Achtung "WErbung" wegen Markennennung
... so heißt eine Stoffkollektion von Art Gallery, schön verpackt im Karton
Sie enthält 10 sehr schöne Fat Quarters in Pink, Rot und ein bisschen Drumherum.
Feine kleine Muster, ein Wimmelbild, Blüten und vor allem diesen schönen Motivstoff mit großen Ranunkeln.
Dazu einen damastähnlichen Beistoff und die schöne Weiß-Farb-Zeichnung.
Ich plane den größten Teil der Stoffe als Basis für den 2018 Quilt der "6 Köpfe 12 Blöcke"
zu verwenden, den ich hoffentlich bald anfangen kann. Es gilt 2 Monatsanleitungen aufzuholen.
Allerdings, den Ranunkelstoff, den wollte ich doch etwas gezielter einsetzen.
So habe ich nun am Sonntag gerechnet, gelegt, überlegt und angehalten, zum Glück mit kompetenter Unterstützung - und am Montag endlich zugeschnitten.
Log Cabin um das Motiv herum.
Den Unistoff habe ich als Rückseite verwendet. Einen Hotelreissverschluss hat es nicht mehr gereicht - aber letztlich gefällt mir der komplett eingesetzte Reissverschluss deutlich besser. Als Meterwarenendlossreissverschluss mit Zipper ist diese Lösung letztlich wohl auch preisgünstiger als mit einem hochwertigen und nicht ganz billigen Stoff.
Das Einnähen ist absolut problemlos. Das Aufziehen der Zipper beherrsche ich in der
Zwischenzeit auch.
Das Kissen ist fertig, 38 cm auf 38 cm.
Auf dem grauen Sofa ein Farbtupfer mit Sonnenflecken -
und draußen lockt es den
Frühling hoffentlich herbei.
Es wird wohl unser Bett zieren, mit passender feiner Bettwäsche.
Das allerdings muss noch ein bisschen warten, denn im Moment freue ich mich abends immer noch auf die kuschelig-warme Bettwäsche aus gutem Biberflanell.
Mittwoch, 7. März 2018
Sonntag, 4. März 2018
Die Ruck-Zuck-Tasche....
... war nicht so ganz ruckzuck genäht, wie ihr Name es verspricht.
Auch sie gehört zur Taschenspieler Kollektion 4 und wird im Moment im Sew-Along bei Emma genäht.
Ruckzuck ging es nicht, weil ich das gar nicht wollte, sondern mir gemütlich und entschleunigt Zeit nahm; Material zusammensuchte, das Allermeiste aus den Vorräten,
überlegte und das volle Zusatzprogramm nähte:
Aufsatztasche, Gurtbänder, Innentasche mit Reissverschluss,
Reissverschluss oben
(mit einem fertigen Reissverschluss, der auch schon ein Endstück ummantelt hatte; rausgetrennt aus einer entsorgten Tasche).
Ich bin durchaus zufrieden. Manche Stellen wurden schon recht dick, da tat sich die Nadel schwer und muss noch ein bisschen von Hand festigen und korrigieren.
Aber sonst - eine schöne Größe; ich habe in L genäht. Meinetwegen dürfte sie sogar noch einen Tick größer sein.
Gefüllt mit dickem Ordner für 3 Klassen, einem weiteren schmalen Ordner und einem Schulbuch passen Wasserflasche und Mäppchen sicher noch rein. Mit dem Vesper wird es aber schon eng.
(hier die Rückseite mit den schönen Winterbeeren)
Aber immerhin, so für den kleinen Schultag dürfte sie taugen, dem an dem ich nur den großen Ordner und 2 Bücher brauche, oder den mit den zwei schmalen Ordner.
Und da ich jede Klasse nur einmal in der Woche unterrichte, kann ich nun die Tasche schon weit im voraus packen. Allerdings brauche ich dafür ein weiteres Mappchen. Aber das dürfte zu schaffen/nähen sein. Ganz schnell und ruckzuck.
Die Daten:
Schnitt: Ruckzucktasche; Farbenmix: Taschenspieler Nr. 4 (ebook)
Stoff: Außen Ikeastoff, ohne Verstärkung
Innen: Free Spirit, verstärkt mit H 200
Innen: Eingesetzte Tasche, Endlosreissverschluß
Außen: Aufgesetzte Tasche, Klettband; Gurtband 2 mal 137 cm (dürften auch je 150 cm sein)
Ich hatte von der Tasche genau die benötigte Menge und auch alles aufgebraucht,
das Design mit den Winterbeeren (fester Dekostoff von Ikea) gefällt mir sehr und passt durchaus zu meinem Marimekko-Kissen)
(Vorderseite mit aufgesetzter Tasche)
Ruckzuck ging es nicht, weil ich das gar nicht wollte, sondern mir gemütlich und entschleunigt Zeit nahm; Material zusammensuchte, das Allermeiste aus den Vorräten,
überlegte und das volle Zusatzprogramm nähte:
Aufsatztasche, Gurtbänder, Innentasche mit Reissverschluss,
Reissverschluss oben
(mit einem fertigen Reissverschluss, der auch schon ein Endstück ummantelt hatte; rausgetrennt aus einer entsorgten Tasche).
