Dienstag, 31. Januar 2012

Das war ... der JANUAR

Eine kleine Zusammenfassung - weil das Blog ja auch ein Tagebuch ist - für mich - als Gedächtnisstütze und zum Nachschauen.
 Ohne die missratene Jacke: 9 kleine Werke, die meisten verschenkt; am genussreichsten sicher die
Handschuhe...

Montag, 30. Januar 2012

Die Hühnerleiter ...

...."rauf und runter" strickte sich dieses Sockenpaar.
Hühnerleiter heißt ein löchriges Sockenmuster, leiterartig eben, wie es Art der Hühnerleiter ist.
Da ich es aber nicht so löchrig mag, zumal im Winter, zumal dort, wohin die Socken reisen, dreiviertel Jahr
Winter ist und (fast) ein Vierteljahr kalt..., habe ich alle Umschläge einfach verschränkt abgestrickt,
und somit die "Leitersprossen" wieder verschlossen.
 Das Ergebnis gefällt mir sehr; das Muster ist eingängig und geht recht flüssig zu stricken, auch bei verschränkten Maschen.
Und hier nochmal alles zusammengefasst:
54 g handgefärbte Sockenwolle in rosa-Tönen
Nadeln: 2,75 mm
Muster: Hühnerleiter 
Größe: 36 (d.h. bei mir 42 Reihen von der Fersenwand bis zum Spitzenbeginn)
 Und zum Schluss in eigener Sache:
Ich bedanke mich sehr für die vielen Kommentare zu den letzten Beiträgen - und auch für evtl. Kommentare zu diesem, schon jetzt. Meist habe ich in den letzten Tagen nicht geantwortet, auch wenn es von der Absenderangabe her über mein mail-Programm möglich gewesen wäre. Die nächsten Tage werde ich es wohl auch nicht schaffen. Diese Woche ist ein strenges Arbeitsprogramm, letzte Woche war es auch schon so;
und den "Grauen Sonntag" - anders lässt er sich wohl wirklich nicht bezeichnen - habe ich gestern gut genützt,
Waldspaziergang, Kochen, Essen - und dann ein langer, wunderbarer Mittagsschlaf! 
Deshalb hier nochmal: Danke für alle Kommentare, ich freue mich immer sehr. 

Samstag, 28. Januar 2012

Schottisches Hochland.... das "S" im Geo-ABC

Ins Schottische Hochland, auf den WestHighlandWay führt und erinnert mich das "S" im Geographie-ABC -
10 Tage Wandern, von Süd nach Nord, liebliche Hügel, Ginster, Lämmer, 2 Tage entlang des Loch Lomond,
der Weg zum Teil "rough", dann ins Hochland, übers Ranoch Moor, die Teufelsleiter und letztlich hinab nach
Fort William, schon fast am Atlantik.
Ein Naturerlebnis der ganz besonderen Art:

Das Glitzern des Wassers, das Jagen oder langsame Treiben der

Wolken,
Einsamkeit, lange Wege, immer wieder die Blick auf das Kleine am Wegesrand
oder auf die Dramatik am Himmel....

eine ganz besondere Osterandacht hoch über dem See... einige Jahre ist es her, aber immer noch nah.
Nun bin beim Geo-ABC wieder auf dem Laufenden, und kann am 7.2. ganz pünktlich zum T führen.

Freitag, 27. Januar 2012

Türkis und Schwarz....

... doppelt genommene Soft Merino von Wolle-Rödel... drei Knäuel in zwei Farben...
....Häkelnadel Nr. 5
....4 Luftmaschen zum Ring
....Reihe für Reihe erweitert auf am Ende 66 Stäbchen
....gezittert, ob die Wolle reicht (denn Nachschub gibt es in der Wolle-Rödel-Losen Provinz nicht so leicht...)
....ingesamt dreimal fast alles geribbelt...
....und dann war es doch gut. Lang genug, Wolle gereicht, dem Probeträger gepasst ....
und heute wird sie verschenkt, die Mütze. Und gefällt. Hoffentlich.



Nur der Bommel stammt nicht aus meiner Werkstatt. Denn damals, vor über 30 Jahren, nach einer Jungschar-Bastel-Aktion mit Vögelchen für die Senioren (zwei Bommel in unterschiedlicher Größe, ein Schnabel aus Papier, darin ein Bibelspruch) habe ich mir geschworen: Nie wieder Bommel! Nie!
Gut, dass frau Kinder hat, die dann einspringen, wenn sie versagt oder gleich gar nicht will.

