Donnerstag, 31. März 2011

Mit Rot gemischt....

... wirkt Kunterbunt ganz anders!
Weil ich ja nun immer noch schwer hustend meine Tage im Schongang verbringen muss, wird viel gelesen und gestrickt. Deshalb sind nach bewährtem Muster dicke Kindersocken entstanden:

der Rest vom Kunterbunt, gemischt mit dunklem Rot,
60 g zusammen, Nadeln Nr. 4, Größe 27.

Weil es ein bisschen nett sein soll, nicht nur Wärme, sondern auch was fürs Auge - darf ein Zöpfle auf jeder Seite nicht fehlen.

 Wieder einmal hat es Spaß gemacht und ging ganz schnell.

Und weil es so schön ist, auch heute ein Gartenbild:
Ein dicker, dicker Buschen Schlüsselblumen, Ableger von Ablegern, die sich in der Zwischenzeit selber im Garten ausbreiten, manchmal sogar rosa überhaucht!

Mittwoch, 30. März 2011

Alle Farben des Wasserfarbenkastens....

.... finden sich auf diesem Sockenpaar - kräftig und unverdünnt, Fleck an Fleck, Farbe an Farbe.


Auch zu Ostern, den bunten Farben der Ostereier, passen sie gut.
An Ostern werden sie verschenkt; denn die Besitzerin dieser Socken stand vor kurzem mit bloßem Ballen da - komplett mürbe und aufgelöst war das gar nicht mehr gute Stück.
Da muss Abhilfe her. An Ostern bekommt sie  ein neues Paar, kräftig, bunt und hoffentlich strapazierfähig.


Ein bisschen aufgepeppt habe ich das gute Paar auch noch, rein mustermäßig gesehen; wieder einmal der Pfau und seine Federn... ich mag das halt zu sehr....

Weil ich meine Notizen immer irgendwo hinschreibe, auf kleine Zettel, Rückseiten von ...., schreibe ich es hier noch einmal auf, damit ich bei Bedarf darauf zurückgreifen kann. Alle fleißigen Strickerinnen dürfen es
natürlich auch.

Anschlag: 4 mal 15 = 60 M
Rollrand: 10 R. glatt rechts
Bündchen: 10 R   1 re verkreuzt, 1 links
Schaft: Pfauenfedermuster über 5 mal 12 = 60 Maschen.
Es empfiehlt sich die Nadeln wie folgt einzuteilen. 12 + 12 + 12 + 24
Muster: 
(2 rezsm, 2 re zsm, 1 U 1 re, 1 U 1 re, 1 U 1 re, 1 U 1 re, 2 re zsm 2 re zsm) - das Ganze 5mal.
Dann wird diese Reihe einmal links abgestrickt, dann folgen 2 R rechts; anschließend beginnt das Ganze von vorn.
Ich habe nun die Anzahl dieser rechten Reihen zwischen der eigentlichen Musterreihe im Laufe des Schaftes erhöht bis auf 6 Reihen zwischen den Mustern. Dann noch ein Stück glatt rechts; Herzchenferse, Fuß für
Gr, 39 (50 R. von Fersenwand bis Spitzenbeginn) und eine runde Spitze. Alles wie immer.
Verbraucht wurden 69 g einer Regia ohne Banderole.


Und zum Abschluss, zur Erholung von soviel Farbe - noch ein Gartenbild, eine Lenzrose in schönem Weiß.


Und auch im Zwiebelbeet tut sich was; ein Tütchen Zwiebeln als Reisepräsent habe ich im August bekommen,
nun schiebt und wächst es und macht jede Runde um Haus und hinters Haus immer wieder spannend!

Montag, 28. März 2011

Wenn Schneeflocken sich in Blumen verwandeln...

...entsteht ein Tuch wie dieses.
Snowflakes and Flowers - so hat die Designerin ihr Tuch genannt; eine vorzügliche Anleitung, die ich nur empfehlen kann.
Das Tuch ist durch und durch gemustert. Mit einem kleinen Muster, das an Schneeflocken erinnert,
 arbeitet es sich über Tulpen

 zu "Flowers"
 und schließlich zur Randspitze.


Am meisten Aufmerksamkeit erfordert wohl der erste Teil, dann wird es eigentlich immer nur einfacher, mit
gut zu merkenden Wiederholungen des Musters.

