Weil mich einige Anfragen betreffs der Vanillebrötle erreichten,
hier kurz einige Hinweise.
1. Die Vanillebrötle sind tatsächlich so einfach wie sie sind und wie ich sie beschrieben habe.
Sie bestehen nur aus einer Schicht. Der Eindruck der Zweischichtigkeit entsteht durch die Füßle.
Mit "Füßle" ist die untere Schicht gemeint, die, die nach Teig aussieht.
Die obere glatte Schicht hat sich durch das etwa 12stündige Trocknen bereits verfestigt und geht beim Backen nicht mehr auf.
2. Die Vanillebrötle bestehen tatsächlich nur aus den wenigen Zutaten, die ich genannt habe:
Eier, Puderzucker, Vanille, Mehl. Sonst nix.
Außer frau will keine Vanillebrötle, sondern Anisbrötle, dann fügt sie noch das entsprechende Gewürz hinzu.
Außer frau will keine Vanillebrötle, sondern Himbeerbrötle,
dann sagt mein altes Rezeptbuch (das von Luise Harrer - das beste aller Kochbücher, die ich kenne, die alte Ausgabe ) dass noch dicke Himbeermarmelade unter den Teig gerührt wird.
3. Diese Brötle (Gutsle, Plätzchen, Weihnachtsgebäck) machen fast keine Arbeit:
Blech mit Papier auslegen,
Teig rühren, Häufchen draufsetzen, etwas besser glattstreichen als ich das getan habe!!!,
das Blech vor die Heizung stellen, am nächsten Morgen in den Ofen ... backen - und alles ist gut.
4. Gefahren gibt es doch.
4.1. Es gibt keine Füßle (also es entsteht keine optische Zweischichtigkeit). Dann kann frau nix machen, außer es nochmal zu probieren und eben großen Wert auf das Trocknen in der Wärme zu legen.
Also - die Stube heizen und das Blech in die Nähe der Heizquelle stellen. Geht natürlich auch tagsüber,
wenn der Ofen sowieso knallt. Aber auch ohne Füßle können sie gut schmecken, außer....
4.2. Sie werden hart.
Dann in eine Blechdose packen und einen Apfelschnitz dazulegen, warten !!!!!!!! bis Weihnachten!!!!!!
vielleicht sind sie dann mürb.
4.3. Wenn auch das nicht hilft und sie immer noch hart sind, gibt es wiederum zwei Möglichkeiten:
4.3.1. einfach vergessen, auf dem kalten Speicher lassen, im Juni oder so wiederentdecken. Mit etwas Glück sind sie dann weich.
4.3.2. NICHT auf den bunten Plätzleteller legen und gar dem Besuch anbieten. Das könnte teuer werden,
zwecks der Plomben, Kronen und anderer Zahnfüllungen oder gar ganzer mürber Zähne, die der Härte des Anbeissens nicht standhalten.
Sondern: Selber essen, und zwar wenig gesellschaftsfähig beim häuslichen Kaffee, wenn kein Besuch da ist,
in den Kaffee (oder auch Tee) eintunken. Auch das schmeckt wunderbar. Heimlich wunderbar eben.
Also - viel Vergnügen beim Nachbacken. Ein dankbares Rezept, vor allem auch für die, die leider weder Mandeln noch Nüsse essen dürfen und auch bei Aromastoffen vorsichtig sein müssen.
Wer keine Vanille verträgt, versucht es mal mit abgeriebener Zitronen-oder Orangenschale oder wie gesagt mit selbstgemachter Marmelade.
Ein dankbares Rezept auch für all die, die wenig Zeit zum Backen haben oder immer noch im Schongang
durch die Adventstage gehen.
Montag, 10. Dezember 2012
Dieses Jahr haben sie Füßle...
meine Vanillebrötle.
Ein uraltes schwäbisches Rezept, mit nur wenigen Zutaten, wenig Arbeit - aber sie brauchen Zeit.
Zum Trocknen. In der Wärme. Das ist das Geheimnis.
