Montag, 27. Juli 2009

Lange Reihen....


... musste frau an diesem (ihrem ersten - die Bakteen mal nicht mitgerechnet -)
Dreieckstuch stricken.
Ich wusste gar nicht, wie lange 1 Reihe sein und dauern kann!!
Und auch mit Rundstricknadeln stricke ich gar nicht so gerne.

Aber: es hat sich gelohnt.


Muster: Ishbel (käuflich bei Ravelry), große Version
Nadeln: Nr. 4
Wolle: Drachenwolle in Merino-Leinen, lavendelblau und hellgrün...
Gewicht: 99 g
Maße: 140cm lang, an der Spitze 60 cm breit

Und jetzt?
- bin ich endgültig vom Tüchervirus befallen...
- weiß ich, was ich kaufen werde, wenn ich demnächst mal wieder Zeit fürs Städtle habe...
- ... Lace-Nadeln, weil die doch spitzer sind!
- probiere ich die kleine Version des Ishbel
- oder nochmal schnell einen Baktus
- oder Stulpen für den armen Kollegen, der am Laptop auf unserem grünen Tisch die gleichen Probleme hat wie ich....

Und damit danke ich für all die netten Kommentare der letzten Woche,
und verabschiede mich nochmal für ein Weilchen ... noch nicht in die Ferien! Nur zu den Büchern!
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Montag, 20. Juli 2009

Die Farbe Rot...


... ist immer schwer zu fotografieren.
Die Mohnblüte ist perfekt umgesetzt, das Rot der Stulpen dagegen zu kräftig.
Eigentlich gleicht es dem Rot der Mohnblüte.

Aber sei es drum.
Durchaus strickfreudiges Wetter (gibt es eigentlich ein Wetter, bei dem frau nicht Stricken kann?) erlaubte es, ein kleines feines Paar Gäderstutzen zu stricken.
"Gäderstutza" ist das schwäbische Wort für "Pulswärmer" oder - moderner - "Handstulpen". "Gäder" meint das "Geäder", also die feinen Adern unter dünner Haut an der Innenseite der Handgelenke.
Kälte wird dort von vielen, auch von mir, meist als unangenehm empfunden.
Stutzen sollen für Wärme und Wohlgefühl sorgen.

Aber Gäderstutzen im Sommer?
Um mein Büchermagazin werde ich in der Schule manchmal beneidet, ist es in diesem fensterlosen Raum doch auch bei größter Hitze angenehm kühl.
Unangenehm kalt aber ist der grüne Metalltisch, auf dem ich meinen Schreibkram erledige. Ob mit dem Stift oder am Laptop- die Handgelenkinnenseite fühlt sich gar nicht gut an.

Und deshalb habe ich gestern den Sonntag genutzt,
um für die Woche vorzusorgen und schnell dieses Paar Gäderstutzen gestrickt.
Sobald sie trocken sind, erkläre ich sie zum notwendigen Teil des Inventars.



Gleichzeitig sind diese Gäderstutzen und die Mohnblüte auch mein Beitrag zum "Projekt Spectrum":
- Juli/August - Sommer - Hitze - Süden
so die Vorgabe und Anregung...
Umgesetzt mit 28 g Wolle aus dem Restekorb,
Nadeln Nr. 4 und dem Muster "Malena" von Birgit.

Rot ist für michdie Farbe des Feuers, des Aufbruchs, der neuen Wege und der Veränderung.
Wenn es ganz trist ist, kaufen Frauen rote Schuhe.
Im Film "Chocolat" tritt Vianne mit roten Stöckelschuhen gegen die Tristesse und Kälte einer ganzen Stadt an.
In Ghana trägt frau bei Beerdigungen rot und schwarz.
Auch die traditionell rote Farbe der Ostereier in der Volkskunst weist hin auf Neues, neue Möglichkeiten, Leben, Veränderung.

Warum immer so bescheiden sein?
Warum immer verharren?
Warum nicht das Große wollen?

Dazu ein Text aus dem Württ. Teil des Evang. Gesangbuches, Nr. 661

Ich glaube fest, dass alles anders wird,
dass uns die Liebe immer weiter führt.
Ich glaube fest an ene neue Sicht,
wenn bald im klaren Licht ein hoffnungsvoller Tag anbricht.

Ich glaube fest, dass Gott die Liebe ist,
und dass er an der Liebe alles misst.
Ich glaube fest, das Ziel ist nicht mehr weit,
ich hoffe auf die Zeit voll Frieden und Gerechtigkeit.

