Sonntag, 28. April 2013

"QASR" ist arabisch und heißt....

"Burg" oder "Schloss".
Auch in der Wüste finden sich Qasr, vor allem in der jordanischen Ostwüste, die gleich am östlichen Stadtrand von Amman beginnt.
Die Ostwüste - auch sie muss der/die Reisende erlebt haben.
Schotter, Geröll, Gestein, oft schwarz, weil Basalt, kaum Leben, ein Horizont, so weit, dass das Land fast unendlich erscheint.
Schnurgerade zieht sich der Highway dahin, immer geradeaus, in Wüsten, die noch größer sind....
Lastwagen, Trucks sind die Karawanen der Moderne; ziehen dahin, wo schon früh Pilger und Händler
gen Mekka oder gen Bagdad reisten.

In dieser scheinbar so verlassenen Wüste leben Menschen und Tiere, Hirten und Herden, davon habe ich schon berichtet.
Genau hier finden sich aber auch alte Zeugnisse der Baukunst; kunstvoll bearbeitete Steine; sinnenfrohe Gemälde.

"Qasr" fast zusammen, was weit verstreut an Ruinen, erhaltenen oder restaurierten Bauwerken aus
omayadischer Zeit zu finden ist.
Die Omayaden waren die ersten arabisch-muslimischen Herrscher und herrschten im 8. Jahrhundert über eines der größten Weltreiche, das die Geschichte je kannte; auch wenn wir davon in der Schule, westlich ausgerichtet, nie gehört haben.

Wüstenschlösser - das sind alte Burgen, Festungen... 
wie in der Oasenstadt Azraq...
Karawansereien... wie das Qasr Kharana....
heute rauscht daneben der Verkehr....
Qasr kann aber auch der Rest eines Hammams (Badehaus) sein, das zu einem kleinen Jagdschloss gehörte, dem auch eine Moschee beigesellt war...
Eines der Schönsten ist sicher das Qusayr Amra, UNESCO-Kulturerbe, völlig zurecht.
Ganz unvermittelt taucht es auf, mitten in der Wüste.
Wie meist ist die Anlage vorbildlich gepflegt, ausgeschildert; vorgelagert ein Visitor-Center mit Informationen und einem kleinen Museum, das dreisprachig informiert. Auch Toiletten finden sich, so dass niemand nicht vorhandene Büsche suchen muss; ebenso Bänke zum Rasten, Schauen, Pause machen...
Innen empfängt uns, nachdem sich das Auge ans Halbdunkel gewöhnt hat, mit den Fresken des kleinen Schlosses ein gut erhaltenes Zeugnis orientalischer Sinneslust - Genüsse aller Art, nicht nur angedeutet.
Sehr gut gefallen hat mir das Qasr Hallabat, nicht allzuweit von Amman; hoch auf einem Hügel;
verschlossen, aber unten im Visitor-Center wartet die Touristenpolizei.
Ohne Eintritts-oder Führungsgebühr werden Besucher von einem der freundlichen Polizisten begleitet und geführt. Dass das Schloss nur in Begleitung der Polizei besucht werden darf, hat sicher darin seinen Grund, dass in einem der Räume dieser Ruine ein wunderbarer Mosaikboden zu finden ist, aus der Zeit, als in diesem Schloss in frühchristlicher Zeit  eine byzantinische Kirche war. Er soll, je nach Schuhwerk,
nicht betreten werden. Ich hätte dürfen. Immerhin.
Später wurde auch eine Moschee eingerichtet, einfach ein paar Meter weiter im Osten.
Von beidem sind die Reste erhalten. Das finde ich schön.
Am Rande sei eine kleine Anekdote erzählt. Wie immer ... trifft die Verfasserin allüberall auf Kollegen...
Geistliche aller Art... und natürlich Lehrer. So auch hier. Der freundliche Polizist erzählt uns, er sei mal Lehrer gewesen - und, weil ihm das "too difficult" gewesen sei (kann ich gut verstehen!!!!) habe er sich bei der Polizei beworben.... und weil er Geographie studiert habe und gut Englisch spreche... habe man ihn zur Touristenpolizei geschickt, von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit.Jetzt sei er hier.
Dieses leichtere Dasein gönne ich ihm von Herzen, denn er hat uns ganz wunderbar geführt und informiert über dieses schöne Schloss in der Wüste. Dem Kollegen meines Sohnes, der auch elterlichen Besuch hatte und zwei Tage später die Wüstenschlösser besuchte, haben wir empfohlen, bei der Anmeldung nach dem Polizisten zu fragen, der vor zwei Tagen zwei Deutsche herumgeführt habe, Mutter und Sohn.... auch das hat wunderbar geklappt; beim Stichwort "Schneller School, Amman" wusste der Herr schon Bescheid;  nicht nur der Kollege sei vor zwei Tagen mit der Mutter dagewesen, sondern ein paar Tage vorher auch schon die Kollegin mit Tante....
Ja, ja, die Welt ist klein, auch in der Wüste ... und Lehrer gibt es überall.

