Samstag, 31. März 2012

107 g Reste werden zu 3 Paar Socken....

... keinen ganz großen und ganz langen natürlich.
Obwohl es draußen wieder kalt und grau ist, wird der Frühling doch kommen.
Da sind Sneakers gefragt.
Zunächst die etwas Harmonischeren (rechts im Bild zu sehen)
entstanden aus einem Rest Drachenwolle "Traumreise Esfahan" und einem Rest Dornröschenwolle "Alles hat zwei Seiten". Pink und Lila ergänzen sich in kleinen Streifen.
Damit waren die ersten 41 g für Größe 39 verbraucht.
Aus dem Rest von den den Resten und einem weiteren Rest (Pandora, "Bunte Färbung") ergaben sich weitere  39g für ein zweites Paar, ergänzt durch 2 g eines noch vollständigen Knäuels Drachenwolle für die Spitzen.
Und schließlich Babysocken:
Aus dem Rest vom Drachen im Sack Januar 2012 reichten 25 g für diese kleinen, feinen Babysocken.
Da soll eine kleine Kollektion zum Verschenken entstehen.


Und zum Schluss noch ein Bild, über dessen Inhalt ich mich sehr freue.
Im vergangenen Sommer habe ich auf diesen Granitfelsen vor Helsinki ganz vorsichtig eines der dort im Kargen wachsenden Gewächse abgenommen und zuhause in ein Töpfchen gepflanzt. Und siehe da, es hat den Winter  sehr gut überstanden, treibt aus, wächst und erobert den ganzen Topf. Mal sehen, was daraus wird.

Mittwoch, 28. März 2012

Sorry, ich brauche sie doch....

... die "Kein Roboter"- Abfrage.
Auch ich finde das Lesen und  Eingeben dieser Schriftzeichen äußerst lästig.
Deshalb habe ich versuchsweise meine Einstellungen so verändert, dass beim Kommentieren nicht mehr
abgefragt wird.
Seither landet sehr viel Spamkommentar in den Formularen. Der Spamfilter fängt das zwar ab, aber ich will das trotzdem nicht, zumal es ausschließlich Links sind, die zu irgendwelchen Schwachsinn und Schlimmerem führen.
Deshalb: Leider müsst ihr, wenn ihr kommentieren mögt, wieder beweisen, dass ihr keine Roboter seid.

Es wäre auch sehr nett, wenn ein oder zwei  von euch lieben Leserinnen einen kurzen Kommentar zu diesem Post schreiben würdet, in dem ihr mir mitteilt, ob die Änderung funktioniert habt, ihr die Zeichen also wieder eingeben müsst. Ich sehe das nämlich nicht.
Dafür und für die Geduld und vor allem für alle eure Kommentare und auch die kommentarlosen Besuche und das Interesse hier danke ich Euch sehr.

Dienstag, 27. März 2012

Und wieder eine Jacke....

... aber diesmal ganz klein,
für ein erwartetes Frühsommerbaby - leiuchtende Sommerfarben.
Der Schnitt, die Anleitung - ausgefallen, aber ganz einfach:
Phazelias Mitered Baby Jacket (Kaufanleitung via Ravelry).

Statt Sockenwolle oder Sockenwollreste habe ich eine etwas dickere Wolle verwendet:
Drachenwolle Merino hochfein (100 % Merino) in Südseefarben.
Das war der Drache im Sack vom Februar 2010: Türkis - Grün - Gelb und Orange.
Gut, dass es diesen Strang nicht mit 100g Gewicht gab, sondern mit ca. 130 g:
Zunächst schien die Wolle ewig zu reichen, vielleicht sogar Babyschuhe oder Mütze noch möglich;
aber dann, als die Ärmel und das eine Vorderteil fertig waren, ja, dann wurde es richtig spannend.
Auf den I-Cord als Abschlusskante habe ich verzichten und ganz einfach mit einer Reihe fester Maschen umhäkelt und auch gleich die zwei Knopfschlaufen einbezogen.
Es blieben ca. 30 cm Faden übrig. Das reichte zum Annähen der zwei Knöpfe.
Hier noch einmal die Daten:
- Phazelias Mitered Baby Jacket, Größe M
- 128 g Drachenwolle Merino Hochfein, Drache im Sack Februar 2010 - Südseefarben
- Nadeln Nr. 3

