Mittwoch, 6. September 2017

Da morgen mein letzter Ferientag ist...

.... muss ich mich nun wohl an den üblichen Aufsatz über "Mein schönstes Ferienerlebnis" machen (obwohl es den, meiner Erinnerung nach, in meiner Schulzeit nicht gab). Mindestens nach dem Ende der Grundschule nicht.
Aber sei es drum. Dieses Blog dient ja auch meiner Erinnerung, immer mal wieder schaue ich zurück - und freue mich oft über das, was fast schon vergessen war...
Vor 4 Wochen war unser letzter Urlaubstag in Estland. Wir waren 10 Tage voher von Echterdingen über Frankfurt geflogen und waren kurz nach Mittag in Tallinn.
Mit dem Mietwagen ging es zunächst in den Soomaa-Nationalpark nach Süden,
dann auf die Insel Saaremaa und wieder zurück nach Tallinn.
Ich fange mal mit dem guten Schluss an.
Tallinn - zeigte sich von einer ganzen anderen Seite als in den letzten Jahren.
Ja, wir waren in der Altstadt. Am ersten Nachmittag.
Ja, ich habe in einigen Läden gestöbert und auch ein bisschen Wolle gekauft.
Die Aade Long, die mag ich einfach sehr. Es wird für eine Jacke reichen.
Und der Nachmittag in der Altstadt reichte auch.
Wir wohnten ganz günstig, zwischen Altstadt und dem Stadtteil Kalamaja, den wir noch gar nicht kannten. Zufällig hatten wir auf Saaremaa im Fernsehen eine Reportage gesehen, die auch über diesen Teil Tallinns berichtete.
Das ehemalige Fischerviertel zeigt sich sehr ruhig, fast dörflich; viele schöne alte
Holzhäuser.
Dort leben Familien, gehen Eltern mit kleinen Kindern spazieren,
haben die Häuser oft schöne Gärten. Ich erinnere mich an einen schönen, gemütlichen Abendspaziergang.

Recht schnell kommt man runter zum Hafen. Es gibt dort noch eine große Werft,
ein Viertel wird gerade umgeplant und es gibt dort das Meeresmuseum

mit großem Außenbereich, das heißt Schiffe zu Land und im Hafenbecken.
Die meisten sind für Besucher offen. Auch das große U-Boot im Gebäude.
Es ist durchaus spannend, dies zu besichtigen und sich vorzustellen, wie das wohl war, in Echt.Wie eng und bedrängend.
Beeindruckt haben mich auch die beiden Eisbrecher. Manch neues haben wir gelernt, auch das eine oder andere Wort, das wir nicht aus der Schule kannten.
"Vessel" zum Beispiel, einfach: "Wasserfahrzeug".

Mein schönstes Ferienerlebnis?
Da gab es viele! Zu diesen vielen gehört auf jeden Fall das Frühstück in einer kleinen Bäckerei, das Café direkt neben der Backstube.

Riechen, Sehen, Schmecken... ganz wunderbar.
Köstliche Torten, Kleingebäck...
 und auch die Maccarons mit ihren feinen Farben, auf deren Genuss ich allerdings verzichtet habe.
 
Von" French Maccarons" - berichte ich morgen!





1 Kommentar:

Sigrun Hillsidegarden hat gesagt…

Hallo Ingrid, danke für deinen Kommentar bei mir, ich wußte nicht, dass du durch Schottland gewandert bist. Es muß erhebend sein, ich kann es leider nicht, sonst würde ich auch. Viele wandern, ich merke das immer bei FB, wenn sie darüber berichten. Die Welt ist soo schön!

Sigrun