Sonntag, 23. April 2017

Mitgebracht....

... von meiner Reise nach Ghana
habe ich diese Stoffe, echte westafrikanische Waxprints,
 ausgewählt aus der großen Fülle herrlicher Stoffe auf dem Markt
(gehandelt, made the prizes, hat meine Gastgeberin der ersten drei Tage, die vom Fach war und mir aus dem einen der Stoffe auch ein Kleid geschneidert hat...)
und in einem Kleidergeschäft, wo nicht gehandelt wird, was mehr Zeit und Ruhe zur
Auswahl lässt und für uns trotzdem noch sehr, sehr günstig.
Mitgebracht  habe ich auch diese wunderschöne, große Tasche.

Mehr noch habe ich mitgebracht, einen großen Schatz an Begegnungen mit Menschen,
einen großen Schatz an Erlebnissen der einen oder anderen Art,
einen großen Schatz der interkulturellen Begegnung und des interkulturellen Nachdenkens und Sprechens, der mich bereichert und inspiriert.

Gestern früh bin ich wieder gut und wohlbehalten im Schwabenland gelandet,
sehr müde nach 30 Stunden ohne Schlaf. Aber als schlechte Schläferin, die ich bin,
stecke ich das einfach mal weg -
und halte dafür heute ein schönes Sonntagnachmittagsschläfchen.
Bei der Kälte wage ich mich gar nicht raus. Da ich bin gerade anders gewöhnt,
afrikanisches Tropenklima eben. Heiß und feucht.

Donnerstag, 13. April 2017

Schon heute....

Schon heute wünsche ich allen, die hier lesen, ein Frohes und Gesegnetes
Osterfest. Ich mache mich auf die Reise nach Ghana.
Dort nehme ich an einem internationalen Workshop
der Evangelischen Mission in Solidarität zum Abschluss des Projektes
"Die Bibel mit den Augen Anderer Lesen" teil.
An diesem Projekt war ich wieder einmal mit Schülern der Oberstufe beteiligt
und freue mich nun sehr auf die Reise und die Begegnungen mit den Menschen in Ghana.
Frohe und Gesegnete Ostern! Heute schon und immer gilt:
Christ ist erstanden!


Montag, 3. April 2017

Happy Scrappy Socks....

Auch ich habe mich anstecken lassen,
vom Happy Scrappy Sockenvirus, der sich in den Weiten des Netzes ausgebreitet hat.
Ganz klar, liebe ich doch Resteverwertung aller Art; insbesondere bei den Socken.
Allerdings, ich habe klein angefangen,
mit Sneakers, in gedämpften Männerfarben.
Zwei sehr ähnliche naturfarbene Unireste, ein Rest gemustertes Garn.
Das Ergebnis gefällt mir, was die Farbspiele betrifft, sehr.

Der Übergang beim Farbwechsel allerdings ist fest, spürbar und sichtbar.
Definitiv nicht gut. Da muss ich weiter probieren. Einen hilfreichen Tipp habe ich in der entsprechenden ravelry-Gruppe gefunden. Mal sehen, wann ich ihn ausprobiere.
Es kann nur besser werden.
Wie gesagt, eine tolle Art der Restverwertung, zwei bis drei Reste,
mit Farbwechsel nach jeder oder jeder zweiten Reihe, und das, wie es die Reste hergeben.
Damit mich andere Viren nicht anstecken,
war ich in den letzten beiden Monaten 8mal beim Impfen, bis hin zur Gelbfieber-
impfung. Aber davon ein anderes Mal mehr....

Sonntag, 2. April 2017

Die Letzten und die Ersten...

Während draußen vor dem Fenster die ersten Kirschblüten blühen....
 blüht drinnen die letzte Amaryllis dieser Saison.
Da ich meine überwinternden Amaryllen grundsätzlich nicht nach Farben kennzeichne, weil ich die Überraschung so liebe,
hatte ich keine Ahnung, was sich aus dieser Knospe heraus entfalten würde -

nämlich weiß mit feinen roten Streifen.
 Ich erinnere mich nicht, jemals eine solche Amaryllis gehabt zu haben -
möglicherweise eine Farbveränderung nach der Überwinterung.
 Auf jeden Fall freue ich mich sehr über diese Besonderheit.
Sie schließt den Reigen der vielen wiedererblühten Pflanzen aus den Vorjahren,
zum Teil sogar mit zwei Trieben.
Zum Abschluss ist mir dies eine große Sonntagsfreude!

