Eine kleine feine Rose schmückte vergangenen Dienstagden Frühstückstisch auf der Terrasse. Eine alte Rose, noch vom Schwiegervater gepflanzt. Tapfer trotzt sie Witterung und Hitze.
Samstag, 27. Juni 2026
Dienstagsblümchen
Montag, 18. Mai 2026
Das Fest für die Hummeln? und andere Insekten...
... findet statt. Zumindest ist der Tisch gedeckt:
Die Königskerzen blühen.
Heute morgen, kurz vor halb sieben, habe ich fotografiert. Hummeln allerdings habe ich (noch) keine gesehen, aber viele kleine Bienen tummelten sich im Blütengelb.
Ich hoffe sehr, dass auch die Hummeln noch kommen,
Schon im letzten Jahr haben ich sie vermisst.
Ein Fest soll das werden...
... für die Hummeln!
Über den Winter haben viele ausgesamte Pflänzchen der Königskerzen Beete und Wegränder besiedelt.
Da wir die Gemüsebeete fräsen und das Hochbeet umsetzen, haben wir die kleinen Pflanzen sorgsam ausgegraben und an den Zaun zur Straße gesetzt.
Dort dürfen sie nun neben der bereits erblühten Bauernpfingstrose wachsen und Spalier stehen und hoffentlich frühmorgens den Hummeln Speise bieten.Sonntag, 17. Mai 2026
Sonntagsblümchen
Eigentlich sind es ja Freitagsblümchen, aber gepostet werden sie nun zum Sonntag. Sonntagsfreude und Geschenk. 
Der Gatte besorgte am Freitagabend auf dem Rückweg von der Baustelle auf der Alb kurz vor Feierabend sowohl im Milchhäusle als auch im Hofladen im Nachbarort was man so braucht. Milch und Salat. Da ganz in der Nähe unsere schöne, langgezogene Streuobstwiese mit Blick auf die Schwäbische Alb oder den Schurwald liegt, schaute er auch dort noch vorbei und brachte mir ganz unerwartet einen Blumenstrauß aus Maiblumen. Ich legte und fasste die Blütenstengel, schnitt unten ein ordentliches Stück ab - stand mit dem gefassten Strauß in der Hand im Wohnzimmer und überlegte (wieder einmal): Welche Vase? Im und auf dem Schrank fand sich nichts, was mir wirklich gefallen hätte. Aber auf dem Bücherschrank stand zur Zierde eine kleine Kaffeekanne. Eine "Kinderkanne". Das Kinderservice meiner Mutter, das sie mir vor Jahren schon weitergereicht hat. Kanne, Zuckerdose, Milchkännchen, Teller und Tassen aus feinem Porzellan.
Ich halte dieses sehr in Ehren, habe aber noch nie meinen Kaffee oder Kakao oder Milch daraus getrunken.
Jetzt war die Zeit gekommen - das Service passt zum Maiwiesenblumenstrauß auf dem Esstisch, darunter eine feine weiße Serviette mit eingewebtem Muster, vom Flohmarkt, unbenutzt, wie neu. Feines Leinen mit sanftem Schimmer!
Und die Tassen? Wenn der kleine Enkel mal wieder zu Besuch ist und gerne Milch trinken will, dann bekommt er seine Milch ganz fein serviert. Wie im Kaffeehaus in Wien!
Dienstag, 5. Mai 2026
Little Sisters Dress...
... so heißt eine Anleitung auf ravelry, die ich schon immer mal stricken wollte.
Ein Kleid für die kleine Schwester. Die kleine H. hat einen großen Bruder und ist damit eine kleine Schwester. Was passt also besser als solch ein feines Kleid!?
Warm ist es außerdem. Das ist wichtig, oben auf der Alb, wo es immer einen Kittel kälter ist als unten im Tal.
Gestrickt ist das Kleid aus einem sehr, sehr schönen weichen Verlaufsgarn, die letzte Wolle, die ich im leider aufgelösten Fabrikverkauf kurz vor der endgültigen Schließung gekauft habe.