Ich bin durchaus zufrieden. Manche Stellen wurden schon recht dick, da tat sich die Nadel schwer und muss noch ein bisschen von Hand festigen und korrigieren.
Aber sonst - eine schöne Größe; ich habe in L genäht. Meinetwegen dürfte sie sogar noch einen Tick größer sein.
Gefüllt mit dickem Ordner für 3 Klassen, einem weiteren schmalen Ordner und einem Schulbuch passen Wasserflasche und Mäppchen sicher noch rein. Mit dem Vesper wird es aber schon eng.
Aber immerhin, so für den kleinen Schultag dürfte sie taugen, dem an dem ich nur den großen Ordner und 2 Bücher brauche, oder den mit den zwei schmalen Ordner.
Und da ich jede Klasse nur einmal in der Woche unterrichte, kann ich nun die Tasche schon weit im voraus packen. Allerdings brauche ich dafür ein weiteres Mappchen. Aber das dürfte zu schaffen/nähen sein. Ganz schnell und ruckzuck.
Die Daten:
Schnitt: Ruckzucktasche; Farbenmix: Taschenspieler Nr. 4 (ebook)
Stoff: Außen Ikeastoff, ohne Verstärkung
Innen: Free Spirit, verstärkt mit H 200
Innen: Eingesetzte Tasche, Endlosreissverschluß
Außen: Aufgesetzte Tasche, Klettband; Gurtband 2 mal 137 cm (dürften auch je 150 cm sein)
Ich hatte von der Tasche genau die benötigte Menge und auch alles aufgebraucht,
das Design mit den Winterbeeren (fester Dekostoff von Ikea) gefällt mir sehr und passt durchaus zu meinem Marimekko-Kissen)
Kommentare....
... zu beantworten ist immer wieder mal schwierig. Entweder ist keine Mail für eine Rückantwort über das mail-Programm, zu dem der Kommentar angezeigt wird, möglich, weil die Kommentierende keine hinterlegt haben.
Oder Kommentare werden mit der Anonym-Funktion gegeben, weil die Kommentierenden nicht bei Google oder so ver-bündelt sind. Auch das will ich ganz bewusst offenhalten.
Aber eigentlich würde ich schon gerne auch mal antworten; eine erwünschte Antwort wenn möglich geben oder mich für nette Worte bedanken.
Deshalb mache ich das ab jetzt (nicht immer) aber meist so, dass ich direkt über die Kommentarfunktion des Bloges antworten werde.
Also - wer auf eine Antwort von mir wartet, soll doch bitte dort nachschauen; außer es wäre
die mail-add. hinterlegt, über die ich dann mit meiner yahoo-mail antworten kann.
Im Übrigen -
wünsche ich allen, die hier lesen einen schönen Sonntag mit viel Sonne und frischer Luft.
Heute abend gibt es vielleicht einen neuen (Näh)post. Gestrickt wird auch noch, allerdings an was Größerem, was noch seine Zeit braucht. Und was Kleineres und noch mal was Kleineres wird eingeschoben, und dann noch ein bissle geschafft da und dort... und gehofft, dass die elende Grippe endlich ganz weit weg von mir ist und es auch bleibt....
Oder Kommentare werden mit der Anonym-Funktion gegeben, weil die Kommentierenden nicht bei Google oder so ver-bündelt sind. Auch das will ich ganz bewusst offenhalten.
Aber eigentlich würde ich schon gerne auch mal antworten; eine erwünschte Antwort wenn möglich geben oder mich für nette Worte bedanken.
Deshalb mache ich das ab jetzt (nicht immer) aber meist so, dass ich direkt über die Kommentarfunktion des Bloges antworten werde.
Also - wer auf eine Antwort von mir wartet, soll doch bitte dort nachschauen; außer es wäre
die mail-add. hinterlegt, über die ich dann mit meiner yahoo-mail antworten kann.
Im Übrigen -
wünsche ich allen, die hier lesen einen schönen Sonntag mit viel Sonne und frischer Luft.
Heute abend gibt es vielleicht einen neuen (Näh)post. Gestrickt wird auch noch, allerdings an was Größerem, was noch seine Zeit braucht. Und was Kleineres und noch mal was Kleineres wird eingeschoben, und dann noch ein bissle geschafft da und dort... und gehofft, dass die elende Grippe endlich ganz weit weg von mir ist und es auch bleibt....
