Montag, 28. September 2015

Luftpolsterwolle....


.... warum immer die so heißt, hatte ich geschenkt bekommen, für "wo am Nötigsten".
Immerhin, 300g, in 3 Farben, je 100g.
Die habe ich mit zunehmender Begeisterung zu einer Kinderjacke verhäkelt,
 den Rest zu einer Mütze,
aus dem immer noch vorhanden Rest eine richtige schöne Bommel fertigen lassen -
und fertig ist das Set aus Jacke (ca. Größe 92, so mindestens die Anleitung in einem
Kinderstrickmodenheft) und hoffentlich passender Mütze.
Schöne pink-rot-gemaserte Knöpfen zum grünen Häkelrand,
angenäht mit bunten Faden. Schön fröhlich und bunt, so wollte ich es haben.
Die Wolle ist dick,
gehäkelt mit 4,5mm Nadel,
so wird sie hoffentlich wärmen.
Denn draußen wird es kalt;
Wärmendes wird an vielen Stellen gebraucht....

Donnerstag, 24. September 2015

Weich wie Butter...

... fühlt sich dieses Paar Restesocken an.
 Gestrickt aus 2 großen Resten 6fach Sockenwolle, vermutlich Austermann....
ca. 90g.
Immerhin, der Schaft ist identisch; beim Fuß hat es dafür dann nicht mehr gereicht.

An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank für die vielen Kommentare zum Seasmoke,
den ich bereits verschenkt habe - und wahrscheinlich noch mal stricken werde. Für mich.
Er ist einfach zu schön.....

Montag, 21. September 2015

Seasmoke...

... oder Seenebel....
heißt das Muster für dieses Tuch.
Feinstes graues Alpaka (500m/100g),
Alpaca Fino von SMC,
ein schlichtes, einfaches glattes Muster, das das Garn gut zur Geltung bringt....
dazu der schöne Rand -
glatt links und dann die Spitze.
Die sah zunächst ganz schön kompliziert aus; komplizierter als sie dann war.
Element für Element wird separat gestrickt.
Am Ende wird alles mit Picots versehen.
Die allerdings würde ich beim nächstenmal von der anderen Seite her stricken,
damit sie deutlicher erkennbar sind.

Ansonsten - eine Arbeit, die viel Vergnügen bereitet hat,
wenn sich natürlich auch der Mittelteil naturgemäß irgendwann in die Länge zieht....
Die ausgezeichnete Anleitung von Laura Aylor ist auf ravelry unter dem Name Seasmoke zu finden und steht zum Kauf zur Verfügung.

Das Tuch hat eine Länge von 180 cm und ist an der Mittellinie 70 cm lang.
Es wiegt leichte 92 g.

Und das Grau? Ein guter Kontrast zum Blick durchs Fenster und zum Gang durch den Garten... dort ist alles Gold... und Blau und Grün...
                                                
                                                      mit ein bisschen Feennebel!

Mittwoch, 9. September 2015

Ein schnelles Zwischendurchprojekt....

... ist diese Mütze,
zwischen endlosen Reihen feiner grauer Maschen für ein großes Tuch...

Material:
aus der Restekiste.
Das Grau war beim Stricken recht fest, nach dem Waschen angenehm weich.
Nadeln: Nr. 4
Verbrauch: 52 g
Anschlag: 96 Maschen
Höhe bis zur Abnahme (8teilig): 18cm

... und fertig in wenigen Strickstunden.
Das Gelb hat die Sonne wieder hervorgelockt!


Sonntag, 6. September 2015

Noch einmal: Room to Grow

Weil es gar so schön war und weil ein weiteres, noch kleineres Kind zu beschenken ist,
habe ich das Kinderjäckchen "Room to Grow" nach der Anleitung von Veera Välimki
ein weiteres Mal gestrickt.
Wieder aus Catania von Schachenmayr (100% Baumwolle), glatt, fest, stabil und glänzend.
Das gelb schien mir, als ich es aus meinem Baumwollkorb geholt habe, eher ein gelb-grün zu sein, im Streifen wirkt es nun doch sonnengelb.
Macht nix - die gelben Knöpfe aus der großen Knopfdose passen auch!