Die Anleitung gibt es kostenlos bei ravelry. Nichts kompliziertes! Es wird von oben nach unten gestrickt, dabei zugenommen, die Ärmelansätze abgetrennt und wieder für das Rockteil zugenommen.Schön finde ich die krausen Rippen als Abschluss, die den Rocksaum festigen. Hier allerdings musste ich zweimal stricken, denn bei der ersten Anprobe war das Kleid deutlich zu kurz. Ich habe also die Rippen aufgezogen, all die vielen Maschen wieder auf-und eingefangen und den Rock um eine gute Handspanne verlängert.
Schließlich war noch eine kleine Naht zu setzen, ein Knopf anzunähen und der Armausschnitt mit einer Häkelkante zu stabiliseren.
Der Osterhase hat es schließlich auf die kalte Alb gebracht,
dazu zwei Paar warme Socken.
Seine Last war leicht, denn das Kleid wiegt nur 113 g. Somit habe ich noch eine sehr ordentliche Menge für ein weiteres Kleid oder einen Pullover oder eine Jacke, die farblich in satte Rot und Lilatöne wechselt.
Gestrickt ist es aus Schachenmayr Cozy Alpaca, Farbe 84, purple-red
Montag, 4. Mai 2026
Montagsstarter - einfach mal ausprobiert!

❶ Ich wusste gar nicht, dass es so einfach ist, am Montagsstarter teilzunehmen. Einfach nur die Vorlage kopieren, ausfüllen und in meinem Blog einfügen. Danke, liebe Antetanni!.
❷ Rückblickend war das lange Wochenende vielleicht nicht immer erholsam, aber schön! Vor allem gestern beim Wandern auf der Schwäbischen Alb.
❸ Ein sanfter Frühlingsregen ist wie eine Einladung zum Tanz - Hand in Hand .
❹ Mineralwasser mit einem winzigen Schluck vom Kirschsaft der eingemachten Kirschen finde ich herrlich erfrischend.
❺ Ich liebe es, die letzten Fäden an einem Strickwerk zu vernähen.
❻ Die Natur braucht dringend Regen.
❼ Im Kalender steht diese Woche eine Nachmittagskonferenz, ich habe eine Klassenarbeit geplant und dann freue ich mich auf die Mittwochsvorlesungen in Tübingen.
Eine Tulpe steht alleine...
... im Vorgarten unter dem Apfelbaum. Ganz einsam.
Ich erinnere mich nicht, an diesem Platz jemals eine Tulpenzwiebel gesteckt zu haben!? Zwischen Funkien und anderem Blätterwerk. Vielleicht war sie mal im Kompost?
Auf jeden Fall hat sie mich am vorletzten Samstag beim Zeitungholen überrascht und erfreut - wie sie da stand und zwischen Schatten und Licht in schönstem Rot glänzte! Ein guter Start in den Tag!
Die Tulpe hat tatsächlich eine gute Woche durchge-halten, abends die Blätter geschlossen und morgens wieder geöffnet. Aber so langsam verliert sie nun ihre Facon! 
Schön warst du und hast mir Freude gemacht, Tag für Tag. Vielleicht sehen wir uns wieder, im nächsten Jahr!
PS: In der Rabatte drüben am Nussabaum haben sich die irgendwann eingepflanzten Tulpen im übrigen sehr gut vermehrt zu völlig geschlossenen Reihen!
Obwohl ich ja eine lausige Gärtnerin geworden bin!
Mittwoch, 29. April 2026
Heute früh um viertel vor 8....
... auf dem Weg zum Schloss Hohentübingen, das hoch über Fluss und Stadt thront, kam mir in einer engen Gasse eine Frau mit gezückter Kamera entgegen. Da drehte ich mich um und griff ebenfalls zur Kamera.
Aus der dunklen Gasse heraus die Türme des Rathauses der schönen Universitätsstadt am Neckar!