Montag, 26. Februar 2018
Eine 2. Pop-Up-Tasche...
... habe ich am Wochenende genäht; dabei geübt und ein bisschen modifiziert.
Ganz andere Farben, zurückhaltender, heller. Der feine Giraffenstoff, mit Vlieseline belegt,
bildet den Außenstoff;
ein schön gewebter Streifenstoff von Ikea, deutlich robuster und fester im Griff ist innen zu sehen.
Da der Außesnstoff eine Musterrichtung hat, konnte er nicht im Bruch zugeschnitten werden.
Auch den Innenstoff habe ich ohne Bruch geschnitten und vor dem Zusammennähen der beiden Stoffteile die Reißverschlüsse eingenäht, was ein sehr entspanntes und exaktes Absteppen der Reissverschlussnähte ermöglichte.
Soweit also alles gut.
Die beiden Nähte ermöglichen auch ein exaktes Stecken der Mitte, das sich beim Nachmessen noch bestätigte.
Zur Sicherheit setzte ich noch eine Jeansnadel ein, denn durch die Ummantelung des Reissverschlusses mit zurückgeschlagenem Streifen und die Stofffalten und die Vlieseline...
kam doch einiges zusammen.
Vielleicht versuche ich doch mal eine "Hebamme" zum Anheben des Nähfüßchens von hinten zu bekommen oder bastele selber.
Eine Nadel habe ich dann doch geschrottet und auf der einen Seite ist die Falte leider auch ein Stück weggerutscht. Alles auftrennen wollte ich dann doch nicht mehr und so habe ich es belassen - und auch die innen sichtbare Naht nicht ummantelt, sondern nur mit einem Zickzackstich ordentlich versäubert.
Die Tasche ist deutlich größer als die erste aus dem blaugrünen Stoff. Sie steht trotzdem gut. Ohne das Falten hat sie die hier sichtbare Größe; einfach zusammengefaltet ergäbe sich also ein Beutel, der z.B. auf Reisen gut gefaltet und in Kofferecken geknautscht werden könnte.
Bis auf die auseinandergezogene Spitze an der einen Seite bin ich also sehr zufrieden, habe den Reissverschlusszipper noch mit Bändchen und Sonne verziert -
denn heute strahlte die Sonne von früh bis spät von einem absolut wolkenlosen Himmel.
Ich war wieder mal im Schurwald und konnte immerhin anderthalb Stunden bei ganz ordentlichem Tempo gehen, wenn ich auch hinterher recht platt war. Immerhin, die Sonne
hat mir sehr gut getan. Der Wind war erträglich. Die Wege vereist. Spätwinter eben.
Ganz andere Farben, zurückhaltender, heller. Der feine Giraffenstoff, mit Vlieseline belegt,
bildet den Außenstoff;
ein schön gewebter Streifenstoff von Ikea, deutlich robuster und fester im Griff ist innen zu sehen.
Auch den Innenstoff habe ich ohne Bruch geschnitten und vor dem Zusammennähen der beiden Stoffteile die Reißverschlüsse eingenäht, was ein sehr entspanntes und exaktes Absteppen der Reissverschlussnähte ermöglichte.
Die beiden Nähte ermöglichen auch ein exaktes Stecken der Mitte, das sich beim Nachmessen noch bestätigte.
Zur Sicherheit setzte ich noch eine Jeansnadel ein, denn durch die Ummantelung des Reissverschlusses mit zurückgeschlagenem Streifen und die Stofffalten und die Vlieseline...
kam doch einiges zusammen.
Vielleicht versuche ich doch mal eine "Hebamme" zum Anheben des Nähfüßchens von hinten zu bekommen oder bastele selber.
Eine Nadel habe ich dann doch geschrottet und auf der einen Seite ist die Falte leider auch ein Stück weggerutscht. Alles auftrennen wollte ich dann doch nicht mehr und so habe ich es belassen - und auch die innen sichtbare Naht nicht ummantelt, sondern nur mit einem Zickzackstich ordentlich versäubert.
Die Tasche ist deutlich größer als die erste aus dem blaugrünen Stoff. Sie steht trotzdem gut. Ohne das Falten hat sie die hier sichtbare Größe; einfach zusammengefaltet ergäbe sich also ein Beutel, der z.B. auf Reisen gut gefaltet und in Kofferecken geknautscht werden könnte.
Bis auf die auseinandergezogene Spitze an der einen Seite bin ich also sehr zufrieden, habe den Reissverschlusszipper noch mit Bändchen und Sonne verziert -
denn heute strahlte die Sonne von früh bis spät von einem absolut wolkenlosen Himmel.