Wie oft frau die einzelnen Muster wiederholt, bleibt ihr überlassen.
Ich habe mich an die Vorschläge gehalten und bin bei den Wiederholungen jeweils eins unter dem Maximum geblieben. Das war gut, denn so hat die Wolle gerade gereicht - 93 g eines handgefärbten Sockengarnes, schön flauschig, habe ich verstrickt;
im dritten Anlauf allerdings, den zwei weitere Garne hatte ich ausprobiert und nach je einem Abend Strickwerk wieder verworfen bzw. aufgezogen.

Aber nun ist es fertig, gespannt, fotografiert -und auch schon getragen.
Die Länge ist wunderbar: 1,50 m auf 0,65 m - es lässt sich locker leicht schlingen, frühlingsgemäß eben.

Und wenn, ja wenn, ich nicht wieder so fürchterlich erkältet wäre, das komplette Programm, dann würde mich der Frühling noch mehr freuen, als er es eh schon macht...

Donnerstag, 24. März 2011

7 Tage hat die Woche....

und die sind gut aufgeteilt:
5 Tage für die Arbeit im Gschäft oder in der Schule oder zuhaus...
1 Tag, der Samstag nämlich, für die Arbeit im Garten oder auf der Wiese. Näheres dazu habe ich ja schon letztes Jahr im April erläutert.
1 Tag, der Sonntag, ist der Tag des Herrn. Er ist zum Ausruhen gedacht. Sonntag - der erste Tag der Woche,
der Auftakt, an dem Mann und Frau Kraft schöpfen soll. In einem der ältesten Arbeitsschutzgesetze, nachzulesen im Alten Testament, 2. Buch Mose, Kapitel 20, Vers 9-11,  ist der Ruhetag festgelegt, der Sabbat. Dieser Ruhetag gilt für alle, Mann und Frau und Kind, Herr und Sklave, selbst für das Arbeitsgetier.
Und mit Ruhe ist wirklich Ruhe gemeint, nur das Nötigste wird getan, von dem, was ein MUSS ist.
Mit zunehmendem Alter erkennt frau immer mehr den Segen, der darin steckt - und sie hat ihn auch immer nötiger. Und so bemüht sie sich - sich dran zu halten an diese segensreiche Regelung ... Kirchgang, Kochen, ein bisschen aufräumen - ansonsten: lesen, raus in die Natur, Besuche machen, Hobbies pflegen.
Auch das Stricken ist natürlich Hobby - und wird des Sonntags gerne gepflegt (unter der Woche allerdings auch, außer wenn, wie gerade, irgendwie ein Knochen am linken Handgelenk rumzickt) ....


Auf diese Weise wachsen auch am Sonntag Werke fast von selbst, die dem Herrn Sohn unter der Woche zu Gute kommen: Arbeitssocken nämlich, dick, weil doppelt genommener Faden, schön lang, damit es im Winter auch an den Schienbeinern warm bleibt, schön dick, weil Sicherheitsschuhe nun mal nicht wärmen....

Und weil die Woche 5 Tage hat, braucht er natürlich auch mindestens 5 Paar Socken - oder die Mutter wäscht auch zwischendurch!
Diese Art Socken sind übrigens sehr strapazierfähig, seit fast zwei Jahren sind sie in Betrieb und immer noch tadellos. Zur Vorsorge aber sind wieder einmal zwei Paar Nachschub entstanden; das eine mit weißer Grundlage und dem Rest vom Garn der vorigen Socken;
das andere mit roter Grundlage und vielen braunen und grauen Resten drin.

Sie sind gestrickt, wiegen 129 und 128 g, in Gr. 45, mit 44 Maschen Anschlag und schönem langem Schaft.

Bis zum nächsten Winter dürfen sie im Schrank übersommern - und
demnächst stricke ich mal wieder Sneakers! Denn der Frühling kommt mit Macht!

Freitag, 18. März 2011

Nach Norden

... reisen diese beiden Sockenpaare, dahin wo Kinder nicht barfuss hüpfen können, sondern warme Füße brauchen.
Die Socken sind doppelfädig gestrickt und gehen deshalb auch mal ganz schnell zwischendurch.
Sie sind für das Innu-Project bestimmt, das bei der Drachenwolle gesammelt und dann nach Labrador gebracht wird. Damit auch größere Jugendliche etwas bekommen, ist dieses Paar Socken richtig groß geworden: Gr. 44/45; 4er Nadeln, 115 g
Darin verstrickt ist einer der allerersten handgefärbten Opalstränge aus einem alten Opal-Abo. Als Strang gefiel es mir sehr gut, angestrickt überhaupt nicht. Jetzt, gedoppelt mit wollweißer Fortissimia finde ich es richtig schön.