Ich glaube fest an Gott und seine Macht,
dass er sein Volk behütet und bewacht.
Ich glaube fest, Gott macht die Menschen frei
von Schmerzen und Geschrei, und alle Angst ist dann vorbei.

Ich glaube fest. Ein neues Lied stimmt an,
ein Liebeslied, das jeder singen kann.
Ich glaube fest, das Ziel ist nicht mehr weit,
ich hoffe auf die Zeit voll Frieden und Gerechtigkeit.
(Martin Bogdahn, 1990)

In diesem Sinne: Eine gute Woche!


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Sonntag, 19. Juli 2009

Wie heißt die Mehrzahl von...



... BAKTUS?
"Baktusse" oder "Bakteen"?
Mein Vorschlag als alte Lateinerin: "Bakti"...
aber egal, ob Baktusse, Bakteen oder Bakti: weltweit der "Sommerhit".
Und ich finde sie schön, schlicht und einfach.
Das Dreieck bleibt klein und glatt und anschmiegsam, sie lassen sich drapieren, entweder ganz elegant
oder wie die guten alten PLO-Tücher der 80er...
Aus den 80ern und frühen 90ern des letzten Jahrhunderts stammt auch die Wolle für diesen Baktus.
Farbflächenpullover waren damals groß in Mode
Lila - die Farbe
Flauschig - Angora - Mohair- Dochtgarn: das angesagte Material

88g Reste waren mit Nadeln 4,5 ruckzuck verstrickt;
140 lang und 66 cm breit.
Nur das Blau ist nicht Blau sondern ein "blaues Lila!"
Wer ihn tragen wird? Weiß ich noch nicht - vielleicht geht er auch im Herbst an die Evang. Gesellschaft
in Stuttgart und macht jemandem Freude, der wenig Freude hat.
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Frau nehme und habe....


... ein völlig verregnetes Wochenende
... die vor ihr liegende Woche die arbeitsintensivste Berufswoche des Jahres
... auf Gartenarbeit muss mit Gutem Gewissen verzichtet werden, denn der Garten ist ein einziges Sumpfloch. Nicht einmal die durchaus reifen Himbeeren können geerntet werden,
weil nässemäßig unzugänglich...
... der Gatte bei diversen Veranstaltungen unterwegs
... die Hausarbeit mit Bestem Gewissen aufs Nötigste reduziert und schnell erledigt.

Und so kann munter und fröhlich gestrickt werden.
Die Ausbeute kann sich schon am Sonntagmorgen sehen lassen.
Das Werk der vergangenen Woche, gestern früh gespannt,
heute bei Wolkenlücken und Sonnenschein fotografiert....
ein "Wedge"

Und hier die Daten:
-87 g "Meline" von der Wollerey in je hellem Blau und Grün, wunderbares Farbspiel.
vielleicht später doch noch ein Foto ohne Sonne, um die Farbwechsel besser zu zeigen...
- Muster: Wedge
- Nadeln: Nr. 4
- Länge: gerade richtig
- noch vier Wochen in die Geschenkekiste. Ich bin sicher, dass sich die künftige Besitzerin freut, weil es erstens ihre Farben sind und sie so was als Handarbeitslehrerin sehr zu schätzen weiß.

Das nächste Werk ist auch schon abgestrickt.
Fäden müssen noch vernäht werden, dann wird auch das gezeigt.
Aber zuvor geh ich in den Gottesdienst, alles andere später.

Euch allen einen schönen Sonntag!
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Montag, 13. Juli 2009

Ganz unpassend....

... zur Jahreszeit ist dieses Stickwerk fertiggeworden.
Denn - eigentlich mag ich es gar nicht, wenn Unvollendetes nahezu ewig herumliegt.
Meist habe ich nur ein Sockenpaar auf den Nadeln,
vielleicht noch parallel Mustersocken oder einen Schal.
Ein Pullover allerdings liegt leider,leider seit letztem Frühjahr.
Schlimmer dagegen der Korb mit den Stickwerken.
Da liegt lange, lange Unvollendetes. Und weil ich in euren Blogs so viele schöne Dinge sehe,
habe ich mir fest vorgenommen, erst alles, was liegt, fertigzustellen - und dann erst Neues anzufangen.
Als Vorübung gewissermaßen - dieses Weihnachtsbild.
Begonnen: Dezember 2007
Fertiggestellt: heute! Viel war es gar nicht mehr.
Vorlage: Lena 11/2002, mit kleineren Abänderungen.