Dienstag, 24. Januar 2012

Blathnat.... oder Anstricken gegen das Grau...

Blathnat - ist gälisch und heißt "kleine Blumen".
Blathnat - ist auch der Titel einer Mystery-Socken-Anleitung, die pünktlich zum Neuen Jahr mit dem "geheimnisvollen Bündchen" begonnen und seit letzten Sonntag vollständig erschienen ist.

Im Vorgriff auf den Frühling (mindestens!) habe ich eine der schönen Traumreise-Färbungen der Drachenwolle gewählt: die Reise nach Esfahan, das im Iran liegt, wo so viele wunderbare Rosen blühen.
Blathnat - das ist tatsächlich kein wärmendes Wintermuster, sondern voller Löcher und Umschläge, die Blätter und Blütenknospen ergeben. Kleine Blumen eben.
Überall sprießen sie auf, ziehen sich dahin, schon im Bündchen, über Schaft und Ferse, bis vor in die Spitze.
Eine gut beschriebene Anleitung, die sich wunderbar und gut stricken ließ. Mal sehen, wie sich die leichten
(60g nur, weil der Schaft recht kurz ist) und luftigen Socken tragen. Im Frühling.

Die nächsten Socken werden nocheinmal winterlich, tweedig, zöpfig....

Montag, 23. Januar 2012

Senfgelb oder Helloliv?


... ist die Farbe dieses wunderbar weichen Tuches. So leicht lässt sich das gar nicht entscheiden, fotografieren schon gar nicht.
Je nach Licht changiert das Tuch.
Der Faden besteht aus zwei Fäden, einem stabilen, weichen, flauschigen Faden in Gelb  (so sage ich jetzt einfach mal...) und einem dünnen braunen Faden.
Es ist eine von Ewas Bärenwolle, die ich bekanntermaßen so sehr mag.
Das Muster ist einfach, eingängig und einfach wunderschön.  Frau Beerentöne  hat es entworfen, getestet und
kostenlos zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!  Der wiederholende Rapport geht nur über 9 Maschen, deren Struktur sich auch ganz einfach erkennen lässt. So macht auch das Einfügen des Musters in die Randzunahmen keine Mühe.
Durch die schnelle Zunahme wird das Tuch schön breit, gerundet und liegt sehr schön. Es ist lang genug, dass die Zipfel schön drapiert und gesteckt werden können. Manche Variante des Tragens bietet sich an.
Die Maße: Breiteste Stelle: 42 cm
                 Länge Innenkante: 170 cm; Länge Außenkante: 270 cm. Und auch die Farbe ist hier gut getroffen.
Mit 101 g ist es wunderbar leicht und trotzdem wärmend,
was leider wieder sehr benötigt wird - denn draußen regnet es schon wieder und dazu ist es einfach unangenehm kalt.

Samstag, 21. Januar 2012

R... wie ..... RAUBER

Und weiter geht es im Geo-ABC:
R - wie Rauber.
Der Rauber ist eine Ruine am Nordrand der Schwäbischen Alb. Die Ruine einer alten Raubritterburg sitzt
wie viele alte Burgen auf Felsen, in deren Nachbarschaft oder darunter in sehr grauer Vorzeit ein Vulkan Feuer und Asche spuckte.
In schon etwas deutlicher erkennbaren Jahren hausten auf dem Rauber, wie der Name es sagt, die Räuber.
Alles historisch Gesicherte lässt sich hier nachlesen ... ebenso Tipps zu schönen Ausflügen am Fuße und am
Nordrand der Schwäbischen Alb südlich von Kirchheim.

Heute bietet die zum Erhalt gesicherte Ruine einen schönen Platz zum Rasten und einen weiten Blick ins Land,
einen Blick aus dem Dunkel ins helle Licht, hinunter ins Tal oder hinüber zum Breitenstein.

