Samstag, 15. Juni 2019

Nicht satt sehen...

... kann ich mich an diesem kleinen Strauß.
Deshalb steht er auch dort, wo gegessen, getrunken (gekühltes Sauerwasser mit einem Spritzer Holunderblütensirup) und gelebt wird - auf dem Esstisch.

Nur zum Fotografieren durfte er kurz aufs Klavier.
Abends hole ich ihn dann auf den Wohnzimmertisch, immer im Blick.

3 zartrosafarbene Pfingstrosen. Diese Pflanze habe ich vor vielen Jahren selber gepflanzt.
Alle anderen Pfingstrosen, sowohl die Bauernpfingstrosen als auch die kräftig rosafarben hatten die Schwiegereltern oder gar schon die Schwiegergroßeltern gepflanzt:
Heimatvertriebene aus dem heutigen Polen, die  sich Ende der 50er Jahre hier im kleinen schwäbischen Dorf mit viel Arbeit und Sparen  den kleine Wohlstand mit Haus und Garten und Acker vor dem Dorf, mit Hasen, Ziegen und Gemüse erarbeitet haben. Nicht ahnend unter welchem Verkehrslärm wir heute leiden, mit der offenen Front und dem schönen Garten zur Straße.
Alle, die kurz hinter dem Ortsschild meinen immer noch 70 (und mehr) fahren zu müssen, sollten doch mal drandenken, dass auch hier Menschen leben.
Der Verkehr verleidet mir den Garten, so schön er ist, von Jahr zu Jahr mehr.
Tempo 30 - auch auf den Ortsdurchfahrten! Ich wäre sofort dafür ( und das als eine, die seit vielen Jahren knapp 30 km einfache Strecke zur Arbeit pendelt, auch heute noch nicht nur ausgebaute Bundesstraße.)
Aber wie gesagt, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, der ruhigen Wohngebiete - denkt beim Fahren auf den Ortsdurchfahrten auch mal an die, die da wohnen... )
Aber ich bin abgewichen und komme zurück zu dem, was den Garten schön macht - hier und heute den kleinen schnellgepflückten Strauß!
Diesen verlinke ich zu Helgas Freitagsblumen und mache mich nun auf zur samstäglichen Gartenarbeit.
Wild sieht der Garten  aus, einigen Ecken müssen wir heute kräftig auf den Leib rücken... Das Mutterkraut mit seinen feinen weißen Blüten wandert durch den Garten, mal hier in großem Stock, mal dort in kleinen Zweigen durch den Rhabarber lugend; es sät sich selber aus und kommt und geht. Der Garten darf ein bisschen "schaukeln".....

Kommentare:

amselgesang hat gesagt…

Was für ein wunderbar zartes und doch so bodenständiges Bauernsträußchen. Einfach schön, zumal auf dieser Tischdecke, auf der fast identische Sträuße zu sehen sind!
Um den Verkehr vor dem Haus beneide ich dich nicht. Auch meine Eltern haben Front und Garten zur Straße hin gebaut - allerdings in einer Sackgasse, wofür ich ihnen sehr dankbar bin! Man hört zwar den Verkehr von der Hauptstrasse ein paar Häuser weiter vorn, aber doch mit Abstand.
Ja, und von dem hübschen Mutterkraut hatte ich jahrelang üppige Buschen in den Beeten - dann zwei Jahre lang nichts, ich dachte schon, es sei versehentlich alles untergehackt worden - und jetzt entdecke ich plötzlich überall wieder kleine Pflänzchen. Das nächste Jahr wird also wieder ein Mutterkrautjahr werden (weißt du, dass es gegen Migräne helfen soll, wenn man jeden Tag ein paar Blätter davon isst? Bittere Medizin, aber auf einem Butterbrot macht es sich gar nicht so schlecht...).
Herzliche Grüße,
Brigitte

EricaSta hat gesagt…

Ein wundervolles Bild, ein wirklich bezauberndes Sträußchen Blumen.
Liebe Grüße von Heidrun

Schwabenfrau hat gesagt…

Sodele, jetz bin i au do! :-))

Ein wirklich bezaubernder Strauß mit den Pfingstrosen, die Zeit ist leider nun vorbei.
Er duftet bis hierher und auch die Vase ist sehr schön.

Jaaa, ich bin dafür, Tempo 30 grundsätzlich in allen Ortschaften und vor allem
ein Überholgebot für Radler von 1,50 m. Das ist manchmal ganz schlimm, wenn man auf dem Rad sitzt, auf der Straße fahren muß und ein Autofahrer und auch Motorradfahrer in einem so geringen Abstand den Radler überholt, dass er droht vom Rad zu fallen.
Ich kann es dir nachfühlen.

So ist es aber auch in Stuttgart-Echterdingen. Mein verstorbener Bruder hatte dort einen Garten. Gut, der Flughafen war schon immer da, aber, dass er so ausgebaut wird, das konnte keiner ahnen. Nun lag der Garten über Jahre in der Einflugsschneise und war dadurch ganz schwer zu verkaufen. Ein toller Garten aber..., naja, nun ist er verkauft. Ich wollte ihn aber auch nicht haben, denn das tue ich mir nicht mehr an.

Mit lieben Grüßen Eva

Nana hat gesagt…

Man kann nur was ändern, wenn die Bürger sich zur Wehr setzen, vielleicht könntest Du das mal in Angriff nehmen.

Nana

محمد احمد hat gesagt…


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