Montag, 7. April 2008

KÜCHENSCHELLEN im Kaiserstuhl






Seit langen habe ich wieder einmal Küchenschellen in freier Natur bewundern dürfen;
diesesmal nicht auf der Schwäbischen Alb, sondern im Kaiserstuhl, einem kleinen Vulkangebirge,
das sich mitten aus der Oberrheinischen Tiefebene erhebt.
Die Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) ist eine gefährdete Pflanze.
Sie ähnelt den von der Grundgestalt her den weitverbreiteten Windröschen,
ist aber sehr typisch erkennbar, zum einen an ihrer Größe, aber auch an behaarten Blättern und vor allem an den 6 purpur-violetten Kelchblättern.
Sie wächst auf kalkhaltigen Magerwiesen, in der Regel in höheren, raueren Lagen, da wo der Wind drüberpfeift.
Auch sie gehört zu den Frühlingsboten, zu denen, die erneuten Wintereinbrüchen standhalten,
ebenso wie die Primula veris, die Wiesenschlüsselblume, die im Hintergrund zu erkennen ist.
Immer wieder staune ich darüber, wie diese Pflanzen aus Nestern abgestorbenen Grases und aus winterlichem grau-braun ihre Stengel und Blüten in die Höhe strecken!

Passend zur Küchenschelle habe ich schwarz-blau-violette Wunschsocken angeschlagen, die ihre Farben aufnehmen.

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Kommentare:

margrit hat gesagt…

Ich liebe es Blumen in freier Natur zu bewundern, ich war gerade Laufen und habe nach Buschwindröschen Ausschau gehalten, aber leider vergebens. Einzig ein paar Gänseblümchen und die erste Löwenzahnblüte habe ich erspät.
Deine Valentinas sind super geworden, hätte der Tag ein paar mehr Stunden, wären sie bei mir auch schon angeschlagen.
Der Schal ist wirklich schön geworden und genau das richtige für den Übergang und kühle Sommerabende.
Wo du das Muster findest, weißt du ja sicherlich.
lg margrit

Maria hat gesagt…

Hallo Ingrid,
schöne Fotos aus dem Ländle, die Küchenschelle blüht wunderschön.
Viele Grüße
Maria