Samstag, 31. Dezember 2011

Sie hat schon was, die Bloggerei...

... habe ich jetzt zum Jahresende festgestellt.
Blogunlustig - bin ich selten bis nie.
Eher habe ich immer mal wieder ein schlechtes Gewissen ob der Zeit, die sie braucht. Aber ich merke doch auch, mein Blog ist für mich tatsächlich eine Art Tagebuch, keines, dem ich unbedingt meine allerpersönlichsten Dinge anvertraue und vor allem nichts über Andere, das ich nicht auch an anderer Stelle veröffentlichen würde. Denn das Internet ist eine Litfasssäule. Ich überlege darum, was ich schreibe und zeige.
Immer und meist mit Bedacht.
Aber als ich gestern so geblättert habe, in den Monaten, die das Jahr nun runden, als ich gesucht habe, nach dem einen und anderen, da habe ich gemerkt, wie viel Stütze meiner Erinnerung hier enthalten ist; Versuche und Ergebnisse, Zeiten und Wetter, Gedanken zu dies und zu jenem, zum Kleinen und Großen.
Aus den "Allerleisocken", die ich im Jahre 2008 so vor mich hingestrickt und gezeigt habe, ist wirklich
".... Mehr" geworden. Ich versuche den Faden zu halten und zu knüpfen und vernetzen, nicht nur mit Wolle und Garn, sondern auch mit Leben und Beziehung, mit Wort und Bild.
Viele Begegnungen sind mir wichtig geworden, manche Menschen habe ich dank der Bloggerei persönlich kennengelernt (besondere Grüße an die Schwarzwaldtreffen-Frauen der letzten beiden Jahre...), der eine und andere Austausch erfolgt über Kommentare und Mails und manchmal auch über "echte", fassbare Briefe und mehr. Für all das bin ich dankbar. Negative Erfahrungen mache ich eigentlich nie. Mein Blog ist eben meiner, ich bin frei ihn zu gestalten, wie ich will. Das Gleiche gilt für Leserinnen und Leser. Ich freue mich über alle und bin immer neugierig, woher sie kommen. Da hat sich nichts geändert im vergangenen Jahr. Ich bin eben ein großer Geographie-Fan.
Was war nun der gestrige Anlass zu stöbern? Die Bilanz im kreativen Bereich?
So einiges an Wolle wurde verstrickt, viele Socken, wie immer, auch mancher Kleinkram, Wünsche erfüllt,
einige größere Werke für mich und andere...
Aber Gestickt? Genäht? Nahezu Fehlanzeige. Zumindest nichts Fertiges. Nicht mal die Flickwäsche ist aufgearbeitet. Drei Paar Socken liegen zum Stopfen, z.T. schon einige Zeit.
Fürs Neue Jahr, da nehme ich mir vor:
- endlich mein Jahrtausendstickwerk beenden
- das schon lange fertige Top zum Quilt zu verarbeiten
- die Kunst des Handschuhstrickens zu lernen,
- mehr FairIsle zu probieren
- was Schönes nähen, vielleicht sogar wieder mal eine Hose oder eine Bluse, nur für mich.
- die 2 Strick-Ufos, die ich habe zu vollenden: eine bunte Sommerjacke und den Kalenderschal von 2010,
  aber bei dem riecht das Garn so chemisch, da warte ich auf warme Balkon-Strick-Tage....
Zuerst jedoch soll das aktuelle Projekt fertig werden, denn das ist so kuschelig, weich und warm, da freue ich mich bei jeder Masche aufs Tragen.
Und ansonsten: bietet das Leben, die Literatur und das weite Netz so viele schöne neue Anregungen,
da wird sich schon finden, was gefunden werden soll.
Als kleine Zusammenfassung am Schluss: Pullover und Jacken 2011. Ich hoffe, ich habe keine vergessen.
Und der nachdenklichere Beitrag zum Neuen Jahr, das ".... Mehr" hinter den "Allerleisocken", der kommt im Neuen Jahr. Morgen! Kurz nach Mitternacht! Bis dahin: Alles Gute!