Ich war wieder mal im Schurwald und konnte immerhin anderthalb Stunden bei ganz ordentlichem Tempo gehen, wenn ich auch hinterher recht platt war. Immerhin, die Sonne
hat mir sehr gut getan. Der Wind war erträglich. Die Wege vereist. Spätwinter eben.
Sonntag, 25. Februar 2018
Frühlingsduft breitet sich aus...
... im warmen Wohnzimmer.
Zwei Glasvasen habe ich befüllt, mit Moos und Zweigen,
Magnolienzweigen und blauen Hyazinthen.
Die gefüllte weiße Amaryllis dagegen ist wohl die letzte ihrer Art in dieser Saison.
Sie hat übersommert und ich wusste nicht, welche Farbe sie haben wird.
Ein sehr schönes, helles Weiß erfreut mich.
Der weiße Weihnachtskaktus allerdings...
den habe ich vor zwei oder drei Jahren von einem Kollegen und Freund zum Geburtstag
bekommen. Auch er (der Kaktus) darf auf dem Balkon übersommern und hat sich dort und dann im warmen Raum über die Jahre prächtig entwickelt und hat noch in der Adventszeit meine weiße Fensterbank geziert. In reinem Weiß.
Dann wanderte er für ein Weilchen in ein kühles Zimmer aus, setzte nun schon wieder Blüten an - und siehe da, das Weiß ist nicht mehr Weiß, sondern Rosa!
Und die Blüten viel, viel größer.
Das sind die kleinen Wunder der Schöpfung. Wir werden sehen...
Zwei Glasvasen habe ich befüllt, mit Moos und Zweigen,
Magnolienzweigen und blauen Hyazinthen.
Die gefüllte weiße Amaryllis dagegen ist wohl die letzte ihrer Art in dieser Saison.
Sie hat übersommert und ich wusste nicht, welche Farbe sie haben wird.
Ein sehr schönes, helles Weiß erfreut mich.
Der weiße Weihnachtskaktus allerdings...
den habe ich vor zwei oder drei Jahren von einem Kollegen und Freund zum Geburtstag
bekommen. Auch er (der Kaktus) darf auf dem Balkon übersommern und hat sich dort und dann im warmen Raum über die Jahre prächtig entwickelt und hat noch in der Adventszeit meine weiße Fensterbank geziert. In reinem Weiß.
Dann wanderte er für ein Weilchen in ein kühles Zimmer aus, setzte nun schon wieder Blüten an - und siehe da, das Weiß ist nicht mehr Weiß, sondern Rosa!
Das sind die kleinen Wunder der Schöpfung. Wir werden sehen...
Samstag, 24. Februar 2018
Heute vor 10 Jahren....
... war es mild und warm. Wir waren im Schurwald wandern und haben die ersten Schlüsselblumen gesehen und fotografiert.
Am Nachmittag habe ich ein Stündchen in der Sonne auf dem Balkon gestrickt. Nutkin-Socken aus Designerwolle, damals der letzte Schrei....
Woher ich das so genau weiß?
Weil ich exakt am 23.2.2008 diesen Blog eröffnet habe.
Am 24.2. zeigte ich dann die ersten Socken ... und ja, ab da ging es los.
Vieles ist in diesen 10 Jahren geschehen, was nicht in diesem Blog, also in diesem Tagebuch steht.
Vieles habe ich erlebt, gewerkelt, nachgedacht, gekocht und gebacken, was hier beschrieben ist.
Zum Teilen nach außen, zum Erinnern nach innen.
Schön war es, immer wieder gerne lese ich nach.
Und - viele Bekanntschaften und Freundschaften sind über dieses Medium entstanden.
In der Nähe, in der Ferne. Punkte auf der Weltkarte verbinden sich mit Namen und Geschichten. Manche Menschen habe ich auch persönlich getroffen oder Grüße mit der "echten" Post getauscht. Ich habe Gesichter gesehen, sozusagen face to face.
ravelry kam später dazu, davor gab es die mailing-Listen...
Facebook nutze ich sehr, sehr ungern. Ich habe zwar ein Tablet, aber nach wie vor kein Smartphone und vermisse das eigentlich auch nicht. Weder Twitter noch Instagramm reizen mich, ich kommuniziere nicht über WhatsApp (und ja, ich weiß, ich bin der allerletzte Dinosaurier auf dieser Welt... und ja, ich spüre auch die Konsequenzen...) . Pinterest verwirrt und erschlägt mich mit seiner Fülle.
So bin ich dem Blog treu geblieben, nach außen (auch wenn die Kommentare sehr viel weniger geworden sind) und auch nach innen. Mein Tagebuch, in dem nicht alles steht, aber manches.
Kreativ, nachdenklich und ja, auch theologisch. Offen und eigenständig, aber auch positioniert.
