Freitag, 11. September 2026

Babysocken, ganz klein...

... stricken sich gerne mal zwischendurch. Als kleines Mitnahmeprojekt im ÖPNV oder zwischendurch, wenn die Strickerin nicht so recht weiß, was sie mit sich und/oder der Wolle anfangen soll. 

Gestrickt habe ich nach der bewährten Anleitung von "socksstreet" - "Babysocken", einfach eingeben, dann kommt ihr zur Anleitung, die vielfach variiert werden kann.

Ich stricke sehr gerne eine kleinen Rollrand, dann kann oben der Anschlag nicht drücken. Und ansonsten... Reste von einem großen Sockenpaar oder allerlei Kleinkram!

Und hier noch ein Sträußchen vom Ackerrand - Wochenendfreude! Damit wünsche ich allen Lesern und Leserinnen ein sonniges Wochenende mit viel Zeit. 

Die Schwimmbäder schließen nun. Zeit zum Wandern!


Donnerstag, 10. September 2026

Eis! Eis! Eis!

 ... den ganzen Sommer über! Auch ich habe immer mal wieder gerne ein Eis geschleckt. Zuhause, aus dem Schüsselchen mit Obst; oder in der Waffel in einer Eisdiele. Als ich nun eines schönen Vormittags in einer der letzten, heißen Schulwochen von meiner "Frühschicht" (Unterricht von 7.30 Uhr bis 9.05) zum Bus ging, ließ ich zwar die Eisdiele links liegen, begab mich aber ins örtliche Stoff-und Nähgeschäft. Alteingesessener Familienbetrieb.

Ich war auf der Suche nach einem Rollschneider einer ganz bestimmten Marke. Den gab es leider nicht. Aber auf den großen Tischen mit den Stoffballen lag ein richtiger großer bunter Stoff:  

Eis! Eis! Eis! Waffeleis und "Steckeleseis" (schwäbisch für "Eis am Stiel".

"Den Stoff haben wir gerade erst bekommen. Eine sehr gute Qualität, ein Patchworkstoff" meinte die Verkäuferin... und vor meinen Augen entstanden dann...

ja was?  

EISGELDTäschchen!  Was denn sonst?

Also kaufte ich 25 cm, bezahlte und eilte zum Bus!

Es brauchte dann doch. bis ich nähte. Eistäschchen für die Enkel und so... Ich stellte es mir einfacher vor, als es dann doch war. Das Nähen geht nicht mehr so locker wie früher.

Die Täschchen habe ich an zwei kleine Eis-Esser aus der Verwandtschaft verschenkt, die sich beide sehr gefreut haben. Mit dem einen bin ich gleich in die Eisdiele und er konnte sich  selber eine Kugel Eis kaufen!

Der Jüngere der beiden Eisesser hat zunächst mal fleißig Reissveschlussöffnen und - schließen geübt und die vielen schönen Eiswaffeln auf dem Stoff bestaunt.  

Zwei der drei Taschen sind also weg - ich habe nun nur noch eins - und hatte noch keines fotografiert. Ich könnte schwören, dass ich sowohl das Erste als auch das Zweite zusammen mit dem Dritten fotografiert habe... sie aber nicht mehr finde. In den Untiefen meiner Handybilder. Deshalb habe ich nun wenigstens das Dritte fotografiert und zwar von beiden Seiten.

Seht selbst! Waffeleis! Softeis! Eis mit Schokoglasur oder bunter Farbe! Camparieis! Orange! Wassereis!

Möge der Spätsommer uns noch einige schöne Eis-Tage bescheren! 

Hat jemand Lust auf ein Eis-Täschchen (ohne Geldinhalt)?

Ich verlose unter allen LeserInnen, die hier kommentieren und in Deutschland wohnen, eine frischgenähtes Eisgeldtäschchen (ohne Geldinhalt). Ich versende es mit der Deutschen Post.

Kommentieren könnt ihr ab Donnerstag, 10.September 2026 / 15.05 Uhr 

bis  Montag, 14. September 2026,12 Uhr.  

Es entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den/die Gewinner/in nenne ich im Blog,mittels Blognamen und informiere damit auch über den Gewinn.  Wer keinen Blog hat, kann trotzdem teilnehmen. Ich bitte euch im Gewinnfall, mir eure Kontaktdaten zu nennen, über die ich euch erreichen kann. 