Bei diesen Socken hätte die farbige Wolle auch für sich schön gemustert: türkis und grau; auch hier mit weiß gedoppelt: Gr. 38, 77 g

Mittwoch, 16. März 2011

African Quilt

Danke für die vielen Zeilen zu meinem Post von gestern abend; jede berührt mich sehr, zeigt sich doch, wie unterschiedlich wir umgehen mit uns, mit anderen, mit Leid und Freud, mit dem Leben...
Wir reden und schweigen, wir ziehen uns zurück, wir stehen auf, wir klagen und verstummen, wir beten und fordern, wir tun Neues, Erstmaliges oder bewusst das Alltägliche... Nichts davon darf nicht sein! Auch das ist Freiheit!
Im Beruf bin ich im Gespräch mit jungen Menschen, jungen Erwachsenen, denen, die morgen die Welt gestalten werden... egal wie, egal an welcher Stelle. Das ist nicht immer einfach, aber es ist auch eine Gnade und Freude.
Im suchenden Gespräch heute suchte eine junge Frau nach Worten für das, was in ihr war... Schönes suchen, "so was wie das Paradies vielleicht", ganz bewusst... Sehnsucht, die sich ausdrückte; daneben sehr klare Worte eines naturwissenschaftlich Begabten und einer jungen Frau, die nach "daraus lernen" fragt... Die Summe dieser Gedanken .... ist mehr als bloße Addition....

Und nun, fürs Auge - mein afrikanischer Quilt; entstanden schon vor meiner Bloggerinnen-Zeit und vor dem Jahr, als mein großes Kind in Afrika nicht nur urlaubte, sondern auch lebte und arbeitete .... mitten drin... nein, natürlich nicht im Urwald, denn den gibt es auch in Afrika nicht mehr, aber doch recht nah am Äquator, da wo Frauen schöne, festliche Kleider tragen, wann immer es geht, da wo Frauen Lasten auf dem Kopf tragen, weil sie den Rücken für die Kinder und die Hände zum Arbeiten brauchen. Und die Füße? Ja, zum Gehen oft weiter Wege und manchmal auch zum Tanzen.

Mein Quilt ist eine Hommage an diese Frauen... Aber seht selbst:
Gekauft im örtlichen Stoffgeschäft: Zwei zueinander passende Stoffe mit Bezug zu Afrika: Frauen, die leben...
und einer mit kleinem Muster... dazu viele, viele Reste. Einfach frei geschnitten, zusammengefügt, in den Maßen angepasst, eingerahmt und nochmal und nochmal... gefüttert, gequiltet und abgenäht.
African Quilt:
Mutter und Kind - Wasser - Freude und Leben...

Tanz... oder Zorn und Aufstampfen ... denn auch das muss sein.

und nochmal der Tanz, die sich öffnenden Hände....
... das Kind am Rockzipfel der Mutter....
Alles zusammen wunderbar hell und farbenfroh und von der Sonne gestreift....
und natürlich gehört er meinem Kind, das in Afrika war, .... mein African Quilt

Dienstag, 15. März 2011

So manches...

... treibt mich und viele um in diesen Tagen;
Gesetze der Natur ("normal" wenn wir auf die Geschichte unseres Planeten sehen) auf der einen,
menschliches Leid auf der anderen Seite; Tausende und mehr, und doch jedes Leben ein Einzelnes; zerstört,
ausgelöscht, getroffen, beschädigt. Das Bild dieser lieben japanischen Mutter, die in der Welle die Hand ihrer Tochter verloren hat ... und hofft, dass sie angeschwemmt wurde ... und lebt - auch mich lässt es nicht los.
... Auch ich erinnere mich, wie das war vor 25 Jahren, strahlender Sonnenschein nach vergiftetem Frühlingsregen...
... die Welt schaut nach Japan und in Nordafrika freut sich einer, dass alle wegsehen...
... und dann noch die vielen anderen, die, die keiner sieht; die, die in Chile und Haiti immer noch an den Folgen leiden, wo Hilfe verebbt oder nicht ankommt oder nicht möglich ist...
.... oder Straßenkinder in Accra, die unseren Elektromüll auf großen Halden vor der Stadt durchwühlen, den Kunststoff abschmelzen um an ein bisschen Metall zu kommen, um Geld zu haben für die nächste Mahlzeit;
aber wir, wir haben sauber und sauberen Gewissens unseren Müll entsorgt....
... und dann ist da noch so viel an persönlichem Leid, überall, hier in meiner Nähe und anderswo, "normales" Leid, und doch jedes Mal eine ganze Welt, die zerbricht...

