Samstag, 7. November 2026

Die Arche Noah...

 ...immer wieder ein Klassiker in Büchern und auf Stoffen. Auf einer Stoffmesse habe ich mir einen Charm Pack gekauft, 42 kleine Stoffstücke, Uni, gemustert und mit Motiven. Das Hauptmotiv war in diesem Fall die Arche Noah. 


Ein Babyquilt bot sich an, wurde schnell zusammen genäht und weggelegt. Irgendwann, ein Baby kündigte sich an, habe ich den Quilt fertiggestellt. Bei dieser kleine Größe geht das leicht.
Einen schönen Rückseitenstoff und ein Binding, das zum Schluss von Hand angenäht wird, später, war der kleine Quilt fertig und wird gerne genutzt. 

Freitag, 6. November 2026

Tomate, Apfel, Rucola...

 ... eine etwas ungewöhnliche Kombination, mindestens 
Tomate und Apfel.
Heute Mittag bin ich durch den Garten gegangen, um zu schauen, was es noch so gibt. Es gab noch... einige Himbeeren, letzte Tomaten, wenige Zweige Rucola. 
Immerhin.
Und im Haus reifen noch die Tomaten. Schon vor Wochen habe ich Tomaten auf dem Fensterbrett ausgelegt; dann aber eine andere Methode ausprobiert.
Ich habe die Tomaten auf Backbleche gelegt und eine Backform auf die Unterlage gestellt, so dass die Tomaten abgedeckt waren und das Reifegas Ethylen sich schön ansammeln konnte. Das hat tatsächlich funktioniert, selbst auf dem kalten Dachboden. 
Es finden sich immer wieder Tomaten die röten und schließlich außen und innen dunkelrot sind. Und sehr 
geschmackvoll. 
Deshalb gab es heute einen schönen Tomatensalat; einen Rest von gestern Abend, dazu noch einige frische Tomaten vom Dachboden, einige Blättchen Rucola und einen in der Früh übrig gebliebenen halben Apfel.
Die drei harmonieren ausgezeichnet! Der Tomatensalat war sehr lecker! 

Mittwoch, 4. November 2026

Die Kinder wachsen...

 ... aus allem heraus. Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch!? 

Meist stimmt er auch. Wenn der Sommer unglaublicher- weise irgendwann doch dem Herbst und Winter weicht, muss warme Kleidung her. Gerne Socken. Manchmal auch eine warme Jacke. Das Kind - irgendwie aus allem herausgewachsen. Es kann alles brauchen. So die Botschaft.

Vor sehr vielen Jahren habe ich mir eine wunderschöne Jacke gestrickt. In einer Handarbeitszeitschrift gesehen, das Originalgarn wurde sogar in der Nähe produziert und war im Fabrikverkauf erhältlich. In allen benötigten Farben. Also habe ich die Jacke für mich gestrickt und erinnere mich irgendwie gar nicht, dass das mühsam gewesen wäre. Ich habe die Jacke über viele Jahre sehr gerne getragen, bis sie irgendwann doch ausgeleiert war.

Die Garnangaben in der Zeitschrift allerdings waren so großzügig bemessen, dass es durchaus eine Kinderjacke reichen würde. 

Und ja, esreichte tatsächlich für eine Jacke für den großen Buben. Gestrickt habe ich einfach nach Maß, die Vorderteile gleich mit, und am Armausschnitt einige Maschen abgenommen.  Aber ganz ehrlich, ich war froh, als alles fertig war.

Denn das Garn strickte sich schwer. Das Strickzeug blieb  immer mal wieder für längere Zeit liegen... und wartete geduldig. Aber irgendwann kam auch in diesem Jahr die Herbsteskälte und blieb. 

Das halb fertige Strickzeug wurde also anprobiert, passte ganz ordentlich und ich "klemmte" mich dahinter, strickte  die Ärmel und die Blende recht schnell.. 

Dann aber - waren es viele, viele, sehr viele Fäden zu vernähen. Einen halben Tag lang machte ich nichts anderes. Dickes Garn, Wollnähnadel!Jetzt noch die Knöpfe. Das war gar nicht so einfach. Aber Glück über Glück - in den Knopfschachtel fanden sich nach längerer Suche exakt 5 farblich passende Knöpfe. Mehr brauchte ich nicht. 