Spam wird von mir gelöscht.  

Montag, 7. September 2026

Bänkles-Vesper

Zu jeder schönen Wanderung gehört ein Vesper. Wir kehren selten ein. Meist haben wir etwas zum Vespern im Rucksack. Manchmal haben wir auch darauf vertraut, an einer bestimmten Stelle oder irgendwo "einkehren" zu können und es war verschlossen. 

Deshalb gibt es meist ein Bänkles-Vesper, für die Nicht-Schwaben eine Mahlzeit, Jause, Brotzeit auf einer Bank im Freien. 

Der Gatte bereitet das vor. Richtig schön und gut. 

Wurst, Käse,Eier; auch die Tomaten dürfen nicht fehlen,  Sprudel aus der Flasche. Zwei Birnen als Nachtisch.

Letzte Woche, nach Urlaub, großem Familienfest, Wäschewaschen und so und nochmal einem Fest, kündigte ich an:  Morgen machen wir einen Ausflug! Am Mittwoch also. Mit ÖPNV; das erste Stück zum ersten ÖPNV zu Fuß. Morgens um 8! 

An der ersten Bushaltestelle war eine Bäckerei, in der wir  noch Brot besorgten, der Rest war schon im Rucksack. Mit Bus, Regionalbahn und zu Fuß waren wir  um kurz vor 11 Uhr am höchsten Punkt unserer Wanderung. Ein schöner Grillplatz unter einem schönen Baum, zwei große, breite Bänke. Wir grillten nicht, sondern packten aus uns ließen es uns schmecken, unser Bänkles-Vesper! 

Die Aussicht gab es noch als Geschenk dazu! Davon dann demnächst mehr! 

Sonntag, 6. September 2026

Die Reparatur der kleinen Tasche...

 ... ist soweit geglückt. Dank Freiarm und Obertransport, den ich vor jeder neuen Naht kontrolliert habe, ob er noch eingehängt oder schon wieder rausgehopft war.So arbeitete ich mich Naht für Naht voran, zu Beginn sehr zuversichtlich. Ich schnitt zunächst aus dem festen Webstoff mit Strukturmuster, von dem ich noch einen Rest hatte, ein Dreieck zu und setzte dies mit Steppstich quer über das Loch gelegt auf. Ohne den Rand umzuklappen. Es sollte danach ja alles überdeckt werden. Mit einem ordentlich eingeschlagen Baumwollstoff mit Rosenblüte. 

 Mohn und Rose!

ABER: Während ich unten an der Blüte den Flicken ganz ordentlich aufsetzen konnte, brach oben, über der Blüte, das Gewebe völlig durch. Ein Loch. Es war zu befürchten gewesen, dass es so kommen würde, wie es dann auch kam. Einen (sehr kurzen) Moment lang habe ich überlegt, das Rettungsprojekt aufzugeben. Aber eben nur sehr kurz.Ein weiteres Stück des dicken Oberstoffes wurde zugeschnitten, eingeschlagen und dank Obertransport, großer Sticheinstellung und langsamem Nähen ganz ordentlich aufgesteppt. Bewusst etwas "crazy" und krumm. 

Zum Abschluss gesellten sich der gestickten Mohnblüte bzw. dem, was von ihr übrig war, gedruckte Rosen hinzu. Baumwolle, gut gebügelt, gefaltet, aufgesteppt. Dreieck.

Natürlich - die Blüte ist nun mehr Ahnung als Tatsache.  Aber mit all den Schichten Stoff dürfte die Sache halten, zumal innen in der Tasche auch noch ein stabiler Baumwollstoff als Futter eingenäht ist. 

Die schön gestickte Samenkapsel sieht immer noch tadellos aus, ist gerettet und unversehrt. Ich hoffe, das das auch so bleibt. 

  

Im Garten fanden sich noch zwei schöne Mohnkapseln, die als Deko mit auf die Tasche durften!

Ich freue mich! 

Freitag, 4. September 2026

Dann versuch ich mal...

 ... mein Glück!

Das "Lieblingstäschchen" bedarf der Reparatur. Leider, aber zu erwarten.

Denn mit diesem Täschchen habe ich vor einiger Zeit einem "Lieblingskissen" zu einem "zweiten Dasein" verholfen.

