Dienstag, 9. Juni 2009

Sockenzirkus...

.... heißt eine nicht mehr ganz neue Serie von Opal -
und endlich einmal war ich wieder so richtig zufrieden damit: keine Knoten, nicht so ärgerlich dünn,
schön gleichmäßig, helle, einigermaßen dezente Farben und Muster...
und 100g wogen doch tatsächlich 100g! Kompliment!
Weshalb dann viele der anderen Knäuel, die im gleichen Karton lagern nur 94 g wiegen?
Variiert die Luftfeuchte innerhalb des Kartons?
Sei es drum!
Schnell gestrickt trotz Größe 45 haben mir diese Socken beim Stricken viel Freude bereitet.
Sie wiegen 79 g und sind einfach glatt rechts, sogar ohne Zöpfle...
Und wenn der künftige Träger daran genauso viel Freude hat, dann wird es schon recht!
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Sonntag, 7. Juni 2009

Der Drache im Sack...

... ist schon was Besonderes,
nämlich das Monatsunikat der Drachenwolle.
Besonders gefallen hat mir der Mai-Drache,
eine Merino-Leinenmischung, wie ich sie liebe,
und auch die Farben wunderbar: ein helles grau mit zartfarbenen Sprenkeln.
Und weil er was Besonderes ist, sollte die Wolle auch ein Besonderes Muster bekommen;
und so habe ich mich an meine ersten Toe-Up-Socken gewagt,
Firestarter-ähnlich, weil mir Yarnissimas Spickel so gut gefallen.
Doch ach, es sollte nicht sein: der Socken war fertig, aber nichts passte.
Und so habe ich schnell neu angeschlagen,
nach bewährter Machart, Zöpfle rechts, Zöpfle links -
und den Spickel einfach mit linken Maschen gestrickt.
Et volià - alles klappte, alles passte, alles gefiel.
Im Urlaub wurden sie fertig - und konnten deshalb auf einem der schönen Steinmäuerchen fotografiert werden.
Hier der Spickel gut zu sehen
und hier die Zopfvarianten:
nach dem Bündchen zunächst der Tulpenzopf, der sich dann auflöst:
die eine Hälfte wird als Rippe weitergeführt, die andere als einfacher Zopf,
der bis zur Spitze weiterläuft.
Und die Spickelmaschen einfach glatt links.

Das ganze in Gr. 39, wiegt 64 g und hat den ersten Test in den Wanderstiefeln bestens bestanden!

Aus dem Rest entstand noch ein Paar Kindersöckchen, Gr. 28, 34g -
und wieder mit dem bewährten einfachen Zöpfle am Rand!
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2 Wochen...

... Frankreich,
genauer: Französiches Juragebirge, Nähe Schweizer Grenze, am Fluß Doubs
... zwei Wochen ohne Radio und Fernsehen, ohne Zeitung, Telefon und Internet,
... auch handytechnisch im Funkloch
... Landschaft, Sonne, Wind
... viel gesehen und erlebt:
2 UNESCO-Weltkulturerbestätten: Citadelle de Besancon und Saline Royale in Arc et Senans;
1 Nationales Naturmomument Frankreichs: Wasserfall/Saut des Doubs
aber wichtiger noch:
unzählige kleine Städte, Kirchen, Kapellen, Dörfer und Weiler,
viele der typischen Kirchtürme, die wie Hauben auf ihren Kirchen sitzen;
Bauernhöfe mit riesigen Dächern und mächtigen Kaminen,
viele, viele Wege erwandert, am Fluß, auf einen Gipfel, durch Wald und blühende Wiesen,
den Kühen beim Bimmeln ihrer Glocken zugehört....

... aber auch
... gelesen
... gestrickt (davon morgen mehr....)

... die Augen aufgesperrt und fotografiert.
Diese Collage ist mein Beitrag zum Projekt Spektrum.
Beim Projekt Spektrum steht im Mai/Juni die Farbe Gelb im Mittelpunkt.
Gezielt geschaut, gesucht, fotografiert: Gelbe Blumen.
Gefunden: Fast überall,
sogar mitten im Fluß!
Wer vergrößert, kann viele Blumen zählen und findet auch diesen einen tapferen Löwenzahn,
mitten im Wasser, auf einem kleinen Stein!

Bilanz: Wunderbar erholt!
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Montag, 18. Mai 2009

ZÄH wie KAUGUMMI....