Mir gefallen die nordisch-klaren Farben und Muster.
Verarbeitet werden muss es noch: Wandbehang oder Rahmen? Das ist die Frage.
Ich werde sie wohl schnell entscheiden, denn sonst liegt es wieder nur rum...
Vorübung nur - denn ein großes Werk wartet auf Vollendung.
Und leider, leider noch mit den schwarz-weiß-Graphem-Vorlagen aus dem letzten Jahrtausend!
Ob meine Augen und Finger das noch schaffen?
Ziel: Ende der Sommerferien.
Dann darüber mehr!
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Ich wußte gar nicht....


... dass Schnecken sich selber abseilen können!
Gestern entdeckt: Eine Schnecke auf dem Rückweg von einer drei Meter hohen Sonnenblumenblütenknospe:
abseilend am eigenen Schleimfaden! Eigentlich ein Wunder der Natur!
Vergrößern zeigt die Details!
Aber uneigentlich hätte ich gerne: Astern, Zinnien, Tagetes, Sonnenblumen, die Blühen dürfen,
Bohnen, die Früchte tragen, Salat, Kürbisse, deren Haupttrieb nicht durchfressen ist.
Ich habe: All dies nicht! Dafür einen Sumpfgarten voller Schnecken!
Und ich mag einfach nicht mehr, Abend für Abend, Morgen für Morgen, Absammeln, Wegtragen...
von neuem Anfangen!
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Dienstag, 7. Juli 2009

Verstrickt-verschenkt-fotografiert...

;


... habe ich 92 g Sockenwolle:
Drachenwolle Merino/Leinen in 3 Farben: Weinrot-Lila-Zartgelb;
von den Nadeln runter verschenkt und
an der neuen Besitzerin fotografiert: mein 2. Baktus

Angeschlagen: 4 M,
gestrickt bis zu einer Breite von 80 M,
dann wieder abgenommen;
das Ganze mit Nadeln Nr. 3,5 -
ein wunderbar-schnelles Zwischendurchprojekt,
die graue Phase beendet, die Farben aufgrund des Materials harmonisch-gedämpft!

Und was kommt jetzt? Pläne, Ideen, Wolle und Nadeln: Alles ist da....
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Montag, 6. Juli 2009

Graue Phase...

Mit diesen Sneakers ist meine "Graue Phase" mindestens vorläufig beendet.
Darin stecken: Die Reste der letzten grauen Socken aus "Meline", dieser
wunderbaren Leinen-Merino-Mischung von der Wollerey,
ein weiterer Rest Meline und an der Spitze noch ein kleiner Rest graugemustertes Sockengarn.

Gewicht: 43 g
Größe: 45
Sockenpaar: 32/2009
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Donnerstag, 2. Juli 2009

4 freie Tage...

Morgen habe ich frei, und am Montag auch -
fast schon Ferienstimmung,
Kleine Ferien,
die Großen dauern noch...
Und im Garten blüht die erste Sonnenblume, und viele, viele Königskerzen;
Beeren wollen geerntet werden.
Am schönsten ist es am frühen Morgen.
Darum freue ich mich so, auf morgen früh!
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Wunderschöne Ringelsocken....

sind aus einem unauffälligen Strang "Meline" in verschiedenen Grautönen entstanden.

Zu den Ringel gesellt sich wieder mal der seitliche Zopf,
diesmal dreigeteilt.

Eine schön geschrieben Anleitung findet sich dazu bei Angelika, die dieses Muster "Flechtzopf" nennt.

Und hier nun ganz kompakt die Daten:
- 77 g Meline (80 % Merino, 20 % Leinen) von der Wollerey
(eine Qualität, die mich beim Stricken immer wieder begeistert, allerdings vorsichtig zu waschen ist!)
- Anschlag: 64 M
- seitliches Zopfmuster über je 10 M
- Das Zopfmuster endet an der Ferse, 2 Linksmaschen werden aber bis zur Spitze fortgeführt und sorgen für einen schlanken Fuß
- Herzchenferse und Rundspitze.
- Nadeln: 2,75 mm Knitpicks Harmony Wood
- Sockenpaar 31/2009 - es wandert bis Anfang August in die Geschenkekiste, die sich immer wieder füllt und leert und füllt und
leert...
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