Montag, 10. November 2025

Die einst für Herzog...

 ...Philipp Albrecht von Württemberg 1921 in Tübingen erbaute Villa wird heute vom Deutsch-Französischen Kulturinstitut genutzt.

 

 Damals und heute die Auffahrt! Kutsche, Ross oder Auto? 

Hoch über den Dächern Tübingens, auf dem Österberg steht diese schöne Villa in einem großzügigen Gelände und kann für Feste und Feiern gemietet werden. 

Der Blick schweift auf der einen Seite über die Universitätsstandorte im Tal bis hoch zu den Naturwissenschaften auf der Morgenstelle, auf der anderen Seite zur Altstadt, über die die Stiftskirche wacht. 

Dort, im Kulturinstitut, haben wir eine wunderschöne Sommerhochzeit gefeiert, exakt 7 Jahre nach der standesamtliche Trauung im Tübinger Rathaussaal

 7 Jahre später - dasselbe Paar, gereift, zu Eltern geworden, vieles miteinander erlebt und durchstanden - und nun die Kirchliche Trauung in Tübingens Martinskirche mit anschließendem Fest auf dem Österberg. 

In Garten und Palais, mit gutem Essen, Lachen, Musik und Tanz. Und vielen Kindern!

 

40 Personen aus Nah und Fern, sogar vom anderen "Ende" der Welt. 

Das Wetter war deutlich kühler als vor 7 Jahren, aber immerhin, es hielt.

Erst am nächsten Tag beim Aufräumen habe auch ich Bilder gemacht. 


sogar mal ein Selfie von mir. 

 

Freitag, 24. Oktober 2025

Abendsegen - Zeit zur Stille

 Unter diesem Titel feiern wir seit 30 Jahren jeweils 6mal in den Sommerferien eine  Abendandacht.

Angeregt zu dieser gottesdienstlichen Form wurde ich  Mitte der 90er Jahre auf Wangerooge. Dort war ich in meinen Schulferien mehrfach als Kurseelsorgerin tätig.

Der Ablauf, die  Liturgie, ist schlicht.  Wir nutzen den schönen, großen Chorraum unserer Kirche und bilden einen Stuhlkreis. Alle sind willkommen.  

Wir singen einfache Lieder aus Taizé mit mehreren Wiederholungen, wir beten, lesen einen und einen weiteren Bibeltext. Und es wird still, ganz still. Etwa 8 Minuten lang. Insgesamt dauert die Andacht ziemlich genau eine halbe Stunde. 

Viele von denen, die am Anfang dabei waren, die mitgesungen und mitgebetet haben, sind gestorben, "heimgegangen", oft begraben auf dem  Friedhof, der die Kirche umgibt. Andere Menschen sind dazu gekommen, einmal, zweimal oder kommen  Jahr für Jahr. 

Wenige Worte, kein Instrument, Stille. Und eine tragende Gemeinschaft, die gesprochene Fürbitten hört und mit einem Liedvers darauf antwortet. Wir sitzen im Kreis.

Ich sitze immer mit dem Rücken zur Eingangstür. Vor der Tür begrüße und verabschiede ich jede/n persönlich, nehme dann Platz. Manchmal, in der Zeit der Stille, richte ich den Blick auf genau dieses Fenster auf der Südseite des Chorraumes...

nehme Formen und Farben wahr, lasse Gedanken los, komme zur Ruhe.

Wenn das Lied verklingt, warten wir ... auf das Nachtläuten, das es in dieser Kirche noch gibt. Wir hören das Ausschwingen der Glocke, wir warten auf den allerletzten leisen Ton. Dann kommt der Segen!

Wir gehen hinaus, in den Abend, die einbrechende Nacht. Oft getröstet, gestärkt. Und  -  ich vertraue darauf:    Immer gesegnet! 

 

 

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Das Schwarzwaldtreffen fehlt mir...

 ... war es doch eine lange und schöne Tradition, dieses Stricktreffen auf dem Hilsenhof.

Diese Socken erinnern daran. Britt hat einige Jahre eine spezielle Färbung für diese Treffen erstellt, mal tannengrün, dann in herrlichstem Schwarzwaldrot! Britt hat überhaupt toll gefärbt, nie langweilig, oft "wildernd".  

"Schwarzwaldliebe" hieß diese Spezialfärbung, die ich lange in der Woll-Schatzkiste gehütet, im vergangen Frühjahr gewickelt und verstrickt habe. Den ersten Strang wenigstens.

 

Ein Paar Socken für die Großmama (= Ich) und ein kleineres Paar Socken für das Kind. Für die Großmama mit dem Schwarzwaldzöpflesmuster und für die kleine H.natürlich auch! 