Nun noch das Waschen. Jedesmal fürchte ich, dass sich das Strickzeug beim Waschen verzieht oder längt. Daher stopfte ich die Jacke in einen kleinen Kissenbezug und dann mit anderen Kleidungsstücken in den Wollwaschgang. der Waschmaschine....

und war sehr zufrieden. Das Strickzeug war aufgeblüht, schön fest und stabil. 

Und der Rest? Einen Moment habe ich überlegt, ob es nicht auch noch eine Jacke für den kleinen Buben reichen könnte. Vielleicht. Es würde möglicherweise knapp werden... Daher werde ich wahrscheinlich mal wieder Spüllappen oder Waschlappen stricken. 

Ich werde berichten. Jetzt sind erstmal Socken dran.

PS: Der Link zur Jacke zeigt, wie das so ist mit dem Erinnern. Schon damals, beim Stricken der Jacke, habe ich also gejammert, welche Qual das war. So kann es gehen!  

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Halloween...

 Ein Halloween-Fan bin ich nun wahrlich nicht...

 

aber diesen Kürbisstoff, diese Bilder und Elemente mag ich doch sehr. Erntezeit. Auch ohne Halloween.

Vogelscheuchen gab es in Großvaters Garten auch, 
wenn auch nicht so farbenprächtig. Und nötig waren sie auch.

Nun denn. Vor vielen Jahren habe ich diesen Stoff gekauft, Topflappen daraus genäht, die schon ebenfalls vor vielen Jahren den Weg alles Irdischen gegeangen sind, oft und gerne benutzt, wie sie waren.

Und ein kleines Täschchen, das noch piekfein ist, weil es schlicht und einfach auf dem ehemaligen Nähtisch im Studierzimmer liegt und sonst nix macht, also geschont wird. Da könnte ich noch ein Foto beifügen.

Vor einigen Wochen nun ist mir beim Kruschteln ein doch noch ganz ordentlicher Steifen des Motivstoffes und ein kleiner Rest des dazugehörigen Blätterstoffes und der kleinen Kreise unter die Augen gekommen. Da ich Vorräte abbauen will, habe ich überlegt, was ich daraus machen könnte. Ein Läufer oder Wandbehang. Beides ist möglich. Ein bisschen Geschnipsel hier und da. Der Stoff hat gereicht, Vlies war zuhause und ein schöner Quiltfaden ebenfalls.   Schöne Herbstferien! wünsche ich allen, die hier lesen und solche haben.  

Dienstag, 27. Oktober 2026

Etwas in Eile...

 ... habe ich die zweite Socke am Sonntagabend fertig gestrickt, bei krottigem Licht und ungewaschen fotografiert - all das, damit sie mit der Jacke, die ich morgen zeige, mit in die schöne Universitätsstadt darf. Ich bleibe leider zuhause und kuriere meine  Erkältung weiterhin aus (bzw. tue dies und das und das und dies...).

Schön ist die Wolle, ein schönes Garn und eine schöne Farbe, die leicht meliert. 18g habe ich verbraucht; 36 Maschen angeschlagen und den Schaft schön lang gestrickt, damit er bei Bedarf umgeschlagen werden kann. Dann sehen die Socken fast wie Booties aus. 

Gestrickt ist der Schaft in 1rechtsverschränkt - 1 links; das gibt eine feste Elastizität - damit die Socken nicht so locker leicht von den kleinen Babyfüßen runtergestrampelt oder "durchgehen" ( wie wir früher immer sagten) können. 

Montag, 26. Oktober 2026

Socken...

 ... sind immer gefragt, vor allem wenn die Kinderfüße wachsen. Aber dieses Jahr läuft es einfach nicht so wie gewohnt, das Stricken.

Immerhin - 1 Paar wurde im Sommer fertig und wird fließig getragen.


Sonntag, 25. Oktober 2026

Tiere, Farben und Formen...

 ... haben sich zu diesem wunderbaren Quilt zusammengefügt.



Inspiriert von Natur,Tieren und FarbenAfrikas.
Fein gezeichnet, lustig und fröhlich. Viele Tiere sind versammelt.

 Das Layercake, die "Stoffteil-Kuchen", hatte ich schon lange in der Stoffkommode liegen. Wie vieles. Aber im Frühsommer habe ich mich ans Werk gemacht. 