Kann frau da noch stricken, fotografieren, erzählen, noch bloggen....

Ja, ich halte dagegen! Im Tun des Alltäglichen liegt Kraft! Im Aufstehen, Losgehen, Festhalten ... das mehr ist und etwas ganz Anderes als Resignieren. Es ist kein Wegschauen. Viele Gedanken treiben mich um, je katastrophaler die Botschaften werden... auch ich habe keine Antwort parat ... es sind Fetzen, Erinnerungsfetzen.
Einer ist der vom Apfelbäumchen, von dem Luther sagte, dass er es pflanzen würde, wenn er wüsste, morgen würde die Welt untergehen. Morgen! Noch einen Tag Zeit! Das macht Angst! Und doch: Das Apfelbäumchen ... eine Botschaft ... dieser Satz ein Ruf ... auch ein Weckruf.
"Wacht auf, die ihr schlaft!" Auch das ein Fanal.
Ja, ich werde, so lange meine Hände Kraft haben, weiterstricken und häkeln, die Fäden vernetzen und manchen Gedanken dabei spinnen, manches verdichten und manche Klarheit gewinnen ... im Tun meiner Hände und im Fließen meiner Gedanken...
und ich werde es zeigen und will suchen nach Schönheit, die ein Abbild derjenigen Schönheit ist, die trotz allem eine ganz tiefe Schicht des Lebens bildet.
Dennoch!

Keineswegs unkompliziert....

... ist das Präsentieren von Mützen... vor allem,
wenn auch die Katze mit aufs Bild will...
oder... wenn das allerbeste Model (das mit den schönen Fingernägeln....) zwar den ganzen Sonntag über
zur Verfügung stünde, aber frau so elend und kaputt und müde ist, dass sie nichtmal mehr am Präsentieren ihrer Werke Interesse hat. Dann bleibt nur eins: Frau nimmt montags eine Schüssel zur Hilfe!
Aber nun: Ehre wem Ehre gebührt, nämlich Angelina
Wieder hat sie eine wunderbare Mütze entworfen, auch ich habe sofort passende Wolle gekauft und wenige Tage nach Erscheinen der Anleitung losgestrickt; nein; gehäkelt, auch wenn das Ganze aussieht wie gestrickt.
"Reliefstäbchen" - frau lernt doch immer wieder etwa Neues - und es hat riesig Spaß gemacht.
Deshalb: Herzlichen Dank, Angelika!


Gehäkelt ist die Mütze  aus Rico Aran Poems mit Nadeln Nr. 5, genau nach Anleitung ....
Nur: Ein, zwei Reihen länger hätte sie sein dürfen, aber leider gab hier 2 x 50 nur: 91!!! Schon ein bisschen arg wenig! Seltsame Mathematik. Und morgen: Ist in Baden-Württemberg Mathe-Abi!!
In unserer Rechenaufgabe hieße es: Nicht abiturabel!!

Montag, 14. März 2011

Unkompliziert zu stricken....

... und doch, er zieht sich schon....

der Hitchhiker. Einfach immer nur rechts, Zunahmen und Abnahmen... interessant zu sehen, wie die Wolle mustert....
ein feiner Frühlingsschal, vielleicht ein Ostergeschenk....

Gestrickt aus : "Batika" von SchoellerundStahl, 100 % Microfaser, LL 260m/100g; Nadel 3,5
Verbrauch: 151 g ( drei 50-g-Knäuel - es geht also doch!!!!)
Maße: 165 cm x 33 cm.

Sehr herzlich bedanken möchte ich mich für die vielen, vielen Kommentare zum Haruni-Tuch. Über jeden habe ich mich sehr gefreut! Danke!

Donnerstag, 10. März 2011

Frühlingsleicht und Zart....

... präsentiert sich dieses Tuch - wieder das Harunimuster von Emily Ross.

Gute Lacewolle hat das ihre dazu getan: Drachenwolle Lace Garn, LL 600m/100g, Verbrauch 62 g mit
Nadeln Nr. 4.

Das Tuch misst fertig und gespannt: 1,50 m x 0,65 m -

und die Farbe: Eisig blau wie die Arktis, Traumreise Arktis - so heißt auch die Färbung.

Trotzdem: Ein leichtes Frühlingslüftchen, Sonne ... auch das würde gut dazu passen...

Mittwoch, 9. März 2011

133 Reste und 18 Monate später ....

... ist die Dicke Decke aus Sockenwollresten endlich fertig.