Das "Lieblingstäschchen" ist an sich noch tadellos, auch wenn es oft auf Reisen mit durfte. Reisefähig. Mit kleinem Strickzeug oder anderem Krimskrams. Zur Erholung  lag es schön sichtbar im Wohnzimmer an seinem Platz und hat mir immer wieder Freude gemacht. Allein beim Ansehen. Im Vorübergehen! Beim Transport von irgendwas zwischen Wohnung und Dachboden.

Aber nun hat sich der Stickstoff um die Blüte herum aufgelöst. Ich könnte es einfach so lassen..., aber ... eigentlich möchte ich die kleine Tasche doch noch stabilisieren. 

Stopfen halte ich hier für aussichtslos und bin auch aus der Übung.  Übersticken? Von Hand, mit der Maschine?

Oder doch einen Flicken aufsetzen? Und wie? Aufkleben, Annähen, Besticken? Tatsächlich haben mich eines Nachts im Urlaub, in dem ich ansonsten allerprächtigst geschlafen habe, die Gedanken an das schöne, aber brüchig gewordene Täschchen so umgetrieben, dass ich nicht schlafen konnte. 

Nun - ich werde eine Reparatur versuchen. Ganz vorsichtig. Eine Idee und einen vielleicht passenden Stoffrest zum Drübernähen habe ich schon. Ich werde Schritt für Schritt vorgehen. Heute noch! Hop oder Top!

Entweder es klappt oder es bleibt, wie es ist. Wir werden sehen! 

Dienstag, 25. August 2026

Was eigentlich ist ein "Gräbele"?

Im letzten Post habe ich über den Gräbelesberg auf der Südwest-Alb geschrieben. Dazu gibt es einen Wikipedia-Artikel, der wohl durchaus zurecht, den Namen mit den vielen noch erkennbaren Gräben und Wällen am Gräbelesberg erklärt-

Allerdings - es gibt noch eine weitere Erklärung des Begriffes "Gräbele".  Mindestens bis in die Generation meiner Kinder war dieser Begriff in schwäbischen Landen Allgemeingut; mindestens bekannt, wenn das Kind schwäbisch sprechende Eltern hatte. 

Wenn das Kind Sorgen, Kummer oder einfach Sehnsucht nach besondeem GutAufgehobensein hatte, wenn es schlecht träumte... dann kam die Fragen: Darf ich heute Nacht bei dir/bei euch im Gräbele schlafen???  

Ich meine, wir haben wohl selten bis nie "nein" gesagt,, haben die kleinen Kindern instruiert, wie sie denn so ins Gräbele einziehen konnten, dass weder Mutter noch Vater wachwerden würden, sondern einfach am Morgen das Gräbele gefüllt war. 

Also: Leise kommen - vorsichtig von der unteren Bettkante hochkrabeln -  seinen/ihren Kopf auf  das dritte Kissen in der Mitte legen - und vor allem auch die eigene Bettdecke mitbringen, zur Abdeckung von Kind und Gräbele. Sich dann zudecken und schlafen. 

Das hat fast immer funktionert. Das große Kind ging später, als die Gräbelesgeschichte dann doch recht eng war, vor schweren Nächtgedanken Schutz suchend zum Vater und fragte, ob es denn heute bei der Mama schlafen dürfe? Der fragte kurz und knapp: Latein oder Mathe? und zog dann aus...


Leider versteckt sich das Gräbele hier unter den Bäumen im Unterholz.  Ein besseres Bild habe ich leider nicht und  verweise daher auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, wo sich ein besseres Bild findet. 

Aber:  wenn ich nun so die Gräben vor dem Gräbelesberg mit ihrem trockenen Laub ansehe, dann verstehe ich wieder, wie schön ein Gräbele sein kann und habe beschlossen, sollte ich irgendwann wieder mal ein schönes Laub-Gräbele in der freien Natur finden, dann lege ich mic ein paar Augenblicke in solch ein Gräbele, betrachte die Wolken oder das Blätterdach und fühle mich hoffentlich einfach nur wohl! 


Sonntag, 23. August 2026

Vom Gräbelesberg zur Hossinger Leiter...