So ein Layercake ist eine Sammlung von 42 fertigen10 Inch- Quadraten; aus einer Stoffserie geschnitten.  "Safari Life" - heißt diese Serie. Sie setzt sich zusammen aus  Stoffen voller Bilder,  aber auch Ornamenten, kleinere Zeichnungen, Unistoffen oder fein gemustert. Zum Beispiel klein getupft. 

Oder Löwen! Die liebt der Empfänger des Quilts ganz besonders.

Alles ist in 3 - 4 Farben und Farbrichtungen aufeinander abgestimmt.  Es müssen also "nur noch" die Quadrate zusammengenäht werden.  Dabei vertut frau sich aber auch mal schnell. 

42 ist teilbar; also 7 mal 6 Stoffstücke oder 6 mal 7 Stoffstücke. Je nachdem, ob der Quilt etwas breiter oder länger werden soll, aber eben nichtr quadratisch. 

Ich habe mich für mehr Länge entschieden. Der Quilt wurde schön lang, auch mir würde er noch als Schlafdecke reichen. Mindestens im Sommer. 

Wie alle meine Quilts habe ich die Teile auf dem großen Doppelbett ausgelegt und wie immer sehr, sehr lange geändert, getauscht, kontrolliert. Alles soll passen, nichts doppelt nebeneinander liegen. Die Farben sollen sich gut zusammenfügenfügen. Die große Anzahl der Tupfenstoffe so hinzulegen, dass hier wirklich nichts aneinander liegt, war nicht einfach. 

Aber wie gesagt, die große Auslegefläche, einige Zettel und Stecknadeln helfen da sehr. 

Erst nachdem recht zügig alles zusammengenäht war, wurde der Quilt mit einem schönen, weichen Vlies und einer feinen Unterseite versehen, gesteckt und schön langsam von der Mitte aus entlang der Nähte im Nahtschatten abgesteppt. Alles passt.Mehr an Gestaltung braucht ein solcher Quilt auch nicht. Zudem soll er robust und stabil sein, damit er auch bei täglichem Gebrauch lange hält.  Als Kinderteppich soll und darf er  auch zum Spielen benutzt werden, zum Versteckerles zum Beispiel. Oder um nicht sich, sondern etwas zu verstecken.  

Sonntag, 18. Oktober 2026

Taschen...

 ... oder eher nur Täschchen? Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie viele Taschen mit Eismotiven ich genäht und verschenkt habe. Die Freundin hat auch um eine kleineTasche für den Enkel gebeten. Die bekommt sie auch. Dann geht es in die Eis-Pause.

Auf jeden Fall hat mir die Eistasche-Näh-Aktion samt Verlosung Spaß und Freude bereitet. Im Fachgeschäft in der Kreisstadt konnte ich noch etwas Stoff nach kaufen. So für alle Fälle! Bis letzte Woche konnten der Enkel und ich ein Eis auf dem Bänkle vor dem kleinen Laden im Wohnviertel durchaus genießen. Nun wird es wohl doch zu kalt werden, zumindest auf dem Bänkle. 

Eis geht ja immer.

Einige andere kleine Taschen habe ich auch genäht, Übungsstücke zum Wiedereinfinden ins Nähen. Das war leider nötig. Diese Tasche mit Schlüsselmotiv gehört dazu! Fundstück noch aus Zeiten, als es den schönen Laden von Schachenmayr (Wolle und Stoffe) noch gab. Tempi passati! Und dann .... fand ich einen kleinen Rest des wunderbaren Giraffenstoffes ganz unten in einem kleinen Karton. Den Stoff habe ich vor ungefähr 8 Jahren in Weimar gekauft und der dort studierenden Tochter einen Wasch-und Kosmetikbeutel genäht, ein Kissen genäht, das möglicherweise immer noch in Gebrauch ist. Oft gewaschen und ausgewaschen ist tatsächlich die Tasche aus dem Elefantenstoff. 

Seht, wie sich die kleine Giraffe an die große Giraffe anschmiegt. Mutter und Kind. 

Der Stoff als Ganzes hat gerade so für ein Schlampermäppchen/Stiftemäppchen gereicht.  Und ist verschenkt.

Aus den allerletzten Fitzelchen habe ich ein kleines Mäppchen genäht, für mich. Zum Ansehen und Freuen! 

Montag, 21. September 2026

Verlost...

 ... Liebe 3 Teilnehmerinnen der Verlosung - bitte meldet euch direkt bei mir. 

