Freitag, 30. November 2018

Groß und klein....

zeige ich heute: Socken.
Die kleinen Socken ( 24 g, Größe 22) habe ich schon beim Bingo gezeigt. Feine Reste aus handgefärbter Wolle.

 Die großen Socken wiegen 142 g, sind aus doppelter Wolle gestrickt, rot mit grau-meliert gedoppelt 
und werden weitergeleitet an den Heiligen Nikolaus,
dessen Hilfskraft dieses Jahr allerdings ihren Aufgaben eine wenig arg lässig nachgekommen ist...
Mal sehen, vielleicht findet sich das eine und andere noch in den Vorräten...
Auch das Christkind mahnt schon, aber alle Jahre wieder um diese Zeit häuft sich die Verwendung der Farbe rot eher mit Füller und Papier...

Sonntag, 25. November 2018

Einen ganzen Bund...

... Maschenmarkierer habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen.
 Ich habe sie bisher weder gezählt noch verwendet, nur bestaunt und mich daran gefreut.
Einer schöner als der Andere.
Seht selbst!

Samstag, 24. November 2018

Das HerbstHandarbeitsbingo.....


 das Barbara im September gestartet hat,
geht heute ins Finale. 25 Bingofelder konnten erarbeitet werden.
Heute müssen alle möglichen Kreuze gesetzt sein. Dann geht es an die Verlosung.
Das waren die Aufgaben:


Aber nun der Reihe nach:
Bereits im September konnte ich die ersten beiden Haken setzen,
und zwar mit diesem Schal, den ich für einen lieben Menschen gestrickt habe,
der ihn im Winter tragen kann.

2. Mit ungewöhnlichem Material habe ich gearbeitet, als ich  Maschenmarkierer gebastelt habe.
 
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht sooo... gerne bastle. Deshalb werden Draht und Perlen selten verwendet. Umso mehr freue ich mich, wenn ich so was Schönes wie zum Beispiel Maschenmarkierer auch mal geschenkt bekomme.
Für dieses Kissen gibt es gleich drei Kreuze:
Ich habe ein Kissen gemacht, etwas Buntes gehandarbeitet und  ein UFO beendet.
 
Außerdem habe ich viele kleine Teile  verwendet; dies gilt aber auch bei den einen oder anderen Taschen und Täschchen, die ich in diesem Herbst genäht habe (und noch nähe, für den Adventsbazar der Schule).
Ein Ufo waren  diese Socken, die schon viel länger als die Kissenplatte in unfertigem Zustand verharren mussten  und nun fertig sind. Aber immerhin: Unfertig durften sie mit auf unsere Kreuzfahrt nach Norwegen und kehrten ebenso unfertig wieder.Denn dort hatte ich feinstes Lace gestrickt, aber das war noch vor dem Start unseres Bingos.

Der apfelrote Tweedpullover  ging zügig voran.
Auch an Erntedank habe ich daran gestrickt.

und trage ihn seither immer wieder sehr gerne. Da ich erwachsen bin, darf ich hier zugleich ein Kreuzchen beim Erstellen eines Kleidungsstückes für Erwachsene  und  beim etwas für sich selber machen  setzen . Letzteres soll   nicht vergessen werden.
Zum guten Schluss habe ich bei diesem guten Stück eine neue Technik ausprobiert, einen Pullover mit Raglan von oben. Ein bisschen ungewöhnlich war das schon.
Ungewöhnliches Material wäre auch der Waffelpique, aus dem ich Geschirrtücher und Waschhandschuhe genäht habe.

Eine große genähte Einkaufstasche kann ich nun zeigen. Genäht aus nicht mehr ganz neuen, aber
bisher ungenutzten Stoffen.

Diese ebenfalls große Tasche, die ich meist als Schultasche verwende,
besteht aus Resten alter Jeans,  abgeschnittene Hosenbeine und so. Zum Teil waren  diese Jeans selbstgenäht, zum Teil fertig gekauft.
Nun haben sie hier eine Wiederverwendung gefunden.Aus vielen Jeanshosenresten  könnte ich nochmehr Taschen  nähen. Oder einen Quilt....Familiengröße.