Auf dem Markplatz vor dem Rathaus und drüben an der Stiftskirche waren schon Marktstände aufgebaut. Drei Äpfel und eine Banane, ein kurzes nettes Gespräch. Dann ging ich die steile Gasse hoch zum Studium im Schloss: Ur-und Frühgeschichte. Bronzezeit in Mitteleuropa; und später unten im Univiertel noch historische Landeskunde "Württemberg im Mittelalter". Dort war der Vorlesungsaal voll besetzt, auch viele GasthörerInnen, solche wie ich.Jetzt bin ich wieder zuhause. Müde, denn ich war seit 6 Uhr in der Frühe unterwegs. Und zugleich dankbar für die Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben. Und dankbar, dass die Zugfahrt heute ordentlich und pünktlich verlief.
Aus GELB wird Rot...
und Blau und Grün und Gelb und Rot...und drin ein bisschen Lila.
Immer länger wird die Reihe, immer schmaler der Streifen. Immer gleich bleibt die Zunahme an jedem Ende auf jeder Seite. 
Von der Fahrt im schönen durchgehenden Zug bis nach Wien. Von Wien nach Salzburg. Von Salzburg mit der DB und Deutschlandticket Richtung Heimat. Und ein bisschen abends im Hotel vor dem Fernseher. So reiht sich Masche und Masche.
Abgekettet habe ich zwischen Augsburg und Ulm. Zwischen Ulm und dem Heimatbahnhof saßen wir einer jungen Strickerin gegenüber, die einen Sophie Scarf strickte. In sehr schönem Grün!
Die Fäden wurden zuhause vernäht. Es waren zum Glück nur sehr wenige. Damit wäre ich fertig!
Dienstag, 28. April 2026
Ein großes Sammelsurium...
... hat sich angehäuft: Bilder, Ordner, Strickwerke,Nähzeug und manches mehr. Sortieren, Ordnen, Bearbeiten und Hochladen kam zu kurz.
Jetzt aber... - bevor der April zu Ende ist - will ich doch noch schnell etwas aus dem großen Sammelsurium zeigen.
Anfang April habe ich - was ich ab und an und durchaus gerne mache - meine Wollschachteln gelüftet, sortiert, gestaunt ob all der Schätze.
Ein einzelnes dickes handgewickeltes Knäuel fiel mir in die Hände; robustes Garn (leicht kratzig), aber schön. Und gelb. Mehr ließ sich zunächst nicht erkennen.
Ich war gespannt. Hab Nadeln rausgesucht und einfach begonnen. 
Rauh rechts und einfach gradeaus. 5 Maschen Anschlag, in jeder Reihe an jedem Ende die zweite bzw. zweitletzte Masche verdoppeln, dann eine abgehobene Randmasche stricken bzw. abheben.
Eine Reise stand nach Ostern an, ein längeres Stück mit dem Zug, ein kleines Mitnahmeprojekt. Nur 1 Knäuel und eine passende Nadelspitze ans Seil. Etwa 120 Gramm wog das Knäuel. Ich hoffte auf schöne Farben unter dem Gelb!
Der große Rest nach dem "kleinen" Gelb wird sich schon fügen, dachte ich, strickte einige wenige Reihen an, verpackte das Ganze in einen Projektbeutel und dann ins Handgepäck.
Den Rest..., den zeige ich dann morgen oder im Mai!
Weil ich aber ein ganz kleines bisschen gespickelt habe, zeige ich schon hier, wie sich das helle Gelb ganz langsam färbt. Orange und Rot. Wie schön!
Sonntag, 29. März 2026
FUNDstück: Es kommt eine Zeit...
Freitag, 27. Februar 2026
Frühling
7 Uhr. Die Erde rollt dem Tag entgegen. Noch ist der Morgen kalt und klar.
Dunkelschwärze weicht im Nordosten dem aufziehenden Blau.Zaghaft wird sichtbar: Rot, Orange, Gelb; oft verschluckt von Nebelgrau und Nebelgrau.