PS: Die Socken sind gestopft! Alle drei Paare!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Das letzte Sockenpaar in diesem Jahr...

... wird wohl dieses sein.
Einfach nur glatt rechts, dazwischengeschoben, um immer mal wieder schnell dran zu stricken - was meist heißt, dass ich doch brav fertig stricke, weil ich ja keine UFOs mag.
Das Sockenpaar wandert in die Geschenkekiste für den Januar, die gut bestückt sein sollte. Anlässe warten reichlich, Wünsche sind bereits geäußert.
Auf das Stricken dieser Socken habe ich mich gefreut, eigentlich. Denn: Ein wunderbar weiches Garn,
84 g Regia 6fach Mosaik Color, eine alte 6fach Qualität, die ich immer sehr gerne verstrickt habe und die sich auch beim Waschen gut hielt.
Aber - erstens hat mich doch die Ungleichung 100 = 94 gestört und zweitens war im ersten Knäuel ein Knoten, was völlig in Ordnung ist. Im zweiten Knäuel waren in der ersten zwei Metern gleich zwei Knoten drin, so dass ich das Ganze abgeschnitten und entsorgt habe (also nur noch 92 Meter!). Dann munter angeschlagen - und siehe da, nach exakt 7 Reihen oder 7 x 4 x 13 = 364 Maschen kam der nächste Knoten.
Und wohlgemerkt, die Wolle stammt nicht aus dem Fabrikverkauf, wo mit 1b oder II -Wahl zu rechnen ist, sondern aus einem Fachgeschäft. Also 1. Wahl!
Nun ja - aber schön geworden sind die Socken, gewaschen und verstaut. Sie werden wärmen und das ist die Hauptsache. Und gemütlich ist das Stricken zur Zeit allemal. Weihnachtlich eben.Auch mit Knoten!
Nun bin ich an Größerem, endlich, endlich die YAK-Wolle, die ich schon letztes Jahr gekauft habe, nicht nur verplant oder angeschlagen, sondern endgültig soweit gestrickt, dass es kein Zurück mehr geben wird.
Im Januar hoffe ich sie tragen zu können. Aber bis dahin ist  noch ein Stück Weg.

Montag, 26. Dezember 2011

Alle Weihnachtsgeschenke wurden rechtzeitig fertig....

nämlich am Tag vor Heiligabend. Es braucht also keine Gutscheine,
weder Streichholzschachteln, die an das Nixle im Büchsle erinnern noch Minisocken.
Gestern wurden diese Männersocken verschenkt:
Männersocken, Größe 43, 64 Maschen, ein kleiner Seitenzopf.
Gestrickt aus: 84 g Regia Color
und wie unschwer zu erkennen ist, waren sie bereits am Dienstag fotografierfertig, als es draußen so wunderbar schneite:
Von Dienstag bis Freitag reichte dann die Zeit noch für ein zweites Paar:
Damensocken, Gr. 42, 60 Maschen,
gestrickt aus: 78 g, Drache im Sack Januar 2011, ein kleines dezentes Seitenmuster;
mehr war nicht gewünscht.

Nun ist so gut wie alles aus der Vorratskiste verschenkt oder wenigstens verpackt.
Mir steht der Sinn nach Neuem.
Am Heiligabend, nachmittags, als alle Vorbereitungen fertig, das Essen im Ofen  und noch viel Zeit bis zum Essen, zur Bescherung und vor allem zur Christmette war, da habe ich ein ganz einfaches Paar Socken aus 6fach Wolle angeschlagen, einfach nur geradeaus.
Aber eigentlich steht mir nun der Sinn nach "Höherem": Norwergerhandschuhe oder sogar die Jacke aus YAK- Wolle? Oder erst ein Spaziergang?
Wir werden sehen.
Euch allen noch einen guten, erfüllten zweiten Weihnachtstag

Samstag, 24. Dezember 2011

An der Krippe

Dorothee Sölle hat auf die Frage, welches Gottesbild sie denn habe, geantwortet:
"Mal dies, mal jenes. Vater oder Mutter oder Morgenglanz der Ewigkeit oder d-moll-Klavierkonzert.
Kommt drauf an, wo ich Gott treffe."

