Freitag, 7. März 2014

Die Welt schaut nach Ägypten....


 




.... oft genug voller Sorge um die Menschen dort...
Brot, Gerechtigkeit, Frieden.... mit diesen Visionen und Zielen standen Menschen auf.
Männer und Frauen. Christen, Muslime und Andere.
Vieles ist anders gekommen, als Menschen guten Willens das erhofften.
Immer neue Gewalt bricht aus und bricht sich Bahn. Innen im Land und von außen gesteuert.

Immer größer wird die Note, nicht zuletzt, weil durch die Gewalt auch Menschen fehlen,
die Geld ins Land bringen und Arbeit für viele. Touristen, die Geld geben für Erholung,
für Wärme, Wasser, Spaß, für Staunen über all das viele, das in Ägypten staunenswert erhalten ist.
Welterbe der Menschheit: der Sinai, auf dem Mose die Gebote der Menschlichkeit und Gerechtigkeit empfing;
Pharaonentempel, Kunstwerke der Ingenieurskunst, Kirchen, Klöster und Moscheen,
einfache Wohnhäuser, Boote, Sand und Wind und Wasser des Lebens. Der Nil.

Auch heute schaut die Welt auf Ägypten.
Frauen aus aller Welt feiern heute Weltgebetstag.
Wie jedes Jahr am 1. Freitag im März.
Mit den Gedanken und dem Herzen in Ägypten.
Bei Frauen, die seit 2011 voller Mut und Kraft eine Liturgie, einen Gottesdienstentwurf verfassten,
in der Hoffnung, ihre Visionen würden bald Wirklichkeit sein:
Brot, Gerechtigkeit und Frieden....
sollen sich Bahn brechen wie Wasserströme in der Wüste.
Frauen in aller Welt halten mit den ägyptischen Schwestern fest an diesem Entwurf,
auch wenn vieles heute anders gesagt werden würde.
Frauen in aller Welt halten mit den ägyptischen Schwestern fest an der Vision, dem Glauben,
der Hoffnung,
dass Wasserströme in der Wüste fließen werden,
dass trockenes Land fruchtbar wird,

dass Gerechtigkeit auch für Frauen in einem Land gelten wird,
in dem über 90 % aller Frauen genitalverstümmelt sind und täglich noch werden,
dass es Brot geben wird für alle und Gerechtigkeit und Frieden.

Christinnen vieler Konfessionen haben sich zusammengefunden um miteinander zu reden, zu singen und zu beten -
und mehr noch:
das diesjährige Titelbild hat eine Muslima entworfen. Für Christinnen in aller Welt.
Auch dies ein starkes Zeichen der starken Ägypterinnen, der Christinnen, die die Künstlerin eingeladen und beauftragt haben - ein starkes Zeichen auch der Künstlerin, die das sehr gerne und
bewusst getan hat.
Ein Bild voller Leben und Kraft - der Wasserstrom, der die Wüste fruchtbar und lebendig macht.
Informationen zum Bild findet ihr im Netz, auch bei Facebook. Einfach "weltgebetstag" eingeben,
dort sammeln sich Berichte aus aller Welt.
Sehr schön ist auch der Bericht eines Gespräches mit der Künstlerin, der sich hier findet.

Frauen aus aller Welt und in aller Welt laden heute ein in Verbundenheit mit christlichen und muslimischen Schwestern sich zu informieren, zu beten, zu feiern.
Sie haben schon begonnen, auf Samoa, Neuseeland, Australien.... weit im Osten, wo der Tag seine Höhe schon überschritten hat.
Wir Europäerinnen sind noch voller Vor-Freude. Wir rüsten uns und bereiten vor.
Auch in Eurer Stadt. Alle sind willkommen!

Wie über Länder, über Meere,
der Morgen ewig weiterzieht,
tönt stets ein Lied zu deiner Ehre,
dein Lob, vor dem der Schatten flieht! 

1 Kommentar:

Birgit Olann hat gesagt…

Eine wunderschöne Symbolik trägt das Bild in sich, denn nur wenn die Wurzel Wasser und Kraft tanken kann, wird eine Blüte erblühen.
Einen lieben Gruß, Birgit