Ich habe eine Meinung und Haltung, die ich zu ändern bereit bin, wenn Gründe der Vernunft oder des Gewissens dies bedingen; die ich aber auch bereit bin zu vertreten, wenn diesselben Gründe angeführt werden können.
Auch das Kreative ist dem Wandel unterworfen. Ich hab so manches gemacht und manches probiert. Sticken, Nähen, Stricken - und ja Häkeln, ganz plötzlich kam das wieder auf. Ich hatte nicht mal mehr Häkelnadeln - und dann dieser Hype vor etwa 5 Jahren.
Im Moment reizen mich wieder Stoffe; Bekleidung, aber auch die feinen Stoffe für Patchwork und Quilten. Für Taschen und Beutel. Das fasziniert und fordert heraus.... und gerade bei Näh-Bloggerinnen, die viel zeigen, erklären und schreiben, lese ich im Moment sehr gerne.
Für alle Begegnung, Herausforderung, Bekanntschaften und Freundschaften, für alle Kontakte und Kommentare bin ich sehr, sehr dankbar.
Mit Wehmut denke ich an die Menschen, die von uns gegangen sind....
Was will ich heute nun zeigen?
Beim samstagnachmittäglichen Stubeputzen viel mein Blick auf diesen Quilt, der anderhalb Jahre vor dem Beginn der Bloggerei entstanden ist.
Ich konnte damals nicht mehr stricken. Und auch kaum noch schreiben oder putzen oder Gurken hobeln oder so. Tafelanschriebe in der Schule gingen gar nicht mehr, Korrekturen nur noch mit weichem Bleistift und nur Note und Unterschrift in Rot mit fixiertem Stift. Die Bleistifte musste ich mir spitzen lassen.
Das war keine einfache Zeit. Ein Nerv im rechten Arm hatte sich verklemmt, warum auch immer. Supinator Logensyndrom ist der Fachbegriff. Nach vielen Monaten Schmieren und Spritzen folgte diese Diagnose, dann die OP, die zwar eine doofe Narbe hinterließ, aber ansonsten sehr gut verlief.
Ich hatte in diesem Jahr mit Patchwork begonnen, Stoffe gesammelt, Dinge ausprobiert - und ich erinnere mich, dass ich bald nach der OP, als der Gips ab war und alles einigermaßen schmerzfrei, zum Rollschneider griff und immer mal wieder ein Viertelstündchen Quadrate zuschnitt, größere und kleinere aus Rosenstoffen und anderen Blüten...
Das ist das Ergebnis. Ausgebleicht allerdings, sehr ausgebleicht. Aber das gehört wohl dazu,
denn er hängt an der Wand und bekommt immer mal wieder die Sonne, die unser Wohnzimmer so schön hell macht, ab.
Es sind feine Patchworkstoffe, die ich mir in Schorndorf im Patchworkladen am Bahnhof, den es leider nicht mehr gibt, zusammengekauft habe; aber auch etwas gröbere und einfachere Stoffe, aus denen z.B. auch Kinderkleidung entstanden war.
Aus diesem Stoff auf dem folgenden Bild hatte ich einem der Kinder einen Rock genäht mit Jerseytop. Schön weiß.
Für den Quilt habe ich ihn mit Schwarztee gefärbt. Auch das Binding ist hieraus geschnitten.

Das Binding zeige ich hier von vorne und von hinten;
maschinell mit einem Zierstich angenäht, dem Hexenstich.
Ansonsten habe ich sehr sparsam gequiltet, nur die Hauptlinien.
Im Jahr darauf, 200
7 muss es gewesen sein, habe ich eine große Decke genäht und gequiltet und verschenkt, in Blau, mit Sternen; leider ohne Bild, weil nie fotografiert. Im Archiv fand sich nichts. Aber seit 2008, Ende Februar, ist (fast) alles fein säuberlich dokumentiert.
Hier im Blog!
Und die Welt dreht sich weiter, verlässlich und Tag für Tag.
Mit herzlichen Grüßen und herzlichem Dank wünsche ich Euch Allen morgen einen guten und schönen Sonntag, wo immer ihr ihn auch erlebt und feiert!
Am Nachmittag habe ich ein Stündchen in der Sonne auf dem Balkon gestrickt. Nutkin-Socken aus Designerwolle, damals der letzte Schrei....
Woher ich das so genau weiß?
Weil ich exakt am 23.2.2008 diesen Blog eröffnet habe.
Am 24.2. zeigte ich dann die ersten Socken ... und ja, ab da ging es los.
Vieles ist in diesen 10 Jahren geschehen, was nicht in diesem Blog, also in diesem Tagebuch steht.
Vieles habe ich erlebt, gewerkelt, nachgedacht, gekocht und gebacken, was hier beschrieben ist.
Zum Teilen nach außen, zum Erinnern nach innen.