Eines aber ist mir bei diesem Beitrag zur Ostwüste auch wichtig! Und muss gesagt werden.
Auf diesem kargen, leblos und öde wirkenden FleckenErde arbeitet und tourt es sich nicht nur so vergnüglich, wie wir das erlebt haben. Etwas weiter nördlich in der Wüste, da leben auch Menschen, knapp an der Grenze zu Syrien.
Flüchtlinge. Im Elend. Unbehaust. In Zelten und Containern. Ausgesetzt dem kalten Winterwind und nun der sengenden Glut in der Wüste. In Zaatari zum Beispiel.
Auch deutsche Zeitungen berichten allmählich davon. Die Situation dort wird immer schwieriger, immer drängender, jede Nacht kommen viele Menschen dazu. Neue Lager werden geplant -
aber die innere und äußere Belastung der Jordanier, des Staates und der einzelnen Männer und Frauen geht über die Grenzen dessen, was letztlich machbar ist und erwartet werden darf.
Jordanien ist ein armes Land, arm an Rohstoffen und Wasser. Es hat kein Öl. Es ist auf Importe angewiesen. Wasser ist knapp. Viele Menschen sind arbeitslos. Subventionen auf Energiestoffe wurden zurückgenommen, damit mehr Geld in die Versorgung der Flüchtlinge fließen kann. Das führte zu Unruhen,
zu Unmut. Umso höher ist zu bewerten, was Jordanien wieder einmal macht, nicht zum erstenmal:
Die Grenzen öffnen für Menschen in Not. Damals aus Palästina, später aus dem Irak, heute aus Syrien.
Deshalb gehört mein allergrößter Respekt den Menschen in Jordanien.
Wann endlich hört das Morden, die Gewalt, der Krieg auf - in Syrien und anderswo?
Damit Menschen atmen können, in Ruhe schlafen, lernen und arbeiten.... Wann endlich?

Samstag, 27. April 2013

"UDDA" ist schwedisch und heißt....

... laut Lexikon: "ungerade" oder auch "ungewöhnlich".
"Udda" heißt - deshalb - auch die Anleitung für diesen Kinderponcho, die ich testgestrickt habe.
Madeleine ist Schwedin und zeigt hiern ravelry schöne, farbenfrohe und ungewöhnliche Strickwerke für Kinder, manches auch mit Anleitung.
So wie "Udda" - ungewöhnlich, weil einseitig. Nur auf der einen Seite ist ein Ärmel,
auf der anderen Seite endet der Poncho mit der Schulter.


Die Anleitung wird es demnächst auf ravelry geben, von ganz klein (einige wenige Monate) bis etwa 10 Jahre.
Mein Test ist für die Größe von 6-8 Jahren; verbraucht habe ich
309 g Silenzio von Schachenmayr in verschiedenen Farben sowie ein kleiner beiger Rest.
Der Poncho bietet prima Möglichkeiten zur Resteverwertung. Bunte Streifen und mehr....
Weil mir das Ganze dann aber doch ein wenig zu einseitig (und vielleicht zu kühl für einen kalten Winter war),
habe ich die kurze Seite doch noch ein wenig verlängert.
Mir gefällt er, in diesen schönen Farben, passend zum Holz vorm Haus.

Nur probegetragen ist der Poncho noch nicht. Mangels passendem Kind.

Sobald die Anleitung auf ravelry vorhanden ist, werde ich darauf hinweisen und verlinken.

Montag, 22. April 2013

Eine Tüte voll mit rotem Sand...

.... habe ich aus der Wüste mitgebracht. Als Erinnerung und zur Dekoration...
Sand, Steine, Kamele (eines wohnt schon lange bei uns und kommt aus der Wüste westlich des Jordans...)
Mosaike.... erinnern an die Wüste.