Wer es auch versuchen möchte:
3 Eier mit
2 Päckchen Vanillinzucker oder 1 ausgeschabten Vanilleschote
und 250 g Puderzucker gut rühren,
dann mit 250 g Mehl verrühren,
kleine Häufchen auf ein Blech setzen ( es ginge auch ordentlicher als bei mir, aber ich hatte vermutet, sie würden schon in Form laufen....was sie wegen der guten Trocknung nicht getan haben),
das Blech an einen warmen!!! Ort setzen, z.B. neben die warme Heizung,
über Nacht gut trocknen lassen,
am Morgen ca. 15 -20 Minuten bei 180 Grad schön hell backen (die Farbe an den Füßle überprüfen,
oben dürfen sie fast weiß bleiben).
Im Anbeißen sind sie noch etwas knackig, aber in einer Dose mit einem Apfelschnitz wird das schon werden.
Hoffe ich.
Ein uraltes schwäbisches Rezept, mit nur wenigen Zutaten, wenig Arbeit - aber sie brauchen Zeit.
Zum Trocknen. In der Wärme. Das ist das Geheimnis.
Wer es auch versuchen möchte:
3 Eier mit
2 Päckchen Vanillinzucker oder 1 ausgeschabten Vanilleschote
und 250 g Puderzucker gut rühren,
dann mit 250 g Mehl verrühren,
kleine Häufchen auf ein Blech setzen ( es ginge auch ordentlicher als bei mir, aber ich hatte vermutet, sie würden schon in Form laufen....was sie wegen der guten Trocknung nicht getan haben),
das Blech an einen warmen!!! Ort setzen, z.B. neben die warme Heizung,
über Nacht gut trocknen lassen,
am Morgen ca. 15 -20 Minuten bei 180 Grad schön hell backen (die Farbe an den Füßle überprüfen,
oben dürfen sie fast weiß bleiben).
Im Anbeißen sind sie noch etwas knackig, aber in einer Dose mit einem Apfelschnitz wird das schon werden.
Hoffe ich.
Freitag, 7. Dezember 2012
Im Schongang....
häkle ich vor mich hin; viel mehr geht immer noch nicht, kein Rausgehen, kein Reden. Alles strengt an und führt zu Husten. Immer noch.
Nun ja, zum Glück ist Wolle im Haus. Und das MyBoshi-Buch aus der Leihbücherei.
Da hab ich ein bisschen probiert, was sich aus einer einfachen Grundanleitung noch so machen lässt.
Mit Nadel Nr. 6 und dicker Wolle geht es auch im Schongang schnell. So entsteht Mütze um Mütze.
Alle werden verschenkt, hierhin und dorthin, auch in die große weite Welt.
Garn: Ecologico Color von Schachenmayr, 116 g ( Garn doppelt genommen)
Modell Tokio aus dem oben erwähnten Buch; das Modell hat mich des Schildes wegen interessiert;
an der Ausführung muss ich noch ein bisschen feilen, z.B. die Abschlusskante anders rum.
Die Mütze ist wunderbar dicht und warm, fast wie gefüttert.
Garn dieser beiden Modelle: Silenzio von Schachenmayr; 90 und 91 g, Nadel Nr. 6
Hier wieder alles ganz einfach, alle Reihe wechselt die Farbe - und sieht so unterschiedlich aus, weil das
blaue Silenzio-Garn deutlich dünner ist als das naturfarbene. Etwas seltsam, aber der Effekt gefällt mir.
Und hier nochmal zwei; rechts dasselbe Garn wie oben, nur ungleich breite Farbreihen (87 g)
links das Modell Otaru mit dem Streifen, allerdings links herum (84 g).
Zwei Mützen fehlen noch, zwar gestrickt, aber nicht fotografiert. Das kommt dann noch.
Draußen schneits und dunkelt ein - und ich versuch mich doch jetzt nochmal so ein kleines bisschen an der Schreibtischarbeit.... in der Hoffnung, nächste Woche wieder zur Arbeit zu können.Irgendwie fehlt sie mir doch.
Nun ja, zum Glück ist Wolle im Haus. Und das MyBoshi-Buch aus der Leihbücherei.