Die Sage spricht vom Dunkel, von Unrecht, Streit und Zorn, von Gram und Sorge. Sie weiß von drei räuberischen Brüdern, die die Menschen plagten und auch untereinander rechte Streithammel waren. Der eine hauste auf dem Rauber, der andere unweit davon auf der Diepoldsburg und der dritte ein klein wenig weiter auf den Wielandsteinen.  Am höchsten jedoch thronte die Mutter, die gute Sybille von der Teck, die sich sorgte und grämte um diese missratenen Söhne und es schließlich nicht mehr mitansehen konnte.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Wie versprochen - das Q im Geo-Abc

Q - wie Quedlinburg - der Stadttag in unserer letztjährigen Wanderwoche im Harz.
Auch in Quedlinburg braucht es ordentliches Schuhwerk .... für die vielen, vielen schönen Straßen und Gassen, mit und ohne Kopfsteinpflaster....
für die vielen Höfe und Hinterhöfe, offen und leer und weit oder voller Leben, mit vielen kleinen Werkstätten und Läden.

Auch in Quedlinburg braucht es einen guten Atem - denn der Weg auf den Schlosspark geht steil bergan, durch Gassen und über Treppen - und bietet schließlich einen wunderbaren Ausblick auf die Dächer der Stadt, von ganz oben eben und über die Ebene bis hinüber zum Harz.
Die Krönung von allem aber ist die romanische Stiftskirche, die alles überragt; groß und weit und schlicht lässt sie Zeit und Raum. Trotz vieler Touristen herrscht Stille und Ruhe. Uns bot sie Schutz vor Gewitter und heftigem Platzregen. Wir hörten das Donnern und Prasseln - und waren doch geborgen im Dunkel des
Gotteshauses. 
Eine schöne Stadt mit viel Altem und Originellem, gut saniert, noch nicht überall, aber das muss auch nicht sein. 

Mittwoch, 18. Januar 2012

Rot und Weiß...

 sind diese Handschuhe. Norwegermuster sagt(e) man bei uns, das Wort Fair-Isle kannte niemand.
Das Muster stammt aus dem wunderbaren Buch:  "Folk Mittens" von Marcia Lewandowski. Schon letztes Jahr wollte ich gaaanz viel daraus stricken; anderes schob sich vor.
Nun habe ich es gewagt; eines der vielen schönen Handschuhmuster aus aller Welt herausgesucht -
das von Nord-Island - in meinen Schatzkisten gestöbert, Grundanleitung und Einzelanleitung in aller Ruhe durchgelesen und ganz entspannt gestrickt; ein bisschen einfädig und schnell, ein bisschen zweifädig und deutlich langsamer, zweihändig die Fäden haltend oder abwechselnd, je nach Musterteil und -länge -
ent-schleunigt eben. Dennoch gingen die Handschuhe schnell von der Hand
Gewaschen und getrocknet sind sie - und tragen sich schön - nur die Bündchen dürften etwas länger sein.
Die nächsten werden an diesem Muster-Paar gemessen.
Wolle braucht es nicht viel: 1 Knäuel uralte rote Sportwolle, reine Schurwolle und dann ein ganz besonderes altes Schätzchen, vom Strang zum Knäuel und auf die Nadel - es strickt sich wie Sahne.... Auf die dritte Farbe habe ich verzichtet.
Verbrauch: 38g
Nadeln:      2,75 mm
Das ist der weiße Anteil. Ein bisschen habe ich noch.

Dienstag, 17. Januar 2012

Statt "O" kommt gleich das "P"....

... im großen GEO-ABC.
Orte mit O gäbe es in der Nähe gar viele, aber leider habe ich keine Bilder und das Wetter in den Weihnachtsferien war einfach zu schlecht für einen Ausflug. Wahrscheinlich hätten die Bilder nur aus grauen
Schlieren bestanden.Vielleicht reiche ich bei Gelegenheit etwas nach. Ich wüsste schon was, etwas Kleines,
Feines, Besonderes...
So führt uns das P  - erneut nach Frankreich, wieder ins Gebirge, aber nicht wie beim M in den Süden, sondern in den äußersten Osten - nach Pontarlier.
Pontarlier liegt im Französischen Jura, am Fluß Doubs, der sich mit vielen Kurven seinen Weg durchs Gebirge
bahnt. Pontarlier liegt über 800 m hoch und zeichnet sich durch ein "robustes" Klima aus. Immer wieder in unseren beiden Urlauben in der Nähe waren wir geschockt, wenn der Wetterbericht die Vorhersage für die nächsten Tage anzeigte - nirgends wurde es so kalt wie in Pontarlier, auch in den Alpen nicht. Im Juni!