Verbraucht habe ich exakt 120g,
knapp zwei Knäuel blau und einen guten halben Knäuel gelb.
Bei der Anleitung habe ich mich an die Maße für ca. 6 Monate gehalten, die Länge allerdings wieder deutlich verkürzt.
Die Maße für beide Jäckchen hinterlege ich in meinem ravelry-Projekten.

Der Rand ist nicht umhäkelt, sondern mit nur 2 Reihen kraus rechts (1. auffassen der Maschen aus dem Rand, 2. alle M rechts, 3. locker und gleichmäßig abketten) gestrickt.
Das gefällt mir sehr gut, ebenso wie der kleine Rollrand am Halsausschnitt.

Mal sehen, ob die Jacken gefallen und passen. Dann stricke ich sie vielleicht noch öfter.

Freitag, 4. September 2015

Im Watt....

... war ich schon sehr, sehr lange nicht mehr. Nicht mehr seit meiner Zeit als Kurseelsorgerin auf Wangerooge und Norderney.
Es war mal wieder an der Zeit. Da sowieso das große Kind vom Einsatz im Nationalpark
abzuholen war, war das eine schöne Gelegenheit - Mutter-Tochter-Wandern im Watt.

Nein, wir wollten nicht einfach nur gemütlich vor uns hinschlendern,
sondern raus und rüber - von Duhnen bei Cuxhaven rüber auf die Insel Neuwerk.
Da muss manches beachtet und bedacht werden, vor allem natürlich die Tidezeiten.
Nur ein schmales Zeitfenster bleibt für die Wanderung. Auch das Wetter musste stimmen;
die Fähre für die Rückfahrt gebucht werden.
Nach dem heißen und sonnigen Sonntag war der Montag, unser geplanter Wandertag,
deutlich kühler und wolkenverhangen. Da allerdings die Wettervorhersage besser als die
aktuelle Ansicht kurz vor Mittag war, wagten wir es. Auch die Auskunft der DLRG war positiv.

Nach Neuwerk ist der Weg durchs Watt markiert, sehr deutlich und gut.
Wir wollten alleine gehen, ohne Wattführer und Gruppe.
So fuhren wir rechtzeitig noch kurz nach Sahlenburg, dann nach Duhnen (parkten das Auto für richtig viel Geld!) und gingen zum Strand.
Der muss ja gequert werden, bevor es aufs Watt geht.
Für die 50 Meter kauften wir selbstverständlich die Gästetageskarte für den Strand, für den ganzen Tag
und mussten uns, als wir sagten, wir wollten zum Weg nach Neuwerk, von der Gästetageskartenverkäuferin völlig entsetzt fragen lassen, ob wir das wirklich machen wollten, ganz alleine, nein, das sei so gefährlich, warum nicht mit einem Wattführer.... da oben sei einer ( der dann aber gar nicht nach Neuwerk ging.....). Nein, sie würde sich das nie und nimmer trauen.
Ich habe dann nachgehakt.... der Weg sei doch ausgeschildert und im Prospekt der Kurverwaltung angepriesen, auch für Individualwanderer ... und nachgefragt ..... was die Dame nach ihren Erfahrungen denn so erschreckend finde.... worauf sie mir die Antwort schuldig blieb, das Geld kassierte für die 50 m Strand und wir ..... wanderten fröhlich los;
 
der Wind blies kalt, aber es regnete nicht;
das in den Spuren stehende Wasser wärmte die Füße;
als wir die dick eingemummten Leute auf den gelben Wagen sahen,
freuten wir uns, NICHT zu frieren. Uns war warm - immerhin, wir bewegten uns,
12 km, ohne Pause ....
und waren dann sehr froh, als wir endlich die letzten Meter auf den Deich in Neuwerk
geschafft hatten.
 
Genau da kam die Sonne raus, es wurde warm und wärmer - ein richtig schöner Tag auf
dieserb kleine Insel, irgendwo zwischen Elbe und dem großen, weiten Meer.
Eine Woche sind wir schon wieder zu Hause, Sommerferienrenovierungsarbeiten, Garten,
Wiese... nächsten Freitag geht es dann wieder los. 

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