Ich möchte dem hinzufügen: In der Krippe, in einem Kind, im Menschen Jesus von Nazareth.
Das ist das Geheimnis von Weihnachten.


Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben.
Ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin 
und lass dir's wohl gefallen.


Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär
und meine Seel ein weites Meer,
dass ich doch möchte fassen.


Mit diesen Worten Paul Gerhardts wünsche ich Euch
Frohe Weihnachten, ein Gesegnetes Christfest!

Montag, 19. Dezember 2011

Mein Adventskalenderschal....

... wurde vorzeitig fertig.


Vorzeitig nicht etwa, weil ich vorzeitigen Zugang zu all den Mustern hätte, die Kristin Tag für Tag veröffentlicht.
Nein, vorzeitig einfach deshalb, weil mein Garn zu Ende verstrickt ist.

Verwendet habe ich Drachenwolle Lace in der Traumreisenfarbe "Arktis", helle, eisige Töne, fein abschattiert.
Das Garn stammt aus zwei Chargen, 30g eines Restes; 100g ein ganzer Strang. Die Färbungen sind nicht
identisch, deshalb habe ich die Farben immer wieder gemischt.

Es ist gut, dass das Garn zu Ende ging,  denn auch so hat der Schal eine stattliche Länge von 215 auf 45 cm.
Ganz ideal - und vor allem wunderschön.

Ich freue mich riesig über dieses schöne Werk und danke Kristin an dieser Stelle sehr für ihre Kreativität, mit der sie die Muster entworfen und zusammengestellt hat und vor allem auch für ihre Bereitschaft, dies nicht nur zu teilen, sondern gerade jetzt im arbeitsreichen Advent auch noch die Zusatzarbeit des Organisierens, Betreuens und Beratens auf sich zu nehmen. Und das alles ganz unentgeltlich für alle, die mitstricken. Das muss auch einmal gesagt werden, in einer Zeit, in der oft auch schon ganz einfache Anleitung. 5 Dollar kosten.
Also: Danke, Kristin. Es war mir ein Genuss und eine tägliche Adventsfreude.

Besonders die Muster der letzten Tage fand ich sehr schön. Einfach noch einige Bilder, die für sich sprechen sollen.


Nur eins muss ich mir überlegen: Zu was ich diese wunderbare Stola den Tragen kann. Und zu welchem Anlass...

Aber auch das wird sich finden....

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Bevor diese lodengrünen Socken...

... morgen früh ganz sicher direkt aus der Geschenkverpackung an die in 20 Jahren auf stattliche, aber schmale Füße Größe 45 wandern, habe ich sie noch ganz schnell fotografiert und zeige sie hier.

Nix Besonderes: 6fach Strumpfwolle von Roedel, Farbe: lodengrün; Nadeln 3,5; 112 g verbraucht;
Anschlag: 4mal 14 Maschen, jede 7 Masche links.

So schlicht und einfach waren sie gewünscht und auch die Farbe
 hat er sich selber ausgesucht.
Aber ich, nun ja, habe auch schon mehr Spaß am Stricken gehabt.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Sockenstricken kann ich durchaus....