Pontarlier hat einen Bahnhof, an dem sogar der TGV hält, einen großen Stadtplatz, kleine Gassen, alte Häuser, kleine und größere Läden; ein typisches französisches Provinzstädtchen (ca. 18000 Einwohner).
Etwas am Rande des Centre gelegen ist die Kirche St. Benigne. Auch sie weist einen der für den Jura typischen Glockentürme/Clocher auf.

Gerne bin ich ins örtliche Zeitungsgeschäft und habe das enorme Angebot an Stickzeitschriften.durchgeschaut. Auf dem Markt gab es die Angebote der Region - Gemüse, Honig, Käse, Saucisson (Wurst) - und auch Handwerkliches: große Standuhren und Stühle.
An einem Kurzwarenstand habe ich eine Stickschere gefunden, die schärfste und akkuratest geschliffene Schere, die ich je in Händen hatte, fein und klein und vergoldet; dazu eine ganz besondere, abgeplattete Stopfnadel, mit der ich all meine Strickwerke zusammennähe und deren Fäden vernähe; eines der Werkzeuge, die ich hüte und bewache vor allen Räubern und Sachenverräumern ... vor allem denen aus der eigenen Familie...
So bleibt mir Pontarlier in guter Erinnerung.
Pontarlier - das große P -
auch zum Q kann ich etwas präsentieren. Bald!

Montag, 16. Januar 2012

Der Star am festlich gedeckten Tisch....

... war diese Dekoration aus Amaryllis, Hyazinthe, Moos, gehäkelten Röschen und getrockneten Rosen
sowie einem Lärchenzweig...
alles verpackt in der Suppenschüssel des guten Services (weiß mit Platinrand).
Die Idee zu dieser Dekoration stammt von Helga.
Oder ist der Star doch der Frankfurter Kranz, den sich das Geburtstagskind, in den besten Jahren, Jahr für
Jahr wünscht, aber nicht immer bekommt!?

Farblich passen dazu die Socken, die ich dann spät abends nach Feiern und Aufräumen noch fertig gestrickt habe:

Muster: Jeck von Regina Satta (ein ganz einfaches Hebemaschenmuster)
Wolle:  Dornröschen-Wolle; Adventskalender: Alles hat zwei Seiten, in pink und lila
Größe: 39
Verbrauch: 69 g (einer im übrigen sehr gut ausgewogenen Wolle: 100g = 104!)
Es ist das 2. fertige Paar in diesem Jahr und wandert in die Geschenkeschublade. Mal sehen, was so kommt.

Montag, 9. Januar 2012

Fröhliches Grau....

hat sie sich gewünscht, die Nichte, die diesen Monat noch Geburtstag hat.
Helles Grau, Weich und mit Löcher - daraus ein Schlauchschal. Alles andere blieb mir überlassen.
Da ist er nun: Eindeutig ein Schlauchschal, Loop oder Cowl; wie auch immer; ca. 45 cm breit, also mit einem Umfang von einem knappen Meter. Das reicht, um einmal zu kreuzen und zu wickeln.
Weich sollte er sein, dafür sorgt das Garn. MerinoSeta von Lang ( 70 % Merino, 30   Seide, 300m LL     auf 100g), gestrickt mit Nadeln Nr. 4,5.
Das Garn ist weich wie Butter - und es wird der Strickerin auch schnell klar weshalb, ist es doch nahezu
unverzwirnt und steht da dem sogenannten Designergarn in nichts nach. Spitze Nadeln und Aufmerksamkeit sind  also unpetinkt!!!! geboten, ansonsten gehen viele, viele Fädchen verloren.... zumal es mehr sind als nur 4 oder 5!
Für die Löcher sorgt das Muster, etwas ganz Feines:
Dayflower Cowl, kostenlos erhältlich bei raverlry, gut beschrieben, gut zu lesen, übersichtliche Strickschrift.
Angeschlagen habe ich allerdings mehr als den Vorschlag der größten Größe: 170 Maschen, d.h.
10mal den Mustersatz. Aber da der Mustersatz klar gegliedert und abgegrenzt ist, ist auch das kein Problem.
Maschenmarkierer erleichtern die Runden und die Kontrollen, vieles ergibt sich jedoch und ist absolut eingängig und gut zu merken.
Aber was ist eine "Dayflower"? Übersetzen kann ich das wohl: "Tagblume", aber dann hörte es auf, obwohl mein botanisches Wissen nun nicht das Allerschlechteste ist.
Dem Internet sei Dank weiß ich aber nun Bescheid: Eine schöne blaue Blume, schon von Herrn von Linné
klassifiziert, aus Asien stammend, aber auch die Gärten und Wegränder Norditaliens sind erobert.
Vielleicht kommt sie ja auch irgendwann zu uns. Aus Asien. Eine blaue Blume. Hier in grauer Variation.
Um doch noch ein bisschen Farbe in all das Grau, draußen und auf den Nadeln zu bringen, habe ich einen meiner zwei Adventskalender-Wollstränge von Dornröschen-Wolle gewickelt und angenadelt:
"Alles hat zwei Seiten"; und auch dieser Wollstrang hatte sie: Die eine pink, die andere lila.
Aus wenigen 8 Gramm wurde ein Handytäschchen, mit einer kleinen Häkelblume verziert.
Aus dem Rest gibt es dann Socken: Starke Farben gegen all das GRAU!