Da hab ich ein bisschen probiert, was sich aus einer einfachen Grundanleitung noch so machen lässt.
Mit Nadel Nr. 6 und dicker Wolle geht es auch im Schongang schnell. So entsteht Mütze um Mütze.
Alle werden verschenkt, hierhin und dorthin, auch in die große weite Welt.
Garn: Ecologico Color von Schachenmayr, 116 g ( Garn doppelt genommen)
Modell Tokio aus dem oben erwähnten Buch; das Modell hat mich des Schildes wegen interessiert;
an der Ausführung muss ich noch ein bisschen feilen, z.B. die Abschlusskante anders rum.
Die Mütze ist wunderbar dicht und warm, fast wie gefüttert.
Garn dieser beiden Modelle: Silenzio von Schachenmayr; 90 und 91 g, Nadel Nr. 6
Hier wieder alles ganz einfach, alle Reihe wechselt die Farbe - und sieht so unterschiedlich aus, weil das
blaue Silenzio-Garn deutlich dünner ist als das naturfarbene. Etwas seltsam, aber der Effekt gefällt mir.
Und hier nochmal zwei; rechts dasselbe Garn wie oben, nur ungleich breite Farbreihen (87 g)
links das Modell Otaru mit dem Streifen, allerdings links herum (84 g).
Zwei Mützen fehlen noch, zwar gestrickt, aber nicht fotografiert. Das kommt dann noch.
Draußen schneits und dunkelt ein - und ich versuch mich doch jetzt nochmal so ein kleines bisschen an der Schreibtischarbeit.... in der Hoffnung, nächste Woche wieder zur Arbeit zu können.Irgendwie fehlt sie mir doch.
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Das Lied Nummer 1....
...nicht nur in der Adventszeit, sondern im ganzen Kirchenjahr ist unumstritten dieses:
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt,
derhalben jauchzt mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.
Früher war es die Nummer 6 im Evangelischen Kirchengesangbuch (EKG),
seit der letzten Gesangbuchreform steht es da, wo es hingehört: Am Anfang. Unter der Nummer 1.
Ein Gottesdienst am 1. Advent, der nicht mit diesem Lied begänne, nicht damit das Kirchenjahr eröffnen würde? Unvorstellbar! Selbst Schulkinder lernen dieses Lied noch auswendig, entweder als Hausaufgabe, oder einfach durch häufiges Mitsingen.
Es ist einer dieser Texte, die durch Jahrhunderte führen und tragen; die Leben begleiten und stützen können.
Weltkulturerbe.
Es gibt wunderbar gesungene Choralsätze zu diesem Lied. Früher habe auch ich im Kirchenchor gesungen, solange es einen solchen in meinem Dorf noch gab.
Heute singe ich in der Gemeinde kräftig mit, außer ich bin so hustengeplagt wie dieses Jahr; noch geht gar nix, die Lunge bedarf dringend der Schonung.
Statt zu Singen verrate ich jetzt einen meiner unerfüllbaren Wünsche. Käme einmal die gute Fee daher und würde mir einen Wunsch freistellen, und zwar einen, der nur mich betrifft, nicht meine Familie, nicht die Welt, nicht dass endlich Frieden einkehre oder der Hunger aufhören würde ..... nein, nur für mich, ja dann,
nein, dann würde ich mir keinen Berg von Wolle wünschen, keine schöne Wanderreise und auch nix anderes, sondern -
einmal, ein einziges Mal die Oberstimme in dem wunderbaren Choralsatz zu "Macht hoch die Tür-",
(von dem ich jetzt gar nicht weiß, wer ihn komponiert hat; aber die Kirchenchorsängerinnen und -sänger unter euch wissen das sicher) singen zu können. Ein einziges Mal nur.
Dafür ist meine Stimme nicht auslegt. Solche Höhen erklimmt sie einfach nicht. Der Wunsch wird wohl nicht in Erfüllung gehen.
So bleibt es beim fröhlichen Singen der Melodie dieses wunderbaren Liedes, hoffentlich auch noch mal in diesem Advent.