Viele Tage und Wochen.Tauben und Raben treiben ein wildes Wesen in den großen Bäumen an Kirche, Friedhof und Park.
Ihre Spuren ver(un)zieren den Boden. Weißgefleckt. Natur mit eigenem Recht.
Nun gilt das alte Gesetz: Tag für Tag wird sie länger, die helle Zeit. Frisch und neu - die Erde rollt dem Tag entgegen.
Punkt 7 höre ich das Morgenläuten der mächtigen Glocken von Oberhofen.
Und hinter den Bäumen - da leuchtet mein Ziel.
Donnerstag, 29. Januar 2026
Einen Mini-Shawl...
... aus Mohairresten habe ich gestrickt. Ebenfalls zwischen den Jahren.
Das letzte fertiggestellte Projekt im Alten Jahr 2025! Und nein, es ist nicht der berühmte Minishawl von Petite Knit, der alle Blogs und Instagram-Accounts stürmt, sondern der gute alte Baktus. Das Garn ist eine Sammlung von Resten, die mir mal eine Kollegin geschenkt hat - und die ausnehmend gut zu meiner neuen Winterjacke passen. Die ist dick, warm, hat eine große und stabil angesetzte Kapuze und reicht weit über die Knie.
Das ist gut so, denn an meinen beiden Schultagen verlasse ich das Haus um 6.20 Uhr, gehe zum Bus, vom Bus ein Viertelstündchen zur Schule. An einem Tag der Woche fahre ich mit der Bummelbahn und zwei Umstiegen ins die schöne Universitätsstadt. Meist ist der jeweilige Anschlusszug am Umsteigebahnhof verspätet, manchmal fällt er auch aus. Warm angezogen spaziere ich dann gemählich den Bahnsteig hin und her und berechne Primzahlen. Irgendwo knapp unter 300 bin ich schon angekommen...
... und stopfe mir den Halsausschnitt des Mantels gut aus. Mit dem kleinen Schal, der hier fein im Winde weht...
Mittwoch, 28. Januar 2026
Die letzten Socken des Alten Jahres...
sind "Christmas Socks", also eine weihnachtliche Färbung aus dem Hause Lana Grossa. Die kaufe ich immer mal wieder gerne, eben weil sie meist schöne Farbkombinationen aufweist. Ich greife immer zu grün und rot. 
So passen die Socken auch zur alten Leinendecke. Richtig gutes, schweres Leinen, Kreuzstich. Vor vielen Jahren hat mir die nun schon lange verstorbene Nachbarin diese Decke geschenkt. Einfach so und weil sie wusste, dass ich dieses Geschenk wertschätzen würde.
Das tue ich, lege sie Jahr für Jahr auf - und freue mich. Weihnachtsfreude der besonderen Art!
Dienstag, 27. Januar 2026
Das letzte und das erste...
... Sockenpaar wurden fast "nahtlos" nacheinander gestrickt.
Zwischen den Jahren zog ich das Fertigstricken dann durch. Immerhin.
StrickTechnische Daten:
Montag, 26. Januar 2026
Schnee unter der Alb...
Dienstagsblümchen
Eine kleine feine Rose schmückte vergangenen Dienstagden Frühstückstisch auf der Terrasse. Eine alte Rose, noch vom Schwiegervater gepflan...
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Unter dem folgenden Link findet sich die Anleitung zu der von mir mehrfach gestrickten Babyjacke. Die Anleitung bezieht sich auf eine e...
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Eigentlich stricke ich die Fersen meiner Socken immer gleich. Experimente halte ich für unnötig, denn 1. passen die Socken allen mit em...
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... die letzten Mützen für die Universitätsfrauenklinik in Tübingen. Leider habe ich die letzten drei Mützen nur im unfertigen Zustand fotog...










































