Sonntag, 23. Juni 2013

Seit wenigen Stunden ist es vollendet....

.... mein "JAHRTAUSEND-STICKWERK"!



Kommt mit zurück, 20einhalbJahre.
Die Zeitschrift "ANNA" kannte früher die "Monatsbilder", jeden Monat ein neues Bild unter einem Oberthema.
Im Jahre 1993 waren dies Kräuter. 12 an der Zahl. Für jeden Monat 1es.
Dazu ein Schlossgarten.... in der Mitte, gerahmt von den Kräutern.
Damals hat mich das sehr fasziniert - und ich vermute mal,
weil die Hefte ja jeweils schon im Vormonat erschienen,
dass ich noch vor Weihnachten 1992 begonnen habe. In diesen Tagen feierten wir den 1.Geburtstag meines
Sohnes;
Monat für Monat stickte ich pünktlich das jeweilige Kräuterbild - was recht schnell ging.
Im Juni 1993 erschien auch der Schlossgarten...
und irgendwann, irgendwie erlahmten Lust und Interesse;
immer mal wieder habe ich ein paar Stunden dahin gestickt, es weggelegt, verkramt, hervorgeholt,
so lange bis die Zeitung Risse bekam und die Farben des Zeitschriftenpapiers kaum mehr zu erkennen waren.

Vor 3 Jahren wieder mal ein größerer Anlauf, meine Augen waren auch nicht besser geworden;

so manches andere wurde bequemer, weil mit farbigen, größeren Vorlagen, gestickt .... und das
Jahrtausendwerk versank wieder im Schlaf.

Eigentlich war gar nicht mehr so viel zu tun.
Gut, dass ich es vor einigen Wochen wieder aus dem Regal nahm ... und beschloss:
Jetzt!!!!! oder nie!
Und siehe da - ich denke, es brauchte nicht mehr Zeit als 2 Paar Socken.

Freitag Abend der allerletzte Stich!
Gestern Stoff für den Rahmen und Einlage zum Polstern gekauft -
und heute zwischen Kirchgang (früh) und Mittagessen (etwas verspätet)
habe ich geschnitten, gebügelt, umgelegt, gesäumt und abgesteppt,
nochmal gebügelt, Aufhänger angenadelt - nebenher zwei Nägel einschlagen lassen -
und das Ganze aufgehängt.

Kommt mit in meinen Schlossgarten -
viele Details....



zum Teich, mit Goldfischen, die offensichtlich ein langes Leben haben....

hinauf in die Orangerie, direkt vor dem Schloss,
auf dem munter die Fahne im Winde weht.....

Aber zurück in die Realität -
einen Schlossgarten habe ich zwar nicht,
aber Blumen für einen kleinen Strauß finden sich immer, auch Kräuter haben sich eingeschoben,
ein Samenstand der Bachnelkenwurz und manches mehr...

inspiriert durch den wunderbaren Altarschmuck unserer Filialkirche auf dem Berg....
der immer wieder eine rechte Sonntagsfreude ist. Diesesmal: Rosen mit Frauenmantel.

In Summa:
bin ich froh, das große Werk vollendet zu haben, auch wenn es nicht mehr dem Geschmack unserer Zeit
entspricht, auch wenn ich es heute so sicher nicht mehr beginnen würde.
Trotzdem: Ich freue mich daran - und hoffe, es gefällt auch der einen oder anderen unter euch!


Freitag, 21. Juni 2013

Endspurt....

.... beim Jahrtausendwerk.
Nur noch ganz wenige Stunden Stickzeit,
dann noch das Verarbeiten ... und dann ist es fertig.


Alles geht langsam voran, vieles blieb liegen oder war unmöglich, auch die übliche Blogrunde, das Kommentieren und Antworten, wie immer im Juni in der Zeit der Abiturprüfungen und allerlei Anderem ....

Deshalb hier:
Ein herzliches DANKE allen, die hier lesen und die so freundlich kommentieren.

Dienstag, 18. Juni 2013

Geschafft!...

... ist die diesjährige Heu-Ernte
und am Tag darauf auch die beruflich "Haupternte"....
ebenso dieses kleine Sockenpaar;
Maße wie gehabt, 30g Garn...

und ein Jahrtausendwerk harrt der hoffentlich baldigen Vollendung....

Samstag, 15. Juni 2013

Doch, ich stricke noch...

