Montag, 26. Januar 2026

Schnee unter der Alb...

 Wie angekündigt setzte gestern nachmittag Schnee ein, dazu recht milde Temperaturen. Kurz vor 15 Uhr war ich vom - der immer noch vorhandenen Erkältung geschuldet nur kurzen - Spaziergang wieder zuhause. Pünktlich zum Biathlon. 
Kurz darauf setzte der Schnee ein und blieb schnell liegen. Selbst die Straße wurde weiß. Der Gehweg auch. Dann kam der Gatte nachhause und griff sofort zur Schaufel, den Gehweg zu bahnen.   
 

Nach dem Kartoffelgratin zog es ihn wieder nach draußen; zu später Stunde noch einmal. Und früh am Morgen noch einmal. Da war es auch nötig.  
 

Ich griff währenddessen zur Kamera, dieses besondere Licht, wenn der Tag erwacht.
Nachbars Küchenlampe verbreitete strahlte wohlig-warmes Licht in das Weiß und "atmete" regelrecht die Worte "Zuhause" und "Geborgenheit". 




 
 
Der  mächtige Nussbaum hatte sich in einen weißen Mantel gehüllt,
die Felder unter eine weiße Decke gestreckt.  
 
Es wird nicht lange halten. Der Schnee ist weich und klebt. Schneemann-Schnee.  
 
 
Draußen wird es immer heller. Vielleicht kommt die Sonne und streut noch eine Portion Glitzer über die 
Winterherrlichkeit!  
 

 Viele überlegen nun, wann es denn bei uns jemals soviel auf einmal geschneit hat. Meine Antwort findet sich unter folgendem Link:  
 
An Heiligabend war es noch mild. In der Heiligen Nacht aber setzte Schneefall ein und verwandelte Kirche und Dorf in eine weiße Wunderwelt.  
Der Gatte hat die erkrankte Mesnerin vertreten. Um 9 Uhr sollte der festliche Gottesdienst stattfinden, mit Kirchenchor. So machte er sich kurz nach 8 Uhr in der Früh, begleitet vom Sohn, beide mit Schneeschaufeln auf dem Rücken, auf den Fußweg durch das Dorf. 1 knapper km. Überall wurde schon geschippt; die Straße war kaum geräumt. Unterwegs sammelte der Gatte noch Freiwillige zum Schippen ein. Der Parkplatz vor der Kirche musste geräumt werden, weil außer dem Pfarrer auch einige KirchenchorsängerInnen mit dem Auto aus der Stadt im Tal zu uns auf den Berg hoch kamen. Kurz vor halb neun fuhren sie ein. Der Parkplatz war frei, der Weg zur Kirche geschippt. Die Probe konnte stattfinden, der Gottesdienst auch. Schwach besucht und gut gesungen.
Mein Foto hat es damals sogar als "Leserfoto" in die Zeitung geschafft.  
 

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 Wie angekündigt setzte gestern nachmittag Schnee ein, dazu recht milde Temperaturen. Kurz vor 15 Uhr war ich vom - der immer noch vorhanden...