Danke. Das reicht.
Das Thema dieses Liedes lehnt sich an den 24. Psalm im Alten Testament:
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehren einziehe.
Christen deuten dies auf Jesus, dessen Kommen wir erinnern und auch erwarten. Bis heute.
Vielleicht kommt daher auch unser Adventsbrauch, unsere Treppen und Türen adventlich-festlich zu
schmücken. Bei mir bescheiden wie immer, dieses Jahr noch magerer, weil ich mich einfach nicht hinauswage in Schnee und Sturm.
Nur die Sternenkette habe ich - gut eingepackt - angebunden.
Gesehen habe ich diese Kette vor einigen Wochen auf verschiedenen Blogs - verschiedenen Sternenmuster finden sich überall im www., und einen hatte ich sogar im Wäscheschrank, den roten.
Gehäkelt sind sie aus Catania Baumwollgarn und verbrauchen alles in allem 40g Garn.
Zum Schluss noch eine besondere Freude.
Auch ich habe einen Adventskalender und zwar den "Anderen Advent". Heute, am Nikolaustag, war eine CD eingelegt.
Und was für eine: 6 Klassische Kirchenlieder, vor allem Advent...
aber gaaaanz anders: Saxophon, Klavier, Mundharmonika ... und eine Männerstimme, die die Lieder ganz anders als gewohnt gesungen hat. Nichts Liebliches, sondern Klarheit, Präzision, Herausforderung ...
Aufforderung zum Hören und Wahrnehmen. Auch so ist der Advent.
Natürlich war auch das Lied Nr. 1 dabei, am Anfang.
Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzenstür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr.
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt,
derhalben jauchzt mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.
Früher war es die Nummer 6 im Evangelischen Kirchengesangbuch (EKG),
seit der letzten Gesangbuchreform steht es da, wo es hingehört: Am Anfang. Unter der Nummer 1.
Ein Gottesdienst am 1. Advent, der nicht mit diesem Lied begänne, nicht damit das Kirchenjahr eröffnen würde? Unvorstellbar! Selbst Schulkinder lernen dieses Lied noch auswendig, entweder als Hausaufgabe, oder einfach durch häufiges Mitsingen.
Es ist einer dieser Texte, die durch Jahrhunderte führen und tragen; die Leben begleiten und stützen können.
Weltkulturerbe.
Es gibt wunderbar gesungene Choralsätze zu diesem Lied. Früher habe auch ich im Kirchenchor gesungen, solange es einen solchen in meinem Dorf noch gab.
Heute singe ich in der Gemeinde kräftig mit, außer ich bin so hustengeplagt wie dieses Jahr; noch geht gar nix, die Lunge bedarf dringend der Schonung.
Statt zu Singen verrate ich jetzt einen meiner unerfüllbaren Wünsche. Käme einmal die gute Fee daher und würde mir einen Wunsch freistellen, und zwar einen, der nur mich betrifft, nicht meine Familie, nicht die Welt, nicht dass endlich Frieden einkehre oder der Hunger aufhören würde ..... nein, nur für mich, ja dann,
nein, dann würde ich mir keinen Berg von Wolle wünschen, keine schöne Wanderreise und auch nix anderes, sondern -
einmal, ein einziges Mal die Oberstimme in dem wunderbaren Choralsatz zu "Macht hoch die Tür-",
(von dem ich jetzt gar nicht weiß, wer ihn komponiert hat; aber die Kirchenchorsängerinnen und -sänger unter euch wissen das sicher) singen zu können. Ein einziges Mal nur.
Dafür ist meine Stimme nicht auslegt. Solche Höhen erklimmt sie einfach nicht. Der Wunsch wird wohl nicht in Erfüllung gehen.
So bleibt es beim fröhlichen Singen der Melodie dieses wunderbaren Liedes, hoffentlich auch noch mal in diesem Advent.
Danke. Das reicht.
Das Thema dieses Liedes lehnt sich an den 24. Psalm im Alten Testament:
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehren einziehe.
Christen deuten dies auf Jesus, dessen Kommen wir erinnern und auch erwarten. Bis heute.