Samstag, 7. Januar 2012

Grau in Grau....

... ist passend zum Wetter auch dieses Sockenpaar, mein erstes in diesem Jahr.
Männersocken, dreierlei Grau, Zöpfe  - und ein völlig entspanntes Stricken.

Und hier die Daten:
Muster: aus Lea Sonderheft LA 510 "Socken und Söckchen", Modell 28
Wolle: Esslinger!!! fortissima (also ein ganz altes Schätzchen) in mittelgrau sowie 2 graue Reste
Nadeln: 2,75 mm
Größe 45 (58 Reihen bis Beginn Rundspitze)

Damit sind zwei der Januargeburtstagskinder sockenmäßig versorgt.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Aufgeribbelt

Vielen Dank für Eure verstehenden Kommentare und die vielen Tipps zu meiner misslungenen Jacke.
Selbstverständlich habe ich sie nach dem Zusammennähen gewaschen, im Wollwaschgang, was erlaubt ist; und die Wolle sah auch schön aus; gerollt und liegend angetrocknet.
Aber das ist es gar nicht.
Es sind tatsächlich zwei Dinge:
1. Die doch wohl etwas große Nadelstärke.
2. Das falsche Modell für mich. Ich habe schmale Schultern und die Jacke wäre nie im Leben so gesessen, wie sie sollte bzw. wie ich meine, dass sie sitzen sollte.

Also die Radikallösung.
Alle Nähte aufgetrennt und fast alles geribbelt. Nur das Rückenteil ist es noch nicht.
Dann werde ich die Wolle zum Strang wickeln, waschen, glätten, wickeln, wiegen und mal sehen, was dann draus wird. Schal, Mütze, Handschuhe - oder eine Kurzjacke oder ein Pullunder für mich.
Nachher schau ich erst mal Biathlon und stricke dabei Socken. 4 Januar-Geburtstagskinder stehen schon in den Startlöchern und nur ein strickiges Geschenk ist fertig. Und dreierlei Grau und Zöpfe, das müsste ich wohl hinkriegen.

Absolut misslungen....

.. ist diese Jacke, auf die ich mich so gefreut habe.

Gestern schon hatte ich so die Befürchtung, dass da was nicht stimmt und nicht passen könnte.
Modell: Aus Anna 11/2011
Nadeln: Nr. 5 (nächstesmal höchstens 4,5; eher  4), denn schon das Dämpfen weitete und dehnte und längte)
Verbrauch: 488 g YAK-Wolle von Lang (50 % Yak, 50 Merino superfein) in schönstem Dunkelrot mit Schwarz
Und jetzt: Gewaschen, halb trocken - ein einziger Frust! Oben zu weit, unten zipfelnd, und vor allem sitzt die
Schulter überhaupt und gar nicht, sondern rutscht.Und der Umlegekragen, der eigentlich die Schulter ist, und der Jacke ihren Pfiff gibt (geben sollte), macht was er will, nur nicht, was er soll.
Ich hätte das Modell in der Zeitschrift und den Schnitt wohl doch etwas genauer und kritischer begutachten sollen (Kommentar meiner Tochter: Mir hat das Modell schon in der Zeitschrift nicht gefallen....)
Und dabei habe ich soo... lange nach einem passenden Modell für die Wolle gesucht, gefunden, verworfen, gesucht... und meinte, endlich das Richtige zu haben... Es ist ein Jammer. Hätte ich doch die Ferien für was anderes genutzt, Schreibtisch aufräumen oder Nähen oder....