Die Dritte Wanderung führte uns vom Hossinger Wanderparkplatz erneut zum Trauf und zum Gräbelesberg, einem nach allen Seiten abfallenden steilen Bergvorsprung, auf dem noch die Wälle einer ehemaligen Burg erkennbar sind, etwa aus dem 6. Jahrhundert. . Noch weiter zurück führen Funde aus der Hallstattzeit (800v. Chr) Vom Gräbelesberg aus konnten wir gut das Tieringer Hörnle auf der anderen Seite erkennen, zu dem uns die erste Wanderung geführt hatte.  Die Wildheit der Felsen und des Absturzes im Kontrast mit der sanften Landschft der Heide auf dem Berg oben. Das ist die Alb. An der Traufspitze fand sich wieder ein schönes Bauwerk!Vom Gräbelesberg folgten wir der Ausschilderung zur Hossinger Leiter. Dahinter verbirgt sich ein alter Wanderweg, auf dem in der Frühzeit der Industrialiesierung die Arbeiter zu Fuß ins Tal nach Lautlingen (und von dort dann manche noch per Bahn zu ihrem Arbeitsplatz...) zur Arbeit gingen. Lang, hart, beschwerlich und gefährlich. Über steile Wege und auch über Leitern.Heute ist dies entschärft, es sind eher Treppen. Das kurze Stück, das ich von oben gegangen bin, war gut begehbar. Wir sind dann auf bequemem Weg wieder den Berg hoch zum schönen Dorf Hossingen gegangen und von dort zurück zum Wanderparkplatz. Um die Kirche herum schlendernd habe ich wieder den Wolken nachgesehen und fotografiert. 

Im Winter ist Hossingen recht schneesicher. Da kommen dann auch die Familien aus dem Tal zum Winterspaziergang oder zum Schlittenfahren. Der Enkel mag das sehr.  

Samstag, 22. August 2026

Das Tier von Tieringen?...

Eine zweite Wanderung führte uns nach Unterdigisheim im "Tal der oberen Bära". Ein schöner Name für das Tal. 

Schön war auch der Ausblick von hier, vom Hohlen Felsen. 

Sitzgruppe und Liege luden ein zum Rasten, aber es war an diesem schönen Platz viel zu heiß. Die Wanderung ging steil hinauf und hinter dem schmalen Bergrücken wieder hinunter, fast wie im Kreis.  

Der Gatte ging zügig voraus, den Forstweg hinab. Ich allerdings "entdeckte" ein Tier? Seht ihr es? Das Tier von Tieringen? Mit ein wenig Phantasie habe ich ein Krokodil erkannt -oder etwas Ähnliches.  

Gebaut aus den weißen Steinen der Alb.

Ein Steinchen habe ich noch oben drauf gelegt, dann eilte ich dem Gatten hinterher.

Später entdeckte ich wieder ein Stein-Bauwerk am Wegesrand, blieb stehen, schaute, fotografierte und entdeckte daneben ein leeres Schneckenhaus.  Das setzte ich dann auf das Steinbauwerk und eilte dem Gatten nachund den Wolken entgegen.  

 

Freitag, 21. August 2026

Dieser Himmel...

 ... über der Alb! So weit und offen - und die Wolken so nah!

Ausgespannt wie ein Tuch!

Gestern Abend beim Abendsegen in der Cäcilienkirche (unsere Abendgottesdienstreihe während der Sommerferien, seit 34 Jahren, als ich als junge Kurseelsorgerin auf Wangerooge diese Gottesdienstform kennen-und schätzen gelernt habe)  haben wir gemeinsam im Kreis sitzend Teile des 104 Psalmes gebetet. Des Wassers wegen, denn dieses Jahr suchen wir Texte zum Wasser aus.

In diesem Post allerdings stehen Wolken und Wind im Mittelpunkt. Der Himmel so nah und weit gespannt... man meint tatsächlich, auf der Alb sei man/frau dem Himmel näher.  

Beim Lesen habe ich dann beschlossen, diesen Post zu schreiben, diese Bilder zu zeigen. Der Wolken und dieses besonderen Lichtes wegen. 

Der 104. Psalm ist ein Psalm der Bilder. Ein langer Psalm.

Ich schreibe hier nur die ersten Verse, nach der Luther-Übersetzung 2017. 

"Lobe den HERRN, meine Seele!                              HERR, mein Gott, du bist sehr groß; in Hoheit und Pracht bist du gekleidet. 