Vielleicht kommt daher auch unser Adventsbrauch, unsere Treppen und Türen adventlich-festlich zu
schmücken. Bei mir bescheiden wie immer, dieses Jahr noch magerer, weil ich mich einfach nicht hinauswage in Schnee und Sturm.
Nur die Sternenkette habe ich - gut eingepackt - angebunden.
Gesehen habe ich diese Kette vor einigen Wochen auf verschiedenen Blogs - verschiedenen Sternenmuster finden sich überall im www., und einen hatte ich sogar im Wäscheschrank, den roten.
Gehäkelt sind sie aus Catania Baumwollgarn und verbrauchen alles in allem 40g Garn.
Zum Schluss noch eine besondere Freude.
Auch ich habe einen Adventskalender und zwar den "Anderen Advent". Heute, am Nikolaustag, war eine CD eingelegt.
Und was für eine: 6 Klassische Kirchenlieder, vor allem Advent...
aber gaaaanz anders: Saxophon, Klavier, Mundharmonika ... und eine Männerstimme, die die Lieder ganz anders als gewohnt gesungen hat. Nichts Liebliches, sondern Klarheit, Präzision, Herausforderung ...
Aufforderung zum Hören und Wahrnehmen. Auch so ist der Advent.
Natürlich war auch das Lied Nr. 1 dabei, am Anfang.
Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzenstür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr.
Dienstag, 4. Dezember 2012
Schnell gehäkelt, etwas langsamer gestrickt...
... wurden diese 5 Mützen. Vor allem mit dickem Garn häkelt sich so eine Mütze an einem Abend recht gut; wenn ich auch die allzu dicke Wolle nicht so sehr mag.
Aber der Reihe nach:
Nocheinmal die Chunkeanie, dasselbe Garn wie beim letzten Mal, aber nun im Original glatt links....
Gewicht: 46 g
dann eine recht weiche Häkelmütze aus einer Restewolle vom Schachenmayr, evtl. Silenzio, 102 g
aus etwas rustikalerem Garn die nächste Mütze (106 g) "Raggegarn", 60 % Wolle, 20% Nylon, 20 % PA)
mit Streifen aus Rowan Felted Tweed.
Das Raggegarn habe ich in Finnland (Turku) im örtlichen Wollgeschäft geschenkt bekommen; einfach so durfte ich mir zwei Knäuel aus einem Restekorb aussuchen und meine Tochter meinte: Grau geht immer. Produziert ist es in Norwegen.
Damit ist dann alles, was ich an Wolle aus Finnland mitgebracht habe bis auf kleine Rest "verschafft".
Aber Nachschub kommt, hoffentlich.
Bei der nächsten habe ich tief in die Resteschachtel gegriffen:
50g LanaGrossa Mega Fiamma , liegt schon ewig, Rest eines Ponchos kombiniert mit dem letzten angebrochenen Knäuel der Wolle meiner Häkeljacke.
Und die Mütze gefällt mir richtig gut!!! . Gewicht: 82 g
Zu guter Letzt zwei Mützen einer Wolle, die eigentlich für was Anderes gedacht war, für eine ganz weiche Mütze... aber da habe ich mich im Restekorb beim SM ein bisschen schnell entschieden, der schönen Farbe wegen.
Material: Rowan All Seasons chunky aus 60% Baumwolle, 40 % Acryl. Und für meine Strickverhältnisse einfach zu dick. Aber zum Häkeln war es prima - und so schließe ich mit zwei (fast) weißen Mützen auf
Schnee (der aber auch schon wieder weg ist).
Gewicht: 110 g bzw. 99g. Baumwolle wiegt schwer.
Aber der Reihe nach:
Nocheinmal die Chunkeanie, dasselbe Garn wie beim letzten Mal, aber nun im Original glatt links....
Gewicht: 46 g
dann eine recht weiche Häkelmütze aus einer Restewolle vom Schachenmayr, evtl. Silenzio, 102 g
aus etwas rustikalerem Garn die nächste Mütze (106 g) "Raggegarn", 60 % Wolle, 20% Nylon, 20 % PA)
mit Streifen aus Rowan Felted Tweed.