Vorletztes Jahr geisterte sie durch so manchen Blog, z.B. durch den von Ulli aus Stuttgart.
Auch ich habe deshalb ...
Begonnnen: Im September 2009, gestrickt im Garten, auf der Wiese, im Freibad - fast nichts anderes;
Quadrat um Quadrat - Sockenwolle doppelt genommen, Nadeln Nr. 4; in jeder! Reihe zu Beginn 1 Masche zugenommen, bis es 95 Maschen waren - dann in jeder Reihe am Ende 1 M. abgenommen.


Irgendwann ließ der Eifer nach und die bunten Resten waren auch arg geschrumpft, anders drängte sich vor.

März 2011: Die letzten 4 Quadrate gingen schnell; gestern dann nach heftiger Entrümpelungsaktion im Arbeitszimmer - die Belohnung: ausgelegt, sortiert, zusammengehäkelt, gebügelt und vernäht...

und nun ist sie fertig,
wiegt alles in allem 1900 g; ist 1,70 m lang und fast 1,30 m breit - und schwer und schwer... aber sie wärmt...
und das ist die Hauptsache.

Deshalb: Sicher nicht noch mal in dieser Größe, aber vielleicht als Babydecke, dann mit etwas größerer
Diagonalmaschenzahl und einem Häkelrand.
Aber vielleicht wird die nächste Decke endlich auch mal gehäkelt. Lust hätte ich, denn auch da geistert gerade soviel Schönes durchs Netz!

Freitag, 4. März 2011

Wieviele Brote habt ihr?...

... fragen sich und uns die Frauen aus Chile.
Sie laden heute ein zum gemeinsamem Singen, Beten, Feiern...
Weltgebetstag der Frauen 2011

Ein Gebet, viele Lieder, drei Bibeltexte gehen um die Welt,
werden gesprochen, gesungen, gehört in vielen Sprachen....
Brot wird gebrochen und geteilt... Gedanken gehen zueinander...
in die Nähe und weit übers Meer.
Nicht nur Informationen über ihre durchaus schwierige Lage in Chile haben uns die chilenischen Schwestern geschenkt, sondern auch ein wunderbares Bild -
gestickt von einer Künstlerin ihres Faches.

Bildtitel: Wie viele Brote habt ihr?, Norma Ulloa / Las Bordadoras de Copiulemu
Bildrechte bei: Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V. 

Norma Ulloa wurde vor fast 80 Jahren geboren. In den 1970er Jahren trat sie einer Frauengruppe bei, die
die alte Handarbeitskunst der "Arpilleras" aufgriff. Arpilleras sind Stick-, Stoff - und Applikationsbilder,
die auf Sackleinen gearbeitet werden. Norma Ulloa hat Mehlsäcke verwendet. Cooperativen von Frauen gelang es auf diese Weise während der chilen. Militärdiktatur, sich  durch ihre Werke gegenseitig zu stützen, in ihren Werken Schmerz und Trauer zu verarbeiten; mit ihren Werken ein wenig Geld zu verdienen, denn viele Angehörige dieser Frauen waren verschleppt oder ermordet worden.

Norma Ulloa hat nun als eines ihrer letzten Werke dieses Bild gearbeitet; es kreist um die Themen Gebet und Brot. Schaut es euch genau an, wenn ihr mögt, (ANKLICKEN) auch hier findet ihr viele Informationen.
Im Februar 2010 ist Norma Ulloa an den Folgen des Erdbebens, das letztes Jahr Chile erschüttert hat,
gestorben.
Voller Dank betrachten wir heute Abend ihr Bild, ihr Werk, das bleibt.

So grüße ich heute ganz besonders alle Schwestern, die sich einschließen in diese Kette, die die Welt umspannt... das Lied der australischen Schwestern wird schon verklungen sind, die Samoanerinnen stehen erst auf; wir bereiten uns vor, miteinander...

Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder, auch sie, o Herr, ist deine Zeit.
Dich priesen unsere Morgenlieder, dir sei die Stille nun geweiht.


Wie über Länder, über Meere, der Morgen ewig weiterzieht, tönt stets ein Lied
zu deiner Ehre, dein Lob, vor dem der Schatten flieht.


Kaum ist die Sonne uns entschwunden, weckt ferne Menschen schon in ihr Lauf,
und herrlich neu steigt alle Stunden die Kunde deiner Wunder auf.


So mögen Erdenreiche fallen, dein Reich, Herr, steht in Ewigkeit, und wächst und wächst
bis endlich allen das Herz zu deinem Dienst bereit.
(K.A.Höppel,1958)

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