Meine Mail-Adresse findet ihr im Impressum des Blogs rechts oben.

Herzliche Grüße

Ingrid  

Freitag, 11. September 2026

Babysocken, ganz klein...

... stricken sich gerne mal zwischendurch. Als kleines Mitnahmeprojekt im ÖPNV oder zwischendurch, wenn die Strickerin nicht so recht weiß, was sie mit sich und/oder der Wolle anfangen soll. 

Gestrickt habe ich nach der bewährten Anleitung von "socksstreet" - "Babysocken", einfach eingeben, dann kommt ihr zur Anleitung, die vielfach variiert werden kann.

Ich stricke sehr gerne eine kleinen Rollrand, dann kann oben der Anschlag nicht drücken. Und ansonsten... Reste von einem großen Sockenpaar oder allerlei Kleinkram!

Und hier noch ein Sträußchen vom Ackerrand - Wochenendfreude! Damit wünsche ich allen Lesern und Leserinnen ein sonniges Wochenende mit viel Zeit. 

Die Schwimmbäder schließen nun. Zeit zum Wandern!


Donnerstag, 10. September 2026

Eis! Eis! Eis!

 ... den ganzen Sommer über! Auch ich habe immer mal wieder gerne ein Eis geschleckt. Zuhause, aus dem Schüsselchen mit Obst; oder in der Waffel in einer Eisdiele. Als ich nun eines schönen Vormittags in einer der letzten, heißen Schulwochen von meiner "Frühschicht" (Unterricht von 7.30 Uhr bis 9.05) zum Bus ging, ließ ich zwar die Eisdiele links liegen, begab mich aber ins örtliche Stoff-und Nähgeschäft. Alteingesessener Familienbetrieb.

Ich war auf der Suche nach einem Rollschneider einer ganz bestimmten Marke. Den gab es leider nicht. Aber auf den großen Tischen mit den Stoffballen lag ein richtiger großer bunter Stoff:  

Eis! Eis! Eis! Waffeleis und "Steckeleseis" (schwäbisch für "Eis am Stiel".

"Den Stoff haben wir gerade erst bekommen. Eine sehr gute Qualität, ein Patchworkstoff" meinte die Verkäuferin... und vor meinen Augen entstanden dann...

ja was?  

EISGELDTäschchen!  Was denn sonst?

Also kaufte ich 25 cm, bezahlte und eilte zum Bus!

Es brauchte dann doch. bis ich nähte. Eistäschchen für die Enkel und so... Ich stellte es mir einfacher vor, als es dann doch war. Das Nähen geht nicht mehr so locker wie früher.

Die Täschchen habe ich an zwei kleine Eis-Esser aus der Verwandtschaft verschenkt, die sich beide sehr gefreut haben. Mit dem einen bin ich gleich in die Eisdiele und er konnte sich  selber eine Kugel Eis kaufen!

Der Jüngere der beiden Eisesser hat zunächst mal fleißig Reissveschlussöffnen und - schließen geübt und die vielen schönen Eiswaffeln auf dem Stoff bestaunt.  

Zwei der drei Taschen sind also weg - ich habe nun nur noch eins - und hatte noch keines fotografiert. Ich könnte schwören, dass ich sowohl das Erste als auch das Zweite zusammen mit dem Dritten fotografiert habe... sie aber nicht mehr finde. In den Untiefen meiner Handybilder. Deshalb habe ich nun wenigstens das Dritte fotografiert und zwar von beiden Seiten.

Seht selbst! Waffeleis! Softeis! Eis mit Schokoglasur oder bunter Farbe! Camparieis! Orange! Wassereis!

Möge der Spätsommer uns noch einige schöne Eis-Tage bescheren! 

Hat jemand Lust auf ein Eis-Täschchen (ohne Geldinhalt)?

Ich verlose unter allen LeserInnen, die hier kommentieren und in Deutschland wohnen, eine frischgenähtes Eisgeldtäschchen (ohne Geldinhalt). Ich versende es mit der Deutschen Post.

Kommentieren könnt ihr ab Donnerstag, 10.September 2026 / 15.05 Uhr 

bis  Montag, 14. September 2026,12 Uhr.  

