... über der Alb! So weit und offen - und die Wolken so nah!
Ausgespannt wie ein Tuch!Gestern Abend beim Abendsegen in der Cäcilienkirche (unsere Abendgottesdienstreihe während der Sommerferien, seit 34 Jahren, als ich als junge Kurseelsorgerin auf Wangerooge diese Gottesdienstform kennen-und schätzen gelernt habe) haben wir gemeinsam im Kreis sitzend Teile des 104 Psalmes gebetet. Des Wassers wegen, denn dieses Jahr suchen wir Texte zum Wasser aus.
In diesem Post allerdings stehen Wolken und Wind im Mittelpunkt. Der Himmel so nah und weit gespannt... man meint tatsächlich, auf der Alb sei man/frau dem Himmel näher. 
Der 104. Psalm ist ein Psalm der Bilder. Ein langer Psalm.
Ich schreibe hier nur die ersten Verse, nach der Luther-Übersetzung 2017.
"Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr groß; in Hoheit und Pracht bist du gekleidet.
2 Licht ist dein Kleid, das du anhast. Du breitest den Himmel aus wie ein Zelt;
3 du baust deine Gemächer über den Wassern. Du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und kommst daher auf den Fittichen des Windes,
4 der du machst Winde zu deinen Boten und Feuerflammen zu deinen Dienern;
5 der du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden, dass es nicht wankt immer und ewiglich....
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern Momente, in denen ihr den warmen leichten Sommerwind spürt und Zeit haben, den Wolken nachzusehen...
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