Montag, 26. März 2012

Mein Schnecken-Gärtle

Ein Garten muss - so meine ich - ein Raum für Entdeckungen sein. Immer wieder. Kleines, manchmal auch Großes. Strahlendes und Unscheinbares. Ich liebe die kleinen Rundgänge durch den Garten, Gehen, Schauen, Suchen, den Blick nach unten. Oft stelle ich am Morgen die Schultasche auf der Haustreppe noch einmal ab und gehe ganz geschwind durch den Garten. Oder dasselbe mit dem gefüllten Einkaufskorb beim Heimkommen.
In den letzten Tagen allerdings habe ich nicht nur geschaut, sondern auch viel gearbeitet, weggeräumt, ausgeputzt, abgeschnitten.
Unter dem dürren Laub fand sich so manches, alte Tannenzweige, vom Balkon herabgeweht, der eine oder andere Müll von der Straße, aber auch viele Schneckenhäuser. Kleine und Große, solche mit Schnecken,
aber auch leere Häuser. Die kleinen Lebendigen habe ich in ein Gefäss gesammelt und weit weg auf eine Weise getragen. Sollen sie sich dort das frische Gras schmecken lassen. Gerne.

Auch die leeren habe ich gesammelt und damit dieses Schneckengärtle auf der Haustreppe angelegt; einfach in einen Topf mit blühenden hellen Narzissen.
Über was lässt sich mehr staunen? Über die Schönheit der Blüten, das frische Grün der Blätter oder die so unterschiedlichen Farben und Formen und Windungen dieser Häusle...
Eines gefällt mir ganz besonders gut, so harmonisch in Farbe und Maserung.
Ganz hinten im Beerengebüsch an und in der löchrigen kleinen Mauer zum Nachbarn fanden sich zwei große Schneckenhäuser mit noch intaktem Überwinterungsdeckel.

Ich habe beide vorsichtig auf eine gute wieder zu findende Stelle auf der Mauer gesetzt - einen Tag später beim Nachschauen entdeckte ich dieses:
eine schlüpfende Schnecke, die sich langsam und sicher sehr angestrengt am Deckel vorbei aus dem Haus schob, den Deckel immer mehr zur Seite schob - mir die Gelegenheit bot, das genau zu betrachten, den festen Kalk, die dünne gallertartige, aber feste Innenhaut, die dünne Schicht auf der Schnecke selbst.
Immer wieder haben wir geschaut; bald war die Schnecke frei. Der Deckel liegt immer noch im Gebüsch;
auf der Mauer liegt das zweite Haus. Der Deckel ist immer noch fest verschlossen. Ob sie noch lebt, sich
befreien kann aus Enge und Starre? Wir werden sehen.

Auch gestern, beim sonntäglichen Wandern, habe ich Neues entdeckt: Blüten wie bei den Scilla, auch solche Blätter, aber nicht Blau, sondern Gelb: der Wiesengoldstern  - so wurde ich belehrt. Ganz wunderbar.

Donnerstag, 22. März 2012

Frühlingshüte gefällig?

Der alte Tirolerhut aus dem Nähkästchen der Schwiegereltern?
Oder der wunderbar romantische aus meiner neuesten Produktion?

- 28 g Catania BW Multicolor
- Anleitung von Ulla
- Besonderheit: Auch ein "Hut" für den Fingerhut?
Oder der Fingerhut mit der schottischen Distel, gekauft im Frühjahr 2006 in Fort William?
Oder alle miteinander?
Das Wetter jedenfalls macht Lust auf "Mehr" - Frühling, Hüte, Kaffee, Häkeln, Balkon, Garten... und noch viel mehr.... auf jedenfall: "Raus" -
und zuvor noch ein ganz klein wenig Arbeit am Schreibtisch - bei offenem Fenster und Blick nach Draußen!
Genießt den Tag!

Mittwoch, 21. März 2012

Tag-und Nachtgleiche

Heute früh, als ich um halb sieben aus dem Haus ging, schob sich die Sonne im Osten gerade über den
Horizont.
Genau 12 Stunden später geht sie unter ... ganz im Westen:
Immer wieder neu, immer wieder faszinierend,
immer wieder mein Lieblingslied, wenigstens der eine Vers:
Kaum ist die Sonne uns entschwunden,
weckt ferne Menschen schon ihr Lauf,
und herrlich neu steigt  alle Stunden die Kunde deiner Wunder auf....

Das "W" im Geo-ABC....

So langsam nähert sich das Geo-ABC seinem Ende.
Deshalb greife ich heute tief hinein ins Fotoalbum, zurück in meine Anfangsjahre der digitalen Fotografie.
2007 - zweimal zu einer kurzen Reise in Wien; zwei verschiedenen Reisebegleiterinnen; zwei verschiedenen
Jahreszeiten - aber hier ähnliche Motive:
Schloss Schönbrunn im nebligen Februar...
und im warmen August....
Was wird noch folgen: X? Y? Auf jeden Fall das Z! Und auch das O muss noch nachgereicht werden!