Auch ich mag Kerzenschein,  Kaffee oder Tee und Gebäck.
Nun ist es November. Da passt das gut.
So zeige ich dieses Bild: Handarbeiten im Kerzenschein; Handarbeiten bei Kaffee/Tee und Gebäck und mache die entsprechenden zwei Kreuze. Das war eine einfache Übung.
Zusätzlich brauche ich allerdings zum Handarbeiten gutes Licht, am besten einen Punktstrahler. Der leider schlechten Augen wegen. Meine neue Nähmaschine liefert mir hervorragendes Licht!
Nicht nur deshalb nähe ich im Moment  so gerne.
Auf dem Bild ist  die braune Jacke zu sehen. Mit dieser Jacke kann ich ein weiteres Kreuzchen setzen: etwas Einfarbiges handarbeiten. Für Erwachsene, für mich selber  und für den Winter passt natürlich auch.


Nun folgen die letzten Kreuze. Da musste ich manchmal gezielt überlegen, planen und arbeiten.
Etwas aus Filz gestalten zum Beispiel. In den letzten Wochen nähte ich viele kleine Täschchen , bei denen ich  an den Advent denke, weil sie für den Adventsbazar der Schule bestimmt sind. Eines davon habe ich mit Filz gearbeitet, schön passend zum bunten Stoff.
 
Klein, aber fein und alpenländisch: Edelweiß im Stoff und auch im Knopf, kombiniert mit rotem Filz und verziert mit einem applizierten Herz aus rotem Filz.
An den Advent habe ich natürlich auch bei diesem Werk gedacht:
Es vereint "etwas Sticken" und "etwas mit Papier machen".
 
Zu dieser Stellkarte für den Advent habe ich im vorigen Post  Näheres geschrieben und gezeigt.
Ich mag sie, diese Elche.... die kleinen und den großen...
Und schließlich noch das Häkeln. Erst hatte ich an ein Einkaufsnetz gedacht, aber eigentlich habe ich so schöne Einkaufstaschen.... Häkeln? Nun, da gibt es ja noch die Mützen. Klassiker. Wenn auch nicht mehr so aktuell wie vor 5-6 Jahre. Meine Mützenwolle ist fast aufgebraucht. Eine nur dünn gefüllte Tüte war noch im Vorrat. Darin Reste und 3 ganze Knäuel. Das war alles.
Aber es reichte. Eine Mütze in schönen hellen Winterfarben, die hoffentlich demnächst noch einen großen Bommel bekommt. Aber dazu muss die Bommelherstellerin erstmal wieder hier im Filstal eintrudeln.
 
Mit der Mütze setze ich auch beim Häkeln das Kreuzchen.

Und nun noch das große Projekt.
Schon seit dem Frühjahr habe ich mich auf eine ganz bestimmte Stoffserie gefreut, die für den Verkauf in Deutschland angekündigt war (Tallinn von Art Gallery) und auch darauf gespart.(Achtung Werbung, weil Markennennung, auch wenn ich alles selber bezahlt habe.... usw. usw.).
Tallinn ist eine Stadt, die wir sehr mögen. Die Stoffe greifen osteuropäische Motive auf, Blumen, Ostseeschwäne und auch die schönen Strickmuster. Und natürlich die Türme Tallinns.
Vor meinen Augen sehe ich schon lange den Quilt, der mich im Herbst wärmen soll und  an die
manchmal kühlen Sommer in Estland erinnern.....
Nun denn, so ein großes Werk braucht Zeit. Manches schiebt sich  vor.
Kurz vor Torschluss des Herbsthandarbeitsbingos  habe ich den Ruf gehört bzw. gelesen:
Ein großes Projekt  in Angriff nehmen, was zuerst einmal planen und rechnen heißt.

Weil die Stoffe bunt und voller Motive sind, möchte ich nur mit Quadraten arbeiten, vielleicht ein größeres Motiv einschieben oder als Bordüre verwenden. Keine kunstvollen Muster wie im Community Quilt.
 
Dazu braucht es einiges an Überlegung, Messen, Rechnen - eine Entscheidung für die Maße und die fertige Größe (hier: Quadrate mit 5,5 Inch ) und schließlich den ersten Schnitt. 
Vielleicht ein Projekt für die Weihnachtsferien....
Immerhin, ich habe das große Projekt in Angriff genommen. 