Es entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den/die Gewinner/in nenne ich im Blog,mittels Blognamen und informiere damit auch über den Gewinn.  Wer keinen Blog hat, kann trotzdem teilnehmen. Ich bitte euch im Gewinnfall, mir eure Kontaktdaten zu nennen, über die ich euch erreichen kann. 

Spam wird von mir gelöscht.  

Montag, 7. September 2026

Bänkles-Vesper

Zu jeder schönen Wanderung gehört ein Vesper. Wir kehren selten ein. Meist haben wir etwas zum Vespern im Rucksack. Manchmal haben wir auch darauf vertraut, an einer bestimmten Stelle oder irgendwo "einkehren" zu können und es war verschlossen. 

Deshalb gibt es meist ein Bänkles-Vesper, für die Nicht-Schwaben eine Mahlzeit, Jause, Brotzeit auf einer Bank im Freien. 

Der Gatte bereitet das vor. Richtig schön und gut. 

Wurst, Käse,Eier; auch die Tomaten dürfen nicht fehlen,  Sprudel aus der Flasche. Zwei Birnen als Nachtisch.

Letzte Woche, nach Urlaub, großem Familienfest, Wäschewaschen und so und nochmal einem Fest, kündigte ich an:  Morgen machen wir einen Ausflug! Am Mittwoch also. Mit ÖPNV; das erste Stück zum ersten ÖPNV zu Fuß. Morgens um 8! 

An der ersten Bushaltestelle war eine Bäckerei, in der wir  noch Brot besorgten, der Rest war schon im Rucksack. Mit Bus, Regionalbahn und zu Fuß waren wir  um kurz vor 11 Uhr am höchsten Punkt unserer Wanderung. Ein schöner Grillplatz unter einem schönen Baum, zwei große, breite Bänke. Wir grillten nicht, sondern packten aus uns ließen es uns schmecken, unser Bänkles-Vesper! 

Die Aussicht gab es noch als Geschenk dazu! Davon dann demnächst mehr! 

Sonntag, 6. September 2026

Die Reparatur der kleinen Tasche...

 ... ist soweit geglückt. Dank Freiarm und Obertransport, den ich vor jeder neuen Naht kontrolliert habe, ob er noch eingehängt oder schon wieder rausgehopft war.So arbeitete ich mich Naht für Naht voran, zu Beginn sehr zuversichtlich. Ich schnitt zunächst aus dem festen Webstoff mit Strukturmuster, von dem ich noch einen Rest hatte, ein Dreieck zu und setzte dies mit Steppstich quer über das Loch gelegt auf. Ohne den Rand umzuklappen. Es sollte danach ja alles überdeckt werden. Mit einem ordentlich eingeschlagen Baumwollstoff mit Rosenblüte. 

 Mohn und Rose!

ABER: Während ich unten an der Blüte den Flicken ganz ordentlich aufsetzen konnte, brach oben, über der Blüte, das Gewebe völlig durch. Ein Loch. Es war zu befürchten gewesen, dass es so kommen würde, wie es dann auch kam. Einen (sehr kurzen) Moment lang habe ich überlegt, das Rettungsprojekt aufzugeben. Aber eben nur sehr kurz.Ein weiteres Stück des dicken Oberstoffes wurde zugeschnitten, eingeschlagen und dank Obertransport, großer Sticheinstellung und langsamem Nähen ganz ordentlich aufgesteppt. Bewusst etwas "crazy" und krumm. 

Zum Abschluss gesellten sich der gestickten Mohnblüte bzw. dem, was von ihr übrig war, gedruckte Rosen hinzu. Baumwolle, gut gebügelt, gefaltet, aufgesteppt. Dreieck.

Natürlich - die Blüte ist nun mehr Ahnung als Tatsache.  Aber mit all den Schichten Stoff dürfte die Sache halten, zumal innen in der Tasche auch noch ein stabiler Baumwollstoff als Futter eingenäht ist. 

Die schön gestickte Samenkapsel sieht immer noch tadellos aus, ist gerettet und unversehrt. Ich hoffe, das das auch so bleibt. 

  

Im Garten fanden sich noch zwei schöne Mohnkapseln, die als Deko mit auf die Tasche durften!

Ich freue mich! 

Freitag, 4. September 2026

Dann versuch ich mal...

 ... mein Glück!

Das "Lieblingstäschchen" bedarf der Reparatur. Leider, aber zu erwarten.