Der Sand ist aus dem Wadi Rum.
Wadi Rum - so stellen wir uns üblicherweise "Wüste" vor: Feiner, tiefer Sand, kaum Geröll, flimmernde Hitze... und die oft tiefrote Farbe.
Das Wadi-Rum liegt ganz im Süd-Osten von Jordanien.
Die Anfahrt erfolgt über den "Desert Highway", die Wüstenautobahn, die mehr oder weniger schnurgerade über die Höhen des edomitischen Gebirges nach Süden führt.
Auch hier wieder das schon bekannte Bild vom Hirten und seiner Herde:
Irgendwann kommt die erste Steilstufe Richtung Meer.
Später biegen wir links ab, parallel zur Hedschas-Bahn (bzw. dem, was noch übrig ist; befahrbare Schienen, immerhin) ... hinein ins Wadi-Rum, einem "protected area".
Auch hier gibt es ein neu gebautes Visitor Centre, wo alles gut organisiert ist: Parken, Einweisen, Fragen und Antworten, Hinweise auf die Möglichkeiten, die sich Touristen bietet;
z.B. das Organisieren eines Jeeps mit Fahrer, der dann die gewünschte Tour durch die Wüste (je nach Zeit, Interesse und Geldbeutel unterschiedlich lang) mit den Besuchern abfährt.
Jordanien investiert viel in den Tourismus. Zu recht. Auch ich hoffe, dass Jordanien so sicher bleibt, wie ich es erlebt habe.

Alles hat sehr gut geklappt. Wir konnten unbeschwert, mit offenen, staunenden Augen den Tag genießen:
Fahren, Aussteigen, Hochklettern, von den Dünen Runterschleifen, Hügel besteigen, in Schluchten Zwängen,
über Pfützen Springen....

Staunen darüber, wie die Kräfte der Natur Stein formen und verändern können;
Hitze nicht nur Spüren, sondern zugleich Sehen; Flimmern an den Bergen, die sich steil aus der Ebene erheben.
Immer wieder.
Den Blick nach vorne richten und nach unten.
Zu sehen, wie die Wüste lebt...
Der Baum, der den Ort markiert und den Weg in die Wüste weist....

Die Wüste... wie sie ... ganz klein und fein....
...
Der Ginsterbusch... der die Bibelkundigen wieder einmal erinneren und assoziieren lässt...
... Hagar, die in der Wüste den Tod erwartet und ihr sterbendes Kind ablegt unter dem einzigen Busch, der da steht.... hoffnungslos, verzweifelt, erschöpft vom Streit, vom Ausgebeutet - und Überflüssigsein,
vom Hader und Gehenmüssen ....
Aber dann hört sie den Boten Gottes, der ihr zuruft: Fürchte dich nicht!
Und sie findet - Wasser in der Wüste...Leben... Perspektive und Zukunft.
Inmitten der Wüste. (nachzulesen Genesis/1. Mose 21)


Denn auch die Wüste ist voller Leben.

Wir kehren zurück... und knipsen das, was auch ganz unbedingt geknipst sein muss.
Ein Straßenschild mit Kamel. Zum Beweis, dass wir da waren. In der Wüste.




Freitag, 19. April 2013

Grün....

... gehört eindeutig zu meinen Lieblingsfarben.
Nach dem langen Winter freue ich mich so richtig über die unterschiedlichen Schattierungen des aufkeimenden Grüns.
Grün ist auch dieses Tuch:

Grün mit ein bisschen Blau, ein bisschen Gelb - mehrere Fäden fügen sich schön zusammen.
Das ist eine der Stärken des sogenannten "Designergarns", ungedrehten Garns.
Für Socken ist es wenig geeignet, aber bei Tüchern sorgt es in der Regel auch für einen sehr weichen,
schönen Fall.
Ich mag dieses Tuch.
Und ich bin froh, dass es endlich fertig ist. Ein UFO, begonnen im September - und irgendwie lag es immer rum. Ich hatte sogar schon überlegt, alles wieder aufzuziehen.
Es wäre schade gewesen, meine ich.
Denn es passt wunderbar, zu weißen Bluse, zur Jeansjacke und zu schlichten Shirts.
Es passt auch wunderbar zu der Kette, die ich gerade sehr oft trage.

