Donnerstag, 10. November 2016

Den sonnigen Tagen im Süden....

... ist der noch gar nicht "winterfeste" Garten geschuldet. Grauslich sieht er aus;
Dahlien, Tagetes, Zinnien blüten noch, als wir abreisten.
Der Frost bei unserer Rückkeht hat dann das Seine getan. Immerhin, die Fuchsien waren bereits eingeräumt.

Der vordere Teil ist umgegraben. Hinten bleibt so manches zu tun. Vielleicht am Wochenende, falls es nicht regnet. Ansonsten kommt dann irgendwann ein gnädiger Schnee... und dann doch auch wieder das Frühjahr.
Ganz gelassen schaue ich dem zu.
Immerhin, die Tomaten habe ich abgeräumt und noch so manches grüne Früchtchen mit ins Haus genommen. Im Gewächshaus waren zwei sehr struppige, üppige Pflanzen. Da fand sich ganz versteckt noch richtig viel....
263 wiegt diese große Ochsenherztomate, die sich zu meiner Freude zu röten
beginnt.... kein rotes Früchtchen, sondern eine große Frucht.

Die Tomaten liegen auf einem Pappdeckel auf dem Fußboden in einem kühlen
Zimmer und werden regelmäßig kontrolliert. Bisher fand sich noch kaum Fäulnis.
Mit dem dunklen Heizraum habe ich keine so guten Erfahrungen gemacht.
Die Tomaten schmecken durchaus noch gut und ergeben auf jeden Fall
herrlich-frische Soßen.

Dienstag, 8. November 2016

Der Mond ist aufgegangen....

... ein güldnes Sternlein pranget,
am Himmel hoch über der Bucht.

Mond und Stern erinnern mich an das Lied, das ich wohl am häufigsten von allen Liedern jemals gesungen habe; mit meinen Kindern und für meine Kinder. Als gesungenes Abendgebet oder um dieKinder in den Schlaf zu tragen, zu wiegen und zu singen. Oft haben die 6 (die eigentliche 6. Strophe habe ich ausgelassen)  Strophen nicht gereicht; ein zweiter Durchgang, ein dritter und auch mehr waren nötig oder wurden gewünscht. Die letzte Strophe - die haben wir oft variiert, für die kranken Lieben, für Mensch und Tier. 
Dies alles gehört für mich zu diesem Lied und macht das Tippen der 7 Strophen wert.

Der Mond ist aufgegangen, die güldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille und in der Dämmerung Hülle
so traulich und so hold
als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mund dort stehen? Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.
 
Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder 
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinste und suchen tausend Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, lass dein Heil uns schauen; auf nichts Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
lass uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein.

Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen 
durch einen sanften Tod;
und wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.

So legt euch denn ihr Brüder, in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns Gott mit Strafen und lass uns ruhig schlafen.
Und unsern kranken Nachbarn auch.
(Matthias Claudius, Evangelisches Gesangbuch, Nr. 482)

Montag, 7. November 2016

In sehr angenehmer Umgebung...

- auf einem sonnigen Balkon mit Blick aufs türkisblaue Meer,
habe ich dieses kleine Sockenpaar gestrickt:

23 g, ein Rest dieser Wolle (aus dem Wichtelpaket vom letzten Schwarzwaldstricktreffen-Weihnachtswicheln)
nach bewährter Art und Weise (40 M, 4 R Rollrand, 12 R Bund, 25 R Schaft,
24 R bis zur Spitzenabnahme.
Vom blauen Meer erzähle ich dann demnächst!

Dienstag, 25. Oktober 2016

Herbstfarben....

... leuchten auf diesem Sockenpaar
(Größe 38, aus der Restekiste; 60g).

fast so schön, wie all die (noch) bunt gefärbten Laubbäume, die ich heute auf der Heimfahrt von der Arbeit gesehen habe.
Der heimische Nussbaum allerdings ist nun fast kahl; der Regen hat das Laub
rieseln lassen....
Es ist Spätherbst. Unübersehbar.

Montag, 24. Oktober 2016

Liebe Kommentatorinnen....

Gerne würde ich auf Kommentare schnell und unkompliziert antworten,
vor allem, wenn jemand eine Frage an mich hat - und zwar per mail und nicht per Folgekommentar auf der Postseite. Das will ich nicht. Nicht alles muss öffentlich sein.
Bitte stellt daher eure Kommentierfunktion so ein, dass eure Mailanschrift damit verbunden ist . Dann kann ich antworten.
Danke.

Montag, 17. Oktober 2016

Blaue Babydecke...

Nachreichen will ich diese bereits im Frühjahr gestrickte Babydecke,
ganz in blau und rechten Maschen.
Zu Beginn einer jeden Reihe habe ich 1 Masche zugenommen und als mir die Decke groß genug erschien wieder abgenommen.

 Verbraucht habe ich 360 g eines feines Cablégarnes aus der Restekiste,
doppelt genommen, mit Nadeln Nr. 5.

Der Frühling ist lange vorbei, der Sommer auch,
der Herbst hat spät nun auch bei uns seinen Farbenkasten ausgepackt.
Herrlich war es vor allem gestern; auf der Wiese mit Blick auf die Schwäbische Alb.
Aber nun ist es grau und trüb und es regnet so vor sich hin...
Herbst eben.

Bei allen, die in den letzten Tagen so freundlich und zugewandt kommentiert haben, bedanke ich mich sehr!!!

Was eigentlich ist ein "Gräbele"?

Im letzten Post habe ich über den Gräbelesberg auf der Südwest-Alb geschrieben. Dazu gibt es einen Wikipedia-Artikel, der wohl durchaus zure...