... zog sich das Stricken dieses Sockenpaares.
... Tage und Wochen...
Aber jetzt ist es geschafft.


Und weil ich sie eigentlich schon am vergangenen Wochenende verschenken wollte,
wurde es auch höchste Zeit.
Wolle: vermutlich Opal, Grautöne mit ein bisschen dunkelblau
Muster: nach Mojo-Art
Anschlag: 60 M mit Nadeln Nr. 2,75
Gewicht: 75g
Größe: 42

Mein erstes Paar in diesem Monat - und auch sonst wurde nichts gestrickt, auch nicht gestickt...

Und jetzt freue ich mich aufs Suchen, Planen, Anstricken... was immer es auch werden wird.
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Montag, 11. Mai 2009

DIE ERSTE...

.... Rose dieses Jahres: am Freitag noch Knospe
am Samstag erblüht: Rosa pimpinellifolia - Bibernellrose - Dünenrose
zartweiß - große gelbe Staubfäden - zarter Duft,
voller Verheißung...
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Freitag, 1. Mai 2009

Wie lieblich ist der Maien - 2. Teil

Eigentlich bin ich ja eine begeisterte Gärtnerin,
aber manchmal stöhne ich auch über die Arbeit,
manchmal ärgere ich mich, wenn die Schnecken alles fressen
und der Hagel letztes Jahr im Mai hat mich nur noch weinen lassen....
Und trotzdem:
Die erste Blüten, die zarten und zaghaften
und dann die wilden und ungestümen im Mai,
die genieße ich ganz besonders.
Die gibt uns Gott umsonst, vor aller Arbeit und Mühe,
als Geschenk im voraus! So wird auch mir die Natur zum Gleichnis.

Vergissmeinnicht - auch um die muss ich mich nicht bücken,
überall kommen sie, immer wieder woanders, immer wieder neu.
Ein Herz aus Vergissmeinnicht, dazu eine Rose -
gefunden in burda 5/1997, gschwind gestickt, genäht und bald verschenkt.
Auch das macht Freude.
Mir und ihr.
Zum Schluss das Maienlied, das für mich alles zusammenfasst, was es zu sagen gibt;
Staunen am Schönen, Aushalten des Schweren, Lösendes Singen im Traurigen.
Jahr für Jahr bin ich Martin Behm dankbar, der diese Verse vor über 400 Jahren geschrieben hat!
Auch in dem Jahr, in dem ich ausgerechnet im Mai besonders Schweres zu tragen hatte...

Wie lieblich ist der Maien aus lauter Gottesgüt.
Des sich die Menschen freuen, weil alles grün und blüht.
Die Tier sieht man jetzt springen mit Lust auf grüner Weid,
die Vöglein hört man singen, die loben Gott mit Freud.

Herr, dir sei Lob und Ehre für solche Gaben dein.
Die Blüt zur Frucht vermehre, lass sie ersprießlich sein.
Es steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß.
Drum wollst du von uns wenden Mehltau, Frost, Reif und Schloß.

Herr, lass die Sonne blicken ins finstre Herze mein,
damit sich's möge schicken fröhlich im Geist zu sein,
die größte Lust zu haben allein an deinem Wort
das mich im Kreuz kann laben und weist des Himmels Pfort.

Mein Arbeit hilf vollbringen zu Lob dem Namen dein
und lass mir wohl gelingen im Geist fruchtbar zu sein.
Die Blümlein lass aufgehen von Tugend mancherlei
damit ich mög bestehen und nicht verwerflich sei.

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Wie lieblich ist der Maien - 1. Teil...

Da ich anscheinend nur 4 Bilder gleichzeitig hochladen kann, hier der erste Teil:
Auch bei uns im Süden scheint endlich wieder die Sonne,
vom noch etwas diesigen Himmel - bestes Wanderwetter also!
Wie es sich für einen 1. Mai gehört.
Und ein rechter Schwabe und eine rechte Schwäbin zieht es da auf die Alb!
Neidlinger Tal - Reußenstein -
Neidlinger Wasserfälle - eine wunderbare Traufwanderung, Kurve um Kurve, Meter um Meter,
Grün um Grün, frühlingsfrisch...
... durchatmend, staunend, da, wo ich am liebsten bin: im Wald!
Posted by Picasa

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