Mitgebracht aus der Wüste, aus Petra. Dunkelgrüne Steine und schön verarbeitetetes Silber -
und die Erinnerung an das nette Schwätzchen und Handeln mit der Beduinin, die ihren Stand am Weg zum Kloster hatte und uns unter all dem Schauen, Schwätzen und Handeln auch noch zum Tee einlud. Zwei Ketten und ein Tuch haben wir gekauft, ich meine, auch sie war zufrieden mit dem Preis.
Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meinem Tuch und freue mich darauf, es oft zu tragen.
In diesen schönen Tagen, wenn das Grün immer Grüner wird....

Zum guten Schluss die Daten:
87 g Designerwolle von Ewas Sockenwolle, Farbe "Wasserspiel" (ein altes Schätzchen)
Nadeln 3,5 mm
Muster: Multnomah (kostenlos über ravelry; wer einigermaßen English kann, sollte die englische Anleitung
                               herunterladen).


Dienstag, 16. April 2013

Sneakers für den Frühling...

Frau Allerleisocken strickt auch noch.
Entgegen der eigenen Erwartungen hat sie in der Wüste nicht! gestrickt; wohl aber in Amman - und einige wenige Runden auch auf dem Dach des Hotels in Dana. Beim Warten auf den Sonnenuntergang.
Aber davon ein andermal mehr.

Zuhause  - nun ja, das warteten UFOs (unfinished objects); eines wurde fertig, ist gespannt, aber noch nicht fotografiert. Einiges wurde angestrickt; vollendet bisher nur
1 Paar Sneakers aus zweierlei Resten, einem unifarbenen in rosa, und einem selbstmusternd.
40 g, bei Größe 39 und 50 M bis zum Spitzenbeginn -
und am Bund das Schwarzwaldzöpfle über 15 Reihen.
Das ist schon alles und geht schön schnell.

Sonntag, 14. April 2013

Von Hirten und Herden....

... soll heute abend die Rede sein.
Passend zum heutigen Sonntag, dem Sonntag Misericordias Domini oder auch
dem Sonntag vom Guten Hirten.
Passend zu vielen inneren und äußeren Bildern meiner Reise.
Das Bild des Wanderschäfers ist mir sehr wohl vertraut. Schäfer sind auf und unter der Alb immer noch präsent, auch bei uns im Dorf ist eine große Schafhalterei; Schäfer und ihre Herden weiden immer mal wieder hinter dem Haus, überqueren Straßen, der Verkehr hält an. Auf der Alb halten sie die Wacholderheiden kurz und schützen sie so vor Verbuschung und Verwaldung. Ein Stück Kultur, auch bei uns.
Deutlich präsenter und doch ganz anders sind Hirten und Herden in Jordanien.
Das Land ist karg; Autobahnen und gute Straßen führen schnurgerade durch eine nahezu leblos scheinende Wüste; weder Mensch noch Tier noch grünes Gras ist irgendwo zu sehen; und plötzlich wie aus dem Nichts sind sie da -
Schafe, Ziegen, Esel,
 Hirte, Hirtin oder Hütekind,  - sammeln sich um spärliches Grün.
Klein sind die Herden. Mehr geht wohl nicht. Für mehr Tiere würde das Futter nicht reichen.


Hirten und Herden sind auch bestimmende Bilder der Bibel.
Viele Texte des Alten und des Neuen Testamentes reden von Hirten und Herden. In manchen dieser Texten finde ich wieder, was ich nun selber sehen durfte; auch wenn möglicherweise damals das Land unter dem Berg Nebo, das Land rechts und links des Jordans fruchtbarer und grüner war als heute.

Abraham und sein Neffe Lot mussten sich trennen, weil das Wasser nicht reichte ... für die Herden der beiden, die sich vermehrten. Ein Wohlstand, den das Land nicht tragen konnte. So kam es zur Trennung,
ohne Feindschaft.
Mose floh in die Wüste, in die Steppe, stand an der Wasserstelle einer Hirtin bei, die ihre Ziegen tränkte...
und blieb bei ihr. Vom Prinzen zum Hirten. Eines Tages - so heißt es in Exodus 3 - trieb er die Herde seines Schwiegervaters hinaus über die Steppe .... und begegnete Gott... und kehrte zurück mit einem neuen Auftrag...

Und schließlich .... haben die Menschen eine Sprache gefunden, für das, was sie verbinden mit "Gott",
mit der Vorstellung, dass da MEHR ist... Sie verbinden das Unsagbare und Unfassbare der Transzendenz mit den Erfahrungen des Alltäglichen.
Das Bild des Hirten, der die Herde führt, für sie sorgt, sie schützt .... wird durchsichtig... hin auf das unsagbare und unfassbare MEHR ....
und sie erkennen, dass "Gott ist wie..."
.... "wie ein guter Hirte".