Zum guten Schluss gibt es noch Kindersöckchen, für ein Mädchen, mit Lochmuster im Schaft.

Damit setze ich ein letztes Kreuzchen.
8 mal Bingo!
Gemeinsam mit anderen zu handarbeiten hat sich irgendwie nicht ergeben, nicht mal online. Zwar hatte ich mich für einen Handschuh KAL angemeldet, aber dann doch stattdessen an der großen braunen Jacke weitergestrickt. Irgendwie Schade. Und zu Film oder Buch ist mir einfach nichts eingefallen. Auf die Idee, einfach mal in einem Strickmusterbuch zu stöbern, bin ich gar nicht gekommen. Ich dachte immer nur an was Literarisches (oder an die Mützen in den Islandkrimis oder die Islandpullover in den Islandskrimis). Irgendwann mal, auch ohne Bingo.
Nun bin ich gespannt auf die Verlinkung bei Barbara und freue mich darauf, die Werke der anderen Teilnehmerinnen zu bestaunen.
Am Allerwichtigsten ist mir zum guten Schluss aber der Dank an die liebe Barbara, die diese großartige Herbstaktion
initiiert und organisiert hat und bei dir ich mich heute verlinken darf.
Danke, liebe Barbara.


Freitag, 23. November 2018

Häkeln, Sticken und was mit Papier....

Das Handarbeitsbingo, zu dem Barbara diesen Herbst eingeladen hat,
ist schon eine feine Sache.
Ihre Aufgaben animieren durchaus dazu, das eine oder andere mal auszuprobieren oder
wieder hervorzukramen.

"Etwas häkeln" - hieß eine der Aufgaben.
Gut, das geht schon. Das Einkaufsnetz, an das ich ursprünglich dachte, brauche ich vielleicht nicht wirklich. Taschen sind mir da lieber.
Aber Mützen - das geht schon. Mal wieder eine neue Mütze... vielleicht sogar für mich.
So kramte ich nach dem in der Zwischenzeit sehr überschaubaren Vorrat an Mützengarn.
Sehr. Wenn ich da an die Jahre 2012/13 denke, in denen ich Mütze um Mütze häkelte.
Aber nun - ich war mir nicht mal mehr sicher, ob ich das noch so hinkriege. Ohne Anleitung.
Aber es ging.
Reste und zwei ganze Knäuel, das blaue Garn ist doppelt genommen.
105 g habe ich verbraucht. Inkl. dem noch übrigen blauen Garn, aus dem noch ein Bommel entstehen soll. Da ich aber bekanntermaßen eine Bommelherstell-Unlust habe,
warte ich bis nächste Woche Besuch einschneit, der das gerne macht.
Die Mütze allerdings gefällt mir gut und passt zu meiner hellen Jacke.
Und zum kalten Wind und Wetter - sehr ihr, wie der Reif giltzert?


Zur nächsten Aufgabe:
Etwas mit Papier machen - gar nicht so meine Sache....
Etwas sticken - das schon, wenn ich dazu auch eine Art Lupe brauche.
Nun, warum nicht beides kombinieren?
Eine schöne Stellkarte zum Verschenken im Advent.
Damit ließe sich dann nochmal ein Feld abhaken: "An den Advent denken".

3 kleine Kreuzstichelche auf einem schönen Stickband mit rotem Webrand.
Gut, dass frau noch das eine und andere auch aus diesem Gewerk zu Hause hat....

Für die Karte habe ich die stabile Rückwand eines Kalenders zugeschnitten, das Band gestärkt, gebügelt und oben und unten umgelegt und mit der Maschine festgenäht.
Das ging problemlos.
Nun habe ich eine schöne Karte, die ich am nächsten Wochenende zusammen mit einem kleinen Gesteck oder einer adventlichen Schale verschenken kann.
Advent 2018.

Zum guten Schluss habe ich heute noch ein großes Werk begonnen.
Davon dann morgen mehr.










Mittwoch, 21. November 2018

Eine warme Jacke....

Achtung Werbung wegen Markennennung und Angabe der Quelle der Anleitung!

.... kann nun wirklich getragen werden.
Darum bin ich froh, dass sie endlich fertig ist, die braune Jacke.
 Die Anleitung stammt aus Stricktrends Herbst 2017,
das Garn ist Rowan Kid Classic in einem schönen braungrau oder graubraun,
auf jeden Fall nicht grau.