Dienstag, 20. März 2012

Deutlich rustikaler...

... ist dieses Paar Sneakers.
 Es besteht aus fünferlei Resten; der an der Ferse ist etwas dicker, was die Ferse auch gleich verstärkt;
das Sockenpaar wird auf diese Weise auch wenige Gramm schwerer: 51g sind es, ebenfalls Gr. 45.
Der Frühling kann kommen!

Montag, 19. März 2012

Sneakers...

Obwohl es in der Zwischenzeit wieder "einen Kittel kälter" ist,
habe ich die Sneakers-Stricksaison eröffnet. Der Frühling wird sich nicht aufhalten lassen.
Hier nun das 1. Paar:
gestrickt aus 48 g Regia, wunderbar weich, aus einem kleinen Paket mit Einzelknäuel aus dem Fabrikverkauf,
Gr. 45 - und hier stimmt auch die Farbe.
Viel, viel schöner als die Socken ist allerdings dieses Schneckenhaus, das ich am Samstag beim Aufräumen im
Garten unter dürrem Laub gefunden habe -
ein Kunstwerk der Natur!

Sonntag, 18. März 2012

Jahreszeiten... und ihre Bilder

Drei oder vielleicht auch vier Motive möchte ich dieses Jahr beobachten und festhalten;
alle am häufig begangenen Weg....
Zuerst die Feldhütte....
dann die Alte Eiche...
und das Wasserloch im tiefen Wald.....
Letzteres habe ich hier schon gezeigt; damals noch starr und vereist.

Samstag, 17. März 2012

Es geht weiter: GRÜNE Socken!

Mit grünen Socken geht es weiter!
Endlich: Mal wieder Socken!
Verschiedene Grüntöne, ein bisschen Blau, ein bisschen Creme...
gefärbt auf Flamé -Sockenwolle in der Drachenwollhöhle, der Drache im Sack (ein Unikat) vom Februar...
dazu das Schafpatenmuster von Frau Küstensocke; ganz einfach zu strickendes Halbpatent -
damit war jede Masche vom Anschlag bis zum Abketten ein Genuss!

Die Flamé-Wolle mag ich einfach sehr, sie ist schön weich und rund im Faden; sollte aber in den Wollwaschgang.
Verbrauch: 70g
Größe: 39
Mit diesen Socken habe ich die Freiluft-Stricksaison begonnen; viel, viel Wäsche gewaschen und getrocknet;
und auch so einiges an Dürrem und Braunem im Garten beseitigt.  Jetzt trübt es sich schon wieder ein, mal sehen, wie es wird. Immerhin - auch die ersten Sneakers fanden sich im Wäschekorb, so dass ich beschlossen habe, auch die Sneakers-Stricksaison zu eröffnen, zumal da die Vorräte nicht allzu üppig sind.
Ich schließe mit einem Dank für die vielen, vielen Kommentare zu meiner grünen Strickjacke - ich trage sie mit Genuss, fast täglich. Euch allen einen schönen Frühlingssonntag.

Dienstag, 13. März 2012

Gnarled Oak Cardigan

... heißt das Muster dieser feinen Jacke, mit der ich seit zwei Wochen gegen das Grau anstricke.
Nun ist sie fertig, sitzt und passt und wurde heute schon getragen.
Fein und leicht: nur 315!!!! g schwer.
Trotzdem wärmt sie ganz wunderbar. Das macht die Wolle:
Rowan Heritage Fine Tweed mit einer LL von 360m/100g;
gestrickt mit Nadeln 3,5

