Dienstag, 25. Oktober 2016

Herbstfarben....

... leuchten auf diesem Sockenpaar
(Größe 38, aus der Restekiste; 60g).

fast so schön, wie all die (noch) bunt gefärbten Laubbäume, die ich heute auf der Heimfahrt von der Arbeit gesehen habe.
Der heimische Nussbaum allerdings ist nun fast kahl; der Regen hat das Laub
rieseln lassen....
Es ist Spätherbst. Unübersehbar.

Montag, 24. Oktober 2016

Liebe Kommentatorinnen....

Gerne würde ich auf Kommentare schnell und unkompliziert antworten,
vor allem, wenn jemand eine Frage an mich hat - und zwar per mail und nicht per Folgekommentar auf der Postseite. Das will ich nicht. Nicht alles muss öffentlich sein.
Bitte stellt daher eure Kommentierfunktion so ein, dass eure Mailanschrift damit verbunden ist . Dann kann ich antworten.
Danke.

Montag, 17. Oktober 2016

Blaue Babydecke...

Nachreichen will ich diese bereits im Frühjahr gestrickte Babydecke,
ganz in blau und rechten Maschen.
Zu Beginn einer jeden Reihe habe ich 1 Masche zugenommen und als mir die Decke groß genug erschien wieder abgenommen.

 Verbraucht habe ich 360 g eines feines Cablégarnes aus der Restekiste,
doppelt genommen, mit Nadeln Nr. 5.

Der Frühling ist lange vorbei, der Sommer auch,
der Herbst hat spät nun auch bei uns seinen Farbenkasten ausgepackt.
Herrlich war es vor allem gestern; auf der Wiese mit Blick auf die Schwäbische Alb.
Aber nun ist es grau und trüb und es regnet so vor sich hin...
Herbst eben.

Bei allen, die in den letzten Tagen so freundlich und zugewandt kommentiert haben, bedanke ich mich sehr!!!

Freitag, 14. Oktober 2016

Nikolaussocken...

.... ganz klar,
dass diese dicken roten Socken an den Nikolaus übergeben werden,
der sie dann dort hin bringt, wo sie gebraucht werden,
lang und dick...
gegen die Kälte.
Gestrickt aus doppeltem Garn, einfach rot und rot meliert,

155g,
aufgehübscht mit dem Schwarzwaldzöpfchen!

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Bauernstube oder elegante Kaffeetafel....

... meinte die Nachbarin, als sie diese beiden Stulpenpaare verglich.

 "Bauernstube" - gestrickt aus 28 g eines "Sport-und Strumpfgarnes" aus der Restekiste ("Lady-Hobby", wenn die beiliegende Banderole stimmt, noch mit DM
ausgepreist).
Das Garn ließ sich sehr schön verarbeiten und zeigt sich nach dem Waschen
butterweich, schön meliert und leicht glänzend.
Mir gefällt der Spitzeneinsatz sehr, sehr gut.
Entworfen wurde die Anleitung "La Mona" von Birgit Freyer.
Für die "elegante Kaffeetafel"  habe ich einen feinen Faden mitlaufen lassen;
einen Rest dieses Schals in dunklem Lila.
Das gibt den Stulpen einen ganz besonderen Touch und Glanz.
Auch diese Anleitung stammt von Birgit Freyer: "Malena".
Beide Stulpen wandern ins schwäbische Oberland und tun dort hoffentlich gute Dienste, ob in der Bauernstube oder bei der eleganten Kaffeetafel.

Ich werde mich für die Bauernstube entscheiden und die grauen Handschmeichler mit Spitzeneinsatz nochmal stricken. Zum Glück habe ich noch ein zweites Knäuel Garn...

PS: Zur Orientierung - die Stulpen wiegen je 28 g.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Abwärts....

gestrickt wird das Original Birkenblättertuch (Birch).
Nach dem Abketten des Bottom-Up-Birch hatte ich noch exakt 48g des traumhaft schönen Herbstgarnes, das ich schon im letzten Post vorgestellt habe.
1 g mehr als das bereits fertige und ausreichend große Tuch.
Nochmal dasselbe, aber nun andersrum, damit die Blätter auch nach unten fallen?
Zwei nahezu gleiche Tücher waren gar kein Problem, eines für mich, eines für eine Freundin, der dieselben Farben stehen wie mir.