 

Dienstag, 21. Oktober 2025

Eine Mütze...

... ebenfalls gehäkelt. 

Das Garn fand sich tief unten in einer Kruschtkiste, die endlich mal ausgeräumt wurde. Es reichte für eine Mütze. Den Rest bringe ich dann in den Kindergarten zum Weben und Basteln. 


Montag, 20. Oktober 2025

Gehäkelt...

... habe ich auch mal wieder; irgendwann im Sommer, als ich nach viel Kleinkram  den schnellen Erfolg brauchte.


So recht wusste ich nicht, wozu dieses Garn dienen könnte, 

 

Kleidung, Accesoires? Da fiel mir nichts ein. 

 

Ich griff stattdessen zur dicken Häkelnadel und verhäkelte das Pfund Garn zügig und schnell, mit Schwung und Kraft zu einem schönen Korb. 

Für Wolle oder Bilderbücher oder anderes Spielzeug.

 

 

Mittwoch, 15. Oktober 2025

 Dies ist ein kurzer Test zum Wechsel meines Betriebssystems. 

Nachhaltig, denn mein PC soll ja nicht zum Elektroschrott werden. 

Aber mühsam einzurichten ist es doch. 

Tschüss und gute Nacht. Morgen ist auch noch ein Tag. 

Und immerhin - ein Bild konnte ich auch noch hochladen!
 

Dienstag, 30. September 2025

Womit anfangen nach langer Pause...

Eigentlich war ich gar nicht blog-müde. Nur die Arbeit am PC machte mir wenig Lust. Auch war ich viel seltener im Arbeitszimmer als sonst. 

Eigentlich ist der Blog auch ein Tagebuch für mich, für meine kreativen Werke, für manche Highlights. Nicht für Alles, nicht für zu Privates.  Aber auch hier gilt - wenn nicht regelmäßig etwas geschrieben und gestaltet wird, ist manches veraltet oder frau verliert den Überblick.

Womit anfangen - bevor in wenigen Stunden auch der September schon vorüber ist?

Ich fang mal klein an, mit den Socken für die Enkel.

Sockenbedarf besteht immer. Ich selber habe mich gut eingedeckt; der Gatte zehrt von vielen Vorräten, der Sohn wird hoffentlich auch dieses Jahr die üblichen 4 Paar bekommen. Die Sneakers hat er schon und die habe ich auch fotografiert und gezeigt. Nur von den Juniorsocken des kleinen B. habe ich kein Bild gemacht. Da wäre heute tatsächlich eine Gelegenheit gewesen, denn als ich oben auf der kalten Alb bei der Familie war, hingen die frisch gewaschenen Socken auf dem Wäscheständer. Schnell habe  ich habe ein Paar der Bubensocken fotografiert, aber wie sich jetzt beim Foto-und Blogsichten gezeigt hat, waren dies die Falschen. Die von Ostern 2024.

Nun denn, der Bub braucht Socken und die kleine H. auch. Vor allem der mittelgroße J. ist aus allem rausgewachsen, auch aus seinen Socken.


Das erste Paar ist fast schon wieder knapp, bei den anderen habe ich 5 Reihen mehr am Fuß gestrickt.

Das zweite Paar ist aus Resten gestrickt, auch noch etwas klein.

Die nächsten Paare sind dann länger. Etwas mit Pink, gewünscht, gestrickt, arg scheckig, aber das sieht frau dem Knäuel auch nicht immer an. Und einem geschenkten Gaul... ihr kennt das Sprichwort.

Das blaue Paar dagegen ist schlicht und hat einen eleganten Rippenteil auf einer Seite.  
Zum guten Schluss gibt es nochmals Restesocken, aus Resten, die ich sehr liebe. Das Grün und vor allem das handgefärbte Garn, das so schöne blau-grüne Streifen ergab. Das war Genuss-Stricken pur. 
Jedes der Sockenpaar wiegt ungefähr 40g.
Zwei Sockenpaare zieren schon die Bubenfüße, die anderen sollten demnächst in die schöne Universitätsstadt verbracht werden. 
Ein Paar für die kleine H. habe ich heute nach Anprobe fertig gestrickt.
Die schönen Ostersocken 2024 für B. passen noch. 
Die Liste aber ist lang. 
Mitten im heißen Sommer habe ich einen warmen, dicken Tweedpullover gestrickt.
Für mich. Den zeige ich demnächst. 

Was eigentlich ist ein "Gräbele"?

Im letzten Post habe ich über den Gräbelesberg auf der Südwest-Alb geschrieben. Dazu gibt es einen Wikipedia-Artikel, der wohl durchaus zure...