Zur Wolle: unregelmäßig von breiten unverdrehten Stücken geht es immer wieder auch zu ganz dünnen
Passagen. Schnellstricken geht nicht. Auch einiges an Handcreme habe ich verbraucht, weil die Wolle die Hände ganz schön aufgeraut hat. Aber sei es drum: Nun, nach dem Waschen ist die Jacke wunderbar weich
und leicht, trägt nicht auf und wärmt doch.
Und das Grün? Ein ganz fantastisches Frühlingsgrün mit vielen gelben, blauen, türkisen Punkten und auch einigen dunkelgrauen Einsprengseln. Tweed eben. Ab hier stimmt auf den Fotos auch die Farbe.
Die Anleitung stammt aus dem Buch: Coastal Knits.
Zwei sehr gute amerikanische Designerinnen, Hannah Fettig und Alana Dakos haben sich zusammengetan und ein gemeinsames Buch veröffentlicht, das auch von seiner Gestaltung und seinen Fotografien her gesehen eine Augenweide ist. Die Anleitung selber ist überaus gründlich, Schnittzeichnung, Vermaßung sowohl in Inch als auch in Zentimetern.Dieses Muster stammt von Alanka.
Das Abwandeln mithilfe Maschenprobe, Anlegen und Berechnen ging vorzüglich.
Rücken und Vorderteile werden gemeinsam auf dem langen Seil gestrickt, alles glatt rechts. Das erfordert doch Geduld, aber die Biathlon-WM hat ja sehr gut dazu gepasst. So gerade zwei Wochen.
Am Ende dann, nach den auf dem Nadelspiel gestrickten Ärmeln - die Rundpasse mit dem Eichenblatt-Muster, das der Jacke seinen Namen gab. Wieder war die Anleitung vorzüglich, aber die zwei Reihen, in denen die Blätter geformt wurden, die hatten es in sich. Für die erste habe ich das ganze Massenstart-Rennen der Frauen gebraucht. Für 1 einzige Reihe!
Aber alles ging ganz wunderbar. Der Tweed "verwäscht" die Musterstruktur, aber das ist eben Tweed.
Mit einem glatten Garn wird die Jacke sicher auch sehr schön.
Nur der Ausschnitt hätte etwas höher sein dürfen, aber das mag an meiner Schulterform liegen.
Für die Knöpfe habe ich in den Tiefen meiner Knopfschachtel gekramt (was da ist, soll, wenn es gut ist, doch auch verwertet werden), verschiedene Modelle fanden sich, aber nie mit genügend Exemplaren - und so habe ich mich einfach entschlossen, das 3 mal 2 auch 6 ergibt. Das ist jetzt einfach so gewollt.
Und so hoffe ich nun einfach, dass dieses Grün auch das andere Grün anlockt - draußen im Wald und auf den Wiesen, und auch an der alten Eiche hinten am Weg.
Die zeige ich bald einmal.... und bis dahin hol ich mir das Grün ins Haus! Und stricke wieder: Grün!

Montag, 12. März 2012

Im Scilla-Wald....

... ist es noch ganz winterlich und kahl.
Wie jedes Jahr zieht es mich, wenn der Frühling so langsam kommt, dorthin. Diese Sehnsucht ist wohl vererbt. Auf dem Weg dahin fand sich noch kein grünes Hälmchen, nur graues, dürres Laub;
dann die allererste Bärlauchspitze - und schließlich waren sie zu sehen:
Vereinzelt nur, meist knospig, ganz wenig schon geöffnet.

Auch sie warten auf Sonne und warme Tage und linde Lüftchen...
dann gehen wir noch mal hin...
Ach, übrigens - ich stricke noch. Aber größere Werke dauern; immerhin 315 g sind nun fertig gestrickt und
trocknen vor sich hin... in frühlingsgrün!

Mittwoch, 7. März 2012

V wie Vella, Vattiz, Vignogn, Vrin...oder einfach: VAL LUMNEZIA

Das Val Lumnezia ist ein Seitental des Vorderrheintales im Schweizer Kanton Graubünden.
Seit vielen Jahren machen wir dort immer wieder Urlaub, Wanderurlaub.
Wie Perlen auf einer Schnur reihen sich die Orte am oberen Hang des nach Süden gerichteten Tales auf:
Vella, Vattiz, Vignogn ... bis nach hinten, nach Vrin.
Zum Programm gehört immer eine Wanderung von Vella nach Vrin. Zurück geht es dann mit dem Postbus,der stündlich fährt. Am schönsten ist es diese Wanderung kurz vor 11 Uhr in Vella zu beginnen, denn
dann setzen all die vielen Kapellen und Kirchen und Kirchlein zwischen Vella und Vignogn mit dem Geläut ein, eine nach der anderen, jede mit ihren eigenen Ton.Und wir lauschen beim langsamen Gehen auf dem
schönen Panoramaweg oberhalb der Hangstraße....
Hinten in Vrin wird es dann eng, die Berge sind sehr nah,
die alte Dorfsubstanz sehr gut erhalten,
auch die Kirche mit dem Beinhaus, das seit altersher dazu gehört.

Es ist eine ganz eigene Stimmung, dort ganz hinten in Vrin, im Val Lumnezia, dem Tal des Lichtes....
Und hinter Vrin? Ja, da geht es hoch auf die Greina, über den Pass Diesrut; und hinter der Greina kann,
wer will, hinunter ins Tessin. Eine ganz wunderbare Zweitageswanderung in eine stille, einsame Landschaft
mit nahezu arktischem Charakter. Wir sind das gegangen, vor 10 Jahren, als Wanderung hinein in meine
40er Jahre. Das wäre eine andere Geschichte ... aber leider haben wir damals noch nicht digital fotografiert...