Schwer zu fotografieren war die Jacke heute durchaus. Grau in Grau eben.

Ganz weich ist die Wolle geworden, nach dem Waschen und Trocknen.

Weite Ärmel, locker fallendes Oberteil,
Asymmetrie - und sehr schöne Knöpfe aus dem Fundus.
Nur den Ausschnitt finde ich etwas tief.
 
Vielleicht stricke ich aus den letzten 100g noch einen passenden Schal.
Mal sehen.
Verbraucht habe ich 410g, verstrickt mit Nadel Nr. 5 mm, das Bündchen mit 4,5 mm.
Beim nächsten Werk aus diesem Garn gehe ich vielleicht nochmal etwas tiefer in der Nadelstärke.

Heute abend schlage ich mal wieder dicke Socken an.
Das habe ich schon sehr lange nicht mehr gemacht.

Donnerstag, 15. November 2018

Die kleine Tasche in der großen Tasche....

... ist manchmal ganz nützlich,
für all den Kleinkram wie Halsbonbons, Medikamente, Büroklammer, Lippenstift..
.
und manchmal einfach auch schön,
zu haben, zu nähen, zu verschenken.
Mit dem Stoff habe ich schon im Frühjahr genäht,
etwas größer, mit mehr Details -
auch der feine graue Rosenstoff als Futter gefällt mir immer wieder gut.

Dienstag, 13. November 2018

Etwas mit Filz gestalten.....

lautet eine der Aufgaben in Barbaras Handarbeitsbingo.
Da darf ich nun auch ein Kreuzlein machen, denn
1. besteht der Unterteil des kleinen Täschchens aus schlichtem rotem Bastelfilz
2. habe ich auf den Edelweißstoff ein rotes Herz appliziert.
Dazu ein roter Reissverschluss - und vor allem den schönen alten Edelweissknopf,
der sich in der Dose fand, die mir meine liebe schon lange verstorbene Nachbarin Frau S.
vor vielen Jahren geschenkt hat.

Auch in Weimar....

leuchteten  am Wochenende viele Lichter,
bei der ökumenischen Martinsfeier vor der Stadtkirche.
Auch dort wurde an den Frieden erinnert, daran wie der Soldat Martin schließlich andere Wege ging, Wege des Friedens.
Viele Kinder und Erwachsene hatten sich versammelt, Laternen-und Martinslieder gesungen, das Licht leuchten lassen. Auch wir haben zu viert kräftig mitgesungen.
Ein freudiger Anlass war Grund unserer Wochenendreise nach Weimar,
die Graduiertenfeier 2018 der Bauhaus Universität Weimar.
Wir haben nun eine weitere Ingenieurin in der Familie und sind als Eltern stolz und froh -
und haben das Wochenende in dieser schönen Stadt sehr genossen.




Wilhelm H.

Auch in meinem Fenster brannte am Sonntagabend, am Abend des 11.11.2018 eine Kerze,
zum Gedenken an das Ende des Erste Weltkrieges vor 100 Jahren.

Erst seit dem Sommer 2015 ist mir klar, wie sehr dieser Krieg auch mit meiner Geschichte zu tun hat.

Diese Kerze steht für Wilhelm H. und für viele...
Wilhelm H. war einer der vielen sehr jungen Soldaten, die in diesem Krieg gestorben sind.
Er starb, so steht es in seiner/meiner Familienchronik,
"im Alter von 17 Jahren  durch Herzschuss in Russland".
Sein Name steht  auf einer Tafel im Turmbogen meiner Heimatkirche, neben zu vielen anderen Namen. Einer von 63.

Wilhelm H. starb im Alter von 17 Jahren durch Herzschuss in Russland.
Er war Kind sogenannter einfacher Leute.
Sein Vater war Schäfer, Wanderschäfer und der Sohn hat, nach allem was ich weiß, diesen Beruf auch erlernt, so wie später sein jüngerer Bruder Karl, der als Wanderschäfer nach Frankreich zog.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Wilhelms Mutter Christine Magdalene hatte viele Kinder. Eines war im Alter von 2 Jahren gestorben. Auch das hat sie eingetragen, hinten in die Familienbibel, Geburten, Eheschließungen, Todesfälle.
Und nun - der Älteste, der Sohn, der nach altem Brauch den Namen des Vaters trug.

Für ihn musste sie schreiben: "gestorben durch Herzschuss in Russland".
Was das für sie bedeutet hat, kann ich nur erahnen. Mehr maße ich mir nicht an.
Für Wilhelm hoffe ich, dass es schnell ging, dieser Tod durch Herzschuss.
Was mögen seine letzten Gedanken gewesen sein? An wen hat er gedacht?
Hatte er zuhause eine Freundin?
Wo wurde er begraben, wenn überhaupt? Und wo?
Aber: Hat auch er abgedrückt, getroffen,  Menschen erschossen? Und wenn ja, wieviele?
Ist er begeistert in den Krieg gezogen mit Blumen im Gewehr? Oder doch mit Furcht und Sorge?

Fragen über Fragen. Es is t niemand (mehr) da, den ich fragen könnte.
In anderen Familien gibt es mehr an Erinnerungen, Tagebücher, Briefe.
Ich verlinke hier zur Predigt eines Kollegen der badischen Landeskirche, die mich sehr berührt.

Fragen über Fragen. Ich weiß fast nichts über Wilhelm H.

In einem aber bin ich überzeugt: Was da geschah und verherrlicht wurde,
17jährige Knaben in den Krieg zu schicken, sie das Töten zu lehren; ihren Tod in Kauf zu nehmen, ist gegen alles, was recht und gerecht ist vor Gott und vor den Menschen. Das ist ein Verbrechen.
Wählen durften übrigens im Deutschen Kaiserreich nur Männer nach Vollendung des 25. Lebensjahres.
Im Krieg töten und sterben dagegen schon mit 17.
Um die Getöteten weinen durften auch die Frauen. Wählen durften sie nicht. Weil sie Frauen waren.

Den Tod, das Blut dieser Knaben kann kein weißer Handschuh verdecken.
Für wen oder was sind sie gestorben? Nein, die Bösen sind nicht immer nur die Anderen.

Söhne regierender Häuser und reichsunmittelbarer Familien waren übrigens, so habe ich heute erlesen, von der Wehrpflicht ausgenommen.
17jährige Schäferbuben nicht.

Wilhelm H. war mein Großonkel.
Ich kannte ihn nicht.
 
 Eine Kerze für ihn und die Millionen von Toten,
auch zur Mahnung, Wege und Werte des Friedens zu suchen und einzuüben und einzustehen gegen Gewalt und Hass. Heute und Morgen und Übermorgen.


Sonntag, 4. November 2018

Waffelpique....

.... habe ich zum ersten Mal vernäht.
Ein großes Stück in hellem Grau -
daraus entstanden 4 Geschirrtücher und 3 Waschhandschuhe.

Eine gute Gelegenheit um die hohe Kunst des Bindings zu verbessern, diverse Techniken auszuprobieren und zu üben.

Dafür habe ich je nach Technik 5-6 cm breite Streifen aus Resten geschnitten, zu langen Stücken aneinandergenäht und angenäht.
Ein Tuch wurde mit den immer noch vorhandenen Resten des Stoffes mit den kleinen grauen Elefanten umsäumt und bereits verschenkt.
Aber nun gibt es wirklich nur noch 1 einziges kleines Stück dieses Stoffes, aus dem so vieles entstanden ist: Kissen, Tasche, Täschchen, Quilt....
Die Waschhandschuhe gingen dann ratzfatz. Oben den gefalteten Streifen angenäht, umgesäumt, einen Aufhänger eingelegt und mit der Overlock genäht.

Gar nicht grau, sondern feuerrot schmückt diese Amaryllis das Fenster mit 10 Blüten!
Die Gartenarbeit nähert sich  dem Ende, wobei allerdings noch viel Verunkrautetes ganz hinten zu bearbeiten wäre. Vorrangig ist allerdings, endlich die von Handwerkern verschleppte Balkonsanierung beenden zu können. Und immer noch Laub, das gekehrt werden muss.

Kreative Pläne habe ich mehr als genug und mehr als Zeit...
Geschenke und anderes; der Row by Row-Quilt und ein Mystery auf ravelry, in der Handschuhgruppe. Dafür werde ich dann die norwegische Handschuhwolle verwenden...