In diesem und den nächsten Post nehme ich euch mit auf die Südwestalb. Wir waren dort Anfang August, auch um der Hitze im Tal zu entfliehen. 5 Grad weniger.
So schön die Wanderungen waren (früh raus, gegen Mittag wieder in die kühle Wohnung), so sehr hat uns doch erschreckt, wie die Natur leidet. Die Alb ist eine wasserarme Region. Die Böden der Alb sind wasserdurchlässig, entsprechend ausgebrannt sind Wiesen und Bäume.
Sehr eindrücklich war dies bereits am ersten Tag, als wir auf das Tieringer Hörnle wanderten, direkt von unserer Wohnung aus über den Wald hoch auf die Hochfläche.
Das weite, offene Land fasziniert mich immer wieder. Ich mag diese Heiden, fast eben, und vorne dann der Trauf mit seinen Felsen und Steilhängen.
An vielen Felsen steht ein Bänkle und der Blick schweift weit hinaus in die Ebene, ins Tal, sofern es klar ist.
Wir sind dann am Trauf entlang weitergegangen, rüber Richtung Lochenpass und Lochenstein.
Am Lochenstein sind wir auf den Resten der alten Burgbefestigung bei größter Mittagshitze hoch - um wieder auf einer schönen Hochebene und Heide zu verschnaufen. Die Archäologen der Uni Tübingen graben dort seit vielen Jahren. Bronzeit. Eisenzeit.
Aber vom Lochenstein habe ich leider keine Bilder. Wir haben dann zum Glück an der Bushaltestelle den stündlich fahrenden Bus noch erwischt, der uns dann schnell ins Tal nach Tieringen brachte.
Hier nochmal ein Bild vom Tieringer Hörnle, fotografiert von einem anderen Vorsprung am Trauf gegenüber. Auf der Heide selber sind die Felsen oft kaum erkennbar, erst vom Gegenhang aus erkennt man ihre Größe.





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