Das war also geklärt.
Aber sollte ich es wirklich riskieren, bei diesem geringen Garnunterschied????
Aber immerhin:
1. Im Notfall hätte ich die Kante irgendwann gerade abketten können, statt eine
"spitze Spitze" bis zur letzten Masche zu stricken.
2. Immerhin: 1 g ist ein 1g. Da ich nicht digital gewogen habe, sondern "nur " auf der Küchenwaage kann 1 g ja auch mindestens 1,4g sein.
Bei einer Lauflänge von 800/100 sind 1,0g durchaus ordentlich 8m Garn!
und 3. heißt es beim Stricken manchmal auch: No risk - no fun!

Also habe ich einfach die Mustersätze des fertigen Tuches gezählt, auf die
"Birch" (Original)anleitung umgerechnet und locker !!!! angeschlagen; 211 Maschen.
Das sollte niemand abschrecken. Für eine Stola habe ich schon mal mit mindestens so feinem Garn 600 Maschen angeschlagen.

Wie gesagt: alles kein Problem.
Die Spannung war da, irgendwann im letzten Drittel befürchtete ich tatsächlich trotz immer kürzer werdender Reihen, dass das Garn nicht reichen könne.
No risk - no fun! Es reichte! Einigermaßen knapp, so 1 g etwa blieb übrig.
Aber wie oben schon gesagt: 1 g = 8 Meter!

Alles ist gut!
Die fallenden Blätter finde ich sehr schön; die Farben des Tuches sowieso.
Herbstfarben!
Nach all dem Sommerblau!




Montag, 10. Oktober 2016

Der Birch Shawl - von oben oder von unten?

Der Birch Shawl -
das ist ein Klassiker der (immer noch kostenlosen!!) Tuchanleitungen im Internet.
Es gibt ihn schon einige Jahre: ein einfaches Blättermuster, ein Birkenblatt, wie der
Name sagt.
Ebenso einfach ist die Konstruktion, ein Dreieck.
Es gibt zwei verschiedene Anleitungen für das "Birkenblatt".
Im Original beginnt die Strickerin mit vielen, vielen Maschen,
die allesamt mit dicker Nadel und feinem Garn angeschlagen werden müssen.
Und locker bitte! Das Tuch wird also mit der langen Kante, die auf der Schulter liegt, begonnen. Es wird langsam nach unten gearbeitet, zur Spitze des Dreieckes,
mit immer weniger Maschen.
Das kann spannend  werden, denn manche Strickerin stellt sich unterwegs die Frage: Reicht denn das Garn? Und was mach ich, wenn nicht? Alles aufziehen?
Die ganze Mühe umsonst.

Deshalb gibt es eine zweite Anleitung:
Das Birkenblättertuch wird von unten nach oben gestrickt; begonnen mit ganz wenigen Maschen und von unten nach oben hin erweitert.
Da sich das Muster nur über 8 Reihen erstreckt, kann relativ leicht abgeschätzt
werden, wie weit der immer kleiner gewordene Knäuel noch reicht und gegebenfalls
die Arbeit abgekettet werden muss.
Darin sehe ich tatsächlich den Vorteil -
und habe diese Variante gewählt:
Birch Bottum-Up

Aber nun zum Garn:
Ich hatte so ungefähr 95 g eines allerfeinsten und alleredelsten Garnes.
1 Strang hatte ich mir vor einigen Jahren beim Wollfest in Backnang gegönnt,
von Dibadu
Seda de Desierto
800m auf 100g,
65 % Seide, 35 % feinstes Kamelhaar
in einer sehr schönen Farbabstimmung.
Mit dem damals schnell angeschlagenen Muster, ebenfalls ein recht einfaches Blättermuster, bin ich überhaupt nicht klargekommen und habe immer wieder so grobe Fehler eingebaut, dass ich das Werk mehrfach ribbeln lassen habe.
Und irgendwann frustiert beendet.

In diesem Spätsommer hatte ich Lust auf Tücher -
und siehe da, ich bin vom  Ergebnis sehr begeistert.
Feines Lace mit Nadeln 4,5mm - das lässt sich prima spannen und dehnen.
die Hälfte des Garns hat gereicht; das Tuch gefällt mir sehr.

Nur die Blätter - die zeigen nach oben.....

Aber da ich noch die Hälfte des Garns habe, habe ich flugs - natürlich - die andere Version probiert....  davon dann demnächst mehr.

Babysocken, ganz klein...

... stricken sich gerne mal zwischendurch. Als kleines Mitnahmeprojekt im ÖPNV oder zwischendurch, wenn die Strickerin nicht so recht weiß, ...