Freitag, 23. Dezember 2016

Die graue Mütze....

.... hatte ich ganz vergessen.
Gestrickt aus einem 100g Knäuel namenlosen Garns; irgendwann geschenkt bekommen.
Ich habe den Knäuel umwickeln lassen auf zwei Hälften; das Garn doppelt genommen und mehr oder weniger zu Ende gehäkelt.
Ganz unspektakulär. Aber der Vollständigkeit halber will die Mütze doch zeigen.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Zwei Paar Stulpen...

... kann ich zeigen.
Nach bewährter Weise La Mona, diesesmal in zartem Frühlingsgrün,
geschmückt mit tannengrüner Schleife.
 Gestrickt sind sie aus 35 g Lana Grossa Cool Wool.
Die Farben, ach, so ganz meins... aber was weg ist, macht hoffentlich Freude.

Das andere Paar ist aus Trend Deluxe von SMC,
auch ein sehr schönes, weiches Material mit Alpaca.
 Gestrickt einfach glatt rechts über 32 Maschen mit Nadeln 5,5mm.
Auch hier gilt: Was weg ist...
Ich selber habe ein ganz ähnliches Paar in dunkelrot - und ich liebe diese Stulpen,
morgens auf dem Weg zur Arbeit, beim Autofahren, wenn es noch so kalt und eisig ist.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Einige Mützen...

.... habe ich gehäkelt; für eine gute Aktion der SMV meiner Schule. Geschenke für Flüchtlingskinder, geplant mit dem Arbeitskreis Asyl.  Erbeten war, dass die Schenkenden die Geschenke schön verpackt bei der SMV abgeben und beschriften, für welche Altersgruppe das Paket gedacht ist. Ich habe einige Mützen gehäkelt, nach bewährtem Muster aus Mützengarn (meist Boston von SMC).
Verpackt habe ich sie in einfache braune Tüten ohne Aufdruck - und darauf dann ein bisschen gestempelt.  Ich hatte da schon seit Jahren ein Stempelset mit weihnachtlichen Motiven. Das kam endlich mal zum Einsatz. Enthalten war auch der "Handmade with love"-Stempel. Den habe ich auch verwendet. Dazu je 1 Weihnachtskarte der fröhlichen Art, zur Leseübung ein Gruß in "Schönschrift" und noch was Süßes.
Ich hoffe, die Kinder freut es. Mich freut, dass unsere SMV immer wieder so gute Ideen hat und diese auch ausführt. Ein Lob den Schülerinnen und Schülern!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Mit klagendem und zornigem Herzen...

... schreibe ich diese Zeilen.
Angesichts der aktuellen Gewalt in Berlin, Aleppo, in der Türkei und der kaum vergangenen an vielen anderen Orten stelle auch ich mir die Frage:
Kann ich noch? Unter Menschen gehen, Zugfahren, Fliegen, Lachen,
Geschenke verpacken, mich auf Weihnachten freuen?
Auch ich merke, wie sehr wir uns gewöhnen, an Schrecken, Angst und Terror.
Solange wir nicht direkt und unmittelbar betroffen sind.
Ich erinnere an Winnenden 2009, an Erfurt, an NewYork - wie groß war die
Betroffenheit,  auch hier im Netz. Selbst in der KreativBloggerWelt.
Es ist klar, wir gewöhnen uns - und wir bekommen Angst.
Das soll so sein. Das ist die Absicht der Täter. Der Plan.
Ich erkenne das mit wehem Herzen.
Mit zornigem Herzen (und Zorn ist etwas ganz anderes als Wut oder gar Hass...)
halte ich dagegen und hoffe, das dieser Widerstand mir bleibt.
Nein, ich will mich der Angst nicht beugen, mich nicht zurückziehen in eine
private Innerlichkeit, nicht mehr aus dem Haus gehen; mich nicht mehr freuen,
nicht mehr lachen, nicht anderen eine Freude machen.
Gerade um der Opfer willen, deren Tod kein Sinn abgewonnen werden kann,
dürfen wir uns nicht beugen.
So rufe ich auf: Geht eure Wege; geht sie in Frieden, aufeinander zu und miteinander. Ihr Menschen guten Willens - versteckt euch nicht. Lasst uns die Mehrzahl sein.
Ich für mein Teil will mich der Angst nicht beugen. Ich will auch in diesem Jahr
Menschen eine Freude machen; großzügig und mit warmen Händen schenken;
wenn es meine Stimme und der Husten zulassen, kräftig oder still und leise singen;
die alten und die neuen Lieder. Und - ich will mir die Freude nicht nehmen lassen,
und nicht den Dank. Von niemandem. Ich will mich daran freuen, wie Menschen sich über Länder und Meere hinweg begegnen können; darüber, dass meine Tochter an der Hochzeit ihrer Freundin in Südkorea teilnehmen kann und ihr den Brautstrauß halten darf; ich will mich daran freuen, wie unkompliziert und schnell wir dank Internet weltweit kommunizieren können. Ich will mich darüber freuen, dass eine junge Asylantin, die mir am Herzen liegt, in Deutschland bleiben darf, auch wenn sie aus unserer Stadt gehen muss.
Ich will es mir auch nicht nehmen lassen, diesen Blog weiterzuführen, mit Bildern aus der Weihnachtswerkstatt und Gedanken zu Weihnachten und was auch immer.
Bald.
Jetzt müssen sie sein, diese klagenden und zornigen Worte.
Keine Bilder. Keine Symbole. Keine Illustrationen.
Es gilt das geschriebene Wort.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Vor einem Vierteljahrhundert....