Das Raggegarn habe ich in Finnland (Turku) im örtlichen Wollgeschäft geschenkt bekommen; einfach so durfte ich mir zwei Knäuel aus einem Restekorb aussuchen und meine Tochter meinte: Grau geht immer. Produziert ist es in Norwegen.
Damit ist dann alles, was ich an Wolle aus Finnland mitgebracht habe bis auf kleine Rest "verschafft".
Aber Nachschub kommt, hoffentlich.
Bei der nächsten habe ich tief in die Resteschachtel gegriffen:
50g LanaGrossa Mega Fiamma , liegt schon ewig, Rest eines Ponchos kombiniert mit dem letzten angebrochenen Knäuel der Wolle meiner Häkeljacke.
Und die Mütze gefällt mir richtig gut!!! . Gewicht: 82 g
Zu guter Letzt zwei Mützen einer Wolle, die eigentlich für was Anderes gedacht war, für eine ganz weiche Mütze... aber da habe ich mich im Restekorb beim SM ein bisschen schnell entschieden, der schönen Farbe wegen.
Material: Rowan All Seasons chunky aus 60% Baumwolle, 40 % Acryl. Und für meine Strickverhältnisse einfach zu dick. Aber zum Häkeln war es prima - und so schließe ich mit zwei (fast) weißen Mützen auf
Schnee (der aber auch schon wieder weg ist).
Gewicht: 110 g bzw. 99g. Baumwolle wiegt schwer.
Montag, 3. Dezember 2012
Zwei Postkarten
... stehen dieses Jahr auf dem Klavier. Ganz frisch eingetroffen. Gerade noch rechtzeitig vor dem 1. Advent
Woher sie kommen?
Vom Weihnachtsmann, aus Rovaniemi, direkt am Polarkreis, ganz hoch im Norden;
die andere aus der Wüste, da wo vielleicht auch jene 3 geritten sind, auf ihren Kamelen...
auf dem Weg nach Bethlehem.
Woher sie kommen?
Vom Weihnachtsmann, aus Rovaniemi, direkt am Polarkreis, ganz hoch im Norden;
die andere aus der Wüste, da wo vielleicht auch jene 3 geritten sind, auf ihren Kamelen...
auf dem Weg nach Bethlehem.
Sonntag, 2. Dezember 2012
Advent - ganz schlicht und einfach
Irgendwann nach Korrigieren und zwischen Husten und Husten habe auch ich - gestern nachmittag - begonnen, das Haus adventlich zu schmücken. Wie immer recht schlicht.
Grünzeug, Zapfen, vor allem die Lärchenzapfen, die ich letztes Wochenende im Wald gesammelt habe,
rote Kerzen. Rot - die Farbe des Feuers, der Kraft, der Leidenschaft. Der getöpferte Leuchter erlaubt, dass es schnell gehen kann, wenn es muss.
Auch den alten versilberten Teller mag ich sehr, ebenso die durchgefärbten Kerzen.
Und wieder Tannengrün, Salbei, Mahonien, Wacholder, einige Zapfen. Und eine farblich passende Tischdecke.
Die Engel, die ich letztes Jahr geschenkt bekommen habe, stehen bereit.
Sie künden an, was sie dann verkünden werden - und was der, dessen Geburt wir feiern werden,
in die Welt tragen und verkünden wird. Evangelium. Gute Nachricht.
Ankündigung - auch das ein Stichwort des Advents, des Ankommens dessen, auf den wir warten.
Erinnerungen sind in mir aufgebrochen, heute früh, beim Hören der Predigt, vor allem des Predigttextes aus dem Evangelium des Lukas. Nach guter evangelischer Ordnung wiederholen sich die Predigttexte alle 6 Jahre. Vor 6 Jahren bekam der vorgeschriebene Text für uns eine ganz besondere aktuelle Qualität. Wir waren gefordert, als Menschen, als Christen, als Gemeinde, das zu tun, wovon die Rede war und ist in den Texten, die zum Advent und zu Weihnachten gehören: Eintreten für eine Gerechtigkeit, die mehr ist als Legalität. Es war eine intensive Zeit, dieser Advent 2006, ein Hören auf die Worte des Neuen Testaments,
der Versuch, einfach zu tun, was getan werden musste. Vielleicht ist mir die Farbe Rot auch deswegen so wichtig im Advent, die Farbe der Kraft. Nicht nur der Tradition wegen.