Schön war es, immer wieder gerne lese ich nach.
Und - viele Bekanntschaften und Freundschaften sind über dieses Medium entstanden.
In der Nähe, in der Ferne. Punkte auf der Weltkarte verbinden sich mit Namen und Geschichten. Manche Menschen habe ich auch persönlich getroffen oder Grüße mit der "echten" Post getauscht. Ich habe Gesichter gesehen, sozusagen face to face.
ravelry kam später dazu, davor gab es die mailing-Listen...
Facebook nutze ich sehr, sehr ungern. Ich habe zwar ein Tablet, aber nach wie vor kein Smartphone und vermisse das eigentlich auch nicht. Weder Twitter noch Instagramm reizen mich, ich kommuniziere nicht über WhatsApp (und ja, ich weiß, ich bin der allerletzte Dinosaurier auf dieser Welt... und ja, ich spüre auch die Konsequenzen...) . Pinterest verwirrt und erschlägt mich mit seiner Fülle.
So bin ich dem Blog treu geblieben, nach außen (auch wenn die Kommentare sehr viel weniger geworden sind) und auch nach innen. Mein Tagebuch, in dem nicht alles steht, aber manches.
Kreativ, nachdenklich und ja, auch theologisch. Offen und eigenständig, aber auch positioniert.
Ich habe eine Meinung und Haltung, die ich zu ändern bereit bin, wenn Gründe der Vernunft oder des Gewissens dies bedingen; die ich aber auch bereit bin zu vertreten, wenn diesselben Gründe angeführt werden können.
Auch das Kreative ist dem Wandel unterworfen. Ich hab so manches gemacht und manches probiert. Sticken, Nähen, Stricken - und ja Häkeln, ganz plötzlich kam das wieder auf. Ich hatte nicht mal mehr Häkelnadeln - und dann dieser Hype vor etwa 5 Jahren.
Im Moment reizen mich wieder Stoffe; Bekleidung, aber auch die feinen Stoffe für Patchwork und Quilten. Für Taschen und Beutel. Das fasziniert und fordert heraus.... und gerade bei Näh-Bloggerinnen, die viel zeigen, erklären und schreiben, lese ich im Moment sehr gerne.
Für alle Begegnung, Herausforderung, Bekanntschaften und Freundschaften, für alle Kontakte und Kommentare bin ich sehr, sehr dankbar.
Mit Wehmut denke ich an die Menschen, die von uns gegangen sind....
Was will ich heute nun zeigen?
Beim samstagnachmittäglichen Stubeputzen viel mein Blick auf diesen Quilt, der anderhalb Jahre vor dem Beginn der Bloggerei entstanden ist.
Ich konnte damals nicht mehr stricken. Und auch kaum noch schreiben oder putzen oder Gurken hobeln oder so. Tafelanschriebe in der Schule gingen gar nicht mehr, Korrekturen nur noch mit weichem Bleistift und nur Note und Unterschrift in Rot mit fixiertem Stift. Die Bleistifte musste ich mir spitzen lassen.
Das war keine einfache Zeit. Ein Nerv im rechten Arm hatte sich verklemmt, warum auch immer. Supinator Logensyndrom ist der Fachbegriff. Nach vielen Monaten Schmieren und Spritzen folgte diese Diagnose, dann die OP, die zwar eine doofe Narbe hinterließ, aber ansonsten sehr gut verlief.
Ich hatte in diesem Jahr mit Patchwork begonnen, Stoffe gesammelt, Dinge ausprobiert - und ich erinnere mich, dass ich bald nach der OP, als der Gips ab war und alles einigermaßen schmerzfrei, zum Rollschneider griff und immer mal wieder ein Viertelstündchen Quadrate zuschnitt, größere und kleinere aus Rosenstoffen und anderen Blüten...
Das ist das Ergebnis. Ausgebleicht allerdings, sehr ausgebleicht. Aber das gehört wohl dazu,
denn er hängt an der Wand und bekommt immer mal wieder die Sonne, die unser Wohnzimmer so schön hell macht, ab.
Es sind feine Patchworkstoffe, die ich mir in Schorndorf im Patchworkladen am Bahnhof, den es leider nicht mehr gibt, zusammengekauft habe; aber auch etwas gröbere und einfachere Stoffe, aus denen z.B. auch Kinderkleidung entstanden war.
Aus diesem Stoff auf dem folgenden Bild hatte ich einem der Kinder einen Rock genäht mit Jerseytop. Schön weiß.
Für den Quilt habe ich ihn mit Schwarztee gefärbt. Auch das Binding ist hieraus geschnitten.
Das Binding zeige ich hier von vorne und von hinten;
maschinell mit einem Zierstich angenäht, dem Hexenstich.
Ansonsten habe ich sehr sparsam gequiltet, nur die Hauptlinien.
