Dienstag, 31. Januar 2012

Das war ... der JANUAR

Eine kleine Zusammenfassung - weil das Blog ja auch ein Tagebuch ist - für mich - als Gedächtnisstütze und zum Nachschauen.
 Ohne die missratene Jacke: 9 kleine Werke, die meisten verschenkt; am genussreichsten sicher die
Handschuhe...

Montag, 30. Januar 2012

Die Hühnerleiter ...

...."rauf und runter" strickte sich dieses Sockenpaar.
Hühnerleiter heißt ein löchriges Sockenmuster, leiterartig eben, wie es Art der Hühnerleiter ist.
Da ich es aber nicht so löchrig mag, zumal im Winter, zumal dort, wohin die Socken reisen, dreiviertel Jahr
Winter ist und (fast) ein Vierteljahr kalt..., habe ich alle Umschläge einfach verschränkt abgestrickt,
und somit die "Leitersprossen" wieder verschlossen.
 Das Ergebnis gefällt mir sehr; das Muster ist eingängig und geht recht flüssig zu stricken, auch bei verschränkten Maschen.
Und hier nochmal alles zusammengefasst:
54 g handgefärbte Sockenwolle in rosa-Tönen
Nadeln: 2,75 mm
Muster: Hühnerleiter 
Größe: 36 (d.h. bei mir 42 Reihen von der Fersenwand bis zum Spitzenbeginn)
 Und zum Schluss in eigener Sache:
Ich bedanke mich sehr für die vielen Kommentare zu den letzten Beiträgen - und auch für evtl. Kommentare zu diesem, schon jetzt. Meist habe ich in den letzten Tagen nicht geantwortet, auch wenn es von der Absenderangabe her über mein mail-Programm möglich gewesen wäre. Die nächsten Tage werde ich es wohl auch nicht schaffen. Diese Woche ist ein strenges Arbeitsprogramm, letzte Woche war es auch schon so;
und den "Grauen Sonntag" - anders lässt er sich wohl wirklich nicht bezeichnen - habe ich gestern gut genützt,
Waldspaziergang, Kochen, Essen - und dann ein langer, wunderbarer Mittagsschlaf! 
Deshalb hier nochmal: Danke für alle Kommentare, ich freue mich immer sehr. 

Samstag, 28. Januar 2012

Schottisches Hochland.... das "S" im Geo-ABC

Ins Schottische Hochland, auf den WestHighlandWay führt und erinnert mich das "S" im Geographie-ABC -
10 Tage Wandern, von Süd nach Nord, liebliche Hügel, Ginster, Lämmer, 2 Tage entlang des Loch Lomond,
der Weg zum Teil "rough", dann ins Hochland, übers Ranoch Moor, die Teufelsleiter und letztlich hinab nach
Fort William, schon fast am Atlantik.
Ein Naturerlebnis der ganz besonderen Art:

Das Glitzern des Wassers, das Jagen oder langsame Treiben der

Wolken,
Einsamkeit, lange Wege, immer wieder die Blick auf das Kleine am Wegesrand
oder auf die Dramatik am Himmel....

eine ganz besondere Osterandacht hoch über dem See... einige Jahre ist es her, aber immer noch nah.
Nun bin beim Geo-ABC wieder auf dem Laufenden, und kann am 7.2. ganz pünktlich zum T führen.

Freitag, 27. Januar 2012

Türkis und Schwarz....

... doppelt genommene Soft Merino von Wolle-Rödel... drei Knäuel in zwei Farben...
....Häkelnadel Nr. 5
....4 Luftmaschen zum Ring
....Reihe für Reihe erweitert auf am Ende 66 Stäbchen
....gezittert, ob die Wolle reicht (denn Nachschub gibt es in der Wolle-Rödel-Losen Provinz nicht so leicht...)
....ingesamt dreimal fast alles geribbelt...
....und dann war es doch gut. Lang genug, Wolle gereicht, dem Probeträger gepasst ....
und heute wird sie verschenkt, die Mütze. Und gefällt. Hoffentlich.



Nur der Bommel stammt nicht aus meiner Werkstatt. Denn damals, vor über 30 Jahren, nach einer Jungschar-Bastel-Aktion mit Vögelchen für die Senioren (zwei Bommel in unterschiedlicher Größe, ein Schnabel aus Papier, darin ein Bibelspruch) habe ich mir geschworen: Nie wieder Bommel! Nie!
Gut, dass frau Kinder hat, die dann einspringen, wenn sie versagt oder gleich gar nicht will.