.... wenn auch wenig, aber das ist ja Mitte Juni immer so.
Wenigstens Kleinkindsocken....
ca.Größe 20/21, 44 Maschen, 26 Gramm eines geschenktbekommenen Restes....
nix besonderes, nur ein kleiner Rollrand .....
klein, aber fein.
Euch Allen einen schönen, sonnig-warmen Sonntag;
ich mach mich demnächst auf den Weg... auf die Wiese, auf der ehemals die Margeriten so schön blühten...nun würzen sie das Heu.... das fein trocknet in Sonne und Wind... und heute abend zusammengerecht werden muss, zu langen Reihen, die morgen früh wieder verstreut werden.
So ist das. Im Juni. Wenn die Sonne scheint.

Montag, 10. Juni 2013

Gold und Gelb und Flieder...

...mischen sich in diesem Reste-Socken-Paar;
der große Rest dieser Socken  gemischt mit gelber Regia,
56 g,
Größe 36;
60 Maschen und 42 Reihen bis zum Spitzenbeginn.
Das Stricken war wieder grandios, schöne große Farbflächen.... etwas ganz Besondere!

Ideen teilen und aufgreifen....

.... dafür nütze ich immer wieder gerne das weltweite Netz. Für beides. Fürs Teilen und "Mitnehmen", Aufgreifen und Umsetzen.
Vor allem dann, wenn es um die schönen kleinen Dinge geht, die schnell und leicht gemacht werden können und dem Leben oft Glanz geben oder einfach ein I-Tüpfele aufsitzen.
Am Wochenende habe ich mich bei Ingrid bedient.
Wer mag, vergleicht Idee und Umsetzung.
Rosa statt Dunkelrot;
eine offene Blüte "füllt" das Glas.
Dazu ebenfalls Frauenmantel und etwas "Höhe" durch eine der letzten Akeleiblüten und einen kleinen Zweig vom Mutterkraut.
Einfach nur schön! Danke, liebe Namensschwester aus dem Norden!

Montag, 3. Juni 2013

21 Gramm...

... reichen für Babyschuhe nach dieser Art:
Muster: Oscar
Garn: Zauberwiese MerinoLeinen (wobei letzteres in der Vergrößerung deutlich sichtbar ist...),
ganz wunderbare frühlings-leichte Farben.
Nadeln: 3mm
Die Schuhe werden flach gestrickt und anschließend zusammengenäht.
Der Bändel ist mit doppeltem Garn gehäkelt, ca. 110 Luftmaschen.
Ein schnelles, feines, leichtes Projekt!

Luftig leicht präsentieren sich auch die Kuckuckslichtnelken,

von denen ich mir gestern einen Strauß gepflückt habe.
Auf einer feuchten Wiese, unten am Bach, der mächtig brauste und rauschte....

Sonntag, 2. Juni 2013

Mehrere große...

RESTE, insgesamt fast 100g, desselben Garns... selbstmusternd, der Rapport nicht allzu groß;
daraus ließ sich wirklich etwas machen!

2 Paar Socken -
zuerst in Größe 38 - identisch immerhin bis kurz vor die Spitze und mit ein bisschen mehr Suchen und Wickeln hätte es den Rest vielleicht auch gereicht....
Aus dem Rest vom Rest wurde dann kombiniert mit Pink noch ein paar Kindersöckchen, ca. Größe 28;
Verbrauch: 29g.

Jetzt sind noch 2 ganz kleine Reste übrig - sie wandern in die Tüte mit den Kleinst!reste...

Die Wolle ließ sich erstklassig verstricken, Farbe und Abwechslung gegen all das Grau.
Besonders lobenswert aber war die Struktur des Garns, weich und fluffig und stabil; keinesweg so stramm und hart, wie leider manche Sockenwolle geworden ist; die Kundigen unter den Leserinnen wissen, welche ich meine: die, die manchmal so eklig in den linken Zeigefinger einschneidet...

Draußen trocknet es ab, auf den Dächern und der Straße, Wiesen und Felder sind mehr als gesättigt mit Nass; auf den Äckern schwimmen die Enten, der See ist übergelaufen - und den Bach ganz in der Nähe,
der zum Glück aber sehr tief und mit Gefälle fließt, höre ich rauschen....die Alb ist nicht zu sehen, eingehüllt in dichten Nebel, aber das Grau wird langsam heller!
Hoffen wir auf eine Woche mit Sonne, die wärmt.
Für all die lieben Kommentare zu den letzten Werken bedanke ich mich hier sehr herzlich.