Denn mit diesem Täschchen habe ich vor einiger Zeit einem "Lieblingskissen" zu einem "zweiten Dasein" verholfen.

Das "Lieblingstäschchen" ist an sich noch tadellos, auch wenn es oft auf Reisen mit durfte. Reisefähig. Mit kleinem Strickzeug oder anderem Krimskrams. Zur Erholung  lag es schön sichtbar im Wohnzimmer an seinem Platz und hat mir immer wieder Freude gemacht. Allein beim Ansehen. Im Vorübergehen! Beim Transport von irgendwas zwischen Wohnung und Dachboden.

Aber nun hat sich der Stickstoff um die Blüte herum aufgelöst. Ich könnte es einfach so lassen..., aber ... eigentlich möchte ich die kleine Tasche doch noch stabilisieren. 

Stopfen halte ich hier für aussichtslos und bin auch aus der Übung.  Übersticken? Von Hand, mit der Maschine?

Oder doch einen Flicken aufsetzen? Und wie? Aufkleben, Annähen, Besticken? Tatsächlich haben mich eines Nachts im Urlaub, in dem ich ansonsten allerprächtigst geschlafen habe, die Gedanken an das schöne, aber brüchig gewordene Täschchen so umgetrieben, dass ich nicht schlafen konnte. 

Nun - ich werde eine Reparatur versuchen. Ganz vorsichtig. Eine Idee und einen vielleicht passenden Stoffrest zum Drübernähen habe ich schon. Ich werde Schritt für Schritt vorgehen. Heute noch! Hop oder Top!

Entweder es klappt oder es bleibt, wie es ist. Wir werden sehen! 

Dienstag, 25. August 2026

Was eigentlich ist ein "Gräbele"?

Im letzten Post habe ich über den Gräbelesberg auf der Südwest-Alb geschrieben. Dazu gibt es einen Wikipedia-Artikel, der wohl durchaus zurecht, den Namen mit den vielen noch erkennbaren Gräben und Wällen am Gräbelesberg erklärt-

Allerdings - es gibt noch eine weitere Erklärung des Begriffes "Gräbele".  Mindestens bis in die Generation meiner Kinder war dieser Begriff in schwäbischen Landen Allgemeingut; mindestens bekannt, wenn das Kind schwäbisch sprechende Eltern hatte. 

Wenn das Kind Sorgen, Kummer oder einfach Sehnsucht nach besondeem GutAufgehobensein hatte, wenn es schlecht träumte... dann kam die Fragen: Darf ich heute Nacht bei dir/bei euch im Gräbele schlafen???  

Ich meine, wir haben wohl selten bis nie "nein" gesagt,, haben die kleinen Kindern instruiert, wie sie denn so ins Gräbele einziehen konnten, dass weder Mutter noch Vater wachwerden würden, sondern einfach am Morgen das Gräbele gefüllt war. 

Also: Leise kommen - vorsichtig von der unteren Bettkante hochkrabeln -  seinen/ihren Kopf auf  das dritte Kissen in der Mitte legen - und vor allem auch die eigene Bettdecke mitbringen, zur Abdeckung von Kind und Gräbele. Sich dann zudecken und schlafen. 

Das hat fast immer funktionert. Das große Kind ging später, als die Gräbelesgeschichte dann doch recht eng war, vor schweren Nächtgedanken Schutz suchend zum Vater und fragte, ob es denn heute bei der Mama schlafen dürfe? Der fragte kurz und knapp: Latein oder Mathe? und zog dann aus...


Leider versteckt sich das Gräbele hier unter den Bäumen im Unterholz.  Ein besseres Bild habe ich leider nicht und  verweise daher auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, wo sich ein besseres Bild findet. 

Aber:  wenn ich nun so die Gräben vor dem Gräbelesberg mit ihrem trockenen Laub ansehe, dann verstehe ich wieder, wie schön ein Gräbele sein kann und habe beschlossen, sollte ich irgendwann wieder mal ein schönes Laub-Gräbele in der freien Natur finden, dann lege ich mic ein paar Augenblicke in solch ein Gräbele, betrachte die Wolken oder das Blätterdach und fühle mich hoffentlich einfach nur wohl! 


Die Arche Noah...

 ...immer wieder ein Klassiker in Büchern und auf Stoffen. Auf einer Stoffmesse habe ich mir einen Charm Pack gekauft, 42 kleine Stoffstücke...