... doch Basteln aller Art war und ist mir ein Graus!
Aber: Bei diesen wunderbaren Engeln aus der letzten Landlust wäre ich fast schwach geworden, obwohl ich Engel als Deko eigentlich gar nicht so sehr mag.... Sie sind einfach zu schön; so schön, dass ich mir sogar die Anleitung gründlich durchgelesen habe, einen Moment überlegt, aber dann doch verworfen und beschlossen, nicht zur weiteren Gefährdung der medizinischen Notfallversorgung in Deutschland beizutragen, denn Gipsbinden sind ja in der Zwischenzeit bekanntermaßen Mangelware.
Um so mehr freut es mich, heute diese Engel bekommen zu haben... nicht direkt als Tausch gegen das Paar Männersocken von vor ein paar Tagen geplant, aber jetzt dazu geworden.
Und was für ein Tausch! Denn bei diesen Engeln war eine Meisterin am Werk!
Und so habe ich sie heute vorsichtigst über den Schulhof zwischen den Schülermassen zum Auto getragen, gut gesichert und verstaut und vorsichtig nach Hause gefahren; schnell die Tischdecke gebügelt, ein bissle Tannengrün geschnitten und das Ganze zurecht gerückt.
Und jetzt? Jetzt muss ich mich sputen, mein Schreibtischgeschäft für morgen zu erledigen, damit ich ins Wohnzimmer kann, das Teelicht anzünden - und dann werde ich staunen, wie schön hier gearbeitet worden ist und genießen und genießen und staunen....

Montag, 12. Dezember 2011

Elfenstille....

Auch mein Elfenstille-Tuch ist fertig.
Gisela hat in einem Kommentar zu meinem letzten Beitrag geschrieben, mit dem Fertigstricken des Tuches würde "Freude" auf mich warten - und genauso war es.
Das Elfenstille-Tuch war Masche für Masche ein Genuss und eine große Freude. Das lag vor allem an der, die das Tuch entworfen hat.
Anett hat viel Kreativität und Liebe hinein-ge-worfen und ge-strickt; hat in ihren Beiträgen immer wieder erklärt, wofür was im Tuch steht: Rinde, Eicheln, am Ende die Blätter....
.... wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken.... ( das ist meine Assoziation, abgeleitet aus dem 1. Psalm).
Anett hat außerdem nicht nur die Anleitung sehr ordentlich und verständlich geschrieben und dargestellt,
sondern auch das eine und andere mit Bildern anschaulich erklärt.
Aufpassen musste ich am Anfang, bis die Rillen der Rinden fixiert und klar erkennbar waren, dann lief es von selber, fernsehtauglich sogar (wobei ich eigentlich fast immer beim Stricken fernsehen oder mindestens
fernhören kann...).
Aber auch die Wolle war ein reiner Genuss:
Lace-Garn von der Drachenwolle, ein wunderbar rundes, flauschiges Lace-Garn, das gut zu greifen ist,
nicht zu dünn, nicht zu dick (LL 600m/100g) und das ein sauberes, klares Maschenbild ergibt.
Die Farbe "Nebula" passt zum Winter, zu Nebel und verhangenem Licht. Verbrauch: 88g, mittlere Größe
So ist es nun fertig, grau in grau, wird mir wohl nicht stehen... und deshalb verschenke ich es;
entsprechend einem der guten Wünsche zu meinem 50. Geburtstag: "Meine Hände sollen immer Wolle, Stoff und Faden finden für entspannende Arbeiten, die zufrieden und das Leben schöner machen".
Ist das nicht einfach nur schön?

Samstag, 10. Dezember 2011

Innehalten .... in eilender Zeit....

Eilende Tage, Woche.... zwischen Beruf und Haushalt, Familie und Ehrenamt und "dem, was die Welt nicht braucht" .... Tage, sie eilen, sie scheinen uns zu jagen.
Die Adventszeit, noch so weit voraus, ihr Näherkommen kaum erspürt in diesen warmen, sonnigen Tagen...
auch sie, sie eilt.
Morgen ist schon der 3. Advent. Das Tannengrün an Silberschale und Adventstonschale musste schon ausgetauscht werden. Und auch die Tischdecke ist gewechselt, statt Weiß ganz Ton in Ton, nun ein zartes Rot, das sich wiederfindet in den Blütenblättern meiner getrockneten Geburtstagsrosen.
Auch diese Decke ist  ein alter Schatz, aus Zeiten, in denen ich viel gestickt habe.
Eilende Tage ... um so wichtiger ist das Innehalten, JEDEN Tag, wenigstens einige Minuten oder auch mehr.
Innehalten beim Fertigstricken der Elfenstille, Masche um Masche ein Genuss.