Dienstag, 24. Januar 2012

Blathnat.... oder Anstricken gegen das Grau...

Blathnat - ist gälisch und heißt "kleine Blumen".
Blathnat - ist auch der Titel einer Mystery-Socken-Anleitung, die pünktlich zum Neuen Jahr mit dem "geheimnisvollen Bündchen" begonnen und seit letzten Sonntag vollständig erschienen ist.

Im Vorgriff auf den Frühling (mindestens!) habe ich eine der schönen Traumreise-Färbungen der Drachenwolle gewählt: die Reise nach Esfahan, das im Iran liegt, wo so viele wunderbare Rosen blühen.
Blathnat - das ist tatsächlich kein wärmendes Wintermuster, sondern voller Löcher und Umschläge, die Blätter und Blütenknospen ergeben. Kleine Blumen eben.
Überall sprießen sie auf, ziehen sich dahin, schon im Bündchen, über Schaft und Ferse, bis vor in die Spitze.
Eine gut beschriebene Anleitung, die sich wunderbar und gut stricken ließ. Mal sehen, wie sich die leichten
(60g nur, weil der Schaft recht kurz ist) und luftigen Socken tragen. Im Frühling.

Die nächsten Socken werden nocheinmal winterlich, tweedig, zöpfig....

Montag, 23. Januar 2012

Senfgelb oder Helloliv?


... ist die Farbe dieses wunderbar weichen Tuches. So leicht lässt sich das gar nicht entscheiden, fotografieren schon gar nicht.
Je nach Licht changiert das Tuch.
Der Faden besteht aus zwei Fäden, einem stabilen, weichen, flauschigen Faden in Gelb  (so sage ich jetzt einfach mal...) und einem dünnen braunen Faden.
Es ist eine von Ewas Bärenwolle, die ich bekanntermaßen so sehr mag.
Das Muster ist einfach, eingängig und einfach wunderschön.  Frau Beerentöne  hat es entworfen, getestet und
kostenlos zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!  Der wiederholende Rapport geht nur über 9 Maschen, deren Struktur sich auch ganz einfach erkennen lässt. So macht auch das Einfügen des Musters in die Randzunahmen keine Mühe.
Durch die schnelle Zunahme wird das Tuch schön breit, gerundet und liegt sehr schön. Es ist lang genug, dass die Zipfel schön drapiert und gesteckt werden können. Manche Variante des Tragens bietet sich an.
Die Maße: Breiteste Stelle: 42 cm
                 Länge Innenkante: 170 cm; Länge Außenkante: 270 cm. Und auch die Farbe ist hier gut getroffen.
Mit 101 g ist es wunderbar leicht und trotzdem wärmend,
was leider wieder sehr benötigt wird - denn draußen regnet es schon wieder und dazu ist es einfach unangenehm kalt.

Samstag, 21. Januar 2012

R... wie ..... RAUBER

Und weiter geht es im Geo-ABC:
R - wie Rauber.
Der Rauber ist eine Ruine am Nordrand der Schwäbischen Alb. Die Ruine einer alten Raubritterburg sitzt
wie viele alte Burgen auf Felsen, in deren Nachbarschaft oder darunter in sehr grauer Vorzeit ein Vulkan Feuer und Asche spuckte.
In schon etwas deutlicher erkennbaren Jahren hausten auf dem Rauber, wie der Name es sagt, die Räuber.
Alles historisch Gesicherte lässt sich hier nachlesen ... ebenso Tipps zu schönen Ausflügen am Fuße und am
Nordrand der Schwäbischen Alb südlich von Kirchheim.

Heute bietet die zum Erhalt gesicherte Ruine einen schönen Platz zum Rasten und einen weiten Blick ins Land,
einen Blick aus dem Dunkel ins helle Licht, hinunter ins Tal oder hinüber zum Breitenstein.

Die Sage spricht vom Dunkel, von Unrecht, Streit und Zorn, von Gram und Sorge. Sie weiß von drei räuberischen Brüdern, die die Menschen plagten und auch untereinander rechte Streithammel waren. Der eine hauste auf dem Rauber, der andere unweit davon auf der Diepoldsburg und der dritte ein klein wenig weiter auf den Wielandsteinen.  Am höchsten jedoch thronte die Mutter, die gute Sybille von der Teck, die sich sorgte und grämte um diese missratenen Söhne und es schließlich nicht mehr mitansehen konnte.
Aber das ist eine andere Geschichte.

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