Im Jahr darauf, 200
7 muss es gewesen sein, habe ich eine große Decke genäht und gequiltet und verschenkt, in Blau, mit Sternen; leider ohne Bild, weil nie fotografiert. Im Archiv fand sich nichts. Aber seit 2008, Ende Februar, ist (fast) alles fein säuberlich dokumentiert.
Hier im Blog!
Und die Welt dreht sich weiter, verlässlich und Tag für Tag.
Mit herzlichen Grüßen und herzlichem Dank wünsche ich Euch Allen morgen einen guten und schönen Sonntag, wo immer ihr ihn auch erlebt und feiert!
Donnerstag, 22. Februar 2018
Die Pop-Up-Tasche ...
.... aus dem Taschenspieler Ebook Nr. 4 habe ich nun tatsächlich genäht.
Auf Farbenmix und die Taschenspielereien bin ich so eigentlich erst bei der Adventskalender-tasche 2016 gestoßen, die ich aber nicht mitgenäht habe. Nur bewundert, z.B. bei Martina.
Nach den tollen Erfahrungen mit dem Adventskalender 2017 und der Strandläufertasche
war ich angefixt und habe mir das Taschenspielerebook 4 mit 10 Taschenanleitungen zu
Weihnachten geschenkt. Da ich aber sowohl in den Weihnachts-als auch in den Faschingsferien und auch drumrum krank war, habe ich mir neue Herausforderungen kaum zugetraut und lieber kraus rechts gestrickt......
Aber nun gibt es den Sew-A-Long bei Emma. Alle Woche kann 1 bestimmte Tasche des Ebooks verlinkt werden. Es macht Spaß, sich die Arbeiten Anderer anzusehen, die eine oder andere Erfahrung zu lesen oder einen Tipp zu bekommen. Oder, wie gesagt, einfach nur sehen und bewundern.
Ich werde sicher nicht jede Tasche (mit)nähen. Manches brauche ich wohl eher nicht, manches ist nicht mein Stil. Außerdem will ich gerne vorhandene Stoffe verwenden, so es irgend geht.
Die Pop-Up-Tasche war als anfängerleicht beschrieben.
Die Form gefällt mir sehr, feststehend, kastig, eine gute Größe und ein schön betonter langer Reißverschluss.
Ich liebe bunte Reissverschlüsse, vor allem, seit ich ohne große Probleme Zipper aufziehen kann....
Im letzten Post hatte ich ja schon die Reste vom Giraffenstoff gezeigt und überlegt, ihn für diese Tasche zu verwenden. Gestern dann war mir aber doch eher nach bunt und es fand sich ein frühlingsbunter, fröhlicher Stoffrest, der genau die richtige Größe hatte.
Dazu ein ebenso fröhlich-bunter Rest für das Innenleben sowie ein ähnlicher kleiner Rest zum Einfassen des Reißverschlusses. Letztere sind Reste von einem großen Sternenquilt, den ich kurz vor meiner Bloggerzeit (die sich, fällt mir gerade ein, in diesen Tagen, zum 10.mal jähren müsste...) genäht und verschenkt habe - und vermutlich nie fotografiert..... Leider.
Beide Stoffe sind keine amerikanischen oder britischen Patchworkstoffe. Sie sind etwas stabiler, etwas härter und liegen 140 cm breit. Ich arbeite immer noch sehr gerne mit diesen Stoffen.
Den Außenstoff habe ich zusätzlich mit dünner Vlieseline verstärkt.
Der Innenstoff konnte nicht im Bruch geschnitten werden. Leider bin ich hier der Anleitung blind gefolgt und habe die Innenkante vor der weiteren Verarbeitung zusammengenäht.
Das mache ich nächstes Mal (das es bestimmt geben wird) nicht mehr, denn das Absteppen der zweiten Reissverschlussseite bei geschlossener Bodenkante beider Stoffe war nicht ganz einfach. Alles ging gut, aber anders vermutlich einfacher und vor allem mit präziserem Ergebnis. Das werde ich probieren. Für das exakte Falten der Tasche vor dem Abnähen der Seitenteile habe ich mir viel Zeit genommen und xmal nachgemessen und nachjustiert.
Überrascht war ich dann letztlich, innen noch eine sichtbare Naht zu haben, die versäubert werden muss. Ein breiter Stoffstreifen statt des etwas schmaleren Nahtbandes wäre die bessere Alternative. Aber das war es dann auch schon. Die Arbeit lag auf links, schmal und fein gefaltet.
Zum Auffalten der Tasche ist der Anleitung ein Video beigefügt, das ich leider am PC nicht öffnen konnte. Mit dem Tablet war es möglich - und siehe da, nach ein bisschen Gezupfe und Gerupfe steht die Tasche genauso da, wie ich es mir gewünscht habe:
Stabil und fest wie eine 1! Eine schöne Größe, z.B. als Kosmetiktasche für eine kurze Reise.