Zentralste Texte der Bibel enthalten das Sprachbild des Hirten;
über allen der Psalm 23, ein Text allerhöchster Sprachkraft und zugleich unglaublicher Zartheit.
Johannes 10 war heute Predigttext.

Ich aber will nun meine Bilder und Gedanken zu Hirten und Herden unterlegen mit einem Text aus
Hesekiel/Ezechiel 34, die Verse 11-16.
"Denn so spricht Gott, der Herr:
Siehe, ich, ich selbst will nach meinen Schafen fragen, will nach ihnen sehen.

Wie ein Hirte nach seiner Herde sieht am Tage des Unwetters,
wenn seine Schafe versprengt sind, 
so werde ich nach meinen Schafen sehen und sie erretten von allen Orten,
wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Dunkels.
Und ich werde sie aus den Völkern herausführen und sie aus den Ländern sammeln;
ich werde sie in ihre Heimat führen und werde sie weiden auf den Bergen Israels,
in den Talschluchten und an allen Wohnstätten des Landes.
Auf guter Weide werde ich sie weiden,
und auf den hohen Bergen Israels wird ihre Trift sein,
dort sollen sie lagern auf schöner Trift und fette Weide haben auf den Bergen Israels.
Ich selber werde meine Schafe weiden, 
werde selber sie lagern lassen, spricht Gott, der Herr.
Das Verirrte werde ich suchen,
das Versprengte zurückholen und das Gebrochene verbinden,
das Schwache werde ich stärken
und das Fette und Kräftige behüten;
ich werde sie weiden, wie es recht ist."

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich eine gute Woche!


(PS: Alle Bilder sind aus dem fahrenden Auto aufgenommen, bei entsprechend verminderter Qualität).

Freitag, 12. April 2013

Sonnenuntergang über dem Wadi Dana....

..... heute vor zwei Wochen..... krönender Abschluss eines wunderbaren Tages im Wadi Dana.
Wadi Dana - eines der ältesten und bekanntesten Naturschutzgebiete Jordaniens.
Dana - ein altes, fast verlassenes Dorf - das wieder aufgebaut wird. Menschen kommen zurück, renovieren, bauen, finden Arbeit. Da, wo sie wohnen. Frauen verarbeiten Kräuter zu Tee, Früchte zu Marmelade und anderem; Männer arbeiten als Guide und Ranger, fahren und betreuen Wanderer und andere Touristen.
Wir wohnten im Dana Tower Hotel - verwinkelt, schmale Wege, viele Stufen, einfach, sauber und sehr freundlich geführt.
Zimmer wie Höhlen oder hoch oben mit weitem Blick übers Tal.

Wadi Dana - es erstreckt sich über Höhen von 300 m über NN bis hinauf zu 1700 Höhenmetern -
und jetzt im Frühling ist es grün. Man sieht und spürt und riecht den Frühling.
Kirschen und Granatäpfel blühen, Bäume treiben aus, Schildkröten kriechen durchs Gebüsch,
Mandeln reifen... Kräuter duften, Minze, Salbei, Thymian. Sie werden gesammelt, getrocknet, zu Tee verarbeitet, verkauft. Im Laden des Naturschutzzentrums. Zu fairen Preisen.
Unsere Wanderung führte uns durch den Talschluss, an Quellen und Wasserrinnen vorbei;
hinab und hinauf, auf schmalen Pfaden, über Felsen
und auf Wiesen.
Eine Rast mit Tee, den unser Führer zubereitete; über dem Feuer.
Und immer - der spektakuläre Blick, von oben hinunter ins Tal.
Zu gerne hätte ich auch diese oder eine andere Wanderung das Tal hinab gemacht; aber das braucht einen ganzen langen Tag und muss organisiert werden; denn die Rückfahrt muss gebucht werden und dauert lange, weil sie weit aussen herum führt; vom Wadi Araba wieder hinauf auf die Höhen des Gebirges.
Aber auch die Halbtagswanderung war eindrucksvoll und schön; voller Bilder, die bleiben. Mit und ohne Kamera - so wie den Adler, der hoch über uns seine Kreise zog und dessen Anblick ich einfach genossen habe.

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