... da zog der Morgen  klar und kalt auf. Kälter noch als heute.
Auch der Mond war am Abend davor zu sehen gewesen, wenn auch nicht so voll und schön.
Nach einer etwas anstrengenden, schlaflosen Nacht war ich am Morgen
einige Pfund leichter, etwas blutärmer -
und doch reich beschenkt; dankbar und glücklich.
Groß gefeiert wird leider nicht. Die geplante Feier fällt der mangelnden Fitness der Mutter zum Opfer und der Jubilar muss "eigentlic auch" zur Posaunenprobe.
Aber ein leckeres Wunschessen wird es geben.
Und Blumen für mich
eine Mütze für ihn;
denn irgendwie und irgendwo ist seine heißgeliebte alte rotweiße Häkelmütze verschollen und er bat um Ersatz. Den gibt es; 105 g schwer aus dem Mützengarn "Bonnie"  (ein bisschen viel Polyacrcyl. Aber auf die Schnelle und weil ich die Wunschfarben nicht zu Hause hatte...) Da werden die Haare wohl immer mal wieder "aufgeladen".
Socken gab es auch, dick, lang, warm. Aber die habe ich irgendwann schon mal gezeigt.


Mittwoch, 14. Dezember 2016

So einige Mützen habe ich gehäkelt...

... immer mal wieder, zur Entspannung, weil es schön schnell geht und frau nicht viel denken muss.
Meine kleine Sammlung Boston von SMC ist damit mehr oder weniger aufgelöst.
Hier nun die ersten zwei:
Pink, orange und lila-

 Mit und ohne Bommel.
Lila und gelb.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Der erste Teil der Adventszeit...

... ist doch sehr an mir vorbeigerauscht. Wie jedes Jahr.
Die korrekturlastigen Wochen von Mitte November bis Mitte Dezember, dazu Konferenz und andere Schulveranstaltungen... die Tage waren mehr als gefüllt. Um hier was zu zeigen, einzustellen, blieb keine Zeit; für Adventgedanken keine Energie.
Freitagabend halb sieben war ich endlich fertig; mit allen Korrekturen und allen Unterrichtsvorbereitungen; die Schultasche gepackt.
Eine Stunde später kündete Halsweh eine unangenehme Nacht an; der Samstag entwickelte dann das Halsweh zu einem klassischen Infekt.
Schade, ich hatte mich so gefreut, auf Weihnachtsmarkt und vor allem das
Posaunenkonzert in unserer Kirche...
Ich freue mich trotzdem:
an meinem Advents"kranz", der diesmal aus einer gefüllten Kiste besteht;
eine schnelle Sache, vor allem aber schön und frisch. Rot und Grün und Holz.
So wie ich es mag. Ganz natürlich. Und die Zapfen erinnern noch mal an die schönen Spätsommertag auf Mallorca, Anfang November. Der schöne Stern ist ein Geburtstagsgeschenk.

Das Adventsfenster entwickelt sich, die Amaryllen vom Geburtstag beginnen zu
blühen, die übersommerten Exemplare entwickeln Triebe. Die Barbarazweige sind
geschnitten.
Und das Wichtigste: Das Wissen und die Zuversicht,  dass Advent gar nichts mit meinem Tun zu tun hat.
Nicht ich muss gehen und mich vorbereiten.
Gott kommt auf mich zu! Advent - Ankommen!
Grund zur Freude! Adventsfreude.
In diesem Sinne: Euch allen eine gute Woche!



Babysocken, ganz klein...

... stricken sich gerne mal zwischendurch. Als kleines Mitnahmeprojekt im ÖPNV oder zwischendurch, wenn die Strickerin nicht so recht weiß, ...