Sogar die Haarbürste passt rein. Oder als Projekttasche zum Mitnehmen eines kleinen Strickwerkes, oder, oder .....
Sie lässt sich platzsparend klein und schmal zusammenfalten, zum Mitnehmen, als Reservetasche für den Koffer oder die große Tasche. Variabel und schön. Und schnell auf-ge-popt.
Zusammenfassend: Ich bin sehr zufrieden und schleiche immer wieder um die Tasche rum,
weil sie mir so gut gefällt.
Auf Farbenmix und die Taschenspielereien bin ich so eigentlich erst bei der Adventskalender-tasche 2016 gestoßen, die ich aber nicht mitgenäht habe. Nur bewundert, z.B. bei Martina.
Nach den tollen Erfahrungen mit dem Adventskalender 2017 und der Strandläufertasche
war ich angefixt und habe mir das Taschenspielerebook 4 mit 10 Taschenanleitungen zu
Weihnachten geschenkt. Da ich aber sowohl in den Weihnachts-als auch in den Faschingsferien und auch drumrum krank war, habe ich mir neue Herausforderungen kaum zugetraut und lieber kraus rechts gestrickt......
Aber nun gibt es den Sew-A-Long bei Emma. Alle Woche kann 1 bestimmte Tasche des Ebooks verlinkt werden. Es macht Spaß, sich die Arbeiten Anderer anzusehen, die eine oder andere Erfahrung zu lesen oder einen Tipp zu bekommen. Oder, wie gesagt, einfach nur sehen und bewundern.
Ich werde sicher nicht jede Tasche (mit)nähen. Manches brauche ich wohl eher nicht, manches ist nicht mein Stil. Außerdem will ich gerne vorhandene Stoffe verwenden, so es irgend geht.
Die Pop-Up-Tasche war als anfängerleicht beschrieben.
Die Form gefällt mir sehr, feststehend, kastig, eine gute Größe und ein schön betonter langer Reißverschluss.
Ich liebe bunte Reissverschlüsse, vor allem, seit ich ohne große Probleme Zipper aufziehen kann....
Im letzten Post hatte ich ja schon die Reste vom Giraffenstoff gezeigt und überlegt, ihn für diese Tasche zu verwenden. Gestern dann war mir aber doch eher nach bunt und es fand sich ein frühlingsbunter, fröhlicher Stoffrest, der genau die richtige Größe hatte.
Dazu ein ebenso fröhlich-bunter Rest für das Innenleben sowie ein ähnlicher kleiner Rest zum Einfassen des Reißverschlusses. Letztere sind Reste von einem großen Sternenquilt, den ich kurz vor meiner Bloggerzeit (die sich, fällt mir gerade ein, in diesen Tagen, zum 10.mal jähren müsste...) genäht und verschenkt habe - und vermutlich nie fotografiert..... Leider.
Beide Stoffe sind keine amerikanischen oder britischen Patchworkstoffe. Sie sind etwas stabiler, etwas härter und liegen 140 cm breit. Ich arbeite immer noch sehr gerne mit diesen Stoffen.
Den Außenstoff habe ich zusätzlich mit dünner Vlieseline verstärkt.
Der Innenstoff konnte nicht im Bruch geschnitten werden. Leider bin ich hier der Anleitung blind gefolgt und habe die Innenkante vor der weiteren Verarbeitung zusammengenäht.
Überrascht war ich dann letztlich, innen noch eine sichtbare Naht zu haben, die versäubert werden muss. Ein breiter Stoffstreifen statt des etwas schmaleren Nahtbandes wäre die bessere Alternative. Aber das war es dann auch schon. Die Arbeit lag auf links, schmal und fein gefaltet.
Zum Auffalten der Tasche ist der Anleitung ein Video beigefügt, das ich leider am PC nicht öffnen konnte. Mit dem Tablet war es möglich - und siehe da, nach ein bisschen Gezupfe und Gerupfe steht die Tasche genauso da, wie ich es mir gewünscht habe:
Stabil und fest wie eine 1! Eine schöne Größe, z.B. als Kosmetiktasche für eine kurze Reise.
Sogar die Haarbürste passt rein. Oder als Projekttasche zum Mitnehmen eines kleinen Strickwerkes, oder, oder .....
Sie lässt sich platzsparend klein und schmal zusammenfalten, zum Mitnehmen, als Reservetasche für den Koffer oder die große Tasche. Variabel und schön. Und schnell auf-ge-popt.
Zusammenfassend: Ich bin sehr zufrieden und schleiche immer wieder um die Tasche rum,
weil sie mir so gut gefällt.
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