Zu dem, "was die Welt braucht" gehört für mich der Sonntag, der Tag des Innehalten Dürfens.
Weitergeben an all meine Leserinnen und Leser möchte ich zum 3. Adventssonntag ein Gedicht von
Rainer Maria Rilke, das ich gestern im "Anderen Adventskalender" geöffnet und entdeckt habe.



Lieben
Und wie mag die Liebe dir kommen sein?
Kam sie wie ein Sonnen, ein Blütenschnein,
kam sie wie ein Beten? - Erzähle:
Ein Glück löste leuchtend aus Himmeln sich los
und hing mit gefalteten Schwingen groß
an meiner blühenden Seele...
(Rainer Maria Rilke)


Einen gesegneten 3. Adventssonntag wünsche ich Euch Allen in Nah und Fern!

Freitag, 9. Dezember 2011

So ganz langsam und nebenher....

... wurde dieses Sockenpaar fertig.

Nebenher, weil ich mich doch noch entschlossen habe, mir die tägliche Freude des Strickens an einem Adventskalendertuch zu gönnen. Und auch die Elfenstille wartet noch.
Nun denn, gewünscht war ein Paar in Gr. 43 in dunklen Farben;
und hier ist es nun:

Wolle: Socken-und Strumpwolle von Müller; ein bissel stumpf, aber kräftig im Griff und angenehm in der Stärke.
Nadeln: 2,75 mm
Muster: fast keines, nur an der Außenseite ein paar Verzierungen, so ähnlich wie das Schwarzwaldzöpfle.
Gewicht: 84 g
Da der Rapport sehr lang war, hat es gerade so zu zwei identischen Socken gereicht, denn leider, leider wogen die 100g wieder einmal nur 93 g ( was immerhin 4 mal 7 = 28 Metern entspricht....)
PS: In natura sind die Socken viel, viel dunkler...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Zum Auftakt: Socken!

Zum Auftakt des Dezembers kann ich ein Sockenpaar zeigen:
Männersocken, die 5. für den Einen in diesem Jahr!
Gr. 45 - aus Sockenwolle Classic von Wolle Roedel - wie immer Nadeln 2,75mm
mit dem schönen Muster von Sonja namens TicTacToe.
Das Garn ließ sich im Gegensatz zum letzten Sockengarn wunderbar stricken, das Muster sowieso.. Das Muster schluckt ein bisschen, deshalb wiegen die Socken auch 86 g und so rein optisch habe ich beim ersten 50g Knäuel durchaus gezweifelt, ob es überhaupt für eine Socke reicht. Aber es hat gereicht, gut sogar.
So bin ich rundum zufrieden; habe mein "Soll" für dieses Jahr erfüllt - aber im Januar gibt es für diesen Sockenträger schon den nächsten Anlass, ein neues Paar zu bekommen. Wir werden sehen.



PS: Rechts oben auf der Seitenleiste habe ich eine kleine Sammlung angelegt (vorläufig und erweiterungsfähig) mit feinen, schönen Adventskalendern unterschiedlicher Art, die alle als sich aktualisierende Blogroll verlinkt sind.
So sind sie schnell zugänglich, bleiben aber auch begrenz- und auswählbar. Zuviele sollen es ja nicht sein.

Dienstag, 29. November 2011

Elfenstille....oder wie....