2 Licht ist dein Kleid, das du anhast. Du breitest den Himmel aus wie ein Zelt; 

3 du baust deine Gemächer über den Wassern. Du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und kommst daher auf den Fittichen des Windes, 

4 der du machst Winde zu deinen Boten und Feuerflammen zu deinen Dienern; 

5 der du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden, dass es nicht wankt immer und ewiglich....

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern Momente, in denen ihr den warmen leichten Sommerwind spürt und Zeit haben, den Wolken nachzusehen...

..

 

Donnerstag, 20. August 2026

Auf der Südwestalb

 In diesem und den nächsten Post nehme ich euch mit auf die Südwestalb. Wir waren dort Anfang August,  auch um der Hitze im Tal zu entfliehen. 5 Grad weniger.



So schön die Wanderungen waren (früh raus, gegen Mittag wieder in die kühle Wohnung), so sehr hat uns doch erschreckt, wie die Natur leidet. Die Alb ist eine wasserarme Region. Die Böden der Alb sind wasserdurchlässig, entsprechend ausgebrannt sind Wiesen und Bäume. 

Sehr eindrücklich war dies bereits am ersten Tag, als wir auf das Tieringer Hörnle wanderten, direkt von unserer Wohnung aus über den Wald hoch auf die Hochfläche.

Das weite, offene Land fasziniert mich immer wieder. Ich mag diese Heiden, fast eben, und vorne dann der Trauf mit seinen Felsen und Steilhängen.


An vielen Felsen steht ein Bänkle und der Blick schweift weit hinaus in die Ebene, ins Tal, sofern es klar ist.

Wir sind dann am Trauf entlang weitergegangen, rüber Richtung Lochenpass und Lochenstein.

Am Lochenstein sind wir auf den Resten der alten Burgbefestigung bei größter Mittagshitze hoch - um  wieder auf einer schönen Hochebene und Heide  zu verschnaufen. Die Archäologen der Uni Tübingen graben dort seit vielen Jahren. Bronzeit. Eisenzeit. 

Aber vom Lochenstein habe ich leider keine Bilder. Wir haben dann zum Glück an der Bushaltestelle den stündlich fahrenden Bus noch erwischt, der uns dann schnell ins Tal nach Tieringen brachte. 

 

Hier nochmal ein Bild vom Tieringer Hörnle, fotografiert von einem anderen Vorsprung am Trauf gegenüber. Auf der Heide selber sind die Felsen oft kaum erkennbar, erst vom Gegenhang aus erkennt man ihre Größe. 

Mittwoch, 19. August 2026

Tallinn oder Mittelmeer...

 ... das ist hier die Frage! 

Tallinn mag ich sehr, die hier bunt gestalteten Türme bei Nacht 

und am Tag.

Schaut, wie die Fahnen und Fähnlein winken! Komm! 

Das Mittelmeer mag ich auch. 

In Tallinn war ich 3mal, am Mittelmeer - wenn ich mich recht erinnere - 4mal. 

Begeistert haben mich in Tallinn tatsächlich die Türme. Unter dem Label "Estland" findet sich hier das eine oder andere. 


"Tallinn" war eine der ersten Stoffserien, die ich mir gekauft habe. Von Jessica Swift entworfen. Ihr Stil gefällt mir immer noch sehr; auch die Tapferkeit, mit der sie ihre persönliches Schicksal annehmen konnte - und meinen "Tallinn"-Quilt liebe ich. Im Sommer mein Schlafquilt. 

Ein bisschen Stoff blieb übrig; manche Kleinteile sind in dieses und jenes Projekt eingefügt - und eine Tallinn-Tasche durfte nicht fehlen. 

Auch der Mittelmeerstoff ist ein Lieblingsstoff, ebenfalls von Art Gallery, ich meine designt von Katharina Roccella. Da habe ich eine Boxy-Tasche genäht und verschenkt. Und leider den Stoff auch zum Teil verschnitten. Ein größeres Stück habe ich noch, evtl. für ein Wandbild. Aus zwei kleinen Stücken hat es noch ein kleines Täschchen gereicht. Immerhin. 

Das Mittelmeertäschchen bleibt bei mir, die Tallinn-Tasche darf reisen. 


 

Dienstag, 18. August 2026

2 Kissen und eine Tasche...

 ... habe ich nach unserer Reise genäht. So peu a peu!