Folgerung:
1. Nur gut, dass ich nicht auch noch die Knopflöcher ausgenäht habe.
2. Ins Städtchen fahren um Knöpfe zu kaufen brauche ich auch nicht.
3. Alle (sorgfältig im Matrazenstich genähten Nähte) vorsichtig auftrennen, alles aufdröseln, glätten....
    irgendwas anderes neu stricken... und am besten damit nicht allzulange warten. Für mich?
4. Unbedingt diese Wolle mit kleinerer Nadelstärke stricken; vielleicht sonst auch.
5. Frau Allerleisocken.... bleib bei deinen Socken! Zumindest vorläufig!

Mit etwas   sehr! frustrierten Grüßen.... denn so habe ich mir das überhaupt und gar nicht vorgestellt.

Montag, 2. Januar 2012

Neues Jahr .... Neues Mystery

Beim Stöbern in raverlry habe ich kurz vor Jahresende ein Socken-Mystery entdeckt, das direkt mit dem Neuen Jahr startete. Und da ich mal wieder Lust auf ein Mystery hatte, habe ich es verlinkt, gewartet, was wohl kommt, gestern die Wolle aus dem Vorrat gewählt (Drachenwolle Traumreise Esfahan) und bereits den ersten Teil an beiden Socken gestrickt.
An jedem Sonntag bis Ende Januar kommt ein weiterer Teil hinzu. Ende Januar sind dann die Socken ganz schnell fertig.
Damit das Grau draußen ob soviel Farbe nicht erschrickt, habe ich noch schnell graue Männersocken angeschlagen. Dreierlei Grau. Grau in Grau eben.

Sonntag, 1. Januar 2012

Abwarten? Tun!

... so heißt ein Beitrag von Erich Kästner zum Neuen Jahr:
Er ist zu finden im Anderen Adventskalender, 29.12. oder direkt: 
Erich Kästner, Die kleine Freiheit, 1952

"Abwarten? Tun!
Rundheraus: das alte Jahr war keine ausgesprochene Postkartenschönheit, beiliebe nicht. Und das neue? Wir 
wollen's abwarten. Wollen wir's abwarten? Nein. Wir wollen es nicht abwarten! Wir wollen nicht auf gut Glück und auf gut Wetter warten, nicht auf den Zufall und den Himmel harren, nicht auf die politische Konstellation
und die historische Entwicklung hoffen, nicht auf die Weisheit der Regierungen, die Intelligenz der Parteivorstände und die Unfehlbarkeit aller übrigen Büros. Wenn Millionen Menschen nicht nur neben-,sondern miteinander leben wollen, kommt es auf das Verhalten der Millionen, kommt es auf jeden und jede an, nicht auf die Instanzen.
Wenn Unrecht geschieht, wenn Not herrscht, wenn Dummheit waltet, wenn Hass gesät wird, wenn Muckertum sich breit macht, wenn Hilfe verweigert wird - stets ist jeder Einzelne zur Abhilfe mit aufgerufen, nicht nur die jeweils 'zuständige' Stelle. Jeder ist mitverantwortlich für das, was geschieht, und für das, was unterbleibt."


Große Worte zum Neuen Jahr, Mutige Worte, leider auch Nötige Worte.
Worte, die Mut geben können, aber auch mutlos machen. Kann ich das wirklich. Bin ich nicht zu einsam, zu müde, zu klein, nicht wortgewandt genug, zu alt, zu jung, zu schüchtern oder unbedeutend?
Und warum immer ich? Ich, die ich mich doch nur zerrissen oder ausgebrannt oder resiginiert oder schwach 
fülle?

Ich HOFFE in dieser Anforderung und in dieser Mutlosigkeit, in Tun und Lassen, in Zweifeln und Glauben
auf die 

Jahreslosung 2012:
Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig! (1. Korintherbrief 15,10)

In diesem Sinne wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern ein erfülltes und behütetes Neues Jahr!



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