... aus einem unscheinbaren Geschrumpel hoffentlich bald ein sehr schönes Tuch wird.
Das Geschrumpel zeige ich hier:
Das fertige Tuch lässt sich bereits bei Anett bewundern.
Anett lebt und strickt mitten im ländlichen Frankreich. Sie entwirft und strickt wunderbare, meist sehr romantische und weibliche Stücke. Auch ihre genähten Dinge bewundere ich immer sehr. Im übrigen ist ihr ganzer Blog eine Augenweide, einfach herrlich zum Ansehen und Genießen.
Anett hat nun ein Tuch entworfen, sorgfältig und voller Überlegung. Nicht nur die Strickschrift, sondern auch die Gedanken dazu.
Und sie hat sich entschlossen, ihre Gedanken und ihren Entwurf zu teilen, mit allen, die das wollen.Zusätzlich veröffentlicht sie einen Fotokurs mit vielen, vielen Hinweisen und Tipps, so dass auch AnfängerInnen sich an dieses schöne Stück wagen können.
Das Tuch gibt es in 3 Versionen; klein (100g Sockenwolle zu 400m), groß ( 200g Sockenwolle...) und mittel (ca. 600m Lauflänge).
Ich habe die mittlere Version gewählt und stricke mit Lacegarn von Drachenwolle in herrlichen Grautönen,
die ich ja bekanntermaßen so sehr mag. Dasselbe Garn in ebenso wunderbaren Brauntönen liegt auch noch in der Schatzkiste. Aber jetzt stricke ich erst mal in Grau, auch wenn es mir nicht steht. Denn ich möchte das Tuch gerne verschenken, nach Weihnachten. An eine, der Grau steht.
Aber einstweilen freue ich mich auf den nächsten Freitag, denn dann kommt der 3. Teil der Anleitung.
Danke, Anett.
Ich meine, wer möchte, kann gut noch einsteigen. Was bisher gestrickt ist, lässt sich aufholen. Es wird sich sicher lohnen.

Sonntag, 27. November 2011

Wir sehen SEINEN Stern...

... von ferne noch, denn wir sind noch nicht, noch lange nicht dort am Stall,
da, wo wir Jahr für Jahr das Wunder der Geburt Christi erinnern.

Advent - Erwarten, das, was auf uns zukommt,
              gottlob, ohne all unser Zutun;
              auch dann, wenn wir nicht fertig werden mit Vorbereiten, weder innerlich noch äußerlich.
Advent - Er kommt! Einfach so!
Advent - Aber auch: Aufmachen, Auf den Weg machen, den Weg gehen...
Seinen  - Weg gehen; den Weg der Gerechtigkeit. Den Weg in SEIN Reich,
              das ist und steht - und doch auf uns zukommt.
Advent - der Weg, der in die Verantwortung führt, in Wahrnehmen und Tun des Nötigen und des Gerechten.
Advent - der Weg ins Leben, in Liebe und Güte, aber auch in Schmerz
SEIN Stern - leitet ihn und leite uns.
Ich wage  mir vorzustellen, dieser Stern, der einst über Bethlehem geleuchtet hat, über Krippe und Stall, war auch zu sehen, damals, 30 Jahre später, auf jenem Berg, als ER sich der Macht Roms und aller Mächtigen widersetzte in all seiner Ohnmacht; als die Erde erbebte und die Sonne verdeckt und die Welt finster wurde. Wenn die Sonne sich am Tag verfinstert , werden  Sterne sichtbar. Auch SEIN Stern. Vielleicht.
Ich wage mir vorzustellen, jener Stern sei nicht verschwunden, sondern habe den Frauen den Weg
erleuchtet, am dritten Tag, als die Nacht noch dunkel war und sie sich aufmachten, hinaus zu den
Felsen, wo sie SEIN Grab wussten und ihn - und wo er ihnen begegnete. Ganz anders. Verwandelt.
Von Gott.
Advent - all das gehört dazu. Die ganze Geschichte. Vom Weg der Gerechtigkeit. Vom Scheitern und von der Ohnmacht. Vom Sieg über die Macht der Mächtigen.
Mit einem Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch (Nr. 658) grüße ich Euch Alle in Nah und Fern
und wünsche Euch eine frohe, gesegnete Adventszeit - unter SEINEM Stern! Mein besonderer Gruß gilt den Mutlosen und Ausgebrannten, den Müden und Schwachen.

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn. Dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.
Dein Reich in Klarheit und Frieden, Leben in Wahrheit und Recht. 
Dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.


Dein Reich des Lichts und der Liebe lebt und geschieht unter uns.
Dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.