Donnerstag, 1. März 2012

Ein Gottesdienst geht um die Welt...

Seit diesem Jahr beginnt jeder neue Tag in Samoa - von dort und aus anderen Ländern, Inseln, kleinen und größeren geht er aus, wie immer am 1. Freitag im März, 
dieser ganz besondere Gottesdienst und nimmt seinen Lauf, einmal um die ganze Welt, von Ost nach West, und auch im Norden und Süden feiern ihn viele Frauen, aus vielen christlichen Gemeinschaften und Konfessionen.
Sie überwinden Grenzen und schließen sich zusammen im Gebet an den einen Gott.
Frauen wissen um die Kraft und Stärke des Gebets, des SichZusammenschließens - miteinander und 
mit der Kraft, die größer ist als all unser Wissen und all unsere Vernunft; 
mit der Kraft, die wir Gott nennen, Gott, den Heiligen Geist, die Heilige Geistkraft.
Jedes Jahr bereiten Frauen aus einem anderen Land diesen Gottesdienst vor. Sie legen das Thema fest,
komponieren neue Lieder oder wählen Bewährte und Vertraute. Sie arbeiten mit der Bibel, suchen die Sprache derer, die ihre Gotteserfahrung in Worte gefasst haben, vor 2000 Jahren und einigen mehr.
Sie finden sich wieder in diesen alten Worten, ihr Leben, ihre Freuden, ihre Sorgen, ihre Träume und Nöte, ihren Dank, ihre Klagen - und formulieren diese neu in Gebeten, die uns einladen zum mitsprechen.

Steht auf für Gerechtigkeit - rufen uns in diesem Jahr die Frauen Malaysias zu; weit im Fernen Osten, ein Land, in dem der Islam Staatsreligion ist und die Mehrheit diesem Glauben angehört; ein Land, das aber auch vielen anderen Religionen Raum und Heimat bietet; ein Land, in dem Menschen, viele Menschen offen und bereit sind, die Grenzen zwischen Religionen zu überschreiten, einander wahrzunehmen, respektvoll achtend, einander einladend. So ist es Brauch, die Nachbarn zu besuchen oder einzuladen (je nachdem von welcher Seite aus es gesehen wird), wenn ein religiöses Fest ist, auch über die Grenzen der Religion hinweg. Feiern
Christen die Geburt Christi, freuen sich auch Muslime. Und beide besuchen die hinduistischen Nachbarn an deren Festen.
Freilich, es gibt auch Ungerechtigkeit in Malaysia, ungerechte Lebens-und Arbeitsbedingungen; Billiglohnland,
wenig Schutz für Arbeitskräfte sei nur ein Beispiel. Gerade Frauen haben es oft schwer.
Steht auf für Gerechtigkeit - nehmt wahr, benennt, ermutigt zu Veränderung, auch uns hier und heute.
We shall overcome - das werden wir singen - morgen, am 1. Freitag im März, überall auf der Welt,
einmal um den Erdball - vielleicht auch in eurer Stadt. Morgen Abend, in einer der vielen christlichen
Gemeinden.
Ich freue mich darauf! Auf diesen ganz besonderen Tag, einmal im Jahr, immer am 1. Freitag im März!
Hier findet ihr noch mehr Informationen; auch zu dem Bild, das dieses Jahr die Feier prägt.
Es stammt von der Künstlerin Hanna Cheriyan Varghese und trägt den Titel "Justice" (Gerechtigkeit).
(Die Rechte für dieses Bild liegen beim Deutschen Komitee e.V. für den Weltgebetstag der Frauen)

Und wie immer freue ich mich auf DAS Weltgebetstagslied:


Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder, auch sie, o Herr, ist deine Zeit.
Dich priesen unsere Morgenlieder, dir sei die Stille nun geweiht.
Wie über Länder, über Meere, der Morgen ewig weiterzieht, tönt stets ein Lied
zu deiner Ehre, dein Lob, vor dem der Schatten flieht.
Kaum ist die Sonne uns entschwunden, weckt ferne Menschen schon ihr Lauf,
und herrlich neu steigt alle Stunden die Kunde deiner Wunder auf.
So mögen Erdenreiche fallen, dein Reich, Herr, steht in Ewigkeit, und wächst und wächst
bis endlich allen das Herz zu deinem Dienst bereit.
(K.A.Höppel,1958)

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