g habe ich verbraucht; 36 Maschen angeschlagen und den Schaft schön lang gestrickt, damit er bei Bedarf umgeschlagen werden kann. Dann sehen die Socken fast wie Booties aus. 

Gestrickt ist der Schaft in 1rechtsverschränkt - 1 links; das gibt eine feste Elastizität - damit die Socken nicht so locker leicht von den kleinen Babyfüßen runtergestrampelt oder "durchgehen" ( wie wir früher immer sagten) können. 

Montag, 26. Oktober 2026

Socken...

 ... sind immer gefragt, vor allem wenn die Kinderfüße wachsen. Aber dieses Jahr läuft es einfach nicht so wie gewohnt, das Stricken.

Immerhin - 1 Paar wurde im Sommer fertig und wird fließig getragen.


Nur 8 Fäden...

 ... waren diesesmal zu vernähen. An jeder Socke zwei. Am Anfang und am Ende. Das darf auch mal sein.  4 Socken = 2 Paare. Aus einem Knäuel ...