Wege durch Leid und Entbehrung führen zu dir in dein Reich,
Dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.


Sehn wir in uns einen Anfang, endlos vollende dein Reich.
Dein Reich komme, Herr, dein Reich komme.


PS: Nein, diesen wunderbaren Stern habe ich nicht selbst gebastelt. Er ist ein wunderbares Geburtstagsgeschenk. Nur der Sternenhimmel dahinter stammt aus meiner Werkstatt.

Freitag, 25. November 2011

8 Wochen und etwas mehr....

... habe ich an diesen Socken gestrickt.

Irgendwie lief es gar nicht, das Garn wollte den Händen einfach nicht gefallen, so schön die Augen die Farben auch finden. Auch der Nadelwechsel von Knitpro zu Veilchenholz half nicht wirklich.
Aber irgendwann habe ich mich einfach gezwungen, sie fertig zu nadeln. Vorher Nichts Anderes!!!
Die Kollegin, für die sie gedacht sind, wird sich freuen. Es sind ihre Farben.

Und so freue auch ich mich, wenn sie sich freut - und vor allem, dass die Socken - endlich - fertig sind!

Garn: 68 g Regia Kaffe Fasset Line Random Stripes
Nadeln: 2,75 mm
Muster: Auf der Vorderseite auf beiden Nadeln am Rand jeweils 2 re 2li und der Rest einfach nur rechts.
Es ist mein 42. Sockenpaar in diesem Jahr.

Donnerstag, 24. November 2011

Geo-ABC: Das M ... wie Montagnes...

... Ardechoises:
Ganz im Herzen Frankreichs, im Zentral Massiv, liegen auf über 1000 Höhenmeter die Montagnes Ardechoises. Viele Jahre haben wir dort Urlaub gemacht, auf 1200 Meter, in Montmoulard, einem kleinen Weiler außerhalb von Coucouron. Meist an Pfingsten, einmal im Sommer, als alles dürr und ausgetrocknet war.
Selten, nur 2003, hatten wir es so richtig heiß; ansonsten - Frost auf den Wiesen, Regen, Sonne, viel, viel Wind und auch mal Schnee... aber erholt haben wir uns immer prächtig, zumal wir zwei Wochen Zeit hatten.
Die weite Fahrt musste sich ja auch lohnen.
Einige Eindrücke von den Schönheiten und Besonderheiten will ich - mich gerne erinnernd - zeigen:
Weites, immer wieder auch offenes Land... gelbe Wiesen, Löwenzahn, Narzissen, auch die gelben,
dahinter die Berge, die von weitem durchaus an die heimatlichen Gefilde der Albkette erinnern...
Dotterblumen: bei uns kaum mehr zu finden, in Frankreich fast überall.
Und immer wieder: die weißen Narzissen....
Kaum eine Wanderung, die nicht irgendwann, irgendwo über einen Fluss führt, einen Steg oder eine Steinbrücke, so wie diese im Tal der Langougnole...
In Coucouron ist jeden Mittwoch großer Markt. Besonders gerne haben wir immer die ersten Kirschen im Jahr dort gekauft, der Obstbauer kannte uns schon. Er kam aus dem Süden der Region, da wo
die Kirschen schon reif waren, auch wenn oben in den Montagnes noch der Schnee sein munteres Treiben veranstaltete, auch an Pfingsten....Unten blühten die Rosen, oben die Narzissen und der Flieder. So war das.
Jahr für Jahr. Auch der Markt fand bei jedem Wetter statt und bot manchmal ein pittoresk-seltenes Bild:
Viele alte, schöne Wegkreuze sind zu finden:
und auch das eine oder andere Gipfelkreuz; hier das des höchsten Berges der Region, des Mont Mezenc:
Strahlender Sonnenschein, aber auch eisiger Wind und scharfe Kälte ließen uns schnell wieder etwas tiefer Schutz suchen.... und den Blick schweifen lassen und genießen und genießen und schauen und schauen... über die Berge... weit hinweg... bis zum Horizont.

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