Gemütlich war es nicht, Sterne hingen erst lange nach dem 1. Advent am Fenster, ich weiß nicht mal mehr,
ob ich einen Kranz oder ein Gesteck hatte. Aber das war nicht wichtig, in diesem Advent.
Nicht alles, aber vieles hat sich gefügt, ist gut geworden. Heilsam.Gelöst in einer ganz neuen Qualität.
Hoffnung und Perspektive. Wege zum Frieden.
Der Lobgesang des alten Zacharias aus Lk 1, 67-80 erinnert mich an diese Zeit, so oft ich ihn lese oder höre. Er gehört zum Advent. Unverzichtbar. Meine ich. Einen Teil, den Schluß, füge ich hier ein.
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes
wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe,
damit es erscheine denen,
die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes.
Und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
In diesem Sinne: Eine Gesegnete Adventszeit Euch Allen.
Grünzeug, Zapfen, vor allem die Lärchenzapfen, die ich letztes Wochenende im Wald gesammelt habe,
rote Kerzen. Rot - die Farbe des Feuers, der Kraft, der Leidenschaft. Der getöpferte Leuchter erlaubt, dass es schnell gehen kann, wenn es muss.
Auch den alten versilberten Teller mag ich sehr, ebenso die durchgefärbten Kerzen.
Und wieder Tannengrün, Salbei, Mahonien, Wacholder, einige Zapfen. Und eine farblich passende Tischdecke.
Die Engel, die ich letztes Jahr geschenkt bekommen habe, stehen bereit.
Sie künden an, was sie dann verkünden werden - und was der, dessen Geburt wir feiern werden,
in die Welt tragen und verkünden wird. Evangelium. Gute Nachricht.
Ankündigung - auch das ein Stichwort des Advents, des Ankommens dessen, auf den wir warten.
Erinnerungen sind in mir aufgebrochen, heute früh, beim Hören der Predigt, vor allem des Predigttextes aus dem Evangelium des Lukas. Nach guter evangelischer Ordnung wiederholen sich die Predigttexte alle 6 Jahre. Vor 6 Jahren bekam der vorgeschriebene Text für uns eine ganz besondere aktuelle Qualität. Wir waren gefordert, als Menschen, als Christen, als Gemeinde, das zu tun, wovon die Rede war und ist in den Texten, die zum Advent und zu Weihnachten gehören: Eintreten für eine Gerechtigkeit, die mehr ist als Legalität. Es war eine intensive Zeit, dieser Advent 2006, ein Hören auf die Worte des Neuen Testaments,
der Versuch, einfach zu tun, was getan werden musste. Vielleicht ist mir die Farbe Rot auch deswegen so wichtig im Advent, die Farbe der Kraft. Nicht nur der Tradition wegen.
Gemütlich war es nicht, Sterne hingen erst lange nach dem 1. Advent am Fenster, ich weiß nicht mal mehr,
ob ich einen Kranz oder ein Gesteck hatte. Aber das war nicht wichtig, in diesem Advent.
Nicht alles, aber vieles hat sich gefügt, ist gut geworden. Heilsam.Gelöst in einer ganz neuen Qualität.
Hoffnung und Perspektive. Wege zum Frieden.
Der Lobgesang des alten Zacharias aus Lk 1, 67-80 erinnert mich an diese Zeit, so oft ich ihn lese oder höre. Er gehört zum Advent. Unverzichtbar. Meine ich. Einen Teil, den Schluß, füge ich hier ein.
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes
wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe,
damit es erscheine denen,
die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes.
Und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
In diesem Sinne: Eine Gesegnete Adventszeit Euch Allen.
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