Samstag, 18. November 2017

Auch eine Kosmetiktasche....

.... wurde am vergangenen verregneten Wochenende fertig.




Genäht nach dieser sehr schönen Anleitung mit hilfreichem Tutorial.
Alles, was ich brauchte, fand sich im Vorrate:
Stoffe, Reissverschlussmeterware, Zipper und Fade, Vliseline -
und am Ende auch noch Perlen.
Nur - wie sollte ich die befestigen, als kleiner Taschenbaumler?
Alle schmalen Bänder im Nähkästchen hatten die "falsche Farbe".
Nach längerem Suchen fand sich schließlich im Wichtelpäckchen vom vorletzten Schwarzwaldtreffen genau das, was ich gesucht hatte - ein Stück indisches Band in leuchtendem Türkis.

Die Tasche ist fertig und gefüllt. 
Bereit verschenkt zu werden.
Taschennähen ist schon was Feines, am liebsten würde ich sofort weitermachen..
Aber dieses Wochenende steht Anderes an. Feiern und so. 

Donnerstag, 16. November 2017

Das Regenwetter des letzten Wochenendes...

... habe ich zum Nähen genutzt.
Zunächst einmal habe ich (endlich!) die Stuhlkissenbezüge genäht.
 Der Stoff, Rosmarie von IKEA, lag schon lange. Die Tischdecke für den Esstisch ist schon einige Wochen fertig.
Nun passen auch die Kissen dazu.
Ein schöner, unempfindlicher Stoff, der sich gut verarbeiten ließ.
Die Kissen sind im Fertigmaß 40mal40cm, mit Hotelverschluss. Sparsam geschnitten habe ich auch Reste verwendet, so dass 2 Kissen Nähte haben,

Aus dem "Rest" konnte ich noch 2 Kissenbezüge für die großen Kissen (50mal50) auf dem
Sofa nähen.
Ein bisschen viel Grau, vor allem wenn auch draußen alles grau in grau ist.
Aber die Farbtupfer werden sich wohl finden.

Sonntag, 12. November 2017

Diesen Dessertteller muss ich...

.... unbedingt!!!  fotografisch festhalten und zeigen.
Ich habe ja so meine Probleme mit Auswärtsessen aller Art; egal, ob im privaten Rahmen oder in Gaststätten, Hotels und Restaurants oder Schulmensa. Vor allem die an sich sowieso kropfunnötigen Zusatzstoffe zum Konservieren und Färben, aber auch noch so 3-4 echte Nahrungsmittel machen es mir nicht einfach. Ich erwähne hier nur die "zuckersparenden Geliermittel", die fast alle Sorbinsäure/Kaliumsorbat enthalten.
Deshalb haben wir es erst vor einem Jahr gewagt, auch mal eine Woche Hotelurlaub zu machen.
Und siehe da, es hat funktioniert, mit Aufpassen, Weglassen,  Medikamenten in der Tasche und Unterstützung durch die jeweiligen Köche und Köchinnen. Am unproblematischesten funktionierte das Ganze übrigens in Ghana, sowohl in der Küche der Tagungsstätte als auch im privaten Rahmen.

Auf Mallorca nun, im schönen Hotel Gran Camp de Mar in Camp de Mar im Südwesten der Insel
übergab ich dem Chefkoch am ersten Tag meine Allergenliste, die ich mit E-Nummern und in English abgefasst hatte (schon für Ghana); schritt anschließend vor jeder Mahlzeit schnellen Schrittes hinter dem Chefkoch das Büffet ab und bekam jeweils ein "No" oder "Yes, okay" zu hören,
evtl. auch noch weitere Details, verbunden mit dem Angebot, gerne würde er mir doch etwas extra zusammenzustellen oder kochen.
Das war  aufgrund der Fülle des Angebotes durchaus unnötig.
Allerdings - der Chef ließ es sich nicht nehmen, mir Abend für Abend einen kleinen Extra-Dessert-Teller zusammenzustellen, den ich ohne Sorgen und mit Genuss essen konnte.
Vor allem der Genuss - dieser Milchreis, sanft, cremig und schon fast etwas vorweihnachtlich
gewürzt, mit einem Hauch arabischer Gewürze, die ich so sehr mag...
Auch die andere Speise war sehr lecker;
 der Milchreis aber.... der war einfach unübertrefflich.
Und unbeschreiblich gut!

Samstag, 11. November 2017

Federleichte 67 g....

.... wiegt meine neue Stola.
Zwischen dicke Jacken, Pullover und Socken "eingeschoben" habe ich das Stricken der Stola "Bloomington Stole" für Asti aus Tallinn, für die ich immer wieder gerne
teststricke.
So ganz schnell ging das nicht,
ein sehr feines Garn (800m/100g), das ich beim letzten Schwarzwaldtreffen
erwicheltet habe. Es ist handgefärbt und von edler Zusammensetzung, die ich leider nicht genau sagen kann, da der Zettel irgendwo verloren ging. Leider. Aber Alpaca ist drin und auch Seide.
Das Muster war eingängig und schön zu stricken, auch wenn ich doch die Anleitung immer in die Nähe liegen hatte. Wie immer bei Asti ist die Anleitung vorzüglich
gestaltet und geschrieben.
"Estonian Lace Style", also an der Tradition von Haapsalu orientiert und entworfen.
Zum Glück ohne Noppen, denn die mag ich bekanntermaßen nicht so sehr.

Insgesamt habe ich ca. 25 Stunden daran gearbeitet,
Nadeln 3,5mm bei dieser hohen Lauflänge, das war schon Feinarbeit und ich musste auch aufpassen, dass die Maschen nicht von der Nadel rutschten....

Die letzten 4 Reihen habe ich auf Mallorca gestrickt.
Spannen konnte ich dort natürlich nicht, aber ich hatte das fast fertige Tuch zuhause angedämpft, so dass ich es zum Abendessen im Hotel tragen konnte -
zum schwarzen Leinenkleid und bunter Kette; einfach umgehängt oder nur über eine Schulter gelegt.
Nach dem Spannen entfalltet das Stück nun seine ganze Schönheit und zeigt
das Blumenmuster.
Ich bin sehr begeistert.
Allerdings, es ist vorsichtig zu behandeln und zu tragen. Frau bleibt leicht hängen...
Die Farbe ist dunkler als auf den Fotos, ein sattes Petrol; am ehesten auf den Mallorca-Bildern getroffen. Fotografieren ist zur Zeit ja nicht so leicht.

Wiedereinmal danke ich Asti für die Gelegenheit so Schönes testzustricken.

Freitag, 10. November 2017

(K)ein Regentag auf Mallorca....

So sah der für den vergangenen Sonntag sowohl vom online-Wetterdienst
als auch vom Chef der hoteleigenen Animationsabteilung am Samstagabend
angekündigte Regentag (a rainy Sunday; it will rain the whole day)aus:

Sonne, Wolken, Wolken, Sonne, dazu ein etwas kühlerer Wind;
mindestens vorne am Strand der Bucht von Camp de Mar.
Auf dem Hotelbalkon, Logenplatz im 6. Stock, ganz vorne am Meer,
war es deutlich wärmer, bis dann die Sonne unterging.
Am Sonntagabend.
 Seither habe ich sie nicht mehr gesehen, die Sonne;
nur ein Hauch von Morgenröte heute in der Früh.
Immerhin.
Aber noch zehren wir von der Wärme und der Sonne des Südens....