 
Praktischer Weise hatte ich noch einen Geschenkgutschein für einen Einkauf im Stoff-Outlet auf der Zollernalb. "Hamburger Liebe".
(So heißt das Label, auch auf den Bildern erkennbar). Falls das als Werbung gilt, dann sei es so. Ich beschreibe und zeige den Stoff und was ich daraus gemacht habe, unaufgefordert, persönlich, unbezahlt. Also keine Werbung im eigentlichen Sinne. 

Zusammengefasst: Ich habe nur wenig gekauft. Mein Stofflager ist groß, Shirts und andere Kleidung nähe ich nur selten.  Aber - auf eine schöne und auch bunte Auswahl an Canvas - Stoffen habe ich mich gefreut.  Ein bisschen dies, ein bisschen das - für ein Täschchen oder so. 

Ganz unten im Regal lagen die Canvas-Stoffe. Eulen mag ich, habe aber lange überlegt, was ich tatsächlich daraus nähen kann/will. 30 cm - das gibt dann wohl auch eine kleine Tasche!

Nicht lange überlegt habe ich beim 60cm Stoffrest in Türkistönen. Das Projekt ergab sich von selbst - Sofakissen für das graue Sofa, ein schöner, sommerlicher Farbakzent! Blau! Türkis! 

Der Stoff ist fast komplett vernäht - 2 Sofakissen unterschiedlicher Größe und mit Reissverschluss auf der Rückseite. Und noch eine kleine Tasche. 

Damit die Tasche so werden konnte, wie ich wollte, musste ich allerdings beim kleineren Kissen ein bisschen tricksen und die fehlenden Zentimeter in der Breite separat (und andersrum) zuschneiden und seitlich annähen. Aber alles sieht gut aus und gefällt mir. 

 Nicht mit dem Stoff sparen konnte und wollte ich an der Tasche, denn - da war die Bordüre, die offensichtlich immer am Hamburger Liebe Canvas seitlich aufgedruckt ist, passend zu den Farben und Mustern und Themen des Stoffes.  

Die Randbordüre gefällt mir ausnehmend gut. Die Bordüre war der Stofflänge entsprechend 60 cm lang, der Stoff insgesamt schön breit, so dass ich noch ein bisschen vom eigentlichen Stoff zur Bordüre zugegeben habe und damit  letztlich eine durchaus schöne und nichrt gar zu kleine Tasche nähen konnte - für ein kleines Mitnahme-Strickzeug, ein Taschenbuch, für Notizbuch und Mäppchen - oder mein feines luftiges Sommerkleid. 

Letzteres verpacke ich, wenn es mit auf Reisen darf,  immer gefaltet in eine kleine Tasche. Auch auf der Reise auf die heiße Alb. 

Ich mag die netten Akzente auf der Bordüre,  die Labels, die Sprüche, die kleinen, feinen Zeichnungen. So wie dieses feine Blatt.

In Summa: 90 cm Stoff vom Ballen. Canvas. 

 Aber das war es noch nicht. Im Ladengeschäft ergab sich ein nettes Gespräch mit der Verkäuferin, ein bisschen Fachsimpeln hier und da und von mir aus die Bitte um Beratung ... Sie meinte dann, für einen Geschenkgutschein hätte sie auch noch was ganz Besonderes. Genau das habe ich dann auch in die große Papiertüte gepackt, zu den beiden kleinen Canvas-Stoffen. Das zeige ich aber erst in einigen Monaten, so Richtung Winter, Advent, Weihnachten. 

Die Verkäuferin bot mir dann noch eine schöne große Papiertüte an und packte meine 3 Schätzchen ein.Der Gatte meinte dann, ob ich wirklich so eine große Papiertüte für die kleine Stoffmenge brauchen würde? 

Die  Verkäuferin und ich waren uns dann einig, ja, das brauche ich und zwar des schönen Aufdrucks wegen!

Und während ich diesen Post überarbeitet habe, fällt einn wunderbarer sanfter Regen, draußen auf Land, Wald und Flur und am Haus auf das Dachfenster meines Zimmers. Welch ein Segen! Not-wendig. Selbst im Wald sind die Tümpel fast ausgetrocknet.


 

Babysocken, ganz klein...

... stricken sich gerne mal zwischendurch. Als kleines Mitnahmeprojekt im ÖPNV oder zwischendurch, wenn die Strickerin nicht so recht weiß, ...