Donnerstag, 11. Februar 2016

Block of the Month - Februar

Im Februar gibt es zwei Blöcke.

Die habe ich heute genäht, problemlos, weitgehend ohne Papiernähen.
Alles passt und sitzt. Einen weiteren, farblich passenden Stoff habe ich dazugenommen.
Im März erscheint der nächste Block, aber bis dahin ist ja noch viel Zeit.
Ob das Grün der Hauptstoff bleibt? Dann müsste ich evtl. zukaufen oder einfach variieren.

Dienstag, 9. Februar 2016

Genäht: Eine Hüfttasche...

.... für Reisen, zur Sicherheit, unter Jacke oder Mantel
.... oder für den Spaziergang, Sport oder ähnliches...
oder einfach so.
Statt Ausstellung und Großstadt gönnte ich mir heute einen Nähtag.
Das Wetter lockte nicht und auf Faschingsumzug und gesperrte Straßen in der Nähe des Museums hatte ich auch keine Lust.
Also Nähen. Ich hab mich erst einmal ein bisschen eingelesen, nochmal Ideen gesammelt und dann per Zufall das E-Book von Schnabelina zur "Hipbag"
entdeckt.
Da kann ich nur sagen: Chapeau und Merci!
Ein E-Book über 80 Seiten, bebildert, genauestens erklärt, Schritt für Schritt,
viele Details und Varianten und Möglichkeiten, für mich fast zu viel,
dazu ein ganz hervorragender Schnitt, der ratzfatz ausgeschnitten war -
und das alles FREE, KOSTENLOS! Vielen Dank!

Nun, ich habe mich eingelesen, die passenden Stoffe zurecht gesucht
(Reste vom schon mehrfach gezeigten Elefantenstoff sowie vom Giraffenstoff), auch die richtige Vlieseline fand sich, dann habe ich losgelegt, schön langsam und mit Bedacht.
Zwei eingeschnittene Reissverschlusstaschen - das ging viel besser als ich
befürchtete.
Der kleine grüne Reißverschluss für die kleine Innentasche ist Meterware - und auch das Aufziehen des Schiebers funktionierte tadellos. Frau muss nur die richtige Bewegung an der  richtigen Stelle machen... wie meist im Leben.

Ein bisschen Schnickschnack mit dem "Webband" - eigentlich das Kantenband des Giraffenstoffes aus Weimar, mit ein bisschen Stoff dran, den ich umgefaltet habe und einfach angenäht.
Fürs Gurtband und den Schnallenverschluss musste ich dann doch noch in die Kreisstadt fahren; fürchtete unterwegs schon, das Fachgeschäft hätte faschingshalber geschlossen; aber es war offen und ich bekam das, wonach ich
fragte. Aber leider keinen Schieber zum Verschluss; ich habe nicht danach gefragt, und wusste auch nicht, dass ich den noch gebraucht hätte.
Die Lösung mit dem Ring aus Gurtband brachte das gewünschte Ergebnis, nämlich die Größenfixierung, leider nicht - und eigentlich würde ich das Teil morgen gerne zur Post bringen...
Mal sehen. Immerhin, ich bin zufrieden, es hat Spaß gemacht und (fast) alles hat gut geklappt.


Und jetzt noch das Wetter:
Die Kaltfront ist da, der Schneeregen kracht aufs Dachfenster,
der Wind jault,
und ich meine, es hat auch gedonnert....






Montag, 8. Februar 2016

Nähen auf Papier.....

.... sehr, sehr ungewohnt!
Ich möchte ja seit langem wieder mehr an der Nähmaschine arbeiten; Taschen,
Patchwork, auch wieder mal Kleidungsstücke. Früher konnte ich viel mehr; die Fähigkeiten lassen schnell nach und ich meine, sie sind auch nicht so einfach zu aktivieren wie beim Häkeln oder Stricken.
Ein bisschen Technik lernen, beim Patchworken, so zum Einstieg.
Deshalb habe ich mich im Januar bei dem Jahresprojekt angemeldet, das ihr in der Seitenleiste verlinkt seht ("BOM" = block of the month); jeden Monat ein bis
zwei Stücke, am Oktober dann die Fertigstellen.
Heute habe ich mich dann drangewagt. Das ist das Ergebnis:
 Methodisch neu ist vor allem, dass hier auf Papier genäht wird.
Heute nachmittag habe ich mich nun dran gemacht.
Sicher ist der vorliegende Block der einfachste der ganzen Aktion;
aber einfach einfach war das gar nicht. Ungewohnt.
Ich bin auch noch nicht ganz überzeugt von der Sache; ob genaues Zuschneiden und exaktes Zusammennähen mit Hilfe des Nähfußes nicht doch besser ist....
Die 4 Quadrate habe ich dann tatsächlich klassisch zusammengenäht.

Ich weiß es noch nicht; ich versuche dran zu bleiben; für Februar gibt es bereits
die beiden kostenlosen Blöcke; ich werde üben.

Für fachfraulichen Rat (und Zuspruch ?) bin ich sehr, sehr dankbar!!!!!
Auf jeden Fall will ich mich in diesen Ferien noch an eine Tasche wagen,
die Arya von Frau Machwerk wahrscheinlich, der Schnitt liegt schon lange ausgedruckt da. Die Sixta hätte ich auch und die Ewa wäre ebenfalls reizvoll.
Zum Wiederreinkommen täte es auch ein einfaches kleines Täschchen, für Krimskrams oder etwas größer, so wie die vom Töchterlein vielgenutzte Elefantenkosmetiktasche......
Liebe Taschennäherinnen - ich bewundere euch und eure Werke so sehr!
Das will ich auch mal können und machen! Möglichst bald!

Morgen fahre ich aber, wenn es draußen nicht gar so stürmt und sauigelt,  erst mal in die Landeshauptstadt, ins Alte Schloss und besuche dort den Herzog Christoph, solange er dort noch/wieder "residiert" - eigentlich fast eine Pflichtveranstaltung (immerhin bin ich Theologin, Mitglied im Verein für württembergische Kirchengeschichte und Mutter eines Christoph...)

Die "Oscars"....

... nein, nicht die in Hollywood,
sondern die im Land der Wolle und der Nadeln....
passen perfekt an kleine Babyfüße.

Der Bändel verhindert das Wegstrampeln - und alles bleibt da,
wo es hingehört. Warme Schuhe für kleine Füße! Oscarverdächtig!

Gestrickt aus einem Rest Regia, ca. 25 g

Sonntag, 7. Februar 2016

Narzissen blühen bei mir noch keine.....

.... anders als bei Frau Amselgesang. Aber sie lebt ja im Unterland, wo alles
früher dran ist und wo es sowieso milder ist, denn dort wächst der gute Württemberger Wein, den wir Württemberger als Kenner meist selber trinken und nicht exportieren. Deshalb ist er außerhalb der Landesgrenzen kaum bekannt.
Innerhalb um so mehr. Da sind die großen Drei :T -  L - TL
(Für Nichtschwaben:
T = Trollinger
L = Lemberger
TL = Trollinger mit Lemberger)
Ach ja, und dann gibt es noch den Schwarzriesling. Das war der Schrecken
meiner verflossenen Jugend. Von dem wurde es mir, wohlgemerkt in Maßen
getrunken, maximal ein Viertele, an Weihnachten und so, regelmäßig schlecht.
Irgendwann schmeckte er zum Glück aber auch meinem Vater nicht mehr.
Wir tranken dann Spätburgunder, manchmal sogar aus Baden.
(Und noch in Klammer eine Episode, die man und frau heute gar nicht mehr glauben mag - Es muss so in den 70er Jahren gewesen sein, da war der Württemberger Rotwein so knapp und so begehrt, dass (nein, nicht die Preise stiegen!!!) zu jeder Flasche Rotwein auch eine Flasche Weißwein gekauft werden musste!), egal, ob man und frau das wollte oder nicht.
Nach diesem Ausflug ins Weinland und meine persönliche Weingeschichte zurück ins Land unter der Alb;
das liegt zwischen dem Unterland und dem Oberland, das eigentlich erst hinter der Alb kommt. Die Alb, das ist die Blaue Mauer dazwischen.
Bei mir im Land unter der Alb blühen ganz mächtig die Schneeglöckchen und etwas länger schon die Lenzrosen. Sonst noch nix, außer dem Winterjasmin. Aber der blüht ja sowieso im Winter.
Gestern war es mild, da war ich nach längerer Zeit mal wieder im Wald und sogar noch ein Stückchen drüber hinaus.
Da sah ich es neben einer "seltsamen Gestalt":

knospende, bereits grüne Buchentriebe. Anfang Februar.
Sehr, sehr früh. Zu früh.
Allerdings - wenn ich mir so den dicken Pelz unserer sehr feinen und zierlichen Katze ansehe, dann mag ich noch nicht so recht dran glauben, dass es das schon war mit dem Winter.
Gerne wäre ich auch heute wieder in den Wald, aber es pfiff  ein kalter Wind und einen Rückfall wollte ich nicht riskieren.
Es geht mir wieder ordentlich; die Bettruhe und das selbstauferlegte Schweigen hat gewirkt; ganz herzlichen Dank für alle guten Wünsche und euch allen eine gute Woche.

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