Sonntag, 19. März 2017

Topflappen....

... habe ich (aus gegebenen Anlass) mal wieder gehäkelt und dazu in die durchaus nicht all zu prall gefüllte Tüte mit entsprechendem Baumwollgarn gegriffen.
Die Rippenstruktur-Kopfrauten gefallen mir immer sehr. Sie sind auch äußerst praktisch und dürfen lieber eine Reihe mehr als eine Reihe weniger umfassen.

Beim ersten Paar habe ich allerlei Reste verwendet und aufgebraucht,
insgesamt 75 g.
Was mir daran nicht so sehr gefällt, sind die vielen Fadenreste. Beim nächstenmal werde ich versuche, sie konsequent mit einzuhäkeln. Dann kann auf das Umhäkeln der Ränder verzichtet werden. Der Rand wird sich wohl durch Waschen noch etwas
zurechtziehen. Darauf allerdings musste ich verzichten, die Topflappen sind schon
"umgezogen". In einer Regenpause habe ich schnell fotografiert, mehr schlecht als
recht.
 Ohne umgehäkelte Rand kommt dieses Paar aus,
2 Farben (und Materialien)
ergänzen den einen und den anderen zum Paar.
Sie wiegen 88g.

Beide Paare sind gehäkelt mit Nadel Nr. 4,5mm.
Eine schöne Anleitung findet sich zum Beispiel bei Susi.


Montag, 6. März 2017

Manchmal bin ich so richtig unentschlossen....

... was ich denn nun als nächstes stricken, häkeln, nähen, sticken will.
Oft passiert mir das gerade in den Ferien. Die Frühlingsjacke? Tweed fine oder mittel? Welches Muster?
Den Zackenschal, der gerade überall durch die Blogs und Foren geistert?
Die Idee gewälzt, das Garn gewählt, angeschlagen, verworfen, geribbelt....
Happy Scrappy Socken? Da sollten meine Reste bunter sein....
Und zuviele Projekte, das mag ich bekanntermaßen so gar nicht.

Meist lande ich dann bei den ganz einfachen, schlichten Socken.
Mit doppelter Wolle, die Arbeitssocken - das geht immer.

136 sind verbraucht für Größe 45. Das Zöpfle hilft beim Zählen.

Oder Sneakers... Das geht auch, denn irgendwann wird doch auch der Frühling kommen oder gar der Sommer. Auch wenn draußen ein eisiger Wind pfeift,
auch wenn die Wettervorhersage so gar auf Frühling hindeutet....
es muss doch werden.
Die Sneakers waren schnell fertig, 50 Gramm schwer, 60 Maschen, bei Größe 45.
Der schmale rote Streifen gefällt mir richtig gut.
Und jetzt? Heute früh habe ich in ravelry ein kleines, feines Mystery entdeckt....
Ich schlage mal an und sehe, wie es wird....
Geribbelt werden kann immer.

Freitag, 3. März 2017

Wir beten die Welt zusammen....

Wir - das sind Millionen von Menschen, Frauen vor allem; allein in Deutschland
        treffen sich heute über 1 Mio Betende aus vielen Konfessionen
Wo - In vielen, vielen Gemeinden rund um den Globus.
        Die Ersten schließen ihre Feiern schon ab, auf Neuseeland, Australien, Samoa
        und vielen anderen Inseln des Pazifiks.
        Die Amerikanerinnen schlafen noch oder stehen gerade auf....
        Die Frauen auf den Philippinen sind uns 7 Stunden voraus. Sie rüsten sich
        für ihren großen Tag, denn sie haben dieses Jahr die Liturgie vorbereitet,
        Lieder, Gesänge, Gebete. Aber auch Berichte, von dem was sie bewegt.
        Sie haben den Bibeltext ausgesucht, eines der ganz großen Gleichnisse Jesu:
        Matthäusevangelium, 20. Kapitel - Von den Arbeitern im Weinberg.
        Sie fügen alles zusammen und stellen es unter die Frage, die alle angeht:
                           Was ist fair? Was ist gerecht?

 Wie - Im Gebet, im Gottesdienst überschreiten Frauen Grenzen; zwischen Alten und
         Jungen; zwischen Konfessionen und Hierarchien; Hautfarben, Sprachen und
         persönlichen oder kulturell geprägten Formen des Glaubens.
    
Wir  - teilen miteinander, indem wir aufeinander hören; auf das, was uns bewegt,
         Freude, Lob und Dank, aber auch unsere Sorgen.
       - informieren uns. Dieses Jahr über das, was Frauen auf den Philippinen
         bewegt. Von der Schönheit des Landes ist die Rede, von der hohen Bedeutung
         der Familie, der Freunde, der Dorfgemeinschaft. Aber auch von Korruption,
         Unrecht, Gewalt; Gewalt, die auch von den Mächtigen ausgeht.
         Wir beten für Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit. Für ein Ende der Not.

Wir  - hören auf die Stimme der Frauen, die die Liturgie geschrieben haben - und
         auf die Stimmen der Frauen, die auch ganz konkret mit uns am Tisch
         sitzen.
         Viele Frauen aus den Philippinen leben bei uns. Sie lindern unsern Mangel
         an Pflegekräften. Sie kommen zu uns, gut ausgebildet. Sie lernen unsere
         schwere Sprache in ihrem Land und sprechen sie sehr gut. Sie haben den
         Beruf der Pflegekraft erlernt, der Krankenschwester, der medizinischen
         Assistentin. Sie haben dies getan  im Wissen, dass sie nach Abschluss ihrer
         Ausbildung gehen werden - vielleicht für immer. Um Geld zu verdienen, das   
        die Familie zu Hause zum Überleben braucht. Eine aus der Familie geht....
        um der andern willen.

So sind wir informiert, wenn wir beten und handeln. Auch mit unserer Kollekte und so manch anderem Tun, das oft im Stillen geschieht.

Im Gottesdienst in meiner Stadt beten wir dreimal das Vaterunser:
Eine Frau von den Philippinen wird es in ihrer Sprache beten,
eine Aramäerin betet es in der Sprache Jesu -
und alle, die da sind, gemeinsam auf Deutsch.
Wir tun es im Wissen, dass wir die Welt zusammen beten

immer am 1. Freitag im März, dem Weltgebetstag der Frauen

 Die Erde rollt dem Tag entgegen,
wir ruhen aus in dieser Nacht,
und danken dir, wenn wir uns legen,
daß deine Kirche immer wacht.


 Denn unermüdlich wie der Schimmer
des Morgens um die Erde geht,
ist immer ein Gebet und immer
ein Loblied wach, das vor dir steht.



 

Mittwoch, 1. März 2017

"Kleine Nettigkeiten" habe ich entdeckt....


 ... und zwar im glasperlengarten.
Dort kehre ich immer wieder gerne ein. Es gibt Interessantes zu lesen,
Schönes zu bestaunen, Nachdenkliches und Nachahmenswertes.
Ich fühle mich dort sehr wohl.
Im Glasperlengarten bin ich gestern auf die "Kleinen Nettigkeiten" gestoßen.
Und weil es im realen Leben nicht immer so sehr nett ist,
ist es gut, manchmal zuzugreifen, wenn andere einfach so nett sind und eine
"Kleine Nettigkeit" anbieten. Ohne Hintergedanken.
Frau Glasperlengarten macht das und ich darf mitmachen.

Die Idee zieht Fäden durch die Bloggerwelt. Wer die Spur verfolgen will,
fängt bei Frau Glasperlengarten an und arbeitet sich weiter. Wer Zeit hat, entdeckt vielleicht auch unbekannte nette Blogs....

Aber was ist nun die "Kleine Nettigkeit".
 
Um das zu beschreiben, habe ich einfach den Text aus dem Glasperlengarten
kopiert und mit zueigen gemacht, so dass er zu MIR passt.

Es geht so:

Die ersten Drei, die mir zu diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen (und mir ihre Adresse dann im Anschluss per E-Mail gesendet haben), erhalten irgendwann in diesem Kalenderjahr eine Überraschung von MIR.
Anderes als Frau Glasperlengarten werde ich ganz sicher nichts Gebasteltes
verschenken (wenigstens nichts, was aus Papier wäre; denn da bin ich mir nicht sicher, ob das Ergebnis nett und die Freude beim Machen so sehr auf meiner Seite wäre...)
Aber irgendetwas Selbstgemachtes wird es wohl sein; vermutlich irgendein Fadenwerk, genäht, gestrickt, gehäkelt, gestickt. Vielleicht aber auch ein Gruß aus der Küche oder eine besonders schöne Postkarte.
Sorgfältig und mit Freude gemacht. Ich werde sehen, was das Jahr so bringt.

Wann die Überraschung kommt, steht noch nicht fest und wird auch nicht verraten. Nur, dass sie dieses Jahr ankommt, das verspreche ich.
Eines Tages, wenn der Postbote klingelt.

Der kleine Haken? Diese drei Leute müssen das gleiche Angebot in ihrem Blog machen - und so die Freude weitergeben. Mit einer Kleinen Nettigkeit.
Dementsprechend können auch nur Personen mitmachen, die einen Blog und ihren Wohnsitz in Deutschland (sonst sind die Portokosten so hoch) haben. Ebenso müsst Ihr mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich mag den Gedanken, der hinter den "Kleinen Nettigkeiten" steckt.
Es ist kein Tausch, kein 1:1.  
Ich bekomme etwas im voraus und gebe dreifach weiter.
Einfach so. Es kann viele erreichen und Freude vervielfachen. 

Wer gerne dabei sein will, darf unter diesem Beitrag kommentieren.
Bitte mit Angabe des Blogs.

PS: Der Kommentar ist auch für nichtregistrierte Nutzer möglich.


Dienstag, 28. Februar 2017

Anleitung für den Cowl "Windhauch"

Wie gestern versprochen, kommt nun hier die Anleitung für den
Schal Windhauch aus feinstem Quiviut-Lacegarn.

Auch anderes flauschiges, feines Garn kann verwendet werden.

Hier der Link zur pdf-Anleitung über GoogleDrive zum Herunterladen.
Anleitung Windhauch

Und hier die reine Textform. Viel Vergnügen!

Material:
22 g (=ca. 150 m) Alaska2ply von Pascuali (100% Quiviut)
oder ein Lacegarn in der Stärke 600m/100g) aus flauschigem Material
Kurze! Rundstricknadel Nr. 4mm
Das Pfauenmuster
Maschenzahl: teilbar durch 11
1. Reihe: *2rezsm, 2 rezsm, 1 U, 1 re, 1 U, 1 re, 1 U, 1 re, 1 U, 2linksüberzogenzsm,
2 linksüberzogenzsm* (alles zwischen den Sternen wiederholen)
2. Reihe: alle re
3. Reihe: alle li
4. Reihe: alle re

Anleitung:
1. Lockerer Anschlag mit 88 Maschen (also 8mal den Rapport)
2. 4 Reihen kraus rechts,
3. Dann das Pfauenmuster:
Die 4 Reihen des Musters werden fortlaufend wiederholt, bis das Garn zu
Ende geht oder die gewünschte Länge erreicht ist.
4. Zum Abschluss nochmal 4 Reihen kraus rechts
5. locker abketten.
Es ist wichtig locker abzuketten, damit der halsnahe Cowl gut über den Kopf geht.
Wer sehr fest strickt, sollte evtl. einen Rapport mehr anschlagen
oder ggf. nach ca. 10 cm die Maschen auf eine längere Nadel schieben und messen,
ob das Gestrick über den Kopf geht.
Mein Cowl sitzt halsnah locker. Er engt nicht ein. So wie ich es wollte.
Der nicht geblockte/gedehnte Cowl hat einen Umfang von 58 cm und eine Höhe von
28 cm.
Ich habe 25 Mustersätze gestrickt.

Montag, 27. Februar 2017

Ein Hauch von .... Quiviut

Ein Hauch nur, pfluderleicht, 22 feinste Gramm wärmten gestern meinen Hals, als wir das "Käthchen", die Tunnelbaumaschine, die nach getaner halber Arbeit unterhalb des Aichelbergs neu zusammengebaut wird, besuchten.
Ein Hauch nur, kaum spürbar, so wie der Frühling....
Bei Tanjas Neujahrsverlosung habe ich einen 22gStrang dieses unfassbar weichen und edlen und teuren Garns gewonnen und konnte mein Glück kaum fassen.
Lange habe ich überlegt, recherchiert, Muster angeschaut. Für die Hände, für den Hals?  Ausprobiert, verworfen, aufgeribbelt (was gut ging) und schließlich nach
eigener Anleitung gestrickt:

Anschlag 88 Maschen,
Rundnadel 3,5mm
Pfauenmuster über je 11 Maschen.
Solange das Garn reicht.

Die genaue Anleitung veröffentliche ich in einem eigenen Beitrag und lade sie hier und auch bei ravelry hoch. Morgen. Oder Übermorgen.
Das Garn hat gut gereicht, ein Lacegarn von ca. 150 Meter auf 22g.
Nur wenige Zentimeter blieben nach dem Abketteln übrig; es hat gerade noch so
zum Vernähen der Fäden gereicht.
Ich bedanke mich noch einmal sehr bei Tanja und der Fa. Pascuali, die diese schöne Wolle, gewonnen aus dem feinen Unterhaarflaum der Moschusochsen im höchsten Norden unseres Planeten zur Verfügung gestellt hat.
Den Cowl  trage ich mit großer Freude und Genuss.

Auch aus jedem anderem weichen, flauschigen Lacegarn mit etwa 600m/100g Lauflänge kann ich mir diesen Schal gut vorstellen, zart, dezent, edel, grau, aber auch bunt oder im Farbverlauf...
schön sicher auch in den Farben des Pfaus - blau, grün, türkis und schimmernd....
passend zum Muster.

Deshalb: Wer mag, suche Garn und Nadeln. Morgen veröffentliche ich hier die
Anleitung.


Sonntag, 26. Februar 2017

Aus dem Rest der Socken....

vom letzten Post wurde eine Mütze.

Die Anleitung heißt Conversationalist und ist kostenlos bei ravelry zu erhalten.
Ein breiter Bund, eine gute Länge, eine schnelle Abnahme -
und unglaublich viele Farbvariante. Mit und ohne Bobbel.
Ich habe den bunten Rest der 6fach Socken aus Fortissima von Schoeller und Stahl verwendet und für den Bund und den Bobbel einen weiteren, etwas dezenteren
Rest eines 6fach Sockengarns.

Gestrickt wurde mit einer 4er Rundnadel.
Ohne Bobbel wiegt die Mütze 60 g.
Das Gewicht des Bobbels reiche ich nach; ich habe dazu erstmals einen Pomponmaker verwendet, weil ich das elende Schablonenschneiden hasse.
Etwas dichter hätte der Bobbel sein dürfen, da muss ich beim nächsten Mal wohl noch dichter wickeln.


Und morgen...
da zeige ich, was ich aus der edlen Quiviut-Wolle gestrickt habe...
einen Hauch nur, sanft wie der Frühling und wärmend gegen jede Kälte....
aber wie gesagt, morgen dann mehr!

Dienstag, 21. Februar 2017

Socken 2/2017

Fürs Biathlonschauen am vergangenen Wochenende brauchte ich etwas Einfaches auf den Nadeln.
Ideal - wieder mal Socken und zwar mit 6fachgarn.
Das geht schön schnell, macht Spaß und erlaubt den Blick über den Brillenrand
auf die Scheiben ... und die Strecke im Schnee....
Beim letzten Rennen dem Massenstart der Männer allerdings,
da waren diese Socken schon fertig und das nächste Werk im Anschlag
und schnell wieder auf der Runde; ganz passend zum Biathlon.

 Gestrickt sind die Socken und auch ein Teil der Mütze aus 6fach Fortissima von Schoeller und Stahl.
Für die Socken habe ich 70 g verbraucht.


 

Montag, 20. Februar 2017

Messy Bun Criss Cross....

.... heißt die Anleitung für diese Mütze.
Entworfen hat sie Aet Terasmaa (Asti bei ravelry) aus Estland,
für die ich immer wieder gerne teststricke. So auch dieses Mal.

Die Anleitung arbeitet mit vielen Verkreuzungen sowohl rechter als auch linker Maschen. Für manche Reihe braucht frau lange, manche geht dafür ganz schnell.
Ein bisschen Aufmerksamkeit ist erforderlich, auch der Blick in die Anleitung und vor allem auch das vorzügliche Abkürzungsverzeichnis für die "Spezial"maschen
ist geboten.

55 g Regia 6fach Silk aus den unendlichen Tiefen meiner Restbestände, die
auch oft durch Reste-Geschenke ergänzt werden,
habe ich verbraucht.
Es ist eine Kindermütze, die sich aber vermutlich gut auf Erwachsenengröße
erweitern lässt, dickeres Garn, oder mehr Wiederholungen.

Und wer sich jetzt noch fragt, was die Öffnung oben soll:
 da ist ein dickes Haargummi eingehäkelt - und die Trägerin kann dann den Pferde-
schwanz ganz nach außen ziehen, oder auch nur so halb....
schön variabel.

Die Mütze wandert in die Kiste und wird irgendwann verschenkt, an eine mir bekannte oder auch unbekannte Pferdeschwanzträgerin.

Montag, 13. Februar 2017

Handschuhe...

sind immer noch gefragt. Jetzt und auch im nächsten Winter.
 Aus Resten gestrickt nach einer Grundanleitung,
der Daumenansatz sitzt hinten und kommt ohne seitliche Zunahme aus.
Gestrickt sind sie aus Resten von (uraltem) 6fachSockengarn (da gibt es noch
Schal und Mütze meines damals noch recht kleinen Sohnes, so vor 20 Jahren oder so) und einigen Metern Garn in Regenbogenfarben.
Das Handschuhstricken macht mir Spaß!

Freitag, 10. Februar 2017

Noch immer ist hier Mützenzeit....

... darum kann ich diese Mütze auch ganz getrost verschenken!
Gestrickt nach der Anleitung "Exeter" (frei über ravelry) nimmt die Rippenstruktur
den Anblick des Gewölbes einer gotischen Kathedrale (oder auch in einer
bescheidenen schwäbischen Dorfkirche mit spätgotischem Chor) auf.
Gestrickt ist die Mütze aus einem der uralten Schätze meines Lagers:
Rödel Superwash Pflegeleicht,
100 % Schurwolle, 350m/100g -
dreifach verstrickt, damit sie schön wärmt.
Die aus dem dreifachen Garn entstehenden Unregelmäßigkeiten sind nach dem
Waschen verschwunden. Die Mütze kann offen mit Überhang oder umgeschlagen gestrickt werden, ist im Original viel, viel dunkler und wiegt 110 g.
 ... und trägt sich auch von mir so gut, dass ich mir überlege,
ob das nicht auch was für mich wäre.

Wolle hätte ich noch genug....
aber eigentlich, ja eigentlich wäre mir so langsam nach Frühling - Frühlingsluft,
Frühlingsstricken, Farbe und Blumen....

Freitag, 3. Februar 2017

Tief in die Restkiste....

... habe ich für diese Mütze gegriffen.

Ein doppelt genommenes Garn, vermutlich Limbo von Schoeller und Stahl.
Das ist eine Mischqualität, die ich früher sehr gerne verstrickt habe und die es
leider nicht mehr gibt. Für Kinderkleidung, damals, war das perfekt.
Nun denn; 95 g habe ich verstrickt, im Prinzip einfach kraus rechts und dann
schnell abgenommen; so kurz vor Ende des Fadens.
Das ist schon alles!

Draußen wird es wieder kalt; neuerlich Mützenzeit....
Picasa funktioniert unter der Woche wieder tadellos, heute zickig, aber dann doch....
wenigstens dieses eine Bild!


Montag, 30. Januar 2017

Mit dickem Bommel und aus Resten...

... habe ich diese Mütze gestrickt, in Kindergröße
und 72 M mit Nadeln 5,5 mm;
so alles in allem sind es 85g; ohne Bommel ca. 66 g.
1 Faden handgefärbtes Sockengarn und 1 Faden Sportgarn in uni,
das ganze eher pink als lila.

Sonntag, 29. Januar 2017

Das Blütenfeuerwerk geht weiter....

 
Meine in einer dunklen Ecke kühl und trocken aufbewahrten Amaryllen rücken so nach und nach ihre Knospen heraus...


die beiden links am Fenster je zwei Triebe und vor allem die große viele, viele Blüten.
Drei weitere rücken nach.
Dann haben 7 nach dem Übersommern wieder geblüht!

Auch draußen glitzerte es heute noch mal, wir haben uns schon früh auf den Weg  gemacht und noch einmal Kälte, Sonne, Frost und Schnee genießen können.
Nun taut es.
Und dann - habe ich noch eine Bitte in eigener Sache.
Der Ärger mit Picasa setzt sich fort - Upload funktioniert nicht, Synchronisation und Hochladen in Google Photos auch nicht mehr.
Ein Smartphone besitze ich nicht und will es auch nicht.
Ich fotografiere mit einer Digitalkamera, habe bisher die Bilder in Picasa verwaltet,
bearbeitet, gespeichert und sortiert - und nur diejenigen ins Webalbum geladen,
die ich für den Blog verwende.

Meine Frage: Wie macht ihr das? Funktioniert bei euch Picasa noch?
Gibt es Alternativen, die ihr mir empfehlen könnt?
Danke!







Zum Dirndl oder zur Jeans...

passt diese Häkeltasche.
Gehäkelt nach der Schachenmayranleitung "Lederhosn", mit einigen Abwandlungen
passt diese Tasche hoffentlich nicht nur zum Oktoberfest, Frühlingsfest, Landjugendball
sondern auch zur Jeans mit Strickjacke.
Denn die  Blümchen sind aus dem Rest der Jacke.
Der Knopf um den Riegel des äußeren Verschluss festzuhalten,
fand sich in der Knopfwundertüte, aus der ich immer mal wieder schöne Einzelstücke verwende.
Die Henkel sind anders als in der Anleitung nicht mit Knöpfen und Fäden recht luftig befestigt, sondern innen stabil angenäht.
Außerdem habe ich die Tasche gefüttert...
und ins Futter eine große Innentasche eingenäht; die mit einem Innenreissverschluss sicher geschlossen werden kann.
Dazu habe ich einen Endlossreissverschlus in creme, einen pinkfarbenen Schieber und einen Perlenzipper mit Karabiner verwendet.
Der Endlossreissverschluss begeistert mich immer mehr.
Überhaupt nicht begeistert hat mich allerdings die Bearbeitung der Fotos.
Wie seit langem bewährt, habe ich sie in Picasa importiert, durchgesehen, gelöscht oder bearbeitet, markiert und versucht ins Google Album Archiv hochzuladen.
Am Montag hat dies noch tadellos funktioniert, heute kamen permament Fehlermeldungen. Die Synchronisation lädt den ganzen Ordner hoch, alles ist kompliziert und mit mehreren neuen Schritten nicht nur ungewohnt, sondern umständlich. Ich hoffe, das ist temporär, fürchte aber, dass das so bleibt.
Ansonsten - ja, ich weiß auch nicht so recht...

Aber zurück zur Tasche - sie ist verschenkt, bereitet Freude und hat mal wieder die Lust zum Nähen geweckt, bei der Beschenkten und auch bei mir....

Gehäkelt ist sie aus 
ca. 160 g Limone Baumwollgarn von Schoeller und Stahl.
Von der Hauptfarbe haben inkl. Vernähen 3 Knäuel gereicht.
Die anderen Farben sind Reste von Catania (SMC) und der Rowan von der 
Frühlingsjacke.
Gehäkelt wurde mit Nadeln Nr. 3 und festen Maschen. Das macht die Tasche
dicht und stabil.

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