Sonntag, 31. Dezember 2017

Auch 2017...

.... schließe ich wie jedes Jahr mit einem Rückblick, fast nur auf den kreativen Bereich des Lebens.
Auch in diesem Jahr ist dieser Rückblick in erster Linie für mich gedacht, weil ich auch gerne mal in diesem "Tagebuch" nachlese, manchmal vergleiche. Nie messe oder Maß nehme.
Nähen, Stricken und so weiter sind Hobbies und werden es bleiben.
Nun denn -
die UFOs des letzten Jahres (sehr wenige) habe ich mitgenommen und nicht vollendet.
Ein Pulloverrückenteil, das ließe sich wohl  auch zum Pullover weiterstricken.
Ein Socken, der mir gar nicht gefällt, wird aufgezogen; der Paris Toujours vom Schwarzwaldtreffen vielleicht auch - oder auch nicht. Dann wird er zu Ende gestrickt. Bald oder Später.

Handschuhe-  leider fast komplette Fehlanzeige. 1 Paar Stulpen, 1 Paar Kinderhandschuhe.
Kein einziger KAL mit den Norwegerinnen der Mittens-Group in ravelry.
Das ist schade.

Tücher - 2 Cowls, darunter der aus den federleichten 22g Quiviut. Die schöne petrolfarbene Bloomingfieldstole, die ich in Mallorca getragen habe. Nicht zu vergessen der zart-flauschige Bel Air und der für Aet testgestrickte Cowl.
Ins Neue Jahr gehe ich mit einem etwas dickeren klassisch-schönen Männerschal

Socken - 13 Paar; von den Sneakers bis zu den Dicken Doppeltgestrickten; alles für Erwachsene,
Männer und Frauen könnte ich ja für die Statistik noch auserechnen, vielleicht auch mal nachsehen, ob überhaupt für mich selbst was dabei war. Eher nicht. (EDIT: 3 Paar für Frauen, keines für mich)

Mützen - Stücker 7! Keine für mich; einige kleine als Beigabe zu einer Babyjacke. Wie es sich so gehört.

Aber nun -. Pullover und Jacken? Ja, Ja, Ja!!!
Nicht nur die Kleinen für die kleinen Leute;
 sondern auch die Großen für mich!
1 Pullover - ganz prima, leicht und wärmend
4 Jacken im Tragetest:

- An der lila Kuscheljacke finde ich erst jetzt so richtig Gefallen. Aber so richtig!
- Die Frühlingsjacke trägt sich sehr schön. Sitzt und passt perfekt. Macht alles mit, behält die Form, passt zu Kleid, Rock, Jeans und farblich zu sehr vielen.
Aber - wie befürchtet: der Kunststofffaden um die Wolle, der ihr den Glanz und Schimmer gibt,
ist hochempfindlich, zieht, reißt, pillt. Da reichen schon rauhe Handflächen, die frau als Gärtnerin ja auch mal hat.
- die blaue Tweedjacke - sitzt top und hat auch die erste Wäsche sehr gut überstanden. Sie wärmt auf der Arbeit und ich mag sie sehr. Ohne Anleitung nach Körpermaß stricken und eine Raglanabnahme bewährt sich nicht zum ersten Mal.
- Damit komme ich zur braunen Sommerjacke. So schön sie ist, Farbe, Muster, ein Traum. Die Schulter...
sitzt nicht ganz so, wie ich das gerne hätte. Nix Dramatisches, aber einfach nicht rund.

Das Nähen, da freue ich mich sehr. Sogar ins Kleidungsstückenähen habe ich wieder ein bisschen hineingefunden; Shirts zumindest habe ich in den letzten Monaten einige genäht.
Dazu die große Patchworkdecke und insgesamt 4 Taschen und Täschchen
Das wird mehr werden. Versprochen.
Den Nähtisch will ich heute noch ein bisschen aufräumen, sortieren, einräumen.
Dann könnte es losgehen. Wenn da nicht noch anderes wäre...
Leider der verflixte Husten, denn leider, leider bin ich pünktlich zu den Ferien krank geworden und werde nicht so recht gesund.

Was sonst noch so war?
Einige Kilo bin ich dauerhaft leichter geworden ( wenn auch das Allinklusive Anfang November und die Weihnachtsschleckereien ein kleines bisschen zugefügt haben;
auch wenn die Weihnachtsbäckerei bei Quarkstollen und 4 Sorten Plätchen sehr maßvoll war).
Und - ich bin im vergangenen Sommer knapp 60 Kilometer geschwommen!
Bahn für Bahn im schönsten Freibad der Region und im Spätherbst auch noch im Meer!


Zum Schluss zeige ich noch das letzte Werk dieses Jahres:
Just for Me von Laura Aylor;
ein Mystery für die 2. Adventshälfte.
 Das Garn ist von Lana Grossa aus der 365 Cashmereserie, für was Anderes geplant, aber aufgeribbelt und nun für gut befunden.  Damit sind nun 6114 g in fertigen Werken verstrickt.
Zum Schluss bedanke ich mich für euer Lesen hier im Blog,
besonders auch für alle Kommentare, die sich oft schwer beantworten lassen, weil meist nicht mit einer direkten Rückantwortmöglichkeit versehen.
Eines meiner Lieblingslieder begleitet mich auch zwischen den Jahren:





Die Sonne, die uns sinkt, bringt drüben den Menschen überm Meer das Licht;
und immer wird ein Mund sich üben, der Lob für deine Taten spricht.

So sei es, Herr: die Reiche fallen; dein Reich, Herr, steht in Ewigkeit,
und wächst und wächst bis endlich allen dein großer neuer Tag gehört.

Gott richte unsere Füße auf den Weg des Friedens!

Montag, 25. Dezember 2017

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel...

... läuft an den Weihnachtstagen auf fast jedem Sender. Ganz oft. Über 10mal - und immer wieder schön.
Natürlich gibt es den Film auch auf DVD und vermutlich auch auf youtube.
Inspiriert von Andrella habe auch ich Lichtbeutel genäht und
dazu den Fotoausdruck mit Hilfe von Lavendelöl auf Stoffe gedruckt.
Ein bisschen Lehrgeld ( in Form von Lavendelöl und Stoff) musste ich schon zahlen, bis alles endlch so war, wie ich es wollte.
Der zweite Druck ging dann tadellos. Allerdings verzerrt der etwas festere Stoff im Lichtspiel die Konturen stärker als ich gedacht  habe.

Der erste Beutel, den hat Bischof Nikolaus auf seine Reise von hier in den Norden, genauer nach
Thüringen, mitgenommen.
Es ist ein besonderer Stoff. Vor einiger Zeit habe ich hier mal eine Hommage, ein Loblied auf meine gute alte Leinenbluse geschrieben und angekündigt, dass ich sie zu was ganz Besonderem weiterver-
wenden will.
Das ist nun geschehen. Ein bisschen Stickerei ist auch noch mit drauf, so wie beim Ballkleid des
Aschenbrödels...
Allen, die den Film auch so gerne anschauen wie ich, wünsche ich viel Vergnügen.

Sonntag, 24. Dezember 2017

4. Advent und Heiligabend, Magnificat und Gloria...

... liegen heute ganz dicht beieinander.
In der Früh haben wir die 4. Kerze angezündet, heute Abend nach dem Kirchgang ( der für mich leider, wieder einmal, krankheitshalber ausfallen wird) erstrahlen die Kerzen des Christbaumes in hellem Licht.
4. Advent und Heiligabend, Magnificat und Gloria,
getrennt nur, nein, nicht durch einen Wimpernschlag;
getrennt durch die Länge und die Schmerzen einer Geburt.
Aber dann, dann ist alles neu.
Magnificat, die alten prophetischen Worte, einer sehr jungen schwangeren Frau ins Herz und in den
Mund gelegt.
Lukas lässt sie uns wissen ( Lk 1,46-55)
Meine Seele erhebt den Herrn,
und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes;
denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.
Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
Denn er hat große Dinge an mir getan,
der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
Und seine Barmherzigkeit währt über die Generationen
bei denen, die vor ihm Ehrfurcht haben.
Er übt Macht aus mit seinem Arm und zerstreut, die im Herzen Hochmütigen.
Er stößt die Gewalthaber vom Thron und erhebt die Niedrigen.
Die Hungrigen erfüllt er mit Gütern 
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf,
wie er geredet hat zu unseren Vätern,
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit.


In Lukas 2, 10-11.14 folgt das Gloria, so mächtig, dass es die Engel singen müssen,
damit es die Menschen hören:
Fürchtet euch nicht! 
Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt 
und in einer Krippe liegen.
Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.


Magnificat und Gloria, sie gehören zusammen.
Ich wünsche uns allen an diesem 4. Advent, der uns ganz unmittelbar in die Heilige Nacht und das Christfest hineinführt,
dass es Frieden sein und werden möge. In unseren Häusern, Familien und Herzen; aber auch zwischen Menschengruppen, Nationen und Völkern.
Dass Gott die Herzen der Mächtigen bewegen möge, die es in Hand und Sinn haben, dass Friede werde oder Krieg; Versöhnung oder Hass; dass er ihre Füße weglenke von dem unaufhörlichen Kreisen um das Eigene, hin zu Wegen des Friedens. Die nämlich kreisen nicht um sich selber, sondern gehen los und hin, auch wenn die Wege lang werden können.

Meine Gedanken an diesem Tag sind besonders bei denen, die in äußerer und innerer Not sind;
bei denen, die am Leben verzweifeln; bei denen, die das Leben lieben und es doch loslassen müssen.
Mein Dank gilt all denen, die auch in dieser Nacht ihre Arbeit tun um uns das Feiern möglich zu machen, in vielen Diensten, an vielen Orten.
Mein Dank gilt denen, die auch in dieser Nacht unterwegs sind und ein Licht sind für die,
die im Dunkeln sind.

Ehre sei Gott und Frieden auf Erden, bei uns allen!
Frohe Weihnachten! Ein gesegnetes Christfest Allen Leserinnen und Lesern.



Samstag, 23. Dezember 2017

Zur Christrose passt...

... dieses Sockenpaar farblich gut.
Das vorletzte vor Weihnachten. Ein schöner, dicker Faden, eine alte Mexiko Fortissima, die sich
sehr gut stricken ließ.
75 g für Gr. 43 habe ich verwendet.
Dazu ein Zöpfle an der Außenseite, das ich immer wieder gerne stricke.





Freitag, 22. Dezember 2017

Die Strandläufertasche aus dem Adventskalender von...

... Farbenmix habe ich mitgenäht.
12 Tage wurde jeweils ein Türchen geöffnet, mit Anleitung und/oder Schnittteil.
Und ja, eigentlich ist der jeweilige Tagesabschnitt in aller Regel gut zu schaffen, auch in der Adventszeit. Bis ich so richtig rein gekommen bin, hat es allerdings ein paar Tage gedauert, aber dann ging es fix. Am Schluss habe ich zugewartet, weil ich noch eine kleine Kleinigkeit brauchte,
nämlich einen Verschluss, und dazu musste ich in die Stadt.
Aber seit Mittwoch ist die Tasche endgültig fertig - und ich mag sie sehr.
Außen habe ich einen etwas festeren Ikeastoff verwendet, innen einen genialen Patchworkstoff aus dem Salacher Fabrikverkauf.
 Der ergab nicht nur die Futtertasche
  und die innen aufgesetzte Innentasche, sondern auch noch die Dekoration der Seitenteile.
Dazu Webbänder, Karabiner und Gurtsteg und schließlich das Mappenschloss,
das - wider Erwarten - absolut einfach zu befestigen war.

Davor hatte ich schon Respekt. Beim Nähen lassen sich Fehler einfach nicht mehr beseitigen.
Ganz anders als beim Stricken.
Die Tasche wird ein Lieblingsstück werden; leicht und sommerlich, so wie es der Name sagt:
Strandläufer eben...
Und das I-Tüpfelchen ist der Taschenbaumler von Frau Glasperlengarten, der nun hier seine Verwendung findet!

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Das letzte Sockenpaar....

... vor Weihnachten ist fertig.

 Das ist auch gut so, denn ausgerechnet heute, am letzten Schulvormittag, fing es an im Hals zu kratzen und jetzt auch in der Nase.
Bloß nicht jetzt! Deshalb verschwinde ich jetzt mit heißem Tee ins Bett oder aufs Sofa.

Die Socken begeistern mich noch mehr als das vorig gezeigte Paar.
Ein schöner stabiler dicker Faden, harmonische Farben und ein sehr gutes Maschenbild.
Sie strickten sich munter dahin, das Zöpfle half wie immer beim Zählen.
Für Größe 43 habe ich 78 g verbraucht.
 Leider fehlt die Banderole. Ich vermute sehr, dass es sich um eine ältere Opal-Färbung handelt.
Draußen wird es heute gar nicht hell. Ich bin froh, die nächsten Tage nicht morgens um halb sieben auf die Bundesstraße zu müssen...
und ich erinnere mich nicht an einen derartig dunklen und grauen Dezember!


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Die blaue Jacke....

... wärmt mich schon seit zwei Wochen.
Gestrickt ist sie nach eigenem Entwurf
aus ca. 450 g Rowan Tweed, dem etwas dickeren.in der Farbe 585 Askrigg,
ein schönes, sehr dunkles Blau mit Nadeln Nr. 4.
Ich habe einfach nach Maß und Zugabe gerade hochgestrickt,
Rücken-und Vorderteile separat, dann die Ärmel bis zum Armausschnitt und
schließlich das Ganze auf eine lange Rundnadel genommen und eine Raglanschulter
gestrickt. Diese ist mit Zöpfen verschönert, was zugleich die Abnahmenaht nicht nur
ziert, sondern auch festigt und ein sichtbares Auseinanderziehen verhindert.

Mit dem Sitz der Schulter und dem Halsausschnitt bin ich sehr zufrieden.
Nichts rutscht, nichts kneift und ich muss nichts zurecht zupfen.
Nur Fotografieren von Jacken finde ich immer elend schwierig.
Vielleicht finde ich über die Feiertage auch einen Fotografen, der noch ein,zwei Tragefotos macht.
Bis dahin müssen diese Bilder reichen.

Montag, 18. Dezember 2017

Auch das "B"...

... aus dem wohlbekannten Alphabet habe ich nun gestickt,
ich meine wohl schon zum zweiten Mal.
Dieses Mal nicht mit Spitze, sondern Webband. So fügt sich gerade eine kleines Werk an das andere..



Sonntag, 17. Dezember 2017

Kleine Nettigkeiten...

... oder nette Kleinigkeiten hieß eine Aktion in der BlogerInnenwelt, die mich über Frau Glasperlengarten erreichte.
Hier habe ich darüber berichtet.
Da auf meinem Blog die Aktion leider ins Stocken geriet, hatte ich allein die eine Kommentatorin zu beschenken, eben Inge, deren wunderbarer Blog mich sehr oft sehr erfreut! Immer interessant und mit sehr schönen Fotografien illustriert. Neben der Kreativität ist die Natur, ihre Gefährdung und Schutzwürdigkeit ein gemeinsames Thema.
So habe ich sehr gerne eine nette Kleinigkeit erstellt,
eine kleine Tasche
 für dies und das... und ein Kissen mit Monogramm,
das "I" aus dem hier schon vielerlei verwendeten Alphabet einer uralten ANNA aus den 90er Jahren.
Die Papiervorlage zerfällt schon, aber ich habe mir rechtzeitig eine Kopie aus festerem Papier gefertigt. Irgendwann, so hoffe ich, schaffe ich das ganze Alphabet als Wandbild. Auch wenn feines
Sticken immer anstrengender wird....
Vielen Dank für diese schöne Idee der Kleinen Nettigkeiten.

Samstag, 16. Dezember 2017

Gewichtelt....

haben wir in der Gruppe vom Schwarzwaldstricktreffen auf dem Hilsenhof.
Fein war die Runde, wenn auch klein.
Ich war sehr gespannt, wen von dieser kleinen Runde ich diesesmal bewichteln durfte.
Aber dazu verrate ich nichts, überhaupt nichts. Auch wenn die Beschenkte, so sie denn das Paket schon geöffnet hat, vermutlich schon erraten hat, wer ihre Wichteline ist.
Mein Paket kam letzten Samstag an. Der Poststempel war verwischt, den Ort auf dem Paketaufkleber hatte ich übersehen. Aber macht nix.
So sah das dann aus:
Ein Schwarzwaldhilsenhofwürdiges Papier, mit Tieren des Waldes und Tannen  und so...
Dazu mehrere wunderschöne Weihnachtsbänder.
Eine schöne Karte, die keinerlei! Hinweise auf die Wichteline gab.
Nach dem Aufpacken allerdings war alles klar -
der schöne indische Stoff der Tasche legte die Spur.
Darin verarbeitet ist - so vermute ich - ein Stück alten Sari-Stoffes! Traumhaft schön!
Wie es glänzend und funkelt gegen das winterliche Grau (und weiß! Letzte Woche)!
Indien, das war die Spur, die nur zu einer aus der Gruppe führen kann, direkt ins Badner Land!
So öffnete ich Hülle um Hülle - erst das Paket, dann das Päckchen, dann die indische Tasche:
darin ein Strang handgefärbte Sockenwolle von der lieben Wichteline,
und ja, ich mag die Wolle sehr, vor allem der Tweedtupfen wegen.
Ich liebe Tweed! Auch bei Sockenwolle! Vor allem die Tupfen!
Sobald die letzten Weihnachtsgeschenke fertig sind, lasse ich wickeln oder wickel selber, je nachdem.. und dann werde ich mich freuen, an der schönen, weichen, runden, bunten und tweedigen Wolle. Masche für Masche. Tupfen für Tupfen! Bis zum letzten Zentimeter!
Vielleicht mit Zopf oder Schwarzwaldzöpfchen.
Nur der selbstsgemachte Taschenbaumler am Reißverschluss hat sich leider beim Fotografieren unsichtbar gemacht.
Danke, liebe Wichteline! Du hast mir sehr viel Freude gemacht! Auch Dir ein Frohes Weihnachtsfest!

Mittwoch, 13. Dezember 2017

African Blue...

Einen der schönen Waxprints, die ich nach Ostern aus Ghana mitgebracht habe, habe ich für dieses kleine,
feine Tasche angeschnitten.
Vorlage und Nähhinweise sind von Beate, sie stellt die Vorlage kostenlos zur Verfügung. Dafür will ich an dieser Stelle einmal herzlich danken! Wie immer hat mir das Nähen eines solchen Täschchens sehr viel Freude gemacht.
Es braucht nicht viel: kleine Stoffstücke, Vieseline, Reissverschluss (gerne Meterware und Schieber) -
 und ein kleines bisschen Klimbim wie diese schöne gemaserte Holzperle!
PS: Da hätte ich auch mal wieder Lust, kleine Stoffreste zuzuschneiden, zusammenzunähen und daraus dann den Außenstoff zu erstellen.... Mal sehen, vielleicht zwischen den Jahren!

Montag, 11. Dezember 2017

Die blaugrauen Socken....

waren schon lange vor dem ersten Schnee fertig und sehr lange habe ich daran gestrickt.
Manchmal läuft es einfach zäh.
Bund, Ferse, Spitze sind leuchtend blau, der Rest ein helles grau,
beides von Regia, ca. 75 g für Größe 45.
Wie gesagt, ich war froh als sie vollendet waren.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Im Schnee fotografiert es sich....

... viel schöner als bei grauem Sudelwetter.
Deshalb habe ich gestern vormittag endlich die schon lange fertigen Stulpen fotografiert.
Gestrickt nach eigenem Entwurf (findet sich in der Seitenliste unter Anleitungen, recht weit unten) aus
Rowan Merino 4 ply in einem schönen, klaren Rosa.

Ich mag die Stulpen sehr und auf dem Schnee noch viel mehr.

Freitag, 8. Dezember 2017

Den charmanten Losverkäufern und Losverkäuferinnnen...

... beim Adventsbazar unserer Schule kann ich selten nie widerstehen,
zumal  es gestern für alle Nieten auch eine Kiste mit Trostpreisen gab und für 5 Lose sogar ein Zusatzlos.
Den Schirm, den ich mir gewünscht hätte, (weil meiner ja vom Sturm zerstört wurde), habe ich leider nicht gewonnen,  die mir vor dem Loskauf so sehr angepriesene Kaffeemaschine zum Glück nicht, denn ich filtere von Hand.
Aber - ich bin sehr! zufrieden. Einen Essensgutschein der örtlichen Gastronomie, "natürliches Kochen", durchaus mein Thema, eine Weihnachtstasse mit Kindersöcken, sehr schön bezopft.
Da schau ich mal, welchem Kollegenkind die passen könnten...
Schreibblock, Fußcreme und Meterstab können man und frau immer gebrauchen...

Der Adventsbazar ist an unserer Schule ein Highlight des Schuljahres. Es wird gewerkelt, gebastelt, gebacken und vieles mehr- von Lehrern, Schülern und Eltern.
Das rote Häusle ziert nun mein rot dekoriertes  Fenster.
Die abendliche Nachfrage, ob denn noch ein zweites übrig sei, wurde bedauernd-ablehnend beantwortet! Sie hätten alle verkauft...
Recht so! (Wenn auch schade für mich).

Hauptfarbe Rot (2) - Im Advent...

... mag ich es gerne Rot.
Rot ist für mich die Farbe der Kraft, der Leidenschaft und der Liebe.
Die Kraft der Veränderung. Pfingsten trägt "Rot" im Kirchenjahr, angelehnt an die Geschichte vom Heiligen Geist, der sanft sein kann wie eine Taube, ausfegend und wild wie ein Sturm,
leuchtend, ja, und auch unsere Selbstgewissheit oder Trägheit manchmal erschreckend - Signalrot
wie das Feuer.
Die Adventszeit trägt kein Rot im Kirchenjahr. Die alten Liturgiker und Liturgikerinnen haben es anders gesehen, Besinnung, Nachdenken über sich selbst - das bekommt die Farbe Violett.
Passionszeit, Buß-und Bettag und eben der Advent.
Und trotzdem - in der Adventszeit lesen wir kräftige Texte. Texte, die wachrütteln und Neues
ankündigen. Texte, die manchmal Stopp rufen statt "Weiter so!"; Umkehr, Neue Wege statt altem Trott.
Adventstexte reden von dem, der da kommen wird mit einer Macht, die sanft ist, ohne dass er ein Softie ist. Einer der gerecht ist; einer der Rechenschaft fordert und Recht spricht, ohne zu verdammen. Einer, der so mächtig ist, dass er nicht ausgrenzen muss; einer, der nicht nur auf sich und das Seine sieht, sondern auf die Not der Anderen. Einer, der verändern will, der Menschen zusammenbringt, statt spaltet, die Menschen versöhnt, auch mit sich selbst.

Rot ist die Farbe der Kraft und der Liebe. Ein Signal.

Und neben all dieser theologischen Nachdenklichkeit,
ist sie einfach schön, die Farbe Rot im Advent.

Rote Tücher und Kerzen, vor allem aber Weihnachtssterne, Alpenveilchen und natürlich
die Amaryllen.
So wie dieses Traumexemplar - 3 Triebe , zwei davon voller großer offener Blüten.
Hauptfarbe Rot. Ganz klar!



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Auch die dicken Weihnachtssocken....

... sind schon fertig,
diesesmal in der Hauptfarbe Blau. Aber Rot ist auch dabei, in Bündchen, Ferse und Spitze.
Es geht voran, am Schreibtisch und auch in der Weihnachtswerkstatt. So dies und das.
Nur die Backstube ist noch recht kalt, die Dosen sehr, sehr spärlich gefüllt.....
Aber es ist ja noch Zeit.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Hauptfarbe Rot (1)

Heute am Nikolaustag, da ist fast alles rot!
Nicht nur das bischöfliche Gewand, sondern auch die dicken Socken, die der Beschenkte
heute Abend hinter seiner Wohnungstür in den Schuhen fand.
So soll es sein. Am Nikolaustag!
Gestrickt mit doppelt genommenen Sockenwollresten,
Hauptfarbe Rot, 145 g, Nadeln